Das ist kein Traum: agilis führt Schlafabteile für erschöpfte Pendler ein

Viele kennen das: Schnell noch ein Projekt fertigstellen, die neuesten Zahlen an den Chef liefern, dann geht es endlich in den verdienten Feierabend. Um die ohnehin entspannende und umweltfreundlichere Alternative zum Auto für Pendler künftig noch komfortabler zu machen, baut das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis in seine beiden Fahrzeugtypen künftig Schlafabteile ein, die gegen einen geringen Aufpreis zu buchen sind.

„Ein entspanntes Nickerchen im Nahverkehr: Bei agilis ist das künftig nicht nur im Sitzen möglich. Damit sind wir einmal mehr die Vorreiter im Markt“, weiß Gerhard Knöbel, Geschäftsführer von agilis. Die Reiseweite ist zwar, anders als beim Nachtzug, bei dem Schlafabteile üblich sind, deutlich kürzer, trotzdem ist Knöbel überzeugt, dass das Angebot angenommen wird: „Schon Albert Einstein hat auf sogenannte Powernaps geschworen. Das wollen wir auch unseren Pendlern ermöglichen, die gut erholt heimkommen und die Zeit beispielsweise mit ihrer Familie viel besser genießen können.“

 

Damit das Angebot bald zur Verfügung steht, beginnen ab 1. April die Umbauarbeiten. Pro eingebauter Liege müssen sowohl in den Fahrzeugen im Netz Mitte als auch im Netz Nord drei Sitzreihen ausgebaut werden. Dafür können bis zu vier Personen im Liegen die Fahrt genießen, denn eingebaut werden die Vorrichtungen wie Stockbetten, die über eine kleine Leiter zu erreichen sind. Auch Pärchenliegen sind in Planung, schließlich ist das Angebot auch für erschöpfte Wanderer, die bequem nach Hause reisen wollen, attraktiv. Für Privatsphäre sorgen Jalousien rund um das Séparée. Decken und Kissen können entweder selbst mitgebracht oder gegen eine geringe Leihgebühr von 5,00 EUR beim Zugbegleitpersonal erworben werden. Der Weckservice ist inklusive.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.agilis.de/schlafabteil.

Bild: Die Umbauarbeiten für die neuen Schlafabteile in den agilis-Zügen, wie hier im Symbolbild dargestellt, beginnen am 1. April. Foto: agilis.

Corona-Virus: Was gilt es im Zug zu beachten?

Stand 21.03.2022

 

Liebe Fahrgäste,

die Eindämmung des Corona-Virus in Deutschland ist auch agilis ein großes Anliegen. Der Schutz unserer Mitarbeiter und all unserer Fahrgäste ist uns sehr wichtig. Deshalb bitten wir Sie auf folgende Maßnahmen und Empfehlungen zu achten, um sich und andere zu schützen.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise bei Ihrer Fahrt mit agilis:

Corona_Grafiken_3G

3G-Regelung im Zug

Seit Sonntag, 20. März 2022 benötigen Fahrgäste keinen Nachweis mehr, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. In Bayern besteht nach der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in den öffentlichen Verkehrsmitteln aber weiterhin die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Maskenpflicht

Im öffentlichen Nahverkehr und damit auch in Zügen und Bussen (auch Schienenersatzverkehr) in Bayern gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

 

Verteilen Sie sich im Zug

Wo immer möglich, fahren Sie bitte nicht in den Hauptverkehrszeiten, halten Sie möglichst große Abstände zueinander, steigen Sie an allen Türen zu und verteilen Sie sich im gesamten Zug.

Hust – und Niesetikette beachten

Husten und niesen Sie in den gebeugten Ellbogen und halten Sie die Hände möglichst von Ihrem Gesicht fern.

Handhygiene

Unsere Fahrzeugreinigung wurde intensiviert. Waschen Sie sich dennoch regelmäßig und gründlich die Hände mit Wasser und
Seife – daheim und unterwegs.

Essen und trinken

Essen und trinken Sie nur, wenn es wirklich notwendig ist. Tragen Sie den Mund-Nasen-Schutz möglichst ohne Unterbrechung.

Krankheitssymptome

Wenn Sie krank sind oder sich krank fühlen, bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.

Nützliche Links:

 

Wir fahren auch unter den aktuellen Umständen gern für Sie, bitte helfen Sie mit, dass dies reibungslos und sicher für alle funktioniert. Wir alle haben eine Verantwortung, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, insbesondere um Risikogruppen zu schützen.

Deshalb sind unsere Mitarbeiter zum Eigenschutz angewiesen, körperlichen Kontakt zu vermeiden und Abstand zu halten. Das ist nicht unhöflich, sondern dient dazu, uns alle zu schützen und die Infektionswelle so gering wie möglich zu halten. Natürlich sind wir Ihnen beim nötigen Ein- oder Ausstieg behilflich und stehen weiterhin für Fahrgastinformationen zur Verfügung.

Informationen zum Fahrplan

Unsere Züge verkehren in beiden Netzen nach Regelfahrplan. Es kann aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG allerdings zu kleineren Einschränkungen und Abweichungen kommen.

Aktuelle Abweichungen finden Sie hier:

Wir halten Sie auch über unseren Abweichungs-Newsletter auf dem Laufenden.

Corona-Warn-App

Jetzt kostenlos im App Store und bei Google Play: Die Corona-Warn-App hilft allen festzustellen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Mehr dazu:

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Corona-Virus im Zusammenhang mit Ihrer Zugfahrt:

Hinweis: Diese Seite, insbesondere die FAQs werden regelmäßig gepflegt. Wir können jedoch keine Gewähr für die tagesaktuelle Richtigkeit geben.

