Abonnenten fahren im September zwei Wochen kostenlos im Nahverkehr in ganz Deutschland

Als Dankeschön für Stammkunden können Abonnenten des ÖPNV vom 13. bis 26. September im Rahmen der Aktion „Deutschland Abo-Upgrade“ deutschlandweit kostenlos das Nahverkehrsangebot nutzen.

Mit der Aktion „Deutschland Abo-Upgrade“ möchten die Verkehrsunternehmen, Verbünde und Aufgabenträger Danke sagen. Pünktlich zum Start der europäischen Mobilitätswoche können vom Montag, den 13. September bis einschließlich Sonntag, 26. September 2021 mit regionalen Zeitkarten Bahn und Bus bundesweit kostenfrei genutzt werden. Abonnenten können sich für die Aktion ab Montag, 6. September unter www.besserweiter.de/abo-upgrade registrieren. Das Abo-Upgrade wird dann als Ticket per E-Mail verschickt und gilt in allen teilnehmenden Verkehrsverbünden und -unternehmen. Das Ticket muss bei einer Kontrolle zusammen mit einem gültigen Abonnement vorgezeigt werden. Berechtiget zur Teilnahme an der Aktion sind alle Abo-Tickets inkl. Seniorentickets, Semestertickets, Job- und Firmentickets sowie Schülertickets. Dieses Angebot gilt nur im Nahverkehr (kein ICE, ECE, IC und EC) und in allen freigegebenen Verkehrsmitteln der teilnehmenden Regionen. Mehr Informationen unter www.besserweiter.de/abo-upgrade.de.

Es lohnt sich aber noch mehr Stammpendler bei agilis zu sein: Ab Ende September wird es ein agilis-Treuegewinnspiel für aktive Pendler mit hochwertigen Preisen geben. Alles Weitere dazu in Kürze unter www.agilis.de/aufdenwegmachen.

Inspiration Natur: Landesgartenschau in Ingolstadt

Naturliebhaber aufgepasst! Die Landesgartenschau in Ingolstadt hat ihre Tore geöffnet. Besucher erwartet ein opulentes Blütenmeer und ein erstklassiges Eventprogramm. Wenn Sie mit agilis anreisen, sparen Sie sich die Parkplatzsuche und zahlen für den Eintritt nur 16,50 Euro.

Ursprünglich sollte das Event schon letztes Jahr stattfinden. Aufgrund der Pandemie wurde der Start der Landesgartenschau jedoch um ein Jahr verschoben: Die neue Laufzeit ist nun vom 21. April bis zum 3. Oktober. An diesen 166 Tagen dürfen sich Blumenfans und Gartenfreunde auf ein spannendes Programm und jede Menge Inspiration freuen. Unter dem Motto „Inspiration Natur“ inszenieren Floristen, Gärtner und Künstler auf der 23 Hektar großen Gelände farbenprächtige Flore mit Frühjahrs- und Sommerblumen. Themengärten zeigen umweltschonende Gartenbautrends und variable floristische Schauen in der Blumenhalle präsentieren kunstvoll die Vielfalt der Pflanzenwelt.

Veranstaltungen für Jung und Alt

Insgesamt stehen über 2.000 Veranstaltungen während der Gartenschautage auf dem Programm. Wer nichts verpassen will, sichert sich am besten eine personalisierte Dauerkarte. Damit sind alle Konzerte, Mitmachaktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen und Sportangebote inklusive.

Rabatt mit agilis

Sie sparen beim Eintritt, wenn Sie mit agilis anreisen: Gegen Vorlagen Ihres tagesaktuellen Zugticket zahlen Sie an der Kasse für die Tageskarte dann nur 16,50 Euro statt 18,50 Euro.

Online-Voranmeldung erforderlich

Vor Ihrem Besuch sollten Sie auf der Website der Landesgartenschau unbedingt prüfen, welche Besucherbeschränkungen aktuell gelten und ob ggf. eine Online-Voranmeldung notwendig ist. Alle nötigen Informationen dazu finden Sie auf www.ingolstadt2020.de/corona.

