Auch im Oktober krankheitsbedingte Zugausfälle im agilis-Netz Mitte

agilis ist im Netz Mitte weiterhin von krankheitsbedingten Personalausfällen betroffen. Um den Betrieb nachhaltig stabilisieren zu können, müssen auch im Oktober weitere Zugfahrten entfallen. Beim Ersatzkonzept wird agilis weiterhin besonderen Wert darauf legen, dass so viele Schülerzüge wie möglich planmäßig verkehren können. Die Details aller Änderungen finden Sie ab Anfang nächster Woche auf unserer Homepage unter agilis.de/abweichungen.

Stabilisierung für November erwartet

„Wir haben intern bereits konkrete Maßnahmen ergriffen, um schnellstmöglich wieder alle Zugleistungen anbieten zu können“, erklärt Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis. Spätestens zum November könne man davon ausgehen, dass sich die Personalsituation dadurch entschärft hat.

Kurzfristig weiteres Personal im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung heranzuziehen, sei laut Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer, nicht möglich gewesen. „Unsere deutschlandweiten Bemühungen blieben leider erfolglos. Der Markt an Leihlokführern ist leergefegt“, bedauert Scherf. Denn das Problem der vor allem krankheitsbedingten Personalausfälle betreffe derzeit nicht nur agilis, sondern die gesamte Bahnbranche. Hier ist der Fachkräftemangel deutlich spürbar, vor allem im Bereich  der Triebfahrzeugführer.

Eigene Ausbildung schafft Reserven

agilis versucht, diesem Engpass mit einer innerbetrieblichen Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer entgegenzusteuern, die bis zu zwei Mal im Jahr für bis zu 25 Personen stattfindet. Die Kosten für die 9-monatige Ausbildung werden komplett von agilis übernommen, den Auszubildenden erwartet zusätzlich ein Gehalt von ca. 2.200 € brutto. Trotz dieser Anreize wird es immer schwieriger, geeignetes Fahrpersonal zu finden, wodurch unsere personellen Kapazitäten unter Berücksichtigung der Arbeitszeitgesetze, der bahnbetrieblichen Regelungen (z.B. Ruhezeiten) und der tarifvertraglichen Bestimmungen zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen ausgeschöpft sind.

Mehr Informationen zur Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer finden Sie hier.

"Wir haben intern bereits konkrete Maßnahmen ergriffen."

- Dr. Axel Hennighausen -

"Der Markt an Leihlokführern ist leergefegt."

- Carsten Scherf -

Glückliche Gewinner, neugierige Entdecker

Werkstattfest von agilis lockte am Samstag rund 900 Besucher nach Marktredwitz –
Sieger des Spendenwettbewerbs im Netz Nord gekürt

So einige Überraschungen hielt am Samstag, 15. September, das Werkstattfest von agilis in Marktredwitz bereit. Rund 900 Besucher haben sich das Event nicht entgehen lassen. Viele nutzten die Gelegenheit, um das Phänomen „Eisenbahn“ bei einer Werkstattführung einmal aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Im Mittelpunkt stand außerdem die Bekanntgabe der Gewinner aus dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“, bei dem nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Zuschauer mitfieberten.

Mit dem Wettbewerb würdigt das regionale Eisenbahnunternehmen besonders engagierte Vereine und gemeinnützige Einrichtungen im Netzgebiet. Am Samstagnachmittag wurden die drei überzeugendsten Projekte im Netz Nord ausgezeichnet: Den Sieg und damit 1.000 Euro konnte die Ramsadeeler Seniorenhilfe aus Bindlach für sich verbuchen. Die Mitglieder unterstützen an Demenz erkrankte und ältere Menschen im Alltag. Sie besuchen sie zuhause, organisieren gemeinsame Treffen, auch für die Angehörigen, und übernehmen Fahrdienste, zum Beispiel zum Arzt oder zur Bank.