Unser Unternehmen konnte während der gesamten Corona-Pandemie einen stabilen Fahrplan für unsere Fahrgäste bereitstellen.  Unsere Züge verkehren in beiden Netzen nach Regelfahrplan.

Es kann aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG allerdings zu kleineren Einschränkungen und Abweichungen kommen. Aktuelle Informationen zu unseren Fahrplanabweichungen erhalten Sie auf unserer Abweichungsseite sowie über den Abweichungs-Newsletter.

Wenn Sie sich an die vorgegebenen Sicherheitshinweise halten, ist eine Bahnfahrt problemlos möglich. Die einfachste und zugleich wichtigste Maßnahme ist, im Zug eine Maske zu tragen, weil das Virus primär über Tröpfchen übertragen wird. Darüber hinaus gelten in allen Zügen die allgemeinen Hygiene-Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, die man auch aus anderen Bereichen kennt, z. B. regelmäßiges Händewaschen, in die Armbeuge zu husten, ins Taschentuch zu niesen und wenn möglich zu Mitreisenden Abstand zu halten.

Als bayerischer Qualitätsführer legt agilis großen Wert darauf, dass die Züge regelmäßig intensiv gereinigt werden, was sich in den Spitzenwerten der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) widerspiegelt. Zusätzlich hat agilis in der aktuellen Situation die Reinigung mit Desinfektionsmaßnahmen verstärkt. Tasten, Handläufe und andere Oberflächen werden noch häufiger desinfiziert als sonst. Außerdem achtet agilis sehr genau darauf, dass genügend Handseife und Papierhandtücher in den Zügen vorhanden sind.

Das Infektionsrisiko im ÖPNV wird als äußerst gering eingestuft. Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.besserweiter.de

Mit der von Bundestag und Bundesrat am Freitag, 18. März 2022 beschlossen Änderung des Infektionsschutzgesetzes entfällt die 3G-Regelung im öffentlichen Personennahverkehr. Damit benötigen Fahrgäste seit Sonntag, 20. März 2022 keinen Nachweis mehr, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. In Bayern besteht nach der 15. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in den öffentlichen Verkehrsmitteln aber weiterhin die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

  • Sowohl in allen Verkehrsmitteln als auch in Bahnhöfen in Bayern gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.
  • Kinder bis zum 6. Geburtstag sind von der Maskenpflicht befreit.
  • Für Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 16. Geburtstag genügt eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske).
  • Im Freien entfällt die Maskenpflicht.

Siehe auch:
FAQs des Bayerischen Innenministeriums

Bitte tragen Sie die FFP2-Maske in den Bahnhofsgebäuden und Kundencentren, an Bahnsteigen sowie in allen Zügen des Personenverkehrs. An Bahnsteigen und Haltestellen im Freien entfällt die Maskenpflicht.

Alle Reise- und Kundenzentren sind geöffnet und zu ihren gewohnten Öffnungszeiten persönlich für Sie da.

Bitte beachten Sie: Auch in Reise- und Kundenzentren besteht die Plicht eine FFP2-Maske zu tragen.

Essen und trinken Sie nur, wenn es wirklich notwendig ist. Tragen Sie Ihre Maske möglichst ohne Unterbrechung.

Die von uns eingesetzten Fahrzeuge sind mit Klimaanlagen ausgestattet. Die Anlagen mischen die verbrauchte Luft mit Frischluft und sorgen somit für einen effektiven Luftaustausch. Die Luft wird somit in kurzen und regelmäßigen Abständen komplett getauscht. Dieser Luftaustausch wird seitens des RKI als ein wesentlicher Faktor zur Reduzierung der Übertragungswahrscheinlichkeit angesehen. Die Luftströme im Fahrzeug verlaufen in großen Teilen vertikal, so dass die Aerosole sich kaum flächendeckend verteilen können. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass das Tragen einer Maske weiterhin die wirksamste Methode ist, die Ausbreitung von Partikeln und damit die Entstehung von Aerosolen einzudämmen.

Wo immer möglich, fahren Sie bitte nicht in den Hauptverkehrszeiten, halten Sie möglichst große Abstände zueinander, steigen Sie an allen Türen zu und verteilen Sie sich im gesamten Zug. Das Tragen einer Maske, wir empfehlen FFP2-Standard, stellt einen zusätzlichen Schutz dar, wenn der Mindestabstand unterschritten wird.

agilis hat als Qualitätsführer im Bahnland Bayern bereits ein sehr hohes Reinigungsniveau, was sich zum Beispiel in den regelmäßigen Spitzenwerten im Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) widerspiegelt. Zusätzlich wurden in der aktuellen besonderen Situation verschiedene Reinigungsarten mit speziellen Desinfektionsmaßnahmen aufgewertet, so beispielsweise während der Unterwegsreinigung an Tasten, Handläufen u.Ä.

Aktuell nutzen viele Menschen verstärkt das Fahrrad. Selbstverständlich können Sie, wenn es das Platzangebot in unseren Zügen zulässt, mit Ihrem Fahrrad reisen. Unter folgendem Link haben wir für Sie ein paar Informationen, wie sich die Radmitnahme in unseren Zügen gestaltet: Fahrradmitnahme im Zug

Alle Informationen zur Mitnahme von Hunden im Zug erhalten Sie hier: Mitnahme von Haustieren

Informieren Sie sich vor Ihrer Fahrt über mögliche Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, die Auswirkungen auf Ihre geplante Gruppenreise haben könnten.