Bild 1: Pflanzkristalle auf der Parkterasse der Landesgartenschau Ingolstadt. Foto: Lea Rochus

Bild 2: Blütenmeer in Ingolstadt. Foto: LGS Ingolstadt

Anreise

Mit agilis stündlich aus Richtung Regensburg nach Ingolstadt. Ein kostenloser Shuttle-Bus fährt regelmäßig vom Hauptbahnhof über die Innenstadt zum Gartenschaugelände und zurück.

Tickettipp: Bayernticket

max. 5 Personen, bis zu 3 Kinder bis zu 14 Jahre kostenfrei)

ab 25 Euro + 8 Euro pro weiteren Mitfahrer

Von Zugtaufen, Fahrten zum Mond und Sandsäcken: Zehn außergewöhnliche Fakten zum zehnjährigen Jubiläum von agilis im Netz Nord

Am 12. Juni 2011 nahm agilis im Dieselnetz Oberfranken den Betrieb im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) auf. Damit rollen die grün-grauen Züge nun schon eine Dekade durch die Region. Zum zehnjährigen Jubiläum liefern wir zehn Fakten der etwas anderen Art über agilis:

  1. Der Mittelpunkt des weitverzweigten agilis-Netzes, an dem auch unsere oberfränkische Verwaltungsstelle sitzt: Rund 10.000 Mal sind unsere agilis-Züge in den letzten zehn Jahren durch den Bayreuther Hauptbahnhof gefahren.
  2. Eine ganz schön hohe Laufleistung: Die Strecke um den Äquator wurde von der gesamten agilis-Fahrzeugflotte bisher circa 1.200 Mal zurückgelegt.
  3. Mindestens 1.000.000 Mal schenkten unsere Servicekräfte unseren Fahrgästen ein Lächeln. Auch deswegen schneidet agilis im jährlichen BEG-Serviceranking in punkto Freundlichkeit und Fahrgastorientierung immer tadellos ab.
  4. Die Region liegt agilis am Herzen: Im Netz Nord, wie wir das Dieselnetz Oberfranken auch nennen, wurden deshalb bis heute neun Züge auf Städe- oder Ortsnamen wie Ebermannstadt oder Bad Rodach getauft.
  5. agilis blickt gerne über den Tellerrand: Mit 12 Sonderzugfahrten wie zum Beispiel den Zügen zur Weidenberger Kellernacht oder dem Firmenausflug nach Passau haben wir unsere eingetretenen Pfade gemeinsam mit unseren Kunden verlassen.
  6. Wie viele Sandsäcke das wohl waren? Fast 60 Tonnen Sand wurden zum Bremsen bei Schnee und Laub auf der Schiene verteilt.
  7. Hereinspaziert: Eine Fahrzeugtür hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre durchschnittlich 280.000 Mal geöffnet.
  8. Fahrgastinformation am laufenden Band: Die Ansage „Nächster Halt: Hof Hauptbahnhof“ ertönte rund 202.000 Mal in den agilis-Zügen.
  9. Maximale Servicequalität: Als erstes Eisenbahnverkehrsunternehmen überhaupt erreichte agilis mit dem Dieselnetz Oberfranken den Höchstwert von 100 Punkten im Ranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. In diesem Messsystem werden alle bayerischen Eisenbahnen bewertet.
  10. agilis investiert in die Zukunft: Mehr als 200 Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführer hat das Unternehmen inzwischen selbst qualifiziert. Viele von ihnen durften sich jetzt über eine Urkunde und ein Präsent für die zehnjährige Betriebszugehörigkeit freuen. Die Qualifizierung geht laufend weiter – Interessierte finden alle Informationen unter www.agilis.de/karriere.

„Wir bedanken uns bei unseren Fahrgästen für ihre Treue. Sowohl positives Feedback als auch konstruktive Kritik sind für uns ein großer Ansporn, die nächsten zehn Jahre mindestens genauso motiviert anzugehen. Die oberste Priorität hat für uns, die Servicequalität im Sinne unserer Kunden immer weiter auszubauen”, so Dr. Axel Hennighausen, agilis-Geschäftsführer. Auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die agilis teilweise schon von Anfang an begleiten, spricht Hennighausen seinen Dank aus: „Unser Team kann durch das Engagement jedes einzelnen auf zehn sehr erfolgreiche Jahre im Netz Nord zurückblicken. Wir sind stolz auf das, was wir in unserem Streckennetz erreicht haben. Allen voran auf die regelmäßigen Bestplatzierungen im BEG-Ranking zur Servicequalität.“

 

Die angedachten Feierlichkeiten zum Jubiläum werden möglichst bald nachgeholt. Bis es soweit ist, dürfen sich agilis-Fahrgäste in den kommenden Wochen auf ausgewählten Zügen über eine kleine Überraschung freuen. Außerdem findet ein Jubiläumsspendenwettbewerb statt, in dem Vereine, Organisationen und Initiativen bis zu 2.000 Euro für ihr Herzensprojekt gewinnen können.