 

Bildnachweis Beitragsbild: agilis/heßner
Fotos: agilis/heßner

"agilis ist ein wichtiger Arbeitgeber für unsere Region und verbindet die Menschen in Oberfranken.“

Oberbürgermeister Oliver Weigel

Unterstützung für regionale Vereine

 

„In der ehrenamtlichen Arbeit der Seniorenhilfe steckt so viel Menschlichkeit und Herzlichkeit, dass es mir eine große Freude ist, den Siegerscheck zu überreichen“, so Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis. „Wir können unser Glück kaum fassen und sind überwältigt, dass wir eine solche Summe für unsere ehrenamtliche Arbeit erhalten“, freut sich Edeltraut Hoffmann, 2. Vorsitzende des Vereins.

Auf Platz zwei hat die agilis-Jury den DLRG Lichtenfels e. V. gewählt. Der Verein stellt sich seit 15 Jahren dem Bädersterben im Landkreis entgegen, unter anderem, indem die Mitglieder den Schwimmunterricht in Grundschulen ehrenamtlich übernehmen. Für ihr Engagement gab es 500 Euro vom Eisenbahnunternehmen. 250 Euro ging an den Drittplatzierten, den Förderkreis des Technisches Hilfswerks Marktredwitz.

Der Erlös aus der Versteigerung und dem Verkauf von Fundsachen wurde von der agilis-Geschäftsführung aufgerundet und ein Spendenscheck über 500 Euro an Annemarie Meyer von der Bahnhofsmission Hof überreicht.

Von der Freude der Vereinsmitglieder ließen sich viele Besucher auf dem Werkstattfest anstecken. „Die Stimmung war sehr ausgelassen und entspannt“, sagt Oberbürgermeister Oliver Weigel. „agilis ist ein wichtiger Arbeitgeber für unsere Region und verbindet die Menschen in Oberfranken.“ Damit leiste das Unternehmen ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität vor Ort. „Es war sehr spannend, auf dem Werkstattfest einmal einen Blick hinter die Kulissen des Betriebes werfen zu dürfen“, so Weigel.

Während die kleinen Besucher vor allem von dem berühmten Bauchredner Perry Paul und dem Zauberer Wobby angetan waren, standen bei den Großen die 45-minütigen Werkstattführungen hoch im Kurs. „Alle waren komplett ausgebucht“, erklärt Marketingreferentin Anja Riedl. Am besten habe den Teilnehmern gefallen, in die Wartungsgrube steigen zu dürfen und den Zug einmal von unten zu sehen. „So eine Möglichkeit hat man nicht alle Tage“, so Riedl. Das gilt auch für die Besichtigung des Führerstandes. Beim Blick auf das komplexe Cockpit wurde vielen deutlich, „dass Zugfahren doch etwas schwieriger ist, als nur einen Startknopf zu drücken“, erklärt die Organisatorin des Festes lächelnd.

Gelungene Zusammenarbeit

 

„Dass das Werkstattfest so gut bei den Besuchern angekommen ist, freut uns natürlich“, betont agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Vor Ort bedankte er sich nicht nur bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die an der Veranstaltung mitgewirkt haben, sondern auch bei der Stadt Marktredwitz, die anschließend zur Langen Einkaufsnacht einlud. Hennighausen lobte die gelungene Zusammenarbeit, die vielen Menschen in der malerischen Kreisstadt einen tollen Tag beschert.

Glückliche Gewinner, neugierige Entdecker

Werkstattfest von agilis lockte am Samstag rund 900 Besucher nach Marktredwitz –
Sieger des Spendenwettbewerbs im Netz Nord gekürt

So einige Überraschungen hielt am Samstag, 15. September, das Werkstattfest von agilis in Marktredwitz bereit. Rund 900 Besucher haben sich das Event nicht entgehen lassen. Viele nutzten die Gelegenheit, um das Phänomen „Eisenbahn“ bei einer Werkstattführung einmal aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben. Im Mittelpunkt stand außerdem die Bekanntgabe der Gewinner aus dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“, bei dem nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Zuschauer mitfieberten.

