agilis unterstützt das Ehrenamtsprojekt “Aktive Bürger Lichtenfels”

Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis unterstützt weiterhin regionale Initiativen. Die diesjährige Weihnachtsspende in Höhe von 1.000 Euro geht an die Bürgerstiftung für Jugend & Familie im Landkreis Lichtenfels.

Mit einer Spende von 1.000 Euro bezuschusst agilis die wichtige Arbeit des Ehrenamtprojekts „Aktive Bürger Lichtenfels“, das über die Bürgerstiftung für Jugend & Familie im Landkreis Lichtenfels getragen wird. Die Spende stammt aus Bargeldbeträgen in Fundsachen, bei denen die gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist und die nicht von den Besitzern abgeholt wurden. agilis hat den Betrag für die Spende großzügig aufgerundet.

„Das Projekt berät und informiert Interessierte über Möglichkeiten des Engagements und unterstützt zeitgleich gemeinwohlorientierte Initiativen, Vereine und Organisationen in der Region. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, hier in unserem agilis-Streckennetz unterstützend tätig zu sein“, betont agilis-Geschäftsführer Gerhard Knöbel.

 

Weiterführende Informationen zum Ehrenamtsprojekt:

www.aktive-buerger-lichtenfels.de/aktive-buerger.html

Quereinsteiger willkommen

agilis sucht Quereinsteiger für die Ausbildung zum Triebfahrzeugführer/zur Triebfahrzeugführerin, auch in Lichtenfels. Alter und beruflicher Hintergrund sind dabei zweitrangig. Interessierte erhalten mehr Informationen unter www.agilis.de/karriere.

Bild: agilis bedient unter anderem die Haltestelle Lichtenfels. Regionales Engagement ist dem Eisenbahnverkehrsunternehmen wichtig. Foto: Markus Knopp

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Wandertipps: Winterluft schnuppern

Wenn Sie dick eingepackt durch den ersten Schnee wandern, lassen Sie den Alltagsstress ganz schnell hinter sich, wetten? Hier kommen ein paar Anregungen für besonders lohnenswerte Wanderwege in unseren beiden Netzen.

Netz Mitte

JURASTEIG – RÖMER-SCHLAUFE

Vom Bahnhof Abensberg fährt man mit dem Bus 6018 nach Eining. Die traumhafte Runde startet am Biergarten an der Fähre, direkt an der Donau. Anfangs wandert man an der Abens entlang, die hier in die Donau mündet. Über einen kurzen, aber steilen Aufstieg erreicht man das kulturelle Highlight Einings, das Römerkastell Abusina. Es ist die einzige in ihrem Mauerbestand vollständig freigelegte und konservierte römische Wehranlage in Bayern. Vom Römerkastell, das in römischer Zeit den östlichen Riegel des Limes markierte, führt die Römer-Schlaufe weiter in Richtung Bad Gögging, wo wir einen Abstecher zur alten Andreaskirche mit dem Römermuseum oder einen Besuch der Limes-Therme wärmstens empfehlen. Vorbei an den für die Hallertau typischen Hopfengärten führt der Weg, an der Donau entlang, wieder zurück nach Eining.

Route: www.jurasteig.de/de/roemer-schlaufe.html

Tipp: kostenlose Wanderkarte auf www.ostbayern-tourismus.de erhältlich

Bahnhof: Abensberg

Startort: Eining am Biergarten

Schwierigkeit: mittlere Tour

Dauer: 4 Stunden

Gesamtlänge: 13,7 km

Bild 2: Natur in Bad Gögging. Foto: Tourismusverband Ostbayern

Bild 2: Aussichtsturm in Unterbrunn. Foto: Flussparadies Franken

Netz Nord

MAINGEZWITSCHER-PFAD AM AUENWEG OBERMAIN

Der nur knapp 2 km lange Rundweg entlang der Mainschleife Unterbrunn eignet sich als toller Familienausflug auch für kleinere Kinder. An fünf Stationen können Groß und Klein auf spielerische Art viel über den Main, seine Vögel, Fische und Steine lernen. Begleitet von „Flori“ einem kleinen Vogel. Höhepunkt ist der Aufstieg auf den vom Life-Natur-Projekt Oberes Maintal aufgestellten Vogelbeobachtungsturm. Von dort kann die ganze neu geschaffene Mainschleife überblickt werden. In Unterbrunn gibt es ein einladendes Gasthaus zur gemütlichen Einkehr.

Informationen: www.flussparadies-franken.de

Bahnhof: Ebensfeld (weiter mit dem Bus nach Unterbrunn Line 1252 vom Bahnhof Ebensfeld Sa + So als Rufbus 1 Stunde vorher anmelden unter 09571/18180 Fahrplan und Info: www.vgn.de)

Startort: Unterbrunn

Schwierigkeit: leicht

Dauer: 0:50 Stunden

Länge: 1,8 km

Café Bruno: Ein Juwel im Bahnhof

agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen lobt Rita Failer für das Juwel, das sie im Tapfheimer Bahnhof geschaffen hat.