Seit zehn Jahren ist agilis im netz Nord unterwegs. Foto: agilis.

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Die grün-grauen Züge von agilis rollen nun seit einer Dekade durch die Region. Foto: agilis/Uwe Miethe

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Mehr Informationen:

www.agilis.de/10-jahre

Spendenwettbewerb „agilis kommt an“: Bis zu 2.000 Euro gewinnen

Wer sich in der Region für ein soziales Projekt engagiert, kann sich ab sofort wieder für den Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ bewerben.

Mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ will das Eisenbahnunternehmen den Einsatz der Ehrenamtlichen würdigen und soziale Projekte im Netzgebiet unterstützen. Eingereicht werden können alle Projekte, die im agilis Netz Mitte angesiedelt sind – egal ob sie bereits umgesetzt werden oder noch in Planung sind.

Eine Jury bewertet die Projekte nach den Kriterien „Projektidee und -ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“.

„Unsere Vereine und ehrenamtlichen Helfer sind das Herz der Region – das konnte man in den letzten Monaten mehr denn je spüren und etwas Unterstützung können momentan wohl alle Vereine gebrauchen. Mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ möchten wir den Einsatz der Ehrenamtlichen würdigen und soziale Projekte im Netzgebiet unterstützen."

Dr. Axel Hennighausen, Geschäftsführer von agilis

Gerhard Knöbel wird neuer kaufmännischer Geschäftsführer von agilis

Mit Gerhard Knöbel (49) hat das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis mit Sitz in Regensburg ab sofort einen neuen kaufmännischen Geschäftsführer. Er folgt auf Dr. Michael Vulpius, der sich wieder alleinig seiner CEO-Tätigkeit im BeNEX-Konzern widmet.

 

“Es freut uns sehr, mit Herrn Knöbel einen kaufmännisch bahnerfahrenen und gleichzeitig unternehmerisch engagierten Geschäftsführer für agilis gefunden zu haben. Zusammen mit Herrn Dr. Hennighausen bildet er eine starke Doppelspitze, die die Qualitätsführerschaft und den Marktanteil der agilis im Bahnland Bayern weiter ausbauen wird”, erklärt Dr. Michael Vulpius, CEO des Mutterkonzerns BeNEX und bislang in Personalunion kaufmännischer Geschäftsführer der agilis.

Herr Knöbel begann seine erfolgreiche Laufbahn als Diplom-Kaufmann bei Siemens im Bereich Automotive. Dort war er über ein Jahrzehnt in unterschiedlichen kaufmännischen Funktionen tätig, davon über sechs Jahre in geschäftsverantwortlichen Führungspositionen. In den letzten zwölf Jahren war Gerhard Knöbel Geschäftsführer von Die Länderbahn GmbH/ Regentalbahn AG und anschließend beim Bahnzulieferer Gebr. Bode.

Gerhard Knöbel freut sich auf die neue Herausforderung: “Mit dem Wiedergewinn des Netzes Regensburg/Donautal sind die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft von agilis gelegt. Oberste Priorität hat jetzt der Wiedergewinn des Netzes Oberfranken, um die langfristige Qualitätsführerschaft im bayerischen SPNV zu verteidigen und weiterhin in beiden Netzen mit Service und Zuverlässigkeit bei unseren Fahrgästen zu punkten.”

“Gerhard Knöbel, den ich seit vielen Jahren kenne und schätze, ist mit seiner Erfahrung ein echter Zugewinn für agilis. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm”, so Dr. Axel Hennighausen, der bei agilis die betrieblich-technische Geschäftsführung innehat.


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Gerhard Knöbel ist Geschäftsführer von agilis.