Mit dem Wettbewerb würdigt das regionale Eisenbahnunternehmen besonders engagierte Vereine und gemeinnützige Einrichtungen im Netzgebiet. Am Samstagnachmittag wurden die drei überzeugendsten Projekte im Netz Nord ausgezeichnet: Den Sieg und damit 1.000 Euro konnte die Ramsadeeler Seniorenhilfe aus Bindlach für sich verbuchen. Die Mitglieder unterstützen an Demenz erkrankte und ältere Menschen im Alltag. Sie besuchen sie zuhause, organisieren gemeinsame Treffen, auch für die Angehörigen, und übernehmen Fahrdienste, zum Beispiel zum Arzt oder zur Bank.

Unterstützung für regionale Vereine

 

„In der ehrenamtlichen Arbeit der Seniorenhilfe steckt so viel Menschlichkeit und Herzlichkeit, dass es mir eine große Freude ist, den Siegerscheck zu überreichen“, so Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis. „Wir können unser Glück kaum fassen und sind überwältigt, dass wir eine solche Summe für unsere ehrenamtliche Arbeit erhalten“, freut sich Edeltraut Hoffmann, 2. Vorsitzende des Vereins.

Auf Platz zwei hat die agilis-Jury den DLRG Lichtenfels e. V. gewählt. Der Verein stellt sich seit 15 Jahren dem Bädersterben im Landkreis entgegen, unter anderem, indem die Mitglieder den Schwimmunterricht in Grundschulen ehrenamtlich übernehmen. Für ihr Engagement gab es 500 Euro vom Eisenbahnunternehmen. 250 Euro ging an den Drittplatzierten, den Förderkreis des Technisches Hilfswerks Marktredwitz.

Die Gewinner des Spendenwettbewerbs "agilis bewegt"

Die Gewinner des Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ zusammen mit den agilis-Geschäftsführern. V.l.n.r.: Carsten Scherf (kaufmännischer Geschäftsführer agilis), agilis-Maskottchen Pico, Edeltraut Hoffmann (Ramsadeeler Seniorenhilfe, 1. Platz – 1.000 EUR), Werner Schneider (DLRG-Ortsverband Burgkunstadt , 2. Platz – 500 EUR), Sebastian (DLRG Burgkunstadt), Sebastian Prüm (Förderkreis THW Marktredwitz, 3. Platz – 250 EUR), Florian Scholz (stellvertretender Vorstand Förderkreis THW Marktredwitz, Dr. Axel Hennighausen (betrieblicher Geschäftsführer agilis). Foto: agilis.

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Spendenübergabe an die Bahnhofsmission Hof

Den Erlös aus Fundsachenversteigerung und -verkauf rundete die agilis-Geschäftsführung auf (hier im Bild links: Geschäftsführer Carsten Scherf) und übergab zusammen mit Maskottchen Pico einen Scheck an Annemarie Meyer von der Bahnhofsmission Hof (rechts).

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Foto: agilis

Der Erlös aus der Versteigerung und dem Verkauf von Fundsachen wurde von der agilis-Geschäftsführung aufgerundet und ein Spendenscheck über 500 Euro an Annemarie Meyer von der Bahnhofsmission Hof überreicht.

Von der Freude der Vereinsmitglieder ließen sich viele Besucher auf dem Werkstattfest anstecken. „Die Stimmung war sehr ausgelassen und entspannt“, sagt Oberbürgermeister Oliver Weigel. „agilis ist ein wichtiger Arbeitgeber für unsere Region und verbindet die Menschen in Oberfranken.“ Damit leiste das Unternehmen ein wichtiger Beitrag zur Lebensqualität vor Ort. „Es war sehr spannend, auf dem Werkstattfest einmal einen Blick hinter die Kulissen des Betriebes werfen zu dürfen“, so Weigel.

