Zusätzliche agilis-Züge zum Gäubodenvolksfest in Straubing

Zum zweitgrößten Volksfest Bayerns fährt agilis im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) einen Sonderfahrplan mit erweitertem Fahrtenangebot.

Jedes Jahr aufs Neue lockt das Gäubodenvolksfest Zehntausende von Besuchern nach Straubing. Damit die Bierzeltfans sicher zum zweitgrößten Volksfest Bayerns hin und wieder nach Hause kommen, fährt agilis in der Zeit von Freitag, 9. August bis Montag, 19. August 2019 einen Sonderfahrplan.

Um Staus, Parkplatzsuche und Parkgebühren zu vermeiden, empfiehlt sich die Anreise mit agilis. Mit Unterstützung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regionalverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, wird agilis das Fahrtenangebot und die Sitzplatzkapazitäten während des Gäubodenvolksfestes deutlich ausweiten. Vor allem in den späten Abend- und frühen Morgenstunden fahren zusätzliche Züge zwischen Straubing und Plattling bzw. Regensburg. Volksfestliebhaber können die Öffnungszeiten so voll auskosten und spätabends mit dem agilis-Zug schnell und sicher die Heimfahrt antreten. Bis nach Mitternacht verkehren die Züge zwischen Regensburg und Plattling mindestens im Stundentakt. Die letzten Fahrten in Richtung Plattling verlassen Straubing um 23:36 Uhr, 00:16 Uhr bzw. 00:36 Uhr. Zurück nach Regensburg kommen die Nachtschwärmer um 23:10 Uhr, 23:23 Uhr bzw. 0:54 Uhr.

Der ausführliche Sonderfahrplan kann hier direkt eingesehen werden. Interessierte Besucher erhalten in den Auslagen im Einstiegsbereich der agilis-Züge, im agilis-Kundencenter in Regensburg oder im Reisezentrum Straubing und Plattling Broschüren zu den Fahrplänen. Nähere Informationen stehen auch im Internet auf www.agilis.de zur Verfügung. Als Fahrkarte empfiehlt sich das Servus-Ticket. Bis zu fünf Personen können damit am Wochenende ganztägig im Netz von agilis, der Länderbahn sowie hier auch der DB Regio und Bayerischer Regiobahn unterwegs sein. Wochentags bietet sich das Servus-Ticket plus an, das jeweils von 0 bis 3 Uhr des Folgetages in den gleichen Netzen gilt.

agilis weist darauf hin, dass während des Gäubodenfestes die Fahrradmitnahme zwischen Regensburg und Plattling wegen des erwarteten hohen Fahrgastandrangs nur eingeschränkt möglich ist. Radfahrer werden während dieser Zeit gebeten, möglichst auf andere Strecken bzw. am Wochenende auf den Radlzug (as86781 um 09:59 Uhr von Regensburg Hbf in Richtung Plattling/Passau Hbf und as86792 von Passau Hbf um 16:20 Uhr bzw. Plattling um 17:07 Uhr in Richtung Regensburg Hbf und Ulm Hbf) auszuweichen.

Bild: Anreise zum Gäubodenfest in Straubing mit agilis. Foto: agilis

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Mit agilis entspannt zum Jubiläum der Kulmbacher Bierwoche

Von Samstag, 27.7. bis Sonntag, 4.8. findet die Kulmbacher Bierwoche nunmehr zum 70. Mal statt. agilis verstärkt dazu die Züge auf der Strecke Coburg – Bayreuth zur bequemeren An- und Abreise der Besucher insbesondere am Wochenende.

Am letzten Juliwochenende schlagen für neun Tage wieder die Herzen aller Bierfans höher. Auf der Kulmbacher Bierwoche stehen das gemütliche Beisammensein und kulinarische Genüsse im Vordergrund. Zum diesjährigen Jubiläum werden weit über 130.000 Besucher erwartet, die sich auf die eigens gebrauten Festbiere freuen können.