Hinweis: Das Foto entstand im Herbst 2021.

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Mit dem Café Bruno hat sich Rita Failer einen Traum erfüllt – und das Bahnhofsgebäude in Tapfheim damit um einen wirklich besuchenswerten Ort reicher gemacht. Seit April 2018 erstrahlt der Bahnhof nun samt Café und Schmuckmanufaktur in neuem Glanz und hat sich in kürzester Zeit zu einem lebendigen Zentrum für Tapfheim und die ganze Umgebung gemausert: In der Schmuckmanufaktur können bereits gefertigte Unikate erworben werden oder neue Einzelstücke bei einem der Workshops gezaubert werden. Das Café lädt nicht nur mit seinen Kaffee- & Kuchenspezialitäten zum Verweilen ein.

Davon hat sich kürzlich auch agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen überzeugt. Gemeinsam mit Tapfheims Bürgermeister Karl Malz besuchte er das Lokal und war sofort begeistert: “Frau Failer hat mit dem Café Bruno ein kleines Juwel im Tapfheimer Bahnhof geschaffen. Wir als Bahn in der Region begrüßen das sehr – schließlich ist der Bahnhof das Tor und damit das Gesicht des Schienenpersonennahverkehrs.”

Nicht umsonst erhielt Rita Failer kürzlich den Denkmalpreis 2020/2021 des Bezirks Schwaben. Sie habe damit einen „kulturellen und gesellschaftlichen Zentralort im Dorf“ geschaffen, so die Begründung des Bezirks.

Projekte wie das von Frau Failer seien ein Musterbeispiel dafür, wie man alte, leerstehende Stationsgebäude aufwertet, betont Dr. Axel Hennighausen. „Davon wünschen wir uns noch mehr im Netz.“

Wer mit agilis ins Café Bruno auf den Weg macht, profitiert sogar doppelt. Im Rahmen der Vorteilsaktion #aufdenwegmachen gibt es bei Vorlage eines tagesaktuellen Zugtickets* ein kostenloses Heißgetränk nach Wahl. Mehr Informationen >

* Zur Teilnahme an der Vorteilsaktion berechtigt sind Inhaber von Einzelfahrkarten sowie Sondertickets des DB-Tarifs (wie z. B. Bayern-Ticket, Bayern-Hopper) und der Verbünde (VGN, RVV, VGI, DING, EgroNet), die am Tag der Einlösung Gültigkeit haben. Ausgeschlossen sind Zeitkarten wie Wochen- oder Monatskarten. Bei Gruppentickets/Pauschalpreistickets (z.B. Bayern-Ticket) ist der Vorteil für jede einzelne Person einlösbar. Eine Barauszahlung der Vorteile ist nicht möglich. Angebote ohne Gewähr, solange verfügbar bzw. solange der Vorrat reicht. Aktionsangebote sind ab sofort bis zum 30. Juni 2022 gültig.

Vom Flugzeug in den Führerstand: Neue Ausbildungsgruppe startet

Triebfahrzeug statt Turbinen, Fahrplan stand Zahnfüllung: Der berufliche Hintergrund der zwölf Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die bei agilis ihre Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer beginnen, könnte nicht breiter gefächert sein. Vom ehemaligen Flugbegleiter bis zum Zahnarzthelfer wagen sich die Teilnehmer an einen Neustart mit Perspektive. Die Gruppe erwartet ein vielseitiges Programm.

Am 2. November startete die zwölfköpfige Ausbildungsgruppe aus Quereinsteigern in Ingolstadt. Die Auszubildenden im Alter zwischen haben verschiedene Berufe in der Industrie, dem Handwerk und im Dienstleistungssektor erlernt und werden nun in der sogenannten Funktionsausbildung zu Triebfahrzeugführern umgeschult.

„Der berufliche Hintergrund und das Alter sind für uns bei agilis zweitrangig für die Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer – es zählen Interesse an dem Beruf und vor allem Lernbereitschaft“, erklärt Gerhard Knöbel, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis. Auch das Geschlecht spiele keine Rolle: Regelmäßig beweisen Teilnehmerinnen, dass sie die Ausbildung in der vermeintlichen Männerdomäne meistern können. Auch dieses Mal sind zwei angehende Triebfahrzeugführerinnen mit dabei. Besonders stolz sei man, dass man den Teilnehmern der Qualifizierung eine langfristige Perspektive bieten könne, so Gerhard Knöbel. agilis hat erst kürzlich die Strecken rund um Regensburg und entlang der Donau wiedergewonnen und bietet zukunftssichere Arbeitsplätze.

Theorie und Praxis vor der Haustüre

Bei ihrer wohnortnahen Ausbildung in Ingolstadt erlernen die Triebfahrzeugführer in spe zunächst die notwendige Theorie, zum Beispiel in den Bereichen Signalkunde und Fahrzeugtechnik. Unterrichtsbegleitend wird ein Simulator eingesetzt, bevor es gemeinsam mit einem erfahrenen Kollegen auf den Führerstand geht. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung setzt agilis alle Teilnehmer wohnortnah im Donautal ein.

