Zugfahren: Sicher und klimaschonend

Klimaschonend, systemrelevant und sicherer als gedacht. Der öffentliche Nahverkehr ist besser als sein gegenwärtiger Ruf. Fünf Gründe, warum Zugfahren eine wichtige Säule der Mobilität ist und auch in Zukunft bleiben wird.

1. Rückhalt aus der Bevölkerung

Trotz Pandemie rangiert der Klimaschutz weiterhin unter den zehn wichtigsten Themen auf der politischen Agenda der Bürgerinnen und Bürger. Um die Emissionen zu reduzieren, halten 61 Prozent* den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs für die wichtigste Aufgabe.

2. Spitzenposition im Umweltranking

„Ohne einen starken ÖPNV wird es keine Verkehrswende geben“, sagt Philipp Kosok, Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Zusammen mit dem Bus führt die Eisenbahn die Rangliste der umweltfreundlichen Verkehrsmittel klar an.

Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs: Mit den Bahnen am klimafreundlichsten unterwegs

3. Ohne ÖPNV geht es nicht

Selbst in der Hochphase der Pandemie fuhr der öffentliche Nahverkehr als systemrelevanter Mobilitätsanbieter im Durchschnitt 80 Prozent des Angebotes. Im ländlichen Raum bieten sie den Menschen eine Alternative zum Zweitwagen, in Ballungsräumen entlasten Züge zur Hauptverkehrszeit die Straßen. In Regensburg fahren die Bahnen von agilis zum Beispiel fast so häufig wie eine S-Bahn.

Aus diesem Grund gilt der Beruf des Triebfahrzeugführers auch als krisensicher. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Karriereseite unter: www.agilis.de/triebfahrzeugfuehrer.

4. Wandel als Chance

Neue Radwege, Freiflächen statt Parkplätze oder autofreie Straßen – in der Corona-Krise haben viele Kommunen Bewegung in die Verkehrswende gebracht. Dieser Wandel birgt die Chance für den Umstieg auf eine klimagerechte Mobilität. So werden in Kelheim seit diesem Jahr Expressbusse eingesetzt, in Rehau, Hof und Kronach autonome Busse erprobt und in Neuburg an der Donau das Fahrradnetz weiterentwickelt.

5. ÖPNV ist sicherer als gedacht

Der ÖPNV hat sich bislang als überaus sicher erwiesen. Das zeigt eine Umfrage des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), an der sich 94 Nahverkehrsunternehmen beteiligt haben. Demnach haben sich Ende Oktober von 80.000 Beschäftigten nur 0,29 Prozent mit dem Corona-Virus angesteckt. Damit war die Quote im ÖPNV zur Hochzeit der Pandemie nur etwa halb so hoch wie die in der Gesamtbevölkerung.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des VDV unter: www.besserweiter.de/wissenschaftsticker-bus-und-bahn.html

Bild: Ein Coradia Continental von agilis im Netz Mitte. Foto: agilis

Übrigens:

In agilis-Fahrzeugen kommen Klimaanlagen zum Einsatz, die die verbrauchte Luft mit Frischluft mischen und somit permanent für einen effektiven Luftaustausch sorgen. Rund alle fünf Minuten wird die Luft komplett getauscht. Aerosole haben so kaum eine Chance, sich flächendeckend zu verteilen.

Aktuelle Informationen finden Sie auf www.agilis.de/corona

*Quelle: Mobilitätsmonitor 2020

Jetzt voten! Bernd Weber ist unser „Eisenbahner mit Herz“

Nur noch wenige Minuten, dann wäre der Anschlusszug in Donauwörth weg gewesen. Doch agilis-Zugbegleiter Bernd Weber hat den Reisenden geholfen. Lesen Sie, wie er den Bahnsteigwechsel für alle gewuppt hat und stimmen Sie mit ab bei der Aktion „Eisenbahner mit Herz“ 2021.

Im Rahmen der Aktion „Eisenbahner mit Herz“ sammelt „Allianz pro Schiene“ einmal im Jahr die schönsten Reisegeschichten von Bahnkundinnen und -kunden und wählt daraus den „Eisenbahner mit Herz“. Damit dankt das Verkehrsbündnis all den Heldinnen und Helden der Schiene, die mit Einsatz, Leidenschaft und Freude an ihrem Beruf ihre Kunden begeistert haben. Die Bundes- und Landessieger wählt eine Jury aus, in der Fahrgastverbände und Bahngewerkschaften vertreten sind. Den „Social Media Hero“ wählen die Fahrgäste.

Tatkräftiger Einsatz am Bahnsteig

Dieses Jahr freuen wir uns besonders über die Nominierung unseres Kollegen Bernd Weber. Der agilis-Zugbegleiter wurde mit folgender Geschichte für den „Eisenbahner mit Herz” nominiert:

Jetzt mitmachen und Bernd Weber zum Social Media Hero wählen!

Neben der Jury haben auch die Fahrgäste die Chance, ihren Eisenbahner mit Herz zu küren. Ab dem 15. Februar 2021 können Sie mit Ihrer Stimme den Publikumsliebling – den Social Media Hero – wählen. Dafür haben Sie ab 15. Februar drei Monate Zeit.

Vorausschauendes Fahren:

Thomas Frey ist in einem vollen Zug Richtung Donauwörth unterwegs. Aufgrund einer leichten Verspätung laufen viele Fahrgäste Gefahr, dort ihre Anschlusszüge zu verpassen – darunter eine Gruppe Mütter mit Kinderwägen. Zugbegleiter Bernd Weber nimmt die Zügel in die Hand. Er bittet einige jüngere Fahrgäste darum, der Gruppe beim Bahnsteigwechsel zu helfen. Darüber hinaus fragt er bei einzelnen Fahrgästen ihre gewünschten Anschlüsse ab und leitet diese Informationen weiter. Unser Einsender ist von so viel Engagement begeistert: „So haben wohl alle Fahrgäste trotz der Verspätung mit einem Lächeln ihren Anschluss erreicht“, vermutet Frey und ergänzt: „Ich fahre sehr viel Zug, aber einen Zugbegleiter wie Herrn Weber, der sich so aktiv zuvorkommend um seine Fahrgäste kümmert, habe ich bisher nicht erlebt.

Bernd Weber, Servicekraft im Zug bei agilis, wurde für den “Eisenbahner mit Herz” nominiert.