Hierzu empfehlen wir die Info-Seite der Bayerischen Staatsregierung.

Grundsätzlich gilt es ein paar Punkte zu beachten, die Sie unter folgendem Link nachlesen können: Gruppenreise

Informieren Sie sich vor Ihrer Fahrt über mögliche Einschränkungen an Ihrem Start- und Zielort, die möglicherweise einer Urlaubsreise entgegenstehen können. Selbstverständlich können Sie wie gewohnt Ihr Gepäck, zum Beispiel Ihren Koffer, im Zug mitnehmen. Diesbezüglich bitten wir Sie, diesen an die hierfür vorgesehenen Ablageorte zu verstauen.

Ja, trotz der derzeitigen außergewöhnlichen Situation gelten nach wie vor unsere Beförderungsbedingungen, d.h. Sie benötigen einen gültigen Fahrschein, den Sie vor Fahrtantritt erwerben müssen. Fahren ohne Fahrschein ist kein Kavaliersdelikt. Auch im Sinne der Fairness gegenüber anderen zahlenden Fahrgästen und unserem Unternehmen bitten wir Sie dies zu beachten.

Bitte melden Sie sich umgehend telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder dem bereitschaftlichen Notdienst unter 116 117 und geben Sie dort auch Ihre Fahrt mit agilis an, wenn sie weniger als 14 Tage vor Ausbruch/Feststellung Ihrer Erkrankung stattgefunden hat.

Hinweis Corona-Warn-App:

Jetzt kostenlos im App Store und bei Google Play: Die Corona-Warn-App hilft allen festzustellen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Mehr Informationen dazu finden Sie hier: Corona-Warn-App

Erstattungen werden im Rahmen unserer regulären Tarifbestimmungen durchgeführt.
Bitte wenden Sie sich bei Fragen an die agilis-Kundenkommunikation unter 0800 589 28 40 (kostenfrei, Mo – Fr 6 – 20 Uhr, Sa 10 – 20 Uhr) oder www.agilis.de/kontakt.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Zugfahrt, ob Sie von möglichen Ausgangsbeschränkungen und nächtlichen Ausgangssperren betroffen sind.

Informationen zum Reisen während der Ausgangsbeschränkungen und der nächtlichen Ausgangssperre finden Sie auf der FAQ-Seite des Bayerischen Innenministeriums.

Gemeinsam sicher ans Ziel.

Wir tun alles, damit Sie gesund und sicher ankommen.

Mehr Infos finden Sie unter: www.bahnland-bayern.de/sicher

Bitte beachten Sie: Die folgenden Videoaufnahmen entstanden im Sommer 2020 unter den zu diesem Zeitpunkt gültigen Regelungen.

Wir haben die Hygienevorgaben für Mitarbeiter ausgeweitet.

Wir verstärken die Innenreinigung.

agilis ermöglicht kostenlose Beförderung von Geflüchteten aus der Ukraine

Flüchtende aus der Ukraine können die Züge von agilis für ihre Weiterreise ab sofort kostenlos nutzen. Diese Regelung gilt bis auf Weiteres. Für die Mitfahrt ist lediglich ein ukrainischer Reisepass oder Personalausweis notwendig.

Mehr Komfort für Zugreisende: agilis baut Fahrzeugflotte um

Fahrgäste, die im Netz Mitte von agilis unterwegs sind, reisen demnächst in noch komfortableren Zügen. Die ersten modernisierten Triebfahrzeuge wurden vor Kurzem in den Umlauf geschickt. Sie bieten mehr Platz für Fahrräder sowie viele praktische Ausstattungen.

Mit dem Umbau bereitet sich die regionale Bahn auf seinen Neustart vor. Im Netz Regensburg/Donautal hat agilis die Ausschreibung gewonnen und darf damit in seinem Bestandsnetz bis mindestens 2036 weiterverkehren. Die Weichen für den Betriebstart am 11. Dezember stellt man schon jetzt. „Die Modernisierung unsere Fahrzeugflotte sehen wir als Investition in die Zukunft“, betont agilis-Geschäftsführer Gerhard Knöbel. „Unsere Fahrgäste sollen bei jeder Fahrt sehen und spüren, dass Zugfahren bequemer und praktischer ist als Autofahren.“

Großzügigere Mehrzweckbereiche

Für die Netzerweiterung nach Nürnberg, die ab 2024 gilt, hat agilis bereits 23 hochmoderne Mireo-Züge von Siemens bestellt. Nun bekommen die 26 Züge aus der Bestandsflotte nacheinander ein neues Gesicht. Die beiden ersten rundum erneuerten Triebwagen – ein Vierteiler und ein Dreiteiler der Marke Coradia Continental – zeigen, was bald für alle Fahrgäste im Netz Mitte Standard sein wird. Was besonders auffällt: Die Mehrzweck- und Einstiegsbereiche wurden sehr großzügig gestaltet, was vor allem Familien und Freizeitreisenden entgegen kommt. Der Klappsitz neben der Tür entfällt. Dafür entsteht mehr Raum für Gepäck oder Fahrräder.

Bild 1: Die Sitze in der ersten Klasse sind mit nachhaltigem E-Leather bezogen. Foto: agilis

Mehr Platz für Laptops und Bücher

In der zweiten Klasse wird es darüber hinaus mehr Ablagefläche geben. Auf allen Plätzen finden Zugreisende bald einen Klapptisch und Bechermulden vor. Ausgewählte Vierersitzgruppen erhalten einen Tisch oder ein Tischchen für Getränke. „Auch an unsere kleinen Fahrgäste haben wir gedacht“, so Knöbel. Je ein Tisch pro Zug wird mit kindergerechtem Digitaldruck gestaltet. Um die Optik abzurunden, tauscht agilis in der zweiten Klasse zudem alle Armlehnen aus.