Während die kleinen Besucher vor allem von dem berühmten Bauchredner Perry Paul und dem Zauberer Wobby angetan waren, standen bei den Großen die 45-minütigen Werkstattführungen hoch im Kurs. „Alle waren komplett ausgebucht“, erklärt Marketingreferentin Anja Riedl. Am besten habe den Teilnehmern gefallen, in die Wartungsgrube steigen zu dürfen und den Zug einmal von unten zu sehen. „So eine Möglichkeit hat man nicht alle Tage“, so Riedl. Das gilt auch für die Besichtigung des Führerstandes. Beim Blick auf das komplexe Cockpit wurde vielen deutlich, „dass Zugfahren doch etwas schwieriger ist, als nur einen Startknopf zu drücken“, erklärt die Organisatorin des Festes lächelnd.

"agilis ist ein wichtiger Arbeitgeber für unsere Region und verbindet die Menschen in Oberfranken.“

Oberbürgermeister Oliver Weigel

Gelungene Zusammenarbeit

 

„Dass das Werkstattfest so gut bei den Besuchern angekommen ist, freut uns natürlich“, betont agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Vor Ort bedankte er sich nicht nur bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die an der Veranstaltung mitgewirkt haben, sondern auch bei der Stadt Marktredwitz, die anschließend zur Langen Einkaufsnacht einlud. Hennighausen lobte die gelungene Zusammenarbeit, die vielen Menschen in der malerischen Kreisstadt einen tollen Tag beschert.

agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen mit Maskottchen Pico

„agilis ist ein wichtiger Arbeitgeber für unsere Region und verbindet die Menschen in Oberfranken“, so der Marktredwitzer Oberbürgermeister Oliver Weigel in seinem Grußwort an die Gäste. Foto: agilis

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Die Besucher des Werkstattfestes konnten einmalige Einblicke hinter die Kulissen der Eisenbahn genießen – zum Beispiel in einen Führerstand. Das ließ sich auch Bauchredner Perry Paul samt Mauskatze Amadeus nicht entgehen. Foto: agilis

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Zauberer Wobby war das Highlight für die kleinen Besucher

Zauberer Wobby war eines der Highlights für alle kleinen Besucher des Werkstattfestes. Foto: agilis.

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Bauchredner Perry Paul brachte mit einer Auswahl verschiedener Puppen die Besucher zum Lachen. Tukan „Niko“ wunderte sich beispielsweise, warum agilis-Maskottchen Pico ständig Zug fahren muss, wenn er doch auch fliegen könnte. Foto: agilis.

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agilis belohnt Projekte, die ankommen

Gewinner des Spendenwettbewerbs im Netz Mitte gekürt –
1. Platz für Selbsthilfegruppe Asperger Kultur in Regensburg

 

Entlang der agilis-Strecken gibt es viele Vereine und gemeinnützige Einrichtungen, die engagierte Projekte auf die Beine stellen. Um dieses Engagement zu würdigen, rief agilis den Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ ins Leben, bei dem jetzt die Sieger im Netz Mitte feststehen.

Platz 1: Selbsthilfgruppe Asperger Kultur Regensburg

Den Platz ganz oben auf dem Treppchen und damit 1.000 Euro sichert sich die Selbsthilfegruppe Asperger Kultur aus Regensburg. Die Initiative ermöglicht Menschen mit dem Asperger-Syndrom die Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben. Dazu werden in Eigenregie Workshops und Ausflüge geplant, oft zu Zielen im agilis-Streckennetz. „Es freut mich besonders, dass unsere Jury ein Projekt für Menschen zum Sieger gekürt hat, die sonst nicht unbedingt im Fokus der Öffentlichkeit stehen“, so Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis. Mit dem Geld werde man einen der kommenden Ausflüge finanzieren, schildert Anke Kiedan, Sprecherin der Selbsthilfegruppe, ihre Pläne. „Meist haben Menschen mit Asperger kein eigenes Einkommen und sind daher auf Spenden angewiesen. Daher freuen wir uns riesig über die Unterstützung von agilis“, erklärt Silke Wanninger-Bachem, die den Spendenscheck von agilis-Geschäftsführer Carsten Scherf entgegennahm.

Platz 2: Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit e. V.

