BEG Qualitätsranking 2016: agilis Nord zum fünften Mal auf Platz 1

BEG Qualitätsranking 2016: Top-Ergebnisse für beide agilis-Netze

Freundlichkeit, Sauberkeit und Pünktlichkeit, das sind die Markenzeichen von agilis.

 Freundlichkeit, Sauberkeit und Service, das sind die Markenzeichen von agilis und das wurde im Qualitätsranking der BEG für das Jahr 2016 einmal mehr deutlich: Das Netz Nord (Dieselnetz Oberfranken) landete mit einer Wertung von 87,25 Punkten auf dem ersten Platz – und das bereits zum fünften Mal in Folge. Das E-Netz Regensburg inkl. Donautalbahn (Netz Mitte) belegte mit 76,99 Punkten einen hervorragenden Platz vier und liegt damit ebenfalls weit über dem Durchschnitt. Es ist damit gleichzeitig das beste große, elektrische Netz in ganz Bayern. Beide agilis-Netze erreichten 2016 die höchste Punktzahl seit der Betriebsaufnahme. agilis ist stolz auf die erreichten Ergebnisse und arbeitet weiterhin an der Verbesserung der Qualität im Sinne der Fahrgäste.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaates Bayern plant, finanziert und kontrolliert, veröffentlicht seit 2008 ihr bayernweites Qualitätsranking. Mit diesem Ranking wird die Qualität aller 28 Regionalverkehrsnetze in Bayern erfasst und bewertet.

In der Messung wird genau auf die Kriterien geachtet, die auch für Fahrgäste relevant sind: Sauberkeit, Fahrgastinformation im Regel- und Störungsfall, die Funktionsfähigkeit der Zugausstattung, der Service der Zugbegleiter sowie die Kundenorientierung bei Beschwerden.

BEG Qualitätsranking – Jahr 2016

Zur Ermittlung der Daten werden jährlich 200 offene und 200 verdeckte Tests sowie 1.000 Fahrgastbefragungen von externen Testern durchgeführt. Weitere Informationen unter: www.bahnland-bayern.de

agilis unterstützt die Polizei im Kampf gegen Kriminalität.

REGENSBURG. Polizeipräsident Gerold Mahlmeister hat gestern, 25.01.2017, mit Vertretern verschiedener Eisenbahngesellschaften eine Vereinbarung unterzeichnet, die es Fahndungsbeamten im Freistaat Bayern ermöglicht, im Rahmen ihrer Dienstverrichtung auch künftig in Zügen kostenlos mitzufahren.

Polizeiliche Erkenntnisse zeigen, dass Straftäter vermehrt Betäubungsmittel von Tschechien über die Grenze nach Deutschland schmuggeln und hierbei oftmals auch in Zügen unterwegs sind. Beispielsweise sei hier ein Fall vom 05.12.2016 erwähnt. Im Zug von Prag nach München fanden Schleierfahnder ein Glas mit ca. 12 Gramm der gefährlichen Droge Crystal Meth. Dieses konnte einem 30-jährigen Mann zugeordnet werden.

Bereits 1998 wurde zwischen dem damaligen Polizeipräsidium Niederbayern-Oberpfalz und der Deutschen Bahn AG erstmals eine Vereinbarung geschlossen, die die Freifahrt von Fahndungsbeamten regelte. 2000 dehnte sich diese Vereinbarung auf den gesamten Freistaat Bayern aus.

2014 beauftragte das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr das Polizeipräsidium Oberpfalz mit der Überarbeitung dieser Regelung. Notwendig wurde dies, da neben der DB AG in den letzten Jahren weitere Eisenbahngesellschaften zu den Betreibern der Streckennetze hinzugekommen waren.

Heute unterzeichneten Vertreter aller Eisenbahngesellschaften, die in Bayern Netze betreiben, eine entsprechende Vereinbarung. Neben dem Freistaat Bayern sind der TBNE (Tarifverband der bundeseigenen und nichtbundeseigenen Eisenbahnen in Deutschland), die agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG, die Bayerische Oberland- und Regiobahn GmbH, die ÖBB Personenverkehrs AG, die Erfurter Bahn GmbH, die Länderbahn GmbH sowie die DB Regio AG Vertragspartner. Von polizeilicher Seite unterzeichnete Polizeipräsident Gerold Mahlmeister vom Polizeipräsidium Oberpfalz die Regelung für den Freistaat Bayern.

Die neue Rahmenvereinbarung ermöglicht es Polizeibeamten des Bundes und der Länder, im Fahndungseinsatz auf bayerischen Zugstrecken kostenfrei befördert zu werden. Hierfür weisen sich die (zumeist in zivil) eingesetzten Polizisten beim Zugpersonal mit speziellen Ausweisen aus. Eventuelle Missverständnisse können dadurch vermieden werden.

So kann gewährleistet werden, dass die Polizei auch künftig in Zügen ihrer Fahndungstätigkeit nachgehen kann. Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit in unserem Land.

 

Vertreter der Eisenbahngesellschaften mit Polizeipräsident Gerold Mahlmeister, Foto: agilis