Bild: Gerhard Knöbel ist neuer kaufmännischer Geschäftsführer bei agilis. Foto: agilis

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Zugfahren: Sicher und klimaschonend

Klimaschonend, systemrelevant und sicherer als gedacht. Der öffentliche Nahverkehr ist besser als sein gegenwärtiger Ruf. Fünf Gründe, warum Zugfahren eine wichtige Säule der Mobilität ist und auch in Zukunft bleiben wird.

1. Rückhalt aus der Bevölkerung

Trotz Pandemie rangiert der Klimaschutz weiterhin unter den zehn wichtigsten Themen auf der politischen Agenda der Bürgerinnen und Bürger. Um die Emissionen zu reduzieren, halten 61 Prozent* den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs für die wichtigste Aufgabe.

2. Spitzenposition im Umweltranking

„Ohne einen starken ÖPNV wird es keine Verkehrswende geben“, sagt Philipp Kosok, Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland (VCD). Zusammen mit dem Bus führt die Eisenbahn die Rangliste der umweltfreundlichen Verkehrsmittel klar an.

Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs: Mit den Bahnen am klimafreundlichsten unterwegs

3. Ohne ÖPNV geht es nicht

Selbst in der Hochphase der Pandemie fuhr der öffentliche Nahverkehr als systemrelevanter Mobilitätsanbieter im Durchschnitt 80 Prozent des Angebotes. Im ländlichen Raum bieten sie den Menschen eine Alternative zum Zweitwagen, in Ballungsräumen entlasten Züge zur Hauptverkehrszeit die Straßen. In Regensburg fahren die Bahnen von agilis zum Beispiel fast so häufig wie eine S-Bahn.

Aus diesem Grund gilt der Beruf des Triebfahrzeugführers auch als krisensicher. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Karriereseite unter: www.agilis.de/triebfahrzeugfuehrer.

4. Wandel als Chance

Neue Radwege, Freiflächen statt Parkplätze oder autofreie Straßen – in der Corona-Krise haben viele Kommunen Bewegung in die Verkehrswende gebracht. Dieser Wandel birgt die Chance für den Umstieg auf eine klimagerechte Mobilität. So werden in Kelheim seit diesem Jahr Expressbusse eingesetzt, in Rehau, Hof und Kronach autonome Busse erprobt und in Neuburg an der Donau das Fahrradnetz weiterentwickelt.

5. ÖPNV ist sicherer als gedacht

Der ÖPNV hat sich bislang als überaus sicher erwiesen. Das zeigt eine Umfrage des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), an der sich 94 Nahverkehrsunternehmen beteiligt haben. Demnach haben sich Ende Oktober von 80.000 Beschäftigten nur 0,29 Prozent mit dem Corona-Virus angesteckt. Damit war die Quote im ÖPNV zur Hochzeit der Pandemie nur etwa halb so hoch wie die in der Gesamtbevölkerung.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des VDV unter: www.besserweiter.de/wissenschaftsticker-bus-und-bahn.html

Bild: Ein Coradia Continental von agilis im Netz Mitte. Foto: agilis

Übrigens:

In agilis-Fahrzeugen kommen Klimaanlagen zum Einsatz, die die verbrauchte Luft mit Frischluft mischen und somit permanent für einen effektiven Luftaustausch sorgen. Rund alle fünf Minuten wird die Luft komplett getauscht. Aerosole haben so kaum eine Chance, sich flächendeckend zu verteilen.

Aktuelle Informationen finden Sie auf www.agilis.de/corona

*Quelle: Mobilitätsmonitor 2020

Jetzt voten! Bernd Weber ist unser „Eisenbahner mit Herz“

Nur noch wenige Minuten, dann wäre der Anschlusszug in Donauwörth weg gewesen. Doch agilis-Zugbegleiter Bernd Weber hat den Reisenden geholfen. Lesen Sie, wie er den Bahnsteigwechsel für alle gewuppt hat und stimmen Sie mit ab bei der Aktion „Eisenbahner mit Herz“ 2021.

Im Rahmen der Aktion „Eisenbahner mit Herz“ sammelt „Allianz pro Schiene“ einmal im Jahr die schönsten Reisegeschichten von Bahnkundinnen und -kunden und wählt daraus den „Eisenbahner mit Herz“. Damit dankt das Verkehrsbündnis all den Heldinnen und Helden der Schiene, die mit Einsatz, Leidenschaft und Freude an ihrem Beruf ihre Kunden begeistert haben. Die Bundes- und Landessieger wählt eine Jury aus, in der Fahrgastverbände und Bahngewerkschaften vertreten sind. Den „Social Media Hero“ wählen die Fahrgäste.