Nachhaltige Lederausstattung

Ein Upgrade gibt es auch für die erste Klasse. Hier wurde die Sitzplatzanordnung optimiert, die Anzahl der Sitzplätze bleibt unverändert. Dafür lässt agilis alle Bezüge inklusive Kopfstützen mit nachhaltig hergestelltem E-Leather beziehen. In den Vierersitzgruppen kann man seine Füße demnächst unter großen klappbaren Tischen ausstrecken. Auf allen Sitzplätzen sind klappbare Mittelarmlehnen vorgesehen. Außerdem gibt es bei allen Zweiersitzreihen nun Klapptische mit Bechermulden.

Gratis-WLAN und automatische Fahrgastzählung

Neben der neuen Innenausstattung hält in die agilis-Flotte mehr moderne Technik Einzug. So wird im Zuge des Umbaus in jedes Fahrzeug ein automatisches Fahrgastzählsystem integriert. „Damit können wir künftig genau messen, wie gut unsere Fahrzeuge ausgelastet sind und die Kapazitäten weiter optimieren“, so agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Was für viele Reisende aber noch spannender ist: Zum Betriebsstart im Dezember wird das kostenfreie WLAN in den Zügen verfügbar sein.

Bild 2: Die Mehrzweck- und Ein-stiegsbereiche sind in den umge-bauten Zügen sehr großzügig gestaltet. Foto: agilis

Bild 3: Jeder Sitzplatz in der zweiten Klasse ist künftig
mit einem Klapptisch ausgestattet. Foto: agilis

agilis unterstützt die Aktion „100.000 und Ulmer helft“

Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis unterstützt weiterhin regionale Initiativen. Die diesjährige Weihnachtsspende in Höhe von 1.000 Euro geht an die „Aktion 100.000 und Ulmer helft“ der Südwest Presse und der Stadt Ulm.

 

Mit einer Spende von 1.000 Euro bezuschusst agilis die wichtige Arbeit der „Aktion 100.000 und Ulmer helft“, die gemeinsam von der Südwest Presse und der Stadt Ulm getragen wird. Die Spende stammt aus Bargeldbeträgen in Fundsachen, bei denen die gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist und die nicht von den Besitzern abgeholt wurden. agilis hat dabei den Betrag großzügig aufgerundet.

„Die Aktion greift notleidenden Menschen in der Region unter die Arme. Dadurch wird ein Klima der gegenseitigen Freude, Anerkennung und Dankbarkeit geschaffen. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, in unserem agilis-Streckennetz unterstützend tätig zu sein“, betont agilis-Geschäftsführer Gerhard Knöbel.

 

Weiterführende Informationen zur Aktion:

www.aktion100000.de

Quereinsteiger willkommen

agilis sucht Quereinsteiger für die Ausbildung zum Triebfahrzeugführer/zur Triebfahrzeugführerin, auch in Lichtenfels. Alter und beruflicher Hintergrund sind dabei zweitrangig. Interessierte erhalten mehr Informationen unter www.agilis.de/karriere.

Bild: agilis bedient unter anderem die Haltestellen in Ulm und Neu-Ulm. Regionales Engagement ist dem Eisenbahnverkehrs-unternehmen wichtig. Foto: agilis

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agilis unterstützt das Ehrenamtsprojekt “Aktive Bürger Lichtenfels”

Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis unterstützt weiterhin regionale Initiativen. Die diesjährige Weihnachtsspende in Höhe von 1.000 Euro geht an die Bürgerstiftung für Jugend & Familie im Landkreis Lichtenfels.

Mit einer Spende von 1.000 Euro bezuschusst agilis die wichtige Arbeit des Ehrenamtprojekts „Aktive Bürger Lichtenfels“, das über die Bürgerstiftung für Jugend & Familie im Landkreis Lichtenfels getragen wird. Die Spende stammt aus Bargeldbeträgen in Fundsachen, bei denen die gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist und die nicht von den Besitzern abgeholt wurden. agilis hat den Betrag für die Spende großzügig aufgerundet.

„Das Projekt berät und informiert Interessierte über Möglichkeiten des Engagements und unterstützt zeitgleich gemeinwohlorientierte Initiativen, Vereine und Organisationen in der Region. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, hier in unserem agilis-Streckennetz unterstützend tätig zu sein“, betont agilis-Geschäftsführer Gerhard Knöbel.

 

Weiterführende Informationen zum Ehrenamtsprojekt:

www.aktive-buerger-lichtenfels.de/aktive-buerger.html

Quereinsteiger willkommen

agilis sucht Quereinsteiger für die Ausbildung zum Triebfahrzeugführer/zur Triebfahrzeugführerin, auch in Lichtenfels. Alter und beruflicher Hintergrund sind dabei zweitrangig. Interessierte erhalten mehr Informationen unter www.agilis.de/karriere.

Bild: agilis bedient unter anderem die Haltestelle Lichtenfels. Regionales Engagement ist dem Eisenbahnverkehrsunternehmen wichtig. Foto: Markus Knopp

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Vom Flugzeug in den Führerstand: Zwölf Quereinsteiger starten bei agilis in Richtung Zukunftssicherheit

Triebfahrzeug statt Turbinen, Fahrplan stand Zahnfüllung: Der berufliche Hintergrund der zwölf Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die bei agilis ihre Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer beginnen, könnte nicht breiter gefächert sein. Vom ehemaligen Flugbegleiter bis zum Zahnarzthelfer wagen sich die Teilnehmer an einen Neustart mit Perspektive. Die Gruppe erwartet ein vielseitiges Programm.