Matthias Mader, Leiter Ausbildung bei agilis, erläutert die Hintergründe: „Als Bahn in der Region ist es uns wichtig, dass Dienstbeginn und -ende am gleichen Einsatzort stattfinden. Außerdem bieten wir mit unserem Jahresarbeitsplan größtmögliche Verbindlichkeit und Sicherheit. Bereits am Ende des Jahres wissen die Triebfahrzeugführer, wann und wie sie das gesamte nächste Jahr arbeiten müssen. So lassen sich Arbeits- und Privatleben leicht vereinen, denn die Work-Life-Balance muss stimmen.“ Die Quereinsteiger sind ab dem ersten Tag fest angestellt und erhalten ein tarifvertraglich festgelegtes Gehalt. Die Kosten der Ausbildung übernimmt agilis.

Nächster Ausbildungsstart steht fest

Die Ausbildungsoffensive bei agilis geht weiter: Für die nächsten Ausbildungsgruppen mit Start im Januar sowie März 2022 kann man sich bereits unter www.agilis.de/karriere bewerben. Neue Quereinsteiger für den Beruf des Triebfahrzeugführers werden insbesondere für die Orte Ingolstadt und Ulm gesucht.

Digitale Bewerbersprechstunde

Jeder, der an einem Beschäftigungsverhältnis bei agilis interessiert ist, kann an der offenen Bewerbersprechstunde teilnehmen. Sie findet jeden ersten Dienstag im Monat statt und bietet die Möglichkeit, sich ungezwungen über Karrieremöglichkeiten mit der Personalabteilung auszutauschen. Eine Anmeldung ist unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde möglich.

Bild: Die neuen Auszubildenden, hier mit Personalreferentin Jennifer Schiller (l.) und Leiter Ausbildung Matthias Mader (r.), bei agilis lernen in rund neun Monaten alles, was für ihren Job als Triebfahrzeugführer wichtig ist.

Mehr Informationen zum Berufsbild des Triebfahrzeugführers finden Sie unter www.agilis.de/triebfahrzeugfuehrer

Video: Traumberuf Triebfahrzeugführer

Vom Flugzeug in den Führerstand: Zwölf Quereinsteiger starten bei agilis in Richtung Zukunftssicherheit

Triebfahrzeug statt Turbinen, Fahrplan stand Zahnfüllung: Der berufliche Hintergrund der zwölf Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die bei agilis ihre Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer beginnen, könnte nicht breiter gefächert sein. Vom ehemaligen Flugbegleiter bis zum Zahnarzthelfer wagen sich die Teilnehmer an einen Neustart mit Perspektive. Die Gruppe erwartet ein vielseitiges Programm.

Am 2. November startete die zwölfköpfige Ausbildungsgruppe aus Quereinsteigern in Ingolstadt. Die Auszubildenden im Alter zwischen haben verschiedene Berufe in der Industrie, dem Handwerk und im Dienstleistungssektor erlernt und werden nun in der sogenannten Funktionsausbildung zu Triebfahrzeugführern umgeschult.

„Der berufliche Hintergrund und das Alter sind für uns bei agilis zweitrangig für die Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer – es zählen Interesse an dem Beruf und vor allem Lernbereitschaft“, erklärt Gerhard Knöbel, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis. Auch das Geschlecht spiele keine Rolle: Regelmäßig beweisen Teilnehmerinnen, dass sie die Ausbildung in der vermeintlichen Männerdomäne meistern können. Auch dieses Mal sind zwei angehende Triebfahrzeugführerinnen mit dabei. Besonders stolz sei man, dass man den Teilnehmern der Qualifizierung eine langfristige Perspektive bieten könne, so Gerhard Knöbel. agilis hat erst kürzlich die Strecken rund um Regensburg und entlang der Donau wiedergewonnen und bietet zukunftssichere Arbeitsplätze.

Theorie und Praxis vor der Haustüre

Bei ihrer wohnortnahen Ausbildung in Ingolstadt erlernen die Triebfahrzeugführer in spe zunächst die notwendige Theorie, zum Beispiel in den Bereichen Signalkunde und Fahrzeugtechnik. Unterrichtsbegleitend wird ein Simulator eingesetzt, bevor es gemeinsam mit einem erfahrenen Kollegen auf den Führerstand geht. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung setzt agilis alle Teilnehmer wohnortnah im Donautal ein.

Matthias Mader, Leiter Ausbildung bei agilis, erläutert die Hintergründe: „Als Bahn in der Region ist es uns wichtig, dass Dienstbeginn und -ende am gleichen Einsatzort stattfinden. Außerdem bieten wir mit unserem Jahresarbeitsplan größtmögliche Verbindlichkeit und Sicherheit. Bereits am Ende des Jahres wissen die Triebfahrzeugführer, wann und wie sie das gesamte nächste Jahr arbeiten müssen. So lassen sich Arbeits- und Privatleben leicht vereinen, denn die Work-Life-Balance muss stimmen.“ Die Quereinsteiger sind ab dem ersten Tag fest angestellt und erhalten ein tarifvertraglich festgelegtes Gehalt. Die Kosten der Ausbildung übernimmt agilis.