Tatkräftiger Einsatz am Bahnsteig

Dieses Jahr freuen wir uns besonders über die Nominierung unseres Kollegen Bernd Weber. Der agilis-Zugbegleiter wurde mit folgender Geschichte für den „Eisenbahner mit Herz” nominiert:

Jetzt mitmachen und Bernd Weber zum Social Media Hero wählen!

Neben der Jury haben auch die Fahrgäste die Chance, ihren Eisenbahner mit Herz zu küren. Ab dem 15. Februar 2021 können Sie mit Ihrer Stimme den Publikumsliebling – den Social Media Hero – wählen. Dafür haben Sie ab 15. Februar drei Monate Zeit.

Vorausschauendes Fahren:

Thomas Frey ist in einem vollen Zug Richtung Donauwörth unterwegs. Aufgrund einer leichten Verspätung laufen viele Fahrgäste Gefahr, dort ihre Anschlusszüge zu verpassen – darunter eine Gruppe Mütter mit Kinderwägen. Zugbegleiter Bernd Weber nimmt die Zügel in die Hand. Er bittet einige jüngere Fahrgäste darum, der Gruppe beim Bahnsteigwechsel zu helfen. Darüber hinaus fragt er bei einzelnen Fahrgästen ihre gewünschten Anschlüsse ab und leitet diese Informationen weiter. Unser Einsender ist von so viel Engagement begeistert: „So haben wohl alle Fahrgäste trotz der Verspätung mit einem Lächeln ihren Anschluss erreicht“, vermutet Frey und ergänzt: „Ich fahre sehr viel Zug, aber einen Zugbegleiter wie Herrn Weber, der sich so aktiv zuvorkommend um seine Fahrgäste kümmert, habe ich bisher nicht erlebt.

Bernd Weber, Servicekraft im Zug bei agilis, wurde für den “Eisenbahner mit Herz” nominiert.

Eisenbahner mit Herz gesucht!

Einmal im Jahr sammelt die Allianz pro Schiene die schönsten Reisegeschichten von Bahnkunden und wählt daraus einmal im Jahr den „Eisenbahner mit Herz“.  Und gerade dieses Jahr während der Corona-Krise haben Deutschlands Eisenbahner noch einmal unterstrichen, wie wertvoll sie für unsere Gesellschaft sind.

Unter allen Nominierten wählt schließlich eine Jury aus Vertretern aus Fahrgastverbänden und Bahngewerkschaften im Frühjahr 2021 die Bundes- und Landessieger aus. Darüber hinaus können Fahrgäste ab dem 15. Februar 2021 wieder selbst abstimmen und den Publikumspreis „Social Media Hero“ vergeben.

Das Voting findet auf der Website www.eisenbahner-mit-herz.de statt.

Noch bis zum 31. Januar können Zugreisende ihre Lieblingseisenbahner für die Auszeichung unter diesem Link vorschlagen.

Dieses Jahr freuen wir uns besonders über die Nominierung unseres Kollegen Herr Weber. Er wurde mit folgender Geschichte für den “Eisenbahner mit Herz” nominiert:

Vorausschauendes Fahren:

Thomas Frey ist in einem vollen Zug Richtung Donauwörth unterwegs. Aufgrund einer leichten Verspätung laufen viele Fahrgäste Gefahr, dort ihre Anschlusszüge zu verpassen – darunter eine Gruppe Mütter mit Kinderwägen. Zugbegleiter Bernd Weber nimmt die Zügel in die Hand. Er bittet einige jüngere Fahrgäste darum, der Gruppe beim Bahnsteigwechsel zu helfen. Darüber hinaus fragt er bei einzelnen Fahrgästen ihre gewünschten Anschlüsse ab und leitet diese Informationen weiter. Unser Einsender ist von so viel Engagement begeistert: „So haben wohl alle Fahrgäste trotz der Verspätung mit einem Lächeln ihren Anschluss erreicht“, vermutet Frey und ergänzt: „Ich fahre sehr viel Zug, aber einen Zugbegleiter wie Herrn Weber, der sich so aktiv zuvorkommend um seine Fahrgäste kümmert, habe ich bisher nicht erlebt.