Am 2. November startete die zwölfköpfige Ausbildungsgruppe aus Quereinsteigern in Ingolstadt. Die Auszubildenden im Alter zwischen haben verschiedene Berufe in der Industrie, dem Handwerk und im Dienstleistungssektor erlernt und werden nun in der sogenannten Funktionsausbildung zu Triebfahrzeugführern umgeschult.

„Der berufliche Hintergrund und das Alter sind für uns bei agilis zweitrangig für die Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer – es zählen Interesse an dem Beruf und vor allem Lernbereitschaft“, erklärt Gerhard Knöbel, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis. Auch das Geschlecht spiele keine Rolle: Regelmäßig beweisen Teilnehmerinnen, dass sie die Ausbildung in der vermeintlichen Männerdomäne meistern können. Auch dieses Mal sind zwei angehende Triebfahrzeugführerinnen mit dabei. Besonders stolz sei man, dass man den Teilnehmern der Qualifizierung eine langfristige Perspektive bieten könne, so Gerhard Knöbel. agilis hat erst kürzlich die Strecken rund um Regensburg und entlang der Donau wiedergewonnen und bietet zukunftssichere Arbeitsplätze.

Theorie und Praxis vor der Haustüre

Bei ihrer wohnortnahen Ausbildung in Ingolstadt erlernen die Triebfahrzeugführer in spe zunächst die notwendige Theorie, zum Beispiel in den Bereichen Signalkunde und Fahrzeugtechnik. Unterrichtsbegleitend wird ein Simulator eingesetzt, bevor es gemeinsam mit einem erfahrenen Kollegen auf den Führerstand geht. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung setzt agilis alle Teilnehmer wohnortnah im Donautal ein.

Matthias Mader, Leiter Ausbildung bei agilis, erläutert die Hintergründe: „Als Bahn in der Region ist es uns wichtig, dass Dienstbeginn und -ende am gleichen Einsatzort stattfinden. Außerdem bieten wir mit unserem Jahresarbeitsplan größtmögliche Verbindlichkeit und Sicherheit. Bereits am Ende des Jahres wissen die Triebfahrzeugführer, wann und wie sie das gesamte nächste Jahr arbeiten müssen. So lassen sich Arbeits- und Privatleben leicht vereinen, denn die Work-Life-Balance muss stimmen.“ Die Quereinsteiger sind ab dem ersten Tag fest angestellt und erhalten ein tarifvertraglich festgelegtes Gehalt. Die Kosten der Ausbildung übernimmt agilis.

Nächster Ausbildungsstart steht fest

Die Ausbildungsoffensive bei agilis geht weiter: Für die nächsten Ausbildungsgruppen mit Start im Januar sowie März 2022 kann man sich bereits unter www.agilis.de/karriere bewerben. Neue Quereinsteiger für den Beruf des Triebfahrzeugführers werden insbesondere für die Orte Ingolstadt und Ulm gesucht.

Digitale Bewerbersprechstunde

Jeder, der an einem Beschäftigungsverhältnis bei agilis interessiert ist, kann an der offenen Bewerbersprechstunde teilnehmen. Sie findet jeden ersten Dienstag im Monat statt und bietet die Möglichkeit, sich ungezwungen über Karrieremöglichkeiten mit der Personalabteilung auszutauschen. Eine Anmeldung ist unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde möglich.

Bild: Die neuen Auszubildenden, hier mit Personalreferentin Jennifer Schiller (l.) und Leiter Ausbildung Matthias Mader (r.), bei agilis lernen in rund neun Monaten alles, was für ihren Job als Triebfahrzeugführer wichtig ist.

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Mehr Informationen zum Berufsbild des Triebfahrzeugführers finden Sie unter www.agilis.de/triebfahrzeugfuehrer

Video: Traumberuf Triebfahrzeugführer

Tödlicher Leichtsinn am Bahnübergang: Info-Kampagne appelliert an Verkehrsteilnehmer zu besonderer Vorsicht

ADAC, BEG und bayerische Eisenbahnen starten Aktion „Zug hat Vorfahrt“ für mehr Sicherheit am Bahnübergang

Meeder. Fast wöchentlich ereignen sich folgenschwere Unfälle an Bahnübergängen, viele davon auch in Bayern wie zuletzt vor wenigen Wochen in Schwarzenbach bei Hof oder in Reckendorf bei Bamberg. Fälle wie diese sind bedauerlicherweise keine Seltenheit. 2020 kam es bayernweit zu über 50 Bahnübergangsunfällen, elf davon mit Todesfolge. Damit sich solche Szenarien nicht wiederholen, startete der ADAC Nordbayern und der ADAC Südbayern gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), DB Sicherheit und den Eisenbahnverkehrsunternehmen Agilis, Bayerische Regiobahn, Go-Ahead und der Länderbahn die bayernweite Informationskampagne „Zug hat Vorfahrt!“

Aktion will das Bewusstsein für Gefahren an Bahnübergängen schärfen
An insgesamt drei Aktionstagen, zuletzt am Freitag in Meeder, erläuterten die Akteure an ausgewählten Bahnübergängen deren sicheres Überqueren, simulierten eine Notsituation und veranschaulichten die möglichen Gefahren. „Fast alle Unfälle an Bahnübergängen sind auf ein Fehlverhalten von Autofahrenden oder Fußgängern zurückzuführen. Durchschnittlich jeder Vierte endet dabei tödlich“, stellt Jürgen Hildebrandt, Leiter des Fachbereichs Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Nordbayern fest. Hauptursache seien in den meisten Fällen Unkenntnis der Verhaltensregeln, Unaufmerksamkeit und Leichtsinn, so der Experte. Mit der Kampagne wollen die Aktionspartner das Bewusstsein für die Gefahren an Bahnübergängen schärfen und an die Verkehrsteilnehmer zu umsichtigem Verhalten appellieren. „Es passieren immer noch viel zu häufig schwere Unfälle am Bahnübergang. Darauf möchten wir mit der Aktion „Zug hat Vorfahrt!” aufmerksam machen. Jeder Unfall ist einer zu viel. Daher mein Appell an alle Autofahrer: Seien Sie wachsam und beachten Sie die Verkehrsregeln am Bahnübergang“, so Dr. Axel Hennighausen, betrieblich-technischer Geschäftsführer von agilis.

Auf Hinweistafeln achten
Bayernweit gibt es knapp 3300 Bahnübergänge. Jeder Übergang, egal ob mit oder ohne Schranken, wird mittels Verkehrszeichen angekündigt: Weiß-rote Baken weisen in 240 Metern, 160 Metern und 80 Metern Entfernung auf den Übergang hin, unmittelbar vor dem Kreuzungspunkt signalisiert das Andreaskreuz, dass der Schienenverkehr Vorrang hat. Zudem warnen Züge unter anderem mit Pfeifsignalen die Verkehrsteilnehmer an nicht technisch gesicherten Bahnübergängen. Warum Verkehrsteilnehmer trotz rotem Blinklicht oder Warntafeln achtlos Bahnübergänge passieren, erläutert Hildebrandt: „Ursache ist in vielen Fällen Zeitdruck und der Irrglaube, die Situation unter Kontrolle zu haben. Außerdem sinkt das Risikobewusstsein, wenn bei einem wiederholten Fehlverhalten nichts passiert ist“, so der Verkehrsexperte Jürgen Hildebrandt.

Enorm langer Bremsweg
Oft werden die Geschwindigkeit des Zuges und der Bremsweg völlig unterschätzt. „Selbst wenn ein Lokführer eine Schnellbremsung einleitet, benötigt beispielsweise ein 100 km/h schneller Güterzug etwa 1000 Meter bis zum Stillstand“, erklärt Dr. Axel Hennighausen.

Um Bahnübergänge sicher zu passieren, geben ADAC und die Bayerische Eisenbahngesellschaft Tipps:

  • Bremsbereit und mit max. 50 km/h auf den Bahnübergang zufahren
  • Niemals überholen!
  • Die Bahnstrecke nach beiden Seiten überblicken
  • Auf akustische Pfeifsignale achten
  • Sofort anhalten, wenn sich am unbeschrankten Übergang ein Zug nähert
  • An beschrankten Übergängen schon bei rotem Blinklicht stehen bleiben, nicht erst dann, wenn sich die Schranken senken
  • Erst weiterfahren, wenn das rote Blinklicht erloschen ist und die Schranken vollständig geöffnet sind

Bild 1: Machten mit einem Aktionstag gemeinsam auf die Gefahren und das richtige Verhalten am Bahnübergang aufmerksam: Vertreter von Bundespolizei, ADAC (Jürgen Hildebrandt, 3.v.l.), DB Sicherheit und agilis (Dr. Axel Hennighausen, 4.v.l.).

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Bild 2: Um zu verdeutlichen, welche Kräfte bei einem Bahnübergangsunfall wirken, zeigte die Bundespolizei ein echtes Unfallfahrzeug.

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Zuschlag für das Netz Regionalverkehr Oberfranken: agilis verteidigt Bestandsnetz für weitere 12 Jahre

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den bayerischen Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, vergibt das Netz Regionalverkehr Oberfranken (RVOF) für mindestens weitere 12 Jahre an das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis. Mit dem Start des neuen Verkehrsvertrages im Dezember 2023 dürfen sich Fahrgäste auf mehr Züge im Abendverkehr und noch bessere Verbindungen freuen, während das Netzgebiet weiterwächst.  

Gute Nachrichten für die Region: Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis mit Sitz in Regensburg wird auch weiterhin das Netz Regionalverkehr Oberfranken betreiben. Im Wiedergewinn des Ausschreibungsprojekts stecken viel Arbeit und Herzblut, und zwar nicht nur aus den vergangenen Monaten, weiß Gerhard Knöbel, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben von Beginn an in den Bereichen Service und Qualität Außerordentliches geleistet, nicht umsonst sind wir bayerischer Qualitätsführer und Träger des Bayerischen Eisenbahnpreises. Umso mehr freut es uns für die gesamte Belegschaft, dass wir weiterhin die Bahn in der Region bleiben und sogar wachsen dürfen“, sagt Knöbel.

„Über die Jahre hinweg sind wir eng mit unseren Fahrgästen und den Kommunen in Oberfranken und Umgebung zusammengewachsen. Es ist ein schönes Gefühl, dass wir für weitere zwölf Jahre ein attraktives Fahrplanangebot auf die Schiene bringen dürfen und die Verkehrswende auch im ländlichen Raum mit anschieben können“, zeigt sich Dr. Axel Hennighausen, betrieblich-technischer Geschäftsführer von agilis, überzeugt.

5,4 Millionen Zugkilometer und noch bessere Verbindungen

Künftig reicht das agilis Netz Nord mit Hof – Gutenfürst auch über die bayerische Grenze hinaus bis nach Sachsen und soll sich auf der Strecke Hof – Selb-Plößberg – Aš/Asch – Cheb/Eger in Kooperation mit der Tschechischen Bahn CD auch nach Tschechien ausdehnen. Die Verkehrsleistung steigt dann auf rund 5,4 Millionen Zugkilometer – rund acht Prozent mehr als aktuell. Um die Wartezeit beim Umstieg für Fahrgäste zu minimieren, integriert die BEG den neuen Verkehrsvertrag RVOF in einen flächendeckenden integralen Taktfahrplan für Nordostbayern. Die Verbindungen in der Region werden so noch besser aufeinander abgestimmt.

Außerdem führt die BEG auf mehren Strecken zusätzliche Fahrten gemäß des bayernweit stündlichen Bedienrichtwerts für alle Verkehrstage ein. So werden einige Lücken im Stundentakt gefüllt, zum Beispiel auf der Regionalbahnlinie Coburg – Bad Rodach (Schließen der Taktlücken gegen 9 und 20 Uhr). Auf etlichen Strecken wird zudem der Abendverkehr verbessert, wie auf den Linien Forchheim – Ebermannstadt (Schließen der Taktlücke gegen 21 Uhr), Bamberg – Ebern (Schließen der Taktlücke gegen 22 Uhr) und Coburg – Lichtenfels – Bayreuth (verdichtetes Angebot zwischen 21 und 23 Uhr).

Neue Haltepunkte und Angebotsverbesserungen

Ein Schwerpunkt der Angebotsverbesserung liegt auf der Region Hof. Hier bestellt die BEG mehr Züge, sobald der neue Haltepunkt Hof-Mitte fertiggestellt ist. Dieser wird dann stündlich aus Münchberg, im zweistündigen Wechsel aus Helmbrechts und Neuenmarkt-Wirsberg sowie alle zwei Stunden aus Selb-Stadt angefahren. Sobald der Bau der Wendeanlage abgeschlossen ist, werden auch die Züge aus Richtung Tschechien dort halten. In den nächsten Jahren werden zudem zwei weitere Stationen im Netz Nord in Betrieb gehen: Forchheim-Nord und Bamberg-Süd. Bedienen wird agilis das Netz weiterhin mit modernen Dieseltriebwagen vom Typ Regio-Shuttle RS1. Diese werden über zusätzliche Ausstattung verfügen, zum Beispiel kostenfreies WLAN für alle Fahrgäste und erweiterte Fahrgastinformation.

Sichere Jobs mit Zukunft

Bereits in den kommenden Monaten stockt agilis den Personalbestand massiv auf und setzt seine Qualifizierungsoffensive fort: „Auch für das Netz Nord benötigen wir weitere Triebfahrzeugführer und Servicekräfte – beides attraktive, zukunftssichere und nachhaltige Jobs mit einer langfristigen Perspektive bis mindestens Ende 2035“, ergänzt Gerhard Knöbel. Sowohl für Triebfahrzeugführer als auch für Servicekräfte im Zug ist ein Quereinstieg in eine sichere Zukunft möglich. Für Interessierte bietet agilis jeden ersten Dienstag im Monat eine offene Bewerbersprechstunde an, die zunächst digital stattfindet. Mehr Informationen unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde.

Mehr Informationen und Downloads

Informationen zur Ausschreibung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft

Laufend aktualisierte Informationen zur Betriebsaufnahme auf www.agilis.de sowie auf unseren Social Media Kanälen www.facebook.com/agiliseisenbahn und www.instagram.com/agiliseisenbahn.

Bild 1: Für mindestens 12 weitere Jahre in der Region unterwegs: Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) erteilt den Zuschlag für das Netz Regionalverkehr Oberfranken an agilis.
Foto: agilis/Uwe Miethe.

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Bild 2: Berufsbild mit Perspektive: Für den neuen Verkehrsvertrag benötigt agilis zahlreiche neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere Triebfahrzeugführer und Servicekräfte.
Foto: agilis/Patricia Lucas

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Netz Regensburg/Donautal erhält neue Mireo-Züge von Siemens Mobility

  • Siemens Mobility baut 23 4-teilige Mireo-Züge für das Netz Regensburg/Donautal
  • Die Mireo-Züge werden in 2024 an den Betreiber agilis geliefert
  • Inbetriebnahme bis Dezember 2024

Siemens Mobility hat den Auftrag erhalten, 23 4-teilige Mireo-Züge für den Betreiber agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG, ein Tochterunternehmen der BeNEX GmbH, zu bauen. Die Züge für das Netz Regensburg/Donautal werden im Jahr 2024 ausgeliefert und die Aufnahme des Fahrgastbetriebes ist für Dezember 2024 geplant.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, hatte in ihrer Ausschreibung für Teile des Netzes Neufahrzeuge gefordert. Die Mireo-Züge werden auf der neuen RE-Linie 50 Nürnberg – Regensburg – Plattling sowie auf der Linie RB 51 Neumarkt – Regensburg – Plattling zum Einsatz kommen.

Abbildung: Entwurf des Fahrzeugaußendesigns für die neuen Siemens Mireo von agilis im Netz Regensburg/Donautal, tatsächliches Design kann abweichen. Copyright: Siemens Mobility

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„Mit den Mireo-Zügen von Siemens hat agilis in der Ausschreibung Regensburg/Donautal bei der Qualitätswertung der Angebote gegenüber der Konkurrenz klar vorn gelegen. Mehr spezifische Ausrichtung auf die regionalen Mobilitätsanforderungen geht nicht. Eine tolle Erfolgsgeschichte, die eine großartige Zukunft des Qualitätsführers agilis im Bahnland Bayern sichert“, so Dr. Michael Vulpius, Geschäftsführer der Muttergesellschaft BeNEX.

„Hoher Fahrgastkomfort durch großzügig gestaltete Innenräume stand bei der Bestellung unserer Neufahrzeuge im Fokus. Es ist uns wichtig, dass sich unsere Fahrgäste rundum wohlfühlen, dafür stehen wir als agilis“, so Dr. Axel Hennighausen, betrieblich-technischer Geschäftsführer von agilis.

„Die Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge im Netz Regensburg/Donautal bietet mit der Anbindung nach Nürnberg und dort auch an den Fernverkehr einen deutlichen Mehrwert für unsere Fahrgäste – ein Meilenstein in der agilis-Geschichte“, fügt Gerhard Knöbel, kaufmännischer Geschäftsführer und Mobilisierungsprojektleiter, hinzu.

Albrecht Neumann, CEO Siemens Mobility: „Wir bei Siemens Mobility freuen uns, dass wir beauftragt worden sind, die neuen Züge für das Netz Regensburg/Donautal zu liefern. Wir haben bereits über 240 Züge unseres Erfolgsmodells Mireo verkauft. Der Zug überzeugt Betreiber und Fahrgäste durch verbesserten Fahrgastkomfort, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz. Für das Netz Regensburg/Donautal haben wir erstmalig eine neue, besonders antriebsstarke Variante des Mireo entwickelt, die mit zwei zusätzlichen Antriebsachsen ausgestattet ist und somit eine schnellere Beschleunigung ermöglicht.“

Die neuen Mireo-Züge haben 216 Sitzplätze und liefern durch ihre großzügige Gestaltung verbesserten Fahrgastkomfort für die Fahrgäste. So befindet sich an jedem Einstieg ein Mehrzweckbereich, der zudem nicht durch Klappsitze eingeschränkt wird, wodurch sich der Fahrgastnutzen weiter erhöht. Alle Züge sind für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste barrierefrei ausgerüstet. Zusätzlich ist ein Hublift für Rollstuhlfahrer an Bord, um auch einen Ein- und Ausstieg an Bahnhöfen mit niedrigeren Bahnsteigen zu ermöglichen. Eine große Anzahl an Gepäckracks erleichtert es den Fahrgästen ihre Koffer zu verstauen.

Ein Echtzeit-Fahrgastinformationssystem zeigt aktuelle Ankunfts- und Abfahrtszeiten sowie Anschlussmöglichkeiten an den jeweiligen Haltestellen an. Die Fahrzeuge erhalten die von Siemens Mobility entwickelte Hochfrequenz Scheibenlösung, die den Mobilfunkempfang in Zügen deutlich verbessert. Außerdem wird den Fahrgästen in den Zügen kostenloses WLAN zur Verfügung stehen.

Der Mireo von Siemens Mobility ist ein skalierbarer Gliederzug, dessen Masse durch diverse konstruktive Maßnahmen deutlich reduziert werden konnte, unter anderem durch die Drehgestelle mit innengelagerten Radsätzen. Zusätzlich trägt die deutlich verbesserte Aerodynamik gegenüber Vorgängermodellen zu einem beträchtlich reduzierten Energiebedarf bei. Damit ist diese neue Variante des Mireo-Zuges besonders antriebsstark und ermöglicht eine schnelle Beschleunigung. Der Zug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Die Mireo-Züge werden im Siemens Mobility Werk in Krefeld gebaut.

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E-Mail: Silke.Thomson-Pottebohm@siemens.com

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Weitere Informationen zum Thema Mireo unter https://press.siemens.com/global/de/feature/der-neue-mireo-intelligenz-auf-schienen

Weitere Informationen zum Netz Regensburg/Donautal unter https://www.agilis.de/regensburg-donautal

Siemens Mobility ist ein eigenständig geführtes Unternehmen der Siemens AG. Siemens Mobility ist seit über 160 Jahren ein führender Anbieter im Bereich Transportlösungen und entwickelt sein Portfolio durch Innovationen ständig weiter. Zum Kerngeschäft gehören Schienenfahrzeuge, Bahnautomatisierungs- und Elektrifizierungslösungen, schlüsselfertige Bahnsysteme, intelligente Straßenverkehrstechnik sowie die dazugehörigen Serviceleistungen. Mit der Digitalisierung ermöglicht Siemens Mobility den Mobilitätsbetreibern auf der ganzen Welt, ihre Infrastruktur intelligent zu machen, eine nachhaltige Wertsteigerung über den gesamten Lebenszyklus sicherzustellen, den Fahrgastkomfort zu verbessern sowie Verfügbarkeit zu garantieren. Im Geschäftsjahr 2020, das am 30. September 2020 endete, hat Siemens Mobility einen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro ausgewiesen und rund 38.500 Mitarbeiter weltweit beschäftigt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.siemens.de/mobility.
agilis ist ein Eisenbahnunternehmen mit Sitz in Regensburg. Im Auftrag des Freistaats Bayern betreibt agilis etwa zehn Prozent des bayerischen Schienenpersonennahverkehrs in den Netzen Mitte (Regensburger Stern und entlang der Donau) und Nord (Oberfranken sowie Teile der Oberpfalz und Unterfrankens). agilis beschäftigt rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die beiden Tochterunternehmen der BeNEX GmbH belegen im Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft schon seit Jahren Spitzenpositionen. Im Jahr 2018 wurde agilis durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit dem Bayerischen Eisenbahnpreis ausgezeichnet.
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