Nächster Ausbildungsstart steht fest

Die Ausbildungsoffensive bei agilis geht weiter: Für die nächsten Ausbildungsgruppen mit Start im Januar sowie März 2022 kann man sich bereits unter www.agilis.de/karriere bewerben. Neue Quereinsteiger für den Beruf des Triebfahrzeugführers werden insbesondere für die Orte Ingolstadt und Ulm gesucht.

Digitale Bewerbersprechstunde

Jeder, der an einem Beschäftigungsverhältnis bei agilis interessiert ist, kann an der offenen Bewerbersprechstunde teilnehmen. Sie findet jeden ersten Dienstag im Monat statt und bietet die Möglichkeit, sich ungezwungen über Karrieremöglichkeiten mit der Personalabteilung auszutauschen. Eine Anmeldung ist unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde möglich.

Bild: Die neuen Auszubildenden, hier mit Personalreferentin Jennifer Schiller (l.) und Leiter Ausbildung Matthias Mader (r.), bei agilis lernen in rund neun Monaten alles, was für ihren Job als Triebfahrzeugführer wichtig ist.

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Mehr Informationen zum Berufsbild des Triebfahrzeugführers finden Sie unter www.agilis.de/triebfahrzeugfuehrer

Video: Traumberuf Triebfahrzeugführer

Info-Kampagne: Tödlicher Leichtsinn am Bahnübergang

ADAC, BEG und bayerische Eisenbahnen starten Aktion „Zug hat Vorfahrt“ für mehr Sicherheit am Bahnübergang

Meeder. Fast wöchentlich ereignen sich folgenschwere Unfälle an Bahnübergängen, viele davon auch in Bayern wie zuletzt vor wenigen Wochen in Schwarzenbach bei Hof oder in Reckendorf bei Bamberg. Fälle wie diese sind bedauerlicherweise keine Seltenheit. 2020 kam es bayernweit zu über 50 Bahnübergangsunfällen, elf davon mit Todesfolge. Damit sich solche Szenarien nicht wiederholen, startete der ADAC Nordbayern und der ADAC Südbayern gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), DB Sicherheit und den Eisenbahnverkehrsunternehmen Agilis, Bayerische Regiobahn, Go-Ahead und der Länderbahn die bayernweite Informationskampagne „Zug hat Vorfahrt!“

Aktion will das Bewusstsein für Gefahren an Bahnübergängen schärfen
An insgesamt drei Aktionstagen, zuletzt am Freitag in Meeder, erläuterten die Akteure an ausgewählten Bahnübergängen deren sicheres Überqueren, simulierten eine Notsituation und veranschaulichten die möglichen Gefahren. „Fast alle Unfälle an Bahnübergängen sind auf ein Fehlverhalten von Autofahrenden oder Fußgängern zurückzuführen. Durchschnittlich jeder Vierte endet dabei tödlich“, stellt Jürgen Hildebrandt, Leiter des Fachbereichs Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Nordbayern fest. Hauptursache seien in den meisten Fällen Unkenntnis der Verhaltensregeln, Unaufmerksamkeit und Leichtsinn, so der Experte. Mit der Kampagne wollen die Aktionspartner das Bewusstsein für die Gefahren an Bahnübergängen schärfen und an die Verkehrsteilnehmer zu umsichtigem Verhalten appellieren. „Es passieren immer noch viel zu häufig schwere Unfälle am Bahnübergang. Darauf möchten wir mit der Aktion „Zug hat Vorfahrt!” aufmerksam machen. Jeder Unfall ist einer zu viel. Daher mein Appell an alle Autofahrer: Seien Sie wachsam und beachten Sie die Verkehrsregeln am Bahnübergang“, so Dr. Axel Hennighausen, betrieblich-technischer Geschäftsführer von agilis.

Auf Hinweistafeln achten
Bayernweit gibt es knapp 3300 Bahnübergänge. Jeder Übergang, egal ob mit oder ohne Schranken, wird mittels Verkehrszeichen angekündigt: Weiß-rote Baken weisen in 240 Metern, 160 Metern und 80 Metern Entfernung auf den Übergang hin, unmittelbar vor dem Kreuzungspunkt signalisiert das Andreaskreuz, dass der Schienenverkehr Vorrang hat. Zudem warnen Züge unter anderem mit Pfeifsignalen die Verkehrsteilnehmer an nicht technisch gesicherten Bahnübergängen. Warum Verkehrsteilnehmer trotz rotem Blinklicht oder Warntafeln achtlos Bahnübergänge passieren, erläutert Hildebrandt: „Ursache ist in vielen Fällen Zeitdruck und der Irrglaube, die Situation unter Kontrolle zu haben. Außerdem sinkt das Risikobewusstsein, wenn bei einem wiederholten Fehlverhalten nichts passiert ist“, so der Verkehrsexperte Jürgen Hildebrandt.