Die Traditionsveranstaltung findet mitten in Kulmbach unterhalb der Plassenburg statt. Für Besucher aus dem Umland empfiehlt sich deshalb die Anreise mit dem Zug: Der Kulmbacher EKU-Platz, auf dem der Bierstadl steht, ist vom Bahnhof aus zu Fuß in rund 7 Gehminuten erreichbar.

Zur An- und Abreise verstärkt agilis insbesondere die Züge am Wochenende. So verkehren folgende Züge am Eröffnungstag (27.7.) sowie am letzten Samstag (3.8.) in Doppeltraktion: Von Lichtenfels um 20:22 Uhr nach Bayreuth (ag84529) und von Bayreuth um 0:30 Uhr nach Lichtenfels (ag84398). Zusätzlich werden die Zugverbindungen zwischen Lichtenfels-Bayreuth um 14:34 Uhr (ag84523), Bayreuth-Coburg um 16:30 Uhr (ag84524), Coburg-Bayreuth um 18:02 (84527), Bayreuth-Coburg um 20:32 Uhr (ag84528), Coburg-Bayreuth um 22:10 Uhr (ag84531) und Bayreuth-Lichtenfels um 0:30 Uhr (ag84398) verstärkt.

 

Mehr Informationen zur Kulmbacher Bierwoche finden Sie unter www.kulmbacher-bierwoche.de.

Bild: Die traditionelle Kulmbacher Bierwoche feiert heuer 70-jähriges Jubliäum. Foto: RitaE/pixabay.

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Am 29. Juli „Freie Fahrt für Einserschüler“ bei agilis

Als Belohnung für sehr gute Schulleistungen dürfen Schüler am 29. Juli kostenfrei quer durch Bayern fahren.

Auch in diesem Jahr belohnt agilis mit der Aktion „Freie Fahrt für Einserschüler“ gemeinsam mit den meisten Bahnen in Bayern Schüler, die mit sehr guten Leistungen glänzen können. Schüler, die mindestens einen „Einser“, ein „sehr gut“ oder eine entsprechende Punktzahl im Jahreszeugnis 2019 vorweisen können, dürfen am ersten Tag der Sommerferien alle agilis-Züge in den Netzen Mitte und Nord kostenfrei nutzen.

Die Freifahrt gilt für alle Schüler der allgemeinbildenden Schulen (Förder-, Grund-, Haupt-, Wirtschafts-, Real-, Fachober- und Berufsoberschulen sowie Gymnasien und Kollegs) in Bayern. Auch Schüler, die eine schriftliche Beurteilung erhalten haben, zum Beispiel Erstklässler oder Schüler von Waldorfschulen, dürfen teilnehmen, sofern diese sehr gut ausfällt. Mitzubringen sind eine Zeugniskopie und ein gültiger Personal-, Kinder- oder Schülerausweis.

„Gerade zum Ferienstart dürfen sich die Schüler etwas gönnen“, so Carsten Scherf, Geschäftsführer von agilis. „Mit der kostenfreien Fahrt können sie sich ein Ziel im gesamten Streckennetz aussuchen – egal ob es ein Freibad-Besuch oder Stadtbummel sein soll.“ Und für alle anderen Wochentage in den Ferien ist das Servus-Ticket plus geeignet. Damit können alle Ausflügler im Streckennetz von agilis, der Länderbahn und in diesem Netz auch bei DB Regio und Bayerischer Regiobahn werktags von 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages unterwegs sein.