Jonglage und Zauberei stehen im Fokus des zweiten Platzes, der mit 500 Euro dotiert ist. Die Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit plant für Menschen mit Depressionen in der Region Regensburg einen Workshop, der Betroffenen eine Abwechslung von der Krankheit bieten soll.  „Ein Großteil unserer Klientel lebt oft sehr isoliert. Kontakte zu Familie oder Freunden sind, bedingt durch die Erkrankung, häufig abgebrochen“, erläutert Andreas Kinadeter, Regionalleiter des gemeinnützigen Vereins. Man wolle durch Aktionen wie diese der Einsamkeit an den Wochenenden entgegenwirken und das Vertrauen in das eigene Können steigern. „Wir von agilis sind uns sicher, dass Ihr Vorhaben eines Jonglage- und Zaubereiworkshops etwas Licht in das Leben der Teilnehmer bringen wird“, bestärkt Carsten Scherf die Aktion.

Bild 1: Über den ersten Platz und damit 1.000 Euro darf sich die Selbsthilfegruppe Asperger Kultur Regensburg freuen. Den Spendenscheck namen Anke Kidan (Mitte) und Silke Wanninger-Bachem von Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis, entgegen.

 

Foto: agilis

Bild 2: Die Gewinner des agilis-Spendenwettbewerbs im Netz Mitte gemeinsam mit agilis-Geschäftsführer Carsten Scherf (hinten links) von links nach rechts: Lucia Grau und Julia Ruf (Diakonie Neu-Ulm), Anke Kiedan und Silke Wanninger-Bachem (Asperger Kultur Regensburg) sowie Andreas Kinadeter (Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit e. V.).

 

Foto: agilis

Platz 3: Diakonie Neu-Ulm

Der dritte Platz und damit 250 Euro gehen an die Diakonie Neu-Ulm: Mit einer kulinarischen Reise um die Welt bringt das Kochprojekt im agilis-Streckennetz Menschen verschiedenster Kulturen zusammen. Daraus entstand das Kochbuch „Reing’schmeckt – ein kulinarischer Blick über den Tellerrand“, das zum Selbstkostenpreis über die Diakonie erworben werden kann. Für die Neuauflage des Buchs kommt den Neu-Ulmern das Geld sehr gelegen. Doch damit nicht genug: „Wie wir in Ihrer Bewerbung lesen durften, ist das nicht Ihre einzige Idee: Schwimmkurse, Deutschkurse, Erste-Hilfe-Kurse und Fortbildungen sind angedacht. Wir hoffen, dass wir mit dieser Spende dazu beitragen können, dass Sie Ihre Pläne in die Tat umsetzen können und so weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Integration von Geflüchteten im Raum Neu-Ulm/Günzburg leisten“, dankt Carsten Scherf den eigens aus Neu-Ulm angereisten Diakonie-Mitarbeiterinnen Lucia Grau und Julia Ruf.

Projekte mit Herz brauchen Unterstützung

In einem Punkt waren sich alle Gewinner einig, die in einem Gespräch mit agilis-Geschäftsführer Carsten Scherf und Streckenmanagerin Jennifer Raab ihre Erfahrungen aus der gemeinnützigen Arbeit austauschen konnten: Nur durch externe Unterstützung und Spenden sei es möglich, Projekte zu finanzieren, die über das „normale Tagesgeschäft“ hinausgehen.

Der Wettbewerb

Besetzt war die „agilis kommt an“-Jury mit Mitarbeitern aus verschiedensten Bereichen: So durften neben einem Triebfahrzeugführer und einer Servicekraft im Zug auch Mitarbeiter aus Werkstatt und Verwaltung ihre Bewertung abgeben. Punkte gab es für die Kriterien „Projektidee und -ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“.

Für das Netz Nord werden die Gewinner auf dem Werkstattfest in Marktredwitz am Samstag, 15. September gekürt.