Enorm langer Bremsweg
Oft werden die Geschwindigkeit des Zuges und der Bremsweg völlig unterschätzt. „Selbst wenn ein Lokführer eine Schnellbremsung einleitet, benötigt beispielsweise ein 100 km/h schneller Güterzug etwa 1000 Meter bis zum Stillstand“, erklärt Dr. Axel Hennighausen.

Machten mit einem Aktionstag gemeinsam auf die Gefahren und das richtige Verhalten am Bahnübergang aufmerksam: Vertreter von Bundespolizei, ADAC (Jürgen Hildebrandt, 3.v.l.), DB Sicherheit und agilis (Dr. Axel Hennighausen, 4.v.l.).

Um zu verdeutlichen, welche Kräfte bei einem Bahnübergangsunfall wirken, zeigte die Bundespolizei ein echtes Unfallfahrzeug.

Tipps für das richtige Verhalten am Bahnübergang

Um Bahnübergänge sicher zu passieren, geben ADAC und die Bayerische Eisenbahngesellschaft Tipps:

  • Bremsbereit und mit max. 50 km/h auf den Bahnübergang zufahren
  • Niemals überholen!
  • Die Bahnstrecke nach beiden Seiten überblicken
  • Auf akustische Pfeifsignale achten
  • Sofort anhalten, wenn sich am unbeschrankten Übergang ein Zug nähert
  • An beschrankten Übergängen schon bei rotem Blinklicht stehen bleiben, nicht erst dann, wenn sich die Schranken senken
  • Erst weiterfahren, wenn das rote Blinklicht erloschen ist und die Schranken vollständig geöffnet sind

Tödlicher Leichtsinn am Bahnübergang: Info-Kampagne appelliert an Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht

ADAC, BEG und bayerische Eisenbahnen starten Aktion „Zug hat Vorfahrt“ für mehr Sicherheit am Bahnübergang

Meeder. Fast wöchentlich ereignen sich folgenschwere Unfälle an Bahnübergängen, viele davon auch in Bayern wie zuletzt vor wenigen Wochen in Schwarzenbach bei Hof oder in Reckendorf bei Bamberg. Fälle wie diese sind bedauerlicherweise keine Seltenheit. 2020 kam es bayernweit zu über 50 Bahnübergangsunfällen, elf davon mit Todesfolge. Damit sich solche Szenarien nicht wiederholen, startete der ADAC Nordbayern und der ADAC Südbayern gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), DB Sicherheit und den Eisenbahnverkehrsunternehmen Agilis, Bayerische Regiobahn, Go-Ahead und der Länderbahn die bayernweite Informationskampagne „Zug hat Vorfahrt!“

Aktion will das Bewusstsein für Gefahren an Bahnübergängen schärfen
An insgesamt drei Aktionstagen, zuletzt am Freitag in Meeder, erläuterten die Akteure an ausgewählten Bahnübergängen deren sicheres Überqueren, simulierten eine Notsituation und veranschaulichten die möglichen Gefahren. „Fast alle Unfälle an Bahnübergängen sind auf ein Fehlverhalten von Autofahrenden oder Fußgängern zurückzuführen. Durchschnittlich jeder Vierte endet dabei tödlich“, stellt Jürgen Hildebrandt, Leiter des Fachbereichs Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Nordbayern fest. Hauptursache seien in den meisten Fällen Unkenntnis der Verhaltensregeln, Unaufmerksamkeit und Leichtsinn, so der Experte. Mit der Kampagne wollen die Aktionspartner das Bewusstsein für die Gefahren an Bahnübergängen schärfen und an die Verkehrsteilnehmer zu umsichtigem Verhalten appellieren. „Es passieren immer noch viel zu häufig schwere Unfälle am Bahnübergang. Darauf möchten wir mit der Aktion „Zug hat Vorfahrt!” aufmerksam machen. Jeder Unfall ist einer zu viel. Daher mein Appell an alle Autofahrer: Seien Sie wachsam und beachten Sie die Verkehrsregeln am Bahnübergang“, so Dr. Axel Hennighausen, betrieblich-technischer Geschäftsführer von agilis.

Auf Hinweistafeln achten
Bayernweit gibt es knapp 3300 Bahnübergänge. Jeder Übergang, egal ob mit oder ohne Schranken, wird mittels Verkehrszeichen angekündigt: Weiß-rote Baken weisen in 240 Metern, 160 Metern und 80 Metern Entfernung auf den Übergang hin, unmittelbar vor dem Kreuzungspunkt signalisiert das Andreaskreuz, dass der Schienenverkehr Vorrang hat. Zudem warnen Züge unter anderem mit Pfeifsignalen die Verkehrsteilnehmer an nicht technisch gesicherten Bahnübergängen. Warum Verkehrsteilnehmer trotz rotem Blinklicht oder Warntafeln achtlos Bahnübergänge passieren, erläutert Hildebrandt: „Ursache ist in vielen Fällen Zeitdruck und der Irrglaube, die Situation unter Kontrolle zu haben. Außerdem sinkt das Risikobewusstsein, wenn bei einem wiederholten Fehlverhalten nichts passiert ist“, so der Verkehrsexperte Jürgen Hildebrandt.