Bild: Einserschüler dürfen unter anderem bei agilis am ersten Ferientag kostenfrei fahren. Foto: agilis

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Schienenverkehr in Oberfranken: agilis lud in Bayreuth zur 2. agilis-Mobilitätskonferenz ein

Wie ist es um die Mobilität in Oberfranken bestellt? Welche Möglichkeiten zur Vernetzung von Verkehrsträgern gibt es und wie profitieren die Kommunen und Bürger davon? Um diese Fragen drehte sich in Bayreuth die 2. agilis-Mobilitätskonferenz. Gemeinsam mit Bürgermeistern und vielen Entscheidungsträgern aus dem Bereich Verkehr diskutierte das Eisenbahnunternehmen im Tagungszentrum Bayreuth über die Zukunft des hiesigen ÖPNV und aktuelle Projekte.

Auch Oberfrankens Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe waren zu Gast. In ihrem Grußwort betonte Piwernetz, dass Mobilität ein Kernthema für die Zukunftsfähigkeit von ländlich strukturierten Räumen wie Oberfranken ist. „Mobilität ist nicht nur Teil der Infrastruktur, sie ist ein ganz bedeutender Zweig der Wirtschaft selbst“, so die Regierungspräsidentin. Für die Bevölkerung, die Touristen und die heimische Wirtschaft würden zuverlässige, umweltfreundliche und gut ausgebaute Verkehrsangebote und moderne Mobilitätskonzepte gebraucht.

Als Anbieter leiste agilis „einen erheblichen, einen bedeutenden Beitrag in unserer Region für den öffentlichen Nahverkehr“, betonte Brigitte Merk-Erbe. In ihrer Rede griff sie das Thema Digitalisierung auf. Diese werde den Nahverkehr verändern. Sie führe zu mehr Effizienz und könne Fahrgästen manchen Weg ersparen. Aber „Reisende oder Pendler werden ihre Reisezeit nicht nur ständig verkürzen wollen, sondern sie wollen diese auch besser und individueller nutzen“, so Bayreuths Oberbürgermeisterin.  Als „eine der wichtigen Herausforderungen der kommenden Jahre“ sehe sie daher „die verbesserte Verknüpfung der öffentlichen und individuellen Verkehrsträger“ an. In Bayreuth wird in diesem Sinne noch in diesem Jahr mit dem Ausbau der Fahrradabstellanlagen am Bahnhof begonnen.

Neues Umweltbewusstsein bei Fahrgästen

Wie die Mobilität speziell im ländlichen Raum noch attraktiver gestaltet werden kann, war Thema der anschließenden Podiumsdiskussion. Bestritten wurde sie von Günter Finzel, Stabsstelle Strukturentwicklung bei der Stadt Bayreuth und Geschäftsführer des Forums Verkehr und Planung der Metropolregion Nürnberg, Andreas Mäder, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN), Melanie Schade, die beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zur Mobilität im städtischen und ländlichen Raum forscht, und Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis.

Dieser betonte gleich eingangs, dass sich der Zeitgeist in der Bevölkerung gewandelt habe: „Vor dem Hintergrund der akuellen Klimadebatte entdecken immer mehr Menschen die Bahn als umweltschonendes und komfortables Verkehrsmittel für sich.“ Doch damit Oberfranken diese positive Entwicklung erhalten bleibe, müsse man im ländlichen Raum noch einige Hürden bewältigen. „Mit einem nahezu durchgängigen Stundentakt im Netz Nord und außerordentlich hohen Pünktlichkeitswerten sind wir in Oberfranken gut aufgestellt“, so Hennighausen. Aber darauf wolle man sich als siebenfacher Sieger des Qualitätsrankings der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und Träger des Bayerischen Eisenbahnpreises nicht ausruhen. Vielmehr will man künftig noch zuverlässigere Reiseketten in Abstimmung mit Landkreisen, Kommunen und anderen Akteuren schaffen.

Bestrebungen für VGN-Beitritt

Als weitere Herausforderung wurde in der Podiumsdiskussion die Abwanderung junger Menschen in städtische Ballungsräume angesprochen. Ein gut vernetzter und günstiger ÖPNV könne dieser Entwicklung entgegenwirken. Um ihn zu ermöglichen, streben derzeit viele oberfränkische Landkreise einen Beitritt in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) an, u.a. Kulmbach, Coburg, Hof, Kronach und Wunsiedel. Zusätzlich dazu sei langfristig ein Ausbau des Schienennetztes nötig, um die Zukunftsfähigkeit Oberfrankens für Bewohner und Wirtschaft zu erhalten.