„Es freut mich besonders, dass unsere Jury ein Projekt für Menschen zum Sieger gekürt hat, die sonst nicht unbedingt im Fokus der Öffentlichkeit stehen“

Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis

Weiterführende Links:

Selbsthilfegruppe Asperger Kultur
www.asperger-kultur-regensburg.de

Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit e. V.
www.die-bayerische.de

Diakonie Neu-Ulm
www.diakonie-neu-ulm.de

Kochbuch „Reing’schmeckt“ im Diakonie Bayern Shop

Am Samstag öffnet agilis die Tore

Am 15. September findet in der agilis-Werkstatt in Marktredwitz das Werkstattfest statt. Besucher können von 12 bis 17 Uhr einen Blick hinter die Kulissen des Eisenbahnverkehrsunternehmens werfen, das mit dem Netz Nord große Teile Oberfrankens sowie Teile der Oberpfalz und Unterfrankens verbindet.

Bild: Am Samstag haben Besucher die Möglichkeit, hinter die Kulissen der
Werkstatt in Marktredwitz zu Blicken. Foto: agilis / Uwe Miethe.
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„Auf unserem Werkstattfest erwartet Sie ein buntes Rahmenprogramm mit Werkstattführungen, Fundsachenversteigerung für den guten Zweck, einer Showeinlage des Bauchredners und Zauberers Perry Paul, einem lustigen Kinderprogramm mit dem Zauberkünstler Wobby und vielem mehr“, kündigt Anja Riedl, Marketingreferentin für das Netz Nord und federführend verantwortlich für die Organisation, an.

Zudem werden die Gewinner des Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ für das Netz Nord gekürt.

Um eine komfortable Anreise mit dem Zug zu ermöglichen, ist ein Shuttle-Zug eingerichtet, der die Festbesucher direkt vom Bahnhof Marktredwitz in die Werkstatt bringt. Auch für das leibliche Wohl sei natürlich bestens gesorgt. Mehr Informationen zum detaillierten Programm finden Sie unter www.agilis.de/werkstattfest2018.

Pressemitteilung als PDF herunterladen

Spendenwettbewerb: agilis belohnt Projekte, die ankommen

Gewinner des Spendenwettbewerbs im Netz Mitte gekürt –
1. Platz für Selbsthilfegruppe Asperger Kultur in Regensburg

 

Entlang der agilis-Strecken gibt es viele Vereine und gemeinnützige Einrichtungen, die engagierte Projekte auf die Beine stellen. Um dieses Engagement zu würdigen, rief agilis den Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ ins Leben, bei dem jetzt die Sieger im Netz Mitte feststehen.

Platz 1: Selbsthilfgruppe Asperger Kultur Regensburg

Den Platz ganz oben auf dem Treppchen und damit 1.000 Euro sichert sich die Selbsthilfegruppe Asperger Kultur aus Regensburg. Die Initiative ermöglicht Menschen mit dem Asperger-Syndrom die Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben. Dazu werden in Eigenregie Workshops und Ausflüge geplant, oft zu Zielen im agilis-Streckennetz. „Es freut mich besonders, dass unsere Jury ein Projekt für Menschen zum Sieger gekürt hat, die sonst nicht unbedingt im Fokus der Öffentlichkeit stehen“, so Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis. Mit dem Geld werde man einen der kommenden Ausflüge finanzieren, schildert Anke Kiedan, Sprecherin der Selbsthilfegruppe, ihre Pläne. „Meist haben Menschen mit Asperger kein eigenes Einkommen und sind daher auf Spenden angewiesen. Daher freuen wir uns riesig über die Unterstützung von agilis“, erklärt Silke Wanninger-Bachem, die den Spendenscheck von agilis-Geschäftsführer Carsten Scherf entgegennahm.

Platz 2: Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit e. V.