Enorm langer Bremsweg
Oft werden die Geschwindigkeit des Zuges und der Bremsweg völlig unterschätzt. „Selbst wenn ein Lokführer eine Schnellbremsung einleitet, benötigt beispielsweise ein 100 km/h schneller Güterzug etwa 1000 Meter bis zum Stillstand“, erklärt Dr. Axel Hennighausen.

Um Bahnübergänge sicher zu passieren, geben ADAC und die Bayerische Eisenbahngesellschaft Tipps:

  • Bremsbereit und mit max. 50 km/h auf den Bahnübergang zufahren
  • Niemals überholen!
  • Die Bahnstrecke nach beiden Seiten überblicken
  • Auf akustische Pfeifsignale achten
  • Sofort anhalten, wenn sich am unbeschrankten Übergang ein Zug nähert
  • An beschrankten Übergängen schon bei rotem Blinklicht stehen bleiben, nicht erst dann, wenn sich die Schranken senken
  • Erst weiterfahren, wenn das rote Blinklicht erloschen ist und die Schranken vollständig geöffnet sind

Bild 1: Machten mit einem Aktionstag gemeinsam auf die Gefahren und das richtige Verhalten am Bahnübergang aufmerksam: Vertreter von Bundespolizei, ADAC (Jürgen Hildebrandt, 3.v.l.), DB Sicherheit und agilis (Dr. Axel Hennighausen, 4.v.l.).

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Bild 2: Um zu verdeutlichen, welche Kräfte bei einem Bahnübergangsunfall wirken, zeigte die Bundespolizei ein echtes Unfallfahrzeug.

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Zuschlag für das Netz Regionalverkehr Oberfranken

agilis verteidigt Bestandsnetz für weitere 12 Jahre

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den bayerischen Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, vergibt das Netz Regionalverkehr Oberfranken (RVOF) für mindestens weitere 12 Jahre an das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis. Mit dem Start des neuen Verkehrsvertrages im Dezember 2023 dürfen sich Fahrgäste auf mehr Züge im Abendverkehr und noch bessere Verbindungen freuen, während das Netzgebiet weiterwächst.  

Gute Nachrichten für die Region: Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis mit Sitz in Regensburg wird auch weiterhin das Netz Regionalverkehr Oberfranken betreiben. Im Wiedergewinn des Ausschreibungsprojekts stecken viel Arbeit und Herzblut, und zwar nicht nur aus den vergangenen Monaten, weiß Gerhard Knöbel, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben von Beginn an in den Bereichen Service und Qualität Außerordentliches geleistet, nicht umsonst sind wir bayerischer Qualitätsführer und Träger des Bayerischen Eisenbahnpreises. Umso mehr freut es uns für die gesamte Belegschaft, dass wir weiterhin die Bahn in der Region bleiben und sogar wachsen dürfen“, sagt Knöbel.

„Über die Jahre hinweg sind wir eng mit unseren Fahrgästen und den Kommunen in Oberfranken und Umgebung zusammengewachsen. Es ist ein schönes Gefühl, dass wir für weitere zwölf Jahre ein attraktives Fahrplanangebot auf die Schiene bringen dürfen und die Verkehrswende auch im ländlichen Raum mit anschieben können“, zeigt sich Dr. Axel Hennighausen, betrieblich-technischer Geschäftsführer von agilis, überzeugt.

5,4 Millionen Zugkilometer und noch bessere Verbindungen

Künftig reicht das agilis Netz Nord mit Hof – Gutenfürst auch über die bayerische Grenze hinaus bis nach Sachsen und soll sich auf der Strecke Hof – Selb-Plößberg – Aš/Asch – Cheb/Eger in Kooperation mit der Tschechischen Bahn CD auch nach Tschechien ausdehnen. Die Verkehrsleistung steigt dann auf rund 5,4 Millionen Zugkilometer – rund acht Prozent mehr als aktuell. Um die Wartezeit beim Umstieg für Fahrgäste zu minimieren, integriert die BEG den neuen Verkehrsvertrag RVOF in einen flächendeckenden integralen Taktfahrplan für Nordostbayern. Die Verbindungen in der Region werden so noch besser aufeinander abgestimmt.

Außerdem führt die BEG auf mehren Strecken zusätzliche Fahrten gemäß des bayernweit stündlichen Bedienrichtwerts für alle Verkehrstage ein. So werden einige Lücken im Stundentakt gefüllt, zum Beispiel auf der Regionalbahnlinie Coburg – Bad Rodach (Schließen der Taktlücken gegen 9 und 20 Uhr). Auf etlichen Strecken wird zudem der Abendverkehr verbessert, wie auf den Linien Forchheim – Ebermannstadt (Schließen der Taktlücke gegen 21 Uhr), Bamberg – Ebern (Schließen der Taktlücke gegen 22 Uhr) und Coburg – Lichtenfels – Bayreuth (verdichtetes Angebot zwischen 21 und 23 Uhr).