Den intensiven Austausch mit der Politik will das regionale Eisenbahnunternehmen auch im nächsten Jahr wieder stattfinden lassen. „Hier in der Region haben wir unsere Wurzeln“, so Hennighausen. „Deshalb hören wir ganz genau hin, was uns die Menschen hier in Oberfranken zu sagen haben. Gemeinsam können wir den SPNV in der Region noch besser machen und so auch die Attraktivität des ländlichen Raums weiter steigern.“

Bild 1: Die Podiumsteilnehmer der agilis-Mobilitätskonferenz in Bayreuth von links nach rechts: Monika Pappelau (Moderatorin), Günter Finzel, Melanie Schade, Andreas Mäder, Dr. Axel Hennighausen. (Foto: agilis)

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Suu a Gewaaf: Fränkische Klischees auf dem Prüfstand

Wortkarg, eigenbrödlerisch und nicht sehr gesellig – den Franken wird vieles nachgesagt. Doch stimmen die Vorurteile? Die Events, die im Sommer im Netz Nord von agilis stattfinden, legen das Gegenteil nahe. Zum Tag der Franken (06./07.07.) stellt das Eisenbahnunternehmen die spannendesten vor. 

Daham is am scheensten.

Der Franke bleibt lieber zuhause als unter Leute zu gehen, lautet eines der wohl gängigsten Klischees. Dass dies nicht unbedingt zutrifft, zeigen die unzähligen Veranstaltungen, auf denen sich der Franke überaus gesellig gibt, beispielsweise auf dem Kulmbacher Altstadtfest  (05.07.-07.07.) oder dem Hofer Volksfest (26.07.-04.08.) Hier erlebt man live, wie kommunikativ und kontaktfreudig es in Franken zugeht.

Wer hat Kerwa? Mir ham Kerwa.

Kerwa, Feuerwehrfeste und Faschingsumzüge – für mehr Kultur ist der Franke angeblich nicht zu haben. Tatsächlich schaut man hierzulande kulturell oft über den Tellerrand – sei es beim Fest der Porzelliner in Selb (01.08.-05.08.), beim Flechtkulturfestival in Lichtenfels (13.09.) oder beim Tucher Blues- und Jazzfestival in Bamberg (02.08-11.08). Drei von vielen Gelegenheiten, bei denen man Franken trifft, die offen sind für Neues und sich gerne inspirieren lassen.

Woanders is a nedd anders.

Frei nach diesem Motto soll sich der Franke vor dem Unbekannten eher scheuen und nicht sehr weltoffen sein. Events wie die Bayreuther Festspiele (25.07. – 28.08.), das dortige Afrika-Karibik-Festival (19.07.-21.07.) oder das Sambafestival in Coburg (12.07.-14.07.) hinterlassen einen anderen Eindruck. Besucher erwartet internationales Flair und mondäne, aufgeschlossene Gastgeber.

Brodwerscht, Schäuferla und Bier.

Kulinarisch lässt man sich in Franken nicht beirren? Mitnichten. Im Norden Bayerns ist die kulinarische Vielfalt zu Hause. Wer sie verkosten möchte, sollte dem Foodtruck Festival in Hof (17.08.-18.08.), dem Craft Brauer Festival 2019 in Bayreuth (06.09.-07.09.) oder dem Genussfest in Bad Staffelstein (08.09.) einen Besuch abstatten. Vor Ort gibt es viele originelle Angebote, die zeigen, dass es ein Frankenland jenseits von Küchla und Glöß gibt – und jenseits von den typischen Klischees.

Bild 1: agilis Bahnhof in Rehau (Foto: Jörg Schäfer)

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