Bernd Weber, Servicekraft im Zug bei agilis, wurde für den “Eisenbahner mit Herz” nominiert.

Wie wird man eigentlich Trieb-fahrzeugführer?

Ab April bilden wir im Donautal wieder Quereinsteiger zum Triebfahrzeugführer aus. Was es braucht, um Herr oder Frau über 3.860 PS zu werden? Hauptsächlich Mut, sich zu bewerben.

Triebfahrzeugführer sind systemrelevant. Der Beruf gilt als krisensicher, denn er trägt zur öffentlichen Daseinsvorsorge bei. Der Quereinstieg als Lokführer bietet Beschäftigten in wirtschaftlich schwächelnden Branchen eine neue, zukunftssichere Perspektive.

Erst vor Kurzem ist bei agilis wieder eine neue Ausbildungsrunde angelaufen: Eine Gruppe von zehn Männern und Frauen aus ganz unterschiedlichen Berufen, die als Triebfahrzeugführer neu durchstarten wollen. In den nächsten Monaten werden sie alles lernen, was für Ihren verantwortungsvollen Job im Führerstand wichtig ist.

Neustart ohne Kosten

Geld müssen die Zehn für ihren beruflichen Neustart nicht in die Hand nehmen. Die Kosten für die Ausbildung trägt agilis. Schon ab dem ersten Tag sind die angehenden Triebfahrzeugführer bei uns festangestellt und bekommen ein tarifvertraglich festgelegtes Gehalt.

9 Monate Lehrzeit

Während der Führerschein für ein Auto in der Regel innerhalb weniger Wochen absolviert ist, brauchen unsere „Azubis“ etwas länger, um einen Zug bedienen zu dürfen: 9 Monate, um genau zu sein. Während der Ausbildungszeit findet wohnortnah der theoretische Unterricht statt und direkt am jeweiligen Einsatzort die Fahrpraxis.

Was Lokführer wissen müssen

Die Kerninhalte der Ausbildung sind breit gefächert und decken im Wesentlichen diese Bereiche ab:

1) Bahnbetrieb (Zug und Rangierfahrten)

2) Signalkunde

3) Fahrzeugtechnik

4) Bremstechnik

5) Zugsicherungstechnik

6) Kommunikationseinrichtungen

Prüfungen

Über die gesamte Ausbildungszeit finden verschiedene Prüfungen statt. Es gibt sogenannte Lernerfolgskontrollen nach jedem Modul, eine mündliche und schriftliche Zwischenprüfung und zu guter Letzt die Abschlussprüfung.

Und los geht’s!

Nach bestandener Abschlussprüfung ist es dann soweit: Die Triebfahrzeugführer nehmen ihre Tätigkeit auf und tragen an durchschnittlich fünf Tagen die Woche die Verantwortung für bis zu 3.860 PS und all die Menschen, die sie befördern. Um Job und Familie unter einen Hut zu bringen, sind unsere Triebfahrzeugführer einer Einsatzstelle fest zugeordnet.

Krisensicher

Sie wollen sich auch zum Triebfahrzeugführer (m/w/d) qualifizieren?

Im April 2021 startet eine neue Ausbildungsgruppe im Donautal – mit Einsatzorten in Ulm, Donauwörth, Ingolstadt sowie Plattling. Seien Sie mit dabei!

Das sind die Voraussetzungen:

  • Mindestalter: 20 Jahre
  • qualifizierten Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung (idealerweise in einem gewerblich-technischen Beruf)
  • Technisches Verständnis
  • Pkw Führerschein der Klasse B sowie ein eigener Pkw
  • Bereitschaft im Schichtdienst zu arbeiten

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie an:

agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG

Galgenbergstraße 2a

93053 Regensburg

 

Oder Sie bewerben sich per E-Mail an personal@agilis.de

 

Bei Fragen steht Ihnen die Frau Brauner unter 0941/206089-157 gerne zur Verfügung.

Sieger der Jubiläumsaktion: Unvergessliche Reisemomente mit agilis

Dieses und nächstes Jahr feiert agilis sein zehnjähriges Jubiläum. Eine aufregende Zeit – nicht nur für uns. Auch unsere Fahrgäste haben im Zug Momente erlebt, die sie nie vergessen werden. Deshalb haben wir Sie gebeten, Ihre außergewöhnlichen Reisemomente mit uns zu teilen. Die folgenden fünf Geschichten haben uns besonders bewegt und sind damit die Gewinner unserer Jubiläumsaktion.