Neue Haltepunkte und Angebotsverbesserungen

Ein Schwerpunkt der Angebotsverbesserung liegt auf der Region Hof. Hier bestellt die BEG mehr Züge, sobald der neue Haltepunkt Hof-Mitte fertiggestellt ist. Dieser wird dann stündlich aus Münchberg, im zweistündigen Wechsel aus Helmbrechts und Neuenmarkt-Wirsberg sowie alle zwei Stunden aus Selb-Stadt angefahren. Sobald der Bau der Wendeanlage abgeschlossen ist, werden auch die Züge aus Richtung Tschechien dort halten. In den nächsten Jahren werden zudem zwei weitere Stationen im Netz Nord in Betrieb gehen: Forchheim-Nord und Bamberg-Süd. Bedienen wird agilis das Netz weiterhin mit modernen Dieseltriebwagen vom Typ Regio-Shuttle RS1. Diese werden über zusätzliche Ausstattung verfügen, zum Beispiel kostenfreies WLAN für alle Fahrgäste und erweiterte Fahrgastinformation.

Sichere Jobs mit Zukunft

Bereits in den kommenden Monaten stockt agilis den Personalbestand massiv auf und setzt seine Qualifizierungsoffensive fort: „Auch für das Netz Nord benötigen wir weitere Triebfahrzeugführer und Servicekräfte – beides attraktive, zukunftssichere und nachhaltige Jobs mit einer langfristigen Perspektive bis mindestens Ende 2035“, ergänzt Gerhard Knöbel. Sowohl für Triebfahrzeugführer als auch für Servicekräfte im Zug ist ein Quereinstieg in eine sichere Zukunft möglich. Für Interessierte bietet agilis jeden ersten Dienstag im Monat eine offene Bewerbersprechstunde an, die zunächst digital stattfindet. Mehr Informationen unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde.

Mehr Informationen und Downloads

Informationen zur Ausschreibung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft

Laufend aktualisierte Informationen zur Betriebsaufnahme auf www.agilis.de sowie auf unseren Social Media Kanälen www.facebook.com/agiliseisenbahn und www.instagram.com/agiliseisenbahn.

Für mindestens 12 weitere Jahre in der Region unterwegs: Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) erteilt den Zuschlag für das Netz Regionalverkehr Oberfranken an agilis.
Foto: agilis/Uwe Miethe

Berufsbild mit Perspektive: Für den neuen Verkehrsvertrag benötigt agilis zahlreiche neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere Triebfahrzeugführer und Servicekräfte.
Foto: agilis/Patricia Lucas

Zuschlag für das Netz Regionalverkehr Oberfranken: agilis verteidigt Bestandsnetz für weitere 12 Jahre

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den bayerischen Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, vergibt das Netz Regionalverkehr Oberfranken (RVOF) für mindestens weitere 12 Jahre an das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis. Mit dem Start des neuen Verkehrsvertrages im Dezember 2023 dürfen sich Fahrgäste auf mehr Züge im Abendverkehr und noch bessere Verbindungen freuen, während das Netzgebiet weiterwächst.  

Gute Nachrichten für die Region: Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis mit Sitz in Regensburg wird auch weiterhin das Netz Regionalverkehr Oberfranken betreiben. Im Wiedergewinn des Ausschreibungsprojekts stecken viel Arbeit und Herzblut, und zwar nicht nur aus den vergangenen Monaten, weiß Gerhard Knöbel, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben von Beginn an in den Bereichen Service und Qualität Außerordentliches geleistet, nicht umsonst sind wir bayerischer Qualitätsführer und Träger des Bayerischen Eisenbahnpreises. Umso mehr freut es uns für die gesamte Belegschaft, dass wir weiterhin die Bahn in der Region bleiben und sogar wachsen dürfen“, sagt Knöbel.

„Über die Jahre hinweg sind wir eng mit unseren Fahrgästen und den Kommunen in Oberfranken und Umgebung zusammengewachsen. Es ist ein schönes Gefühl, dass wir für weitere zwölf Jahre ein attraktives Fahrplanangebot auf die Schiene bringen dürfen und die Verkehrswende auch im ländlichen Raum mit anschieben können“, zeigt sich Dr. Axel Hennighausen, betrieblich-technischer Geschäftsführer von agilis, überzeugt.