Jonglage und Zauberei stehen im Fokus des zweiten Platzes, der mit 500 Euro dotiert ist. Die Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit plant für Menschen mit Depressionen in der Region Regensburg einen Workshop, der Betroffenen eine Abwechslung von der Krankheit bieten soll.  „Ein Großteil unserer Klientel lebt oft sehr isoliert. Kontakte zu Familie oder Freunden sind, bedingt durch die Erkrankung, häufig abgebrochen“, erläutert Andreas Kinadeter, Regionalleiter des gemeinnützigen Vereins. Man wolle durch Aktionen wie diese der Einsamkeit an den Wochenenden entgegenwirken und das Vertrauen in das eigene Können steigern. „Wir von agilis sind uns sicher, dass Ihr Vorhaben eines Jonglage- und Zaubereiworkshops etwas Licht in das Leben der Teilnehmer bringen wird“, bestärkt Carsten Scherf die Aktion.

Bild 1: Über den ersten Platz und damit 1.000 Euro darf sich die Selbsthilfegruppe Asperger Kultur Regensburg freuen. Den Spendenscheck namen Anke Kidan (Mitte) und Silke Wanninger-Bachem von Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis, entgegen.

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Bild 2: Die Gewinner des agilis-Spendenwettbewerbs im Netz Mitte gemeinsam mit agilis-Geschäftsführer Carsten Scherf (hinten links) von links nach rechts: Lucia Grau und Julia Ruf (Diakonie Neu-Ulm), Anke Kiedan und Silke Wanninger-Bachem (Asperger Kultur Regensburg) sowie Andreas Kinadeter (Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit e. V.).

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Platz 3: Diakonie Neu-Ulm

Der dritte Platz und damit 250 Euro gehen an die Diakonie Neu-Ulm: Mit einer kulinarischen Reise um die Welt bringt das Kochprojekt im agilis-Streckennetz Menschen verschiedenster Kulturen zusammen. Daraus entstand das Kochbuch „Reing’schmeckt – ein kulinarischer Blick über den Tellerrand“, das zum Selbstkostenpreis über die Diakonie erworben werden kann. Für die Neuauflage des Buchs kommt den Neu-Ulmern das Geld sehr gelegen. Doch damit nicht genug: „Wie wir in Ihrer Bewerbung lesen durften, ist das nicht Ihre einzige Idee: Schwimmkurse, Deutschkurse, Erste-Hilfe-Kurse und Fortbildungen sind angedacht. Wir hoffen, dass wir mit dieser Spende dazu beitragen können, dass Sie Ihre Pläne in die Tat umsetzen können und so weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Integration von Geflüchteten im Raum Neu-Ulm/Günzburg leisten“, dankt Carsten Scherf den eigens aus Neu-Ulm angereisten Diakonie-Mitarbeiterinnen Lucia Grau und Julia Ruf.

Projekte mit Herz brauchen Unterstützung

In einem Punkt waren sich alle Gewinner einig, die in einem Gespräch mit agilis-Geschäftsführer Carsten Scherf und Streckenmanagerin Jennifer Raab ihre Erfahrungen aus der gemeinnützigen Arbeit austauschen konnten: Nur durch externe Unterstützung und Spenden sei es möglich, Projekte zu finanzieren, die über das „normale Tagesgeschäft“ hinausgehen.

Der Wettbewerb

Besetzt war die „agilis kommt an“-Jury mit Mitarbeitern aus verschiedensten Bereichen: So durften neben einem Triebfahrzeugführer und einer Servicekraft im Zug auch Mitarbeiter aus Werkstatt und Verwaltung ihre Bewertung abgeben. Punkte gab es für die Kriterien „Projektidee und -ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“.

Für das Netz Nord werden die Gewinner auf dem Werkstattfest in Marktredwitz am Samstag, 15. September gekürt.

„Es freut mich besonders, dass unsere Jury ein Projekt für Menschen zum Sieger gekürt hat, die sonst nicht unbedingt im Fokus der Öffentlichkeit stehen“

Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis

Weiterführende Links:

Selbsthilfegruppe Asperger Kultur
www.asperger-kultur-regensburg.de

Bayerische Gesellschaft für psychische Gesundheit e. V.
www.die-bayerische.de

Diakonie Neu-Ulm
www.diakonie-neu-ulm.de

Kochbuch „Reing’schmeckt“ im Diakonie Bayern Shop