Wir haben gelacht, geseufzt und mitgefiebert: Die Reisemomente, die unsere Fahrgäste anlässlich unseres Jubiläums mit uns geteilt haben, haben uns sehr berührt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die an der Aktion teilgenommen haben: für die Offenheit und all die einzigartigen Geschichten. Es freut uns sehr, dass ein agilis-Zug für viele mehr ist als ein Beförderungsmittel von A nach B.

Welche lustigen, skurrilen und denkwürdigen Begebenheiten, sich bei einer Zugfahrt zutragen können, zeigen wohl am besten die fünf Gewinner-Geschichten unseres Wettbewerbs. Gratulation!

Die Gewinner unserer Aktion "Reisemomente"

Florian Wild: Ein Stück Heimat mit agilis

Mit agilis verbinde ich gleich zwei schöne Geschichten, die mich über längere Zeit begleitet haben. Ich habe drei Jahre in Münster in Nordrhein-Westfahlen studiert und die letzte Etappe der sechsstündigen Zugfahrt habe ich mit agilis von Neumarkt nach Undorf zurückgelegt. Hier haben entweder meine Eltern und später meine Freundin gewartet und schon begann am Bahnsteig das Wochenende. Deshalb verbinde ich agilis immer auch mit dem Gefühl, nach Hause zu kommen. Die grau-grünen Züge sind für mich ein Zeichen der Heimat.

Nach meinem Studium wurde ich dann nach Ulm versetzt und auch hier begleitete mich agilis. Ich erinnere mich an die vielen Momente, die ich am Bahnsteig in Ulm auf meine Freundin gewartet habe, die mich alle zwei Wochen mit agilis in Ulm besucht hat. Mittlerweile sind wir (trotz Corona) verheiratet und konnten die Zeit des Pendelns hinter uns lassen. Ohne agilis wären die vier Jahre zwischen Regensburg und Ulm sicherlich nicht so schnell vergangen. Danke für eure guten Verbindungen!

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Florian Wild verbindet mit den grau-grünen Zügen ein Stückchen Heimat. Foto: Florian Wild

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Ingeborg Vogt hat nach fast 50 Jahren eine ehemalige Freundin im agilis-Zug wiedergetroffen. Foto: Ingeborg Vogt

Ingeborg Vogt: Alte Freundschaften aufleben lassen

Als ich 20 Jahre alt war, hatte ich bei einer Versicherung in Dortmund eine sehr nette Kollegin, sie hieß Bärbel. Nach einigen Jahren zog Bärbel in den Schwarzwald und ich in die Nähe von Nürnberg. Wir blieben über Briefe, Fotos und Telefonate immer in Verbindung. Wir nahmen uns immer vor, uns einmal zu besuchen, aber dazu kam es leider nie. Eines Tages im Sommer 2015 fuhr ich wieder einmal nach Gößweinstein, um das Grab meiner Eltern zu pflegen. Im Zug von Forchheim nach Ebermannstadt dann die große Überraschung! Nach fast 50 Jahren gab es hier ein Wiedersehen mit Bärbel. Sie war mit ihrer Familie spontan einige Tage in die Fränkische Schweiz gefahren. Sie sagte, dass unser Treffen das Schönste an der ganzen Reise wäre. Wir versprachen uns, dass wir uns bald einmal besuchen, damit wir viel Zeit zum Plaudern haben. Leider kam es dazu nicht mehr, weil Bärbel kurz darauf gestorben ist. Jedes Mal, wenn ich im agilis-Zug von Ebermannstadt nach Forchheim sitze, denke ich an meine liebe Bärbel.

Astrid Wittmann: agilis und die Liebe

Das Foto, das 2012 am Bahnhof in Batzhausen entstanden ist, zeigt meinen heutigen Verlobten. Damals waren wir frisch zusammen und ich wollte gerne eine Radtour unternehmen, aber nicht einfach von zu Hause aus, sondern von ein bisschen weiter weg. Nur muss man da erst mal hinkommen! Ich schlug daher vor, dass man die Räder doch einfach im Zug transportieren kann. Er war von der ganzen Idee zunächst nicht sehr begeistert, machte aber mir zuliebe mit. Eigentlich hatte er noch immer keine Lust, aber da die Zugfahrt geklappt hatte, war seine Laune nicht komplett im Keller.

Das Ende von der Geschichte: Die ganze Radtour inklusive der Zugfahrt hat ihn letztlich so begeistert, dass er inzwischen regelmäßig Radtouren für uns plant, die wir beide mit Begeisterung absolvieren. Außerdem sind wir ziemlich genau acht Jahre später lustigerweise wieder mit agilis nach Batzhausen gefahren und von dort nach Regensburg geradelt. Die Bilder sind am Schwarze Laber-Radweg entstanden und zeigen uns, zwei begeisterte Radler, die immer noch zusammen sind.

Astrid Wittmann_agilis und die Liebe_Batzhausen-2012

Astrid Wittmann konnte ihren heutigen Verlobten vor acht Jahren für Radtouren begeistern – auch mit Hilfe von agilis. Foto: Astrid Wittmann

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Hanna Leichtle erinnert sich gerne an die schönen Stunden im Café Bruno in Tapfheim. Foto: Hanna Leichtle

Hanna Leichtle: Urlaubsfeeling mit agilis

Wir, Hanna und Maria, fahren seit 2017 regelmäßig von Günzburg nach Donauwörth mit agilis. Heitere Stunden mit Klatsch und Tratsch haben wir auf unseren Zugfahrten erleben dürfen. Doch unser Highlight: der Halt in Tapfheim. Mit sehnsüchtigen Blicken aus dem Fenster lachte uns das Café Bruno im Bahnhof Tapfheim oft an. Immer wieder spielten wir mit dem Gedanken auszusteigen und einen Cappuccino zu genießen. Und siehe da, im Sommer 2018 war es soweit: Dank der tollen Zugverbindung konnten wir aus der agilis-Bahn in Tapfheim aussteigen, eine wunderbare Stunde im Café Bruno verbringen und anschließend mit gesättigtem Gemüt die Weiterreise antreten. Auch jetzt sitzen wir wieder im agilis-Zug, schreiben diesen Text und denken an all die wunderbaren Gespräche und Begegnungen in der agilis-Bahn zurück, die ständige Begleiter unserer Studienzeit waren! Ohne euch hätten wir diese Erfahrungen und den leckeren Cappuccino und den Kaiserschmarrn im Café Bruno nie erlebt! Vielen Dank!

Carmen Hollenbach: Neue Freundin durch agilis

Ich war, wie schon einige Jahre vorher, wieder einmal bei der Familie meiner Tochter in Künzing zu Gast. Nach ein paar schönen Tagen ging die Reise zurück von Plattling nach Bad Rodach. Der Zug füllte sich und eine etwa gleichaltrige Dame setzte sich neben mich. Zwischen uns entwickelte sich ein reges Gespräch, zumal wir beide aus Thüringen bzw. Sachsen-Anhalt kamen. Sie lebte schon seit 30 Jahren in Niederbayern.

Die Chemie zwischen uns stimmte von Anfang an. Wir unterhielten uns über Gott und die Welt, sprachen beide auch fast den gleichen Dialekt. Im Nu war Regensburg erreicht, wo sie ausstieg und ich umsteigen musste. Zum Abschied drückte ich ihr einen Zettel mit meiner Anschrift in die Hand. „Schmeißen sie ihn weg, wenn sie ihn nicht brauchen“, rief ich. Ich hörte nur noch: „Ich bin die Martina.“ Dann waren wir im Gewühl der vielen Reisenden getrennt worden.

Erstaunt und erfreut hielt ich eine Woche später eine Osterkarte von Martina in der Hand. Sie teilte mir ihre Telefonnummer mit und sofort nahmen wir wieder Kontakt auf, der noch heute besteht. Im agilis-Zug habe ich eine gute Freundin gefunden. Wir haben uns bereits mehrfach getroffen, immer dann, wenn ich wieder einmal in Niederbayern bin.

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Carmen Hollenbach hatte im Zug eine tolle Unterhaltung mit einem anderen Fahrgast. Heute sind sie gute Freunde. Foto: Carmen Hollenbach