Am Stau vorbeifahren: Familie Knöpfle testet Familienausflug mit agilis-Zug

In den Osterferien wird es wieder voll auf Bayerns Straßen. Wie gut ein Familienausflug ohne Auto funktioniert, weiß Familie Knöpfle aus Regensburg. Für das Eisenbahnunternehmen agilis hat das Vierergespann den Test gemacht und das LegolandÒ Deutschland Resort in Günzburg mit dem Zug besucht. Das Fazit fällt positiv aus: „Stressfreier kann man in den Ferien nicht unterwegs sein“, findet Papa Benjamin und empfiehlt den Ausflug zu Ostern.

Schon um 7.41 Uhr stand die Familie mit ihren Rucksäcken in der Domstadt am Bahngleis. „Wir wollten so früh wie möglich losfahren, um den Tag im LegolandÒ Deutschland voll auszukosten“, erzählt Mama Susanne. Den Weg zum Bahnhof haben die Vier kurzerhand zu Fuß zurückgelegt. Als der Zug dann in den Bahnhof eingerollt ist, konnten die Kinder Maximilian (6) und Annalena (3) es kaum erwarten, einzusteigen. „Sie waren total aufgeregt und fanden die Fahrt ziemlich spannend“, so Benjamin Knöpfle. „Dadurch war der Hin- und Rückweg auch für uns Eltern entspannt“, lacht der Familienvater.

Gedauert hat die Anreise knapp drei Stunden. Mit dem Auto lässt sich die Strecke in etwas mehr als zwei Stunden schaffen, aber nur wenn es keinen Stau gibt. „In den Ferien ist das erfahrungsgemäß eher selten der Fall“, sagt Knöpfle. „Mit dem Zug sind wir am Stau einfach vorbeigefahren und waren trotzdem schnell da, auch, weil wir keine Pausen einlegen mussten.“ Mit dem Shuttlebus ging es dann in Günzburg direkt weiter ins 7.000 m2 große LegolandÒ Deutschland. Den Tag dort hat die ganze Familie genossen: „Vom Wasserspielplatz haben wir Maximilian und Annalena kaum wegbekommen, so toll fanden sie ihn“, erzählt Mama Susanne. Aber auch die Ninjago Achterbahn und das Ritterturnier standen bei den beiden hoch im Kurs, bei den Eltern eher die Miniaturwelt und das gute Essen.

Geblieben sind die Knöpfles bis ganz zum Schluss. Bis mindestens 17 Uhr haben die Attraktionen geöffnet, am Wochenende und in den Ferien teilweise bis 18 Uhr. Um kurz vor 19 Uhr saß die Familie wieder im Zug nach Hause. Ihren Ausflug mit der Eisenbahn können sie anderen Familien nur wärmstens weiter empfehlen, zum Beispiel jetzt zu Ostern: „Stressfreier kann man in den Ferien nicht unterwegs sein“, findet Papa Benjamin. Der nächste Ausflug mit agilis ist auch schon geplant: Es geht in den Tiergarten nach Straubing.

Bildnachweis Beitragsbild: Foto privat, Fam. Knöpfle

Familie Knöpfle ist mit dem agilis-Zug ins Leogoland gefahren.

Bild: privat Fam. Knöpfle

agilis startet Pilotprojekt zur umweltbewussten Energiegewinnung in den Zügen

„Bahnfahren ist Klimaschutz“ und „Die Bahn ist eines der umweltbewusstesten Fortbewegungsmittel“, so liest man es häufig in den Medien. Doch auf diesen Lorbeeren will sich das regionale Eisenbahnunternehmen agilis nicht ausruhen: In Zeiten von Klimawandel und Luftverschmutzung engagiert sich agilis umso mehr für eine saubere Energiegewinnung und startet zum 1. April mit einem Pilotprojekt, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat.

Sogenannte PedalTRAINer wurden an einigen Sitzplätzen im Zug fest installiert und bieten dem Fahrgast die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und dabei gleichzeitig Energie zu gewinnen, die über Spannungswandler in der Batterie gespeichert wird. In Kalifornien sind die PedalTRAINer bereits im Einsatz, agilis führt die Technik nun in Europa ein.

„Natürlich reicht die gewonnene Energie nicht aus, um die Züge damit zu betreiben. Ein großer Teil der benötigten Energie kommt immer noch aus der Oberleitung bzw. den Dieselmotoren. Dennoch ist  der nun eingeschlagene Weg richtig, denn es werden Sport und Energieerzeugung für die sogenannten Hilfsbetriebe im Fahrzeug – das sind beispielsweise Heizung, Klimaanlage und Licht – spielerisch verbunden“, so der betriebliche Geschäftsführer, Dr. Axel Hennighausen. Dadurch lassen sich ca. 3 Prozent des Energiebedarfs in der agilis-Flotte einsparen, hofft Hennighausen.

Auch für den Fahrgast hat das Projekt einen entscheidenden Vorteil: Einfacher und komfortabler kann man sein Sportprogramm nicht in seinen Tagesablauf integrieren als auf dem Weg zur Arbeit. „Dies gilt insbesondere für viele unserer Kunden, die im Sommerhalbjahr mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und im Winter auf den Zug ausweichen. In diesem Fahrgastsegment gibt es eine große Nachfrage nach zusätzlichen Bewegungsmöglichkeiten im Fahrzeug“, so Hennighausen weiter.

Bildnachweis Beitragsbild: Foto: agilis

Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis, beim ersten Testlauf mit dem PedalTRAINer im Zug von agilis

Foto: agilis

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Foto_agilis Pilotprojekt_PedalTRAINer

„Durch die Nutzung der installierten PedalTRAINer versprechen wir uns eine Einsparung von 3% des Energiebedarfs in der agilis-Flotte!“

Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer