Vorschau: Bauarbeiten in den agilis Netzen von Juli bis September 2021

Da kann man nichts machen: Arbeiten an der Infrastruktur sind notwendig. Leider kann es aufgrund von Baustellen an Gleis- oder Stellwerksanlagen sowie Brücken- oder Vegetationsarbeiten zu vorübergehenden Einschränkungen kommen. Dann müssen auch unsere grünen Züge kürzer treten, damit wir nach dem Ende der Bauarbeiten auf der modernisierten Strecke wieder Vollgas geben können. Sehen wir es positiv: Mit jeder Maßnahme verbessert sich die Infrastruktur und somit auch die Zuverlässigkeit Ihrer zukünftigen Zugfahrt.

Hier finden Sie die Vorschau auf alle geplanten Bauarbeiten des 3. Quartals im Streckennetz von agilis.

Detaillierte Informationen sowie die Bus-Ersatzfahrpläne erhalten Sie unmittelbar vor der Baumaßnahme unter www.agilis.de/abweichungen, auf facebook.com/agilisabweichungen oder über unser Servicetelefon unter 0800 589 28 40 (kostenlos).

Nächster Halt: Legoland Günzburg

Wir präsentieren die Aktion “Nächster Halt: Legoland Günzburg”, die vom 21. bis 25. Juni auf Hitradio RT1 Nordschwaben zu hören ist. Hierbei wird ein aktueller Hit mit Zuggeräuschen gemischt und entsprechend verfremdet. Mitmachen lohnt sich, denn, wer errät, welcher Song gesucht wird, gewinnt vier Eintrittskarten ins Legoland Günzburg sowie ein Bayern-Ticket für vier Personen.

Also, Hitradio RT1 einschalten, Songrätsel lösen und gewinnen! Viel Glück! 🙂

Hier gibt es weitere Infos sowie die Teilnahmebedingungen.

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Vom Mechaniker zum Lokführer: Quereinsteiger starten in Richtung Zukunftssicherheit

agilis geht den Fachkräftemangel in der Branche aktiv an und bildet weitere zehn Quereinsteiger zu Triebfahrzeugführern aus. Insbesondere Beschäftigten in wirtschaftlich schwächelnden Branchen bietet der Neustart als Lokführer eine zukunftssichere Perspektive. Die aktuelle Ausbildung findet direkt im Donautal statt. Die Gruppe erwartet ein vielseitiges Programm.

 

Am 3. Mai startete die zehnköpfige Ausbildungsgruppe aus Quereinsteigern in Ingolstadt. Die Auszubildenden im Alter zwischen Anfang 20 und Ende 50 haben verschiedene Berufe in der Industrie, dem Handwerk oder Handel erlernt und werden nun in der sogenannten Funktionsausbildung zu Triebfahrzeugführern umgeschult. Der Unterricht findet unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln statt. Der Job als Triebfahrzeugführer bietet langfristig einen sicheren Arbeitsplatz, denn er trägt zur öffentlichen Daseinsvorsorge bei. Das wurde spätestens mit zunehmender Ausbreitung der Pandemie deutlich.

Nach ihrer Ausbildung in Ingolstadt werden alle Teilnehmer wohnortnah im Donautal eingesetzt. Matthias Mader, Leiter Ausbildung bei agilis, erklärt: „Als Bahn in der Region ist es uns wichtig, dass Dienstbeginn und -ende am gleichen Einsatzort stattfinden. Außerdem bieten wir mit unserem Jahresarbeitsplan größtmögliche Verbindlichkeit und Sicherheit. Bereits am Ende des Jahres wissen die Triebfahrzeugführer, wann und wie sie das gesamte nächste Jahr arbeiten müssen. So lassen sich Arbeits- und Privatleben leicht vereinen, denn die Work-Life-Balance muss stimmen.“

Die Triebfahrzeugführer in spe sind ab dem ersten Tag fest angestellt und erhalten ein tarifvertraglich festgelegtes Gehalt. Die Kosten der Ausbildung übernimmt agilis.

Digitale Bewerbersprechstunde

Jeder, der an einem Beschäftigungsverhältnis bei agilis interessiert ist, kann an der offenen Bewerbersprechstunde teilnehmen. Sie findet jeden ersten Dienstag im Monat statt und bietet die Möglichkeit, sich ungezwungen über Karrieremöglichkeiten mit der Personalabteilung auszutauschen. Eine Anmeldung ist unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde möglich.

Nächster Ausbildungsstart steht fest

Für die nächsten Ausbildungsgruppen mit Start im November 2021 sowie im Januar und März 2022 kann man sich ab sofort bewerben. Neue Quereinsteiger werden insbesondere für die Orte Ingolstadt, Donauwörth und Ulm gesucht.

Alle Informationen zur Jobausschreibung finden Sie unter www.agilis.de/jobs bzw. unter diesem Link.

Bild: Die neuen Auszubildenden bei agilis lernen in neun Monaten alles, was für ihren Job als Triebfahrzeugführer wichtig ist. Foto: agilis

Vorschau: Bauarbeiten in den agilis Netzen von April bis Juni 2021

Da kann man nichts machen: Arbeiten an der Infrastruktur sind notwendig. Leider kann es aufgrund von Baustellen an Gleis- oder Stellwerksanlagen sowie Brücken- oder Vegetationsarbeiten zu vorübergehenden Einschränkungen kommen. Dann müssen auch unsere grünen Züge kürzer treten, damit wir nach dem Ende der Bauarbeiten auf der modernisierten Strecke wieder Vollgas geben können. Sehen wir es positiv: Mit jeder Maßnahme verbessert sich die Infrastruktur und somit auch die Zuverlässigkeit Ihrer zukünftigen Zugfahrt.

Hier finden Sie die Vorschau auf alle geplanten Bauarbeiten des 2. Quartals im Streckennetz von agilis.

Detaillierte Informationen sowie die Bus-Ersatzfahrpläne erhalten Sie unmittelbar vor der Baumaßnahme unter www.agilis.de/abweichungen, auf facebook.com/agilisabweichungen oder über unser Servicetelefon unter 0800 589 28 40 (kostenlos).

Soziale Projekte mit Vorbildcharakter: Das sind die Sieger im Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ im Netz Mitte

Bei einer symbolischen Scheckübergabe am 29. September in der Regensburger Zentrale des Eisenbahnunternehmens agilis wurden die drei Gewinnervereine und -organisationen mit gemeinnützigem Hintergrund aus dem Netz Mitte geehrt.

 

Die Vereine und sozialen Einrichtungen in der Region haben turbulente Monate hinter sich. Dass viele sich weiterhin mit vollem Einsatz engagieren, findet man bei agilis besonders ehrenwert. Weil das Eisenbahnunternehmen im Netz Mitte heuer sein 10-jähriges Jubiläum feiert, durften sich die Sieger über ein doppelt so hohes Preisgeld als sonst freuen. Den mit 2.000 Euro dotierten ersten Platz erreichte der Kreisjugendring Donau-Ries.

Platz 1: Kreisjugendring Donau-Ries 

Ausgezeichnet wurde die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände und -initiativen im Landkreis für ihr Herzensprojekt: die Modernisierung des Jugendzeltplatzes in Tapfheim. Für die anstehenden Baumaßnahmen komme die Spende von agilis in Höhe von 2.000 Euro genau zum richtigen Zeitpunkt, sagte Teresa Jaumann, Vorsitzende des KJR Donau-Ries, bei der Preisverleihung. Dass das Preisgeld Kindern und Jugendlichen zugutekommt, freut agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen besonders. Den Kreisjugendring lobte er für seine kreativen Ideen und Veranstaltungen: „Damit werden in der Region wichtige Impulse für eine jugend- und familienfreundliche Zukunft gesetzt“, so Hennighausen.

Bild 1: Der Kreisjugendring Donau-Ries kann sich über den ersten Platz im agilis-Spendenwettbewerb freuen, der mit 2.000 Euro dotiert ist. Von links nach rechts: Dr. Axel Hennighausen (agilis Geschäftsführer), Michaela Stark (stellvertretende Vorsitzende), Teresa Jaumann (Vorsitzende).

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Platz 2: BRK-Hundestaffel Kelheim

Auf Platz zwei landete die Rettungshundestaffel Kelheim. Diese wurde letztes Jahr im Mai eingerichtet und gehört zu den ehrenamtlichen Bereitschaften im Landkreis Kelheim. Aktuell hat die Gruppe neun einsatzfähige Hunde-Teams, die zum Beispiel auf die Suche von vermissten Personen oder Verletzten spezialisiert sind. Die Spende von agilis in Höhe von 1.000 Euro werde in die Anschaffung von GPS-Geräten fließen, sagte  Christine Schuster, Fachdienstleisterin Rettungshunde beim BRK. „Damit können wir die Effizienz unserer Arbeit deutlich erhöhen.“ agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen lobt die Arbeit der Gruppe: „Dass die Jury eine Rettungshundestaffel aus dem Streckennetz aufs Siegertreppchen gewählt hat, ist ein wichtiges Signal, denn wir wissen: im Ernstfall können wir uns auf die Ehrenamtlichen in unserer Region verlassen.“

Bild 2: Über den zweiten Platz und damit 1.000 Euro darf sich die Hundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes aus dem Kreisverband Kelheim freuen. Von links nach rechts: Dr. Axel Hennighausen (agilis Geschäftsführer), Christoph Kühnl (stv. Kreisbereitschaftsleiter), Christine Schuster (Fachdienstleiterin Rettungshunde).

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Platz 3: Kinderfeuerwehr Oberweiling

Den dritten Platz belegt die Freiwillige Feuerwehr Oberweiling mit dem Projekt einer Kinderfeuerwehr. Die Dorffeuerwehr ist eine der ersten im Landkreis Neumarkt und die erste in der Gemeinde Velburg, die über eine Kinderfeuerwehr verfügt. 6- bis 12-Jährige lernen hier richtiges Verhalten im Brandfall, aber auch, was sie tun sollten, wenn Eltern oder Großeltern plötzlich nicht mehr ansprechbar sind. Mit der Spende in Höhe von 500 Euro könnten etwa Fahrkarten für Ausflüge oder auch Experimentierkästen bezahlt werden, freute sich Martin Eichenseer, erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Oberweiling, bei der Prämierung. „Nur durch Nachwuchsförderung haben die Freiwilligen Feuerwehren in unserer Region auch künftig Bestand. Die Ehrenamtlichen sind auch für agilis im Ernstfall eine große Hilfe, das haben vergangene Situationen, zum Beispiel schwere Stürme, immer wieder gezeigt“, so agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen.

Bild 3: Der dritte Platz im Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ und damit 500 Euro gehen an die Kinderabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Oberweiling. Von links nach rechts: Dr. Axel Hennighausen (agilis Geschäftsführer), Martin Eichenseer (1. Kommandant), Karin Eichenseer (Betreuerin der Kinderfeuerwehr).

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„Den Sieg hätten alle Projekte verdient“

„Die Auswahl der Projekte hat der Jury dieses Jahr besonders viel Kopfzerbrechen bereitet“, sagt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen, „denn verdient hätten den Sieg alle.“ Wie schon in den Vorjahren hat das Eisenbahnunternehmen darauf geachtet, in der Jury möglichst das gesamte Unternehmen abzubilden. Mitdiskutiert und bewertet haben ein Triebfahrzeugführer, eine Servicekraft sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Werkstatt und der Verwaltung. Ebenfalls gleich geblieben sind die Kriterien, nach denen die einzelnen Projekte beurteilt wurden. Punkte wurden vergeben für „Projektidee und –ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“.

Bayerns Bahnen im Vergleich: Servicequalität im agilis Netz Mitte spürbar gestiegen

Das agilis Netz Mitte, das entlang der Donau von Passau über Regensburg bis nach Ulm verläuft, ist das beste Elektronetz in Bayern. Das geht aus dem Jahresranking 2019 der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) hervor, die die Servicequalität aller Bahnen im Freisstaat kontinuierlich misst und auswertet. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich agilis im Netz Mitte gleich um zwei Ränge auf Platz 5 verbessert. Im Netz Nord belegt das Unternehmen zum achten Mal in Folge den Spitzenplatz.

 

In den letzten Jahren konnte agilis seine Punktzahl in beiden Netzen immer weiter steigern. „Dass wir nun sowohl im Netz Nord als auch im Netz Mitte einen weiteren Qualitätssprung schaffen, macht uns natürlich unglaublich stolz“, sagt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Im Netz Nord, das große Teile Oberfrankens, Unterfrankens und der Oberpfalz verbindet, hat das Eisenbahnverkehrsunternehmen mit 100 von 100 Punkten erstmals in der Geschichte des Rankings die höchstmögliche Bewertung erzielt. Und auch im agilis Netz Mitte ist die Servicequalität spürbar gestiegen: Dank einer Bewertung mit 66,62 Punkten (Vorjahr: 61,19 Punkte, Platz 7) belegt agilis den fünften Platz.

Das herausragende Ergebnis würdigt auch BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs: „Konstant hohe Servicequalität, wie sie agilis seit Jahren erbringt, zeugt von Leidenschaft und Dynamik. Dafür gebührt dem Team von agilis Dank und Anerkennung. agilis zählt damit eindeutig zu den Vorzeigeunternehmen im Bahnland Bayern. Spitzenleistungen wie diese machen das Bahnfahren für die Fahrgäste jedenfalls umso attraktiver.“

 

Saubere WCs und gut geschulte Zugbegleiter

„Damit die Servicequalität für unsere Fahrgäste stimmt, versuchen wir, auf unsere Leistung im BEG-Ranking jedes Jahr noch eine Schippe draufzulegen“, so Hennighausen zu den Ergebnissen. Ausschlaggebend für das gute Abschneiden im Netz Mitte sei vor allem das konstant hohe Sauberkeitsniveau in den Zügen gewesen, unter anderem die überdurchschnittlich sauberen WCs. Aber auch die Servicemitarbeiter sind den von der BEG beauftragten Testern positiv aufgefallen: In verdeckten Tests wurde ihre fachliche und soziale Kompetenz mit einer noch höheren Punktzahl als im Vorjahr bewertet, ebenso wie die Erreichbarkeit von agilis bei Beschwerden und der Bereich „Fahrgastinformation“.

 

Qualitätsprämie für Mitarbeiter

Um seinen Fahrgästen im Schienennetz rund um Regensburg künftig noch mehr Qualität zu bieten, setzt agilis auf Teamwork: So werden die Mitarbeiter am Bonus, den die BEG für gute Servicequalität an die Verkehrsunternehmen jedes Jahr vergibt, beteiligt. Außerdem werden Servicepersonal, Kundenkommunikation und Triebfahrzeugführer regelmäßig geschult und intern über alle relevanten Qualitätskennzahlen auf dem Laufenden gehalten.

Ein agilis-Zug fährt im Streckennetz.

Bild: Das agilis Netz Mitte ist das beste Elektronetz und etabliert sich 2019 mit Platz 5 im obersten Bereich des BEG-Rankings zur Servicequalität. Foto: agilis

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„Dass wir nun sowohl im Netz Nord als auch im Netz Mitte einen weiteren Qualitätssprung schaffen, macht uns natürlich unglaublich stolz.“

Dr. Axel Hennighausen, Geschäftsführer

Über das BEG-Ranking zur Servicequalität

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bewertet jährlich die Servicequalität der bayerischen Eisenbahnen. Insgesamt konkurrieren derzeit 31 Wettbewerbsnetze. Bewertet werden die Kriterien „Sauberkeit der Fahrzeuge”, „Fahrgastinformation im Regel- und Störfall”, „Funktionsfähigkeit der Ausstattung”, „Serviceorientierung der Zugbegleiter” und „Kundenorientierung bei Beschwerden”. Der ermittelte Gesamtwert kann zwischen -100 und +100 Punkten liegen. Von Anfang an konnten sich die agilis-Netze auf den oberen Rängen behaupten.

Mehr Informationen unter www.beg-ranking-servicequalitaet.de.

Aktuelle Einblicke: Unsere Mitarbeiter berichten

Langsam kündigt sich mit immer wärmeren Temperaturen in ganz Bayern der Sommer an. Pünktlich mit ihm ist ein großes Stück Normalität in den Zugverkehr zurückgekehrt. In beiden agilis-Netzen gilt seit mehreren Wochen wieder der Regelfahrplan. Die letzten Wochen und Monate waren auch für uns von agilis außergewöhnlich. Vier Kolleginnen und Kollegen blicken zurück:

Änderungen zum kleinen Fahrplanwechsel im Netz Mitte

Zugfahren wird günstiger und Verbindungen werden angepasst

Gute Nachrichten für Bahnreisende: Wenn am 14. Juni der Sommerfahrplan in Kraft tritt, sinken im Nahverkehr die Fahrkartenpreise. Außerdem ändern sich einige Verbindungen auf der Donautalbahn im agilis Netz Mitte. Die Neuerungen wurden in enger Abstimmung mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, umgesetzt. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Günstiger Zugfahren

Mit dem kleinen Fahrplanwechsel werden viele Bahntickets günstiger, unter anderem kostet das Bayern-Ticket dann 25 statt 26 Euro, jede weitere Person wird mit sieben statt bisher acht Euro berechnet. Bei einer Gruppe von fünf Personen kostet dieses bayernweite Tagesticket dann nur noch 10,60 Euro pro Person.

In diesem Zuge wird die bisherige Angebotspalette vereinfacht und das regionale Servus-Ticket eingestellt. Dieses galt in den Zügen von agilis und Länderbahn und dem DB-Parallelverkehr in Bayern. Da das Bayern-Ticket nun jedoch nahezu auf den selben Preis gesenkt wird, beziehungsweise es ab drei Personen sogar günstiger wird als das bisherige Servus-Ticket, ist das Bayern-Ticket ab dem Fahrplanwechsel das bessere Angebot. Bis zum 13.06.2020 können die Servus-Tickets noch für beliebige Geltungstage binnen der folgenden drei Monate erworben werden.

Fahrplanänderungen

Mit dem Fahrplanwechsel ändern sich außerdem Zugverbindungen auf der Donautalbahn im agilis Netz Mitte. Die Anpassungen im Überblick:

  • Durch den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Donauwörth ist ab dem 15. Juni bei fast allen Zügen ein Umstieg in Donauwörth notwendig.
  • Die Kreuzung zweier Züge in Neustadt a. d. Donau wurde neu geplant. Dadurch verschieben sich im Abschnitt Ingolstadt – Saal bei einzelnen Zügen die Abfahrtszeiten um wenige Minuten.
  • Einzelne Fahrten zwischen Ingolstadt Hbf und Ingolstadt Nord entfallen.

 

Die neuen Fahrpläne sind in Kürze in den agilis-Zügen und bei allen bekannten Auslagepartnern erhältlich. Auf der agilis-Homepage stehen sie zudem zum Download bereit: agilis.de/fahrplaene. Fragen beantwortet die agilis-Kundenkommunikation gerne telefonisch unter 0800 589 28 40 (Mo-Fr 6-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr, kostenfrei) oder unter agilis.de/kontakt.

Ingolstadt: agilis verteilt 1.000 Alltagsmasken an Fahrgäste

Um sich bei allen Fahrgästen für ihre Treue und ihr vorbildliches Verhalten in den vergangenen Wochen zu bedanken, verteilte agilis 1.000 sogenannte Alltagsmasken im Bahnland Bayern-Design am Ingolstädter Hauptbahnhof. Reisende sollen damit zusätzlich beim Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen unterstützt werden.

In den vergangenen Tagen wurden bereits Alltagsmasken vom Bayerischen Verkehrsministerium und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) an verschiedenen Bahnhöfen in Bayern ausgehändigt. Dieser Aktion hat sich nun auch agilis angeschlossen: Die von der BEG zur Verfügung gestellten Masken hat das Unternehmen in einer weiteren Verteilaktion an seine Fahrgäste weitergegeben. Rund 1.000 Alltagsmasken wurden am Hauptbahnhof Ingolstadt verschenkt. Die Verteilaktion fand mit freundlicher Unterstützung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, der DB Station&Service AG sowie dem Außenwerbeunternehmen Ströer statt.

Seit 27. April besteht in Bayern eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ÖPNV, das gilt auch für Bahnsteige und Bahnhöfe sowie Reise- und Kundencenter. „Mit der Verteilaktion wollen wir uns im Namen aller Kolleginnen und Kollegen bei den Fahrgästen für ihre Treue und das vorbildliche Verhalten bedanken“, so agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Die Fahrgäste hielten sich von Anfang an überwiegend an die Tragepflicht. Indem Reisende Mund und Nase mit einer Maske oder einem Tuch bedecken, kann eine Ansteckung auch dort vermieden werden, wo der empfohlene Mindestabstand unterschritten wird. Einer entspannten Fahrt mit dem Zug steht dann nichts mehr im Weg. Weitere Maßnahmen, wie die Reinigung und zusätzliche Desinfektion der Züge, hat agilis bereits seit längerem verstärkt. Bei allen Fahrten gilt weiterhin: Reisende sollen alle Einstiege nutzen, sich gleichmäßig im Fahrzeug verteilen und zuerst andere Fahrgäste aussteigen lassen, bevor sie selbst einsteigen. Es ist wichtig, die gängigen Hygieneregeln, wie zum Beispiel regelmäßiges Händewaschen, weiter zu beachten. Wer sich krank fühlt oder Erkältungssymptome zeigt, soll Fahrten mit dem Zug möglichst ganz vermeiden.

agilis verteilte gestern rund 1.000 Alltagsmasken am Ingolstädter Hauptbahnhof an seine Fahrgäste. Foto: agilis
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Zeitgleich fand die Aktion auch am Bayreuther Hauptbahnhof statt. Zum Bericht >

Spendenwettbewerb „agilis kommt an“: agilis verdoppelt zum 10-jährigen Jubiläum die Prämien

Vor rund zehn Jahren, am 12. Dezember 2010, nahm agilis im Regensburger Stern den Betrieb auf. Diesen Geburtstag möchte das regionale Eisenbahnunternehmen mit seinen Fahrgästen feiern und hat verschiedene Aktionen geplant. Eine davon ist der Spendenwettbewerb „agilis kommt an“, bei dem sich Vereine, Organisationen und Initiativen auf eine Prämie von bis zu 2.000 Euro freuen können.

 

„Es gibt viele Menschen in der Region, die sich freiwillig zum Beispiel in den Bereichen Jugendförderung, Bildung oder Integration engagieren“, sagt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Den Einsatz dieser Menschen will agilis mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ würdigen. „Und auch finanziell etwas Rückenwind geben, um soziale Projekte anzuschieben oder weiterzuverfolgen“, ergänzt Hennighausen.

 

Mehr Geld für Projekte mit Herz

Dieses Jahr können sich die Gewinner im Jubiläums-Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ über doppelt so hohe Prämien freuen: Es werden 2.000 Euro für den 1. Platz, 1.000 Euro für den 2. Platz und 500 Euro für den 3. Platz ausgeschüttet. Bedingung für die Teilnahme ist lediglich, dass die Projekte im agilis Netz Mitte liegen und aus den Bereichen Gesellschaft, Sport, Kultur, Jugendförderung, Bildung oder Integration stammen. Eingereicht werden können die Bewerbungsunterlagen ab sofort bis 31.07.2020.

Weitere Aktionen zum zehnjährigen Jubiläum sind geplant. „Feiern werden wir mit unseren Fahrgästen auf jeden Fall, denn sie haben uns auf unserer spannenden Reise die ganze Zeit über begleitet“, betont Hennighausen. „Dafür können wir nicht oft genug Danke sagen.“

Zum Spendenwettbewerb „agilis kommt an“

Für den Spendenwettbewerb können sich alle Vereine, Organisationen und Initiativen aus dem agilis Streckennetz Mitte bewerben, die sich in den Bereichen Gesellschaft, Sport, Kultur, Jugendförderung, Bildung oder Integration engagieren. Die Bewerbungsunterlagen können ab sofort bis 31.07.2020 eingereicht werden:

  • über das Kontaktformular auf agilis.de/spendenwettbewerb
  • per E-Mail an kommt-an@agilis.de
  • per Post an:

           agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG

           Stichwort „agilis kommt an“

           Galgenbergstraße 2a

           93051 Regensburg

Bild 1: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen ist gespannt auf die Einreichungen in diesem Jahr: „Mit dem Spendenwettbewerb können wir etwas finanziellen Rückenwind geben, um soziale Projekte anzuschieben oder weiterzuverfolgen.“ Foto: agilis/Clemens Mayer

Bild 2: Beim Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ können sich Vereine, Initiativen und soziale Einrichtungen bewerben, die sich in der Region engagieren. Foto: agilis

Netz Mitte: Vom Start-up zum etablierten Verkehrsbetrieb

Angefangen hat agilis im Netz Mitte, das sich heute auf einer Länge von rund 450 Kilometer entlang der Donau von Passau über Regensburg bis nach Ulm erstreckt, mit einer Handvoll Mitarbeiter. Eisenbahnwerkstatt, Firmensitz und Verwaltungsinfrastruktur – all das musste nach dem Gewinn der Ausschreibungen vor Betriebsstart 2010 erst einmal aufgebaut werden. Doch das junge Unternehmen wuchs: Innerhalb nur eines Jahrzehnts hat es sich vom Start-up zum etablierten Verkehrsbetrieb entwickelt. Heute betreibt agilis etwa zehn Prozent des bayerischen Schienenpersonennahverkehrs und zählt in den Netzen Mitte und Nord insgesamt rund 400 Beschäftigte.