5,4 Millionen Zugkilometer und noch bessere Verbindungen

Künftig reicht das agilis Netz Nord mit Hof – Gutenfürst auch über die bayerische Grenze hinaus bis nach Sachsen und soll sich auf der Strecke Hof – Selb-Plößberg – Aš/Asch – Cheb/Eger in Kooperation mit der Tschechischen Bahn CD auch nach Tschechien ausdehnen. Die Verkehrsleistung steigt dann auf rund 5,4 Millionen Zugkilometer – rund acht Prozent mehr als aktuell. Um die Wartezeit beim Umstieg für Fahrgäste zu minimieren, integriert die BEG den neuen Verkehrsvertrag RVOF in einen flächendeckenden integralen Taktfahrplan für Nordostbayern. Die Verbindungen in der Region werden so noch besser aufeinander abgestimmt.

Außerdem führt die BEG auf mehren Strecken zusätzliche Fahrten gemäß des bayernweit stündlichen Bedienrichtwerts für alle Verkehrstage ein. So werden einige Lücken im Stundentakt gefüllt, zum Beispiel auf der Regionalbahnlinie Coburg – Bad Rodach (Schließen der Taktlücken gegen 9 und 20 Uhr). Auf etlichen Strecken wird zudem der Abendverkehr verbessert, wie auf den Linien Forchheim – Ebermannstadt (Schließen der Taktlücke gegen 21 Uhr), Bamberg – Ebern (Schließen der Taktlücke gegen 22 Uhr) und Coburg – Lichtenfels – Bayreuth (verdichtetes Angebot zwischen 21 und 23 Uhr).

Neue Haltepunkte und Angebotsverbesserungen

Ein Schwerpunkt der Angebotsverbesserung liegt auf der Region Hof. Hier bestellt die BEG mehr Züge, sobald der neue Haltepunkt Hof-Mitte fertiggestellt ist. Dieser wird dann stündlich aus Münchberg, im zweistündigen Wechsel aus Helmbrechts und Neuenmarkt-Wirsberg sowie alle zwei Stunden aus Selb-Stadt angefahren. Sobald der Bau der Wendeanlage abgeschlossen ist, werden auch die Züge aus Richtung Tschechien dort halten. In den nächsten Jahren werden zudem zwei weitere Stationen im Netz Nord in Betrieb gehen: Forchheim-Nord und Bamberg-Süd. Bedienen wird agilis das Netz weiterhin mit modernen Dieseltriebwagen vom Typ Regio-Shuttle RS1. Diese werden über zusätzliche Ausstattung verfügen, zum Beispiel kostenfreies WLAN für alle Fahrgäste und erweiterte Fahrgastinformation.

Sichere Jobs mit Zukunft

Bereits in den kommenden Monaten stockt agilis den Personalbestand massiv auf und setzt seine Qualifizierungsoffensive fort: „Auch für das Netz Nord benötigen wir weitere Triebfahrzeugführer und Servicekräfte – beides attraktive, zukunftssichere und nachhaltige Jobs mit einer langfristigen Perspektive bis mindestens Ende 2035“, ergänzt Gerhard Knöbel. Sowohl für Triebfahrzeugführer als auch für Servicekräfte im Zug ist ein Quereinstieg in eine sichere Zukunft möglich. Für Interessierte bietet agilis jeden ersten Dienstag im Monat eine offene Bewerbersprechstunde an, die zunächst digital stattfindet. Mehr Informationen unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde.

Mehr Informationen und Downloads

Informationen zur Ausschreibung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft

Laufend aktualisierte Informationen zur Betriebsaufnahme auf www.agilis.de sowie auf unseren Social Media Kanälen www.facebook.com/agiliseisenbahn und www.instagram.com/agiliseisenbahn.

Bild 1: Für mindestens 12 weitere Jahre in der Region unterwegs: Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) erteilt den Zuschlag für das Netz Regionalverkehr Oberfranken an agilis.
Foto: agilis/Uwe Miethe.

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Bild 2: Berufsbild mit Perspektive: Für den neuen Verkehrsvertrag benötigt agilis zahlreiche neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere Triebfahrzeugführer und Servicekräfte.
Foto: agilis/Patricia Lucas

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Vorschau: Bauarbeiten in den agilis Netzen von Oktober bis Dezember 2021

Da kann man nichts machen: Arbeiten an der Infrastruktur sind notwendig. Leider kann es aufgrund von Baustellen an Gleis- oder Stellwerksanlagen sowie Brücken- oder Vegetationsarbeiten zu vorübergehenden Einschränkungen kommen. Dann müssen auch unsere grünen Züge kürzer treten, damit wir nach dem Ende der Bauarbeiten auf der modernisierten Strecke wieder Vollgas geben können. Sehen wir es positiv: Mit jeder Maßnahme verbessert sich die Infrastruktur und somit auch die Zuverlässigkeit Ihrer zukünftigen Zugfahrt.

Hier finden Sie die Vorschau auf alle geplanten Bauarbeiten des 4. Quartals im Streckennetz von agilis.

Detaillierte Informationen sowie die Bus-Ersatzfahrpläne erhalten Sie unmittelbar vor der Baumaßnahme unter www.agilis.de/abweichungen, auf facebook.com/agilisabweichungen oder über unser Servicetelefon unter 0800 589 28 40 (kostenlos).