Am 29. Juli „Freie Fahrt für Einserschüler“ bei agilis

Als Belohnung für sehr gute Schulleistungen dürfen Schüler am 29. Juli kostenfrei quer durch Bayern fahren.

Auch in diesem Jahr belohnt agilis mit der Aktion „Freie Fahrt für Einserschüler“ gemeinsam mit den meisten Bahnen in Bayern Schüler, die mit sehr guten Leistungen glänzen können. Schüler, die mindestens einen „Einser“, ein „sehr gut“ oder eine entsprechende Punktzahl im Jahreszeugnis 2019 vorweisen können, dürfen am ersten Tag der Sommerferien alle agilis-Züge in den Netzen Mitte und Nord kostenfrei nutzen.

Die Freifahrt gilt für alle Schüler der allgemeinbildenden Schulen (Förder-, Grund-, Haupt-, Wirtschafts-, Real-, Fachober- und Berufsoberschulen sowie Gymnasien und Kollegs) in Bayern. Auch Schüler, die eine schriftliche Beurteilung erhalten haben, zum Beispiel Erstklässler oder Schüler von Waldorfschulen, dürfen teilnehmen, sofern diese sehr gut ausfällt. Mitzubringen sind eine Zeugniskopie und ein gültiger Personal-, Kinder- oder Schülerausweis.

„Gerade zum Ferienstart dürfen sich die Schüler etwas gönnen“, so Carsten Scherf, Geschäftsführer von agilis. „Mit der kostenfreien Fahrt können sie sich ein Ziel im gesamten Streckennetz aussuchen – egal ob es ein Freibad-Besuch oder Stadtbummel sein soll.“ Und für alle anderen Wochentage in den Ferien ist das Servus-Ticket plus geeignet. Damit können alle Ausflügler im Streckennetz von agilis, der Länderbahn und in diesem Netz auch bei DB Regio und Bayerischer Regiobahn werktags von 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages unterwegs sein.

Bild: Einserschüler dürfen unter anderem bei agilis am ersten Ferientag kostenfrei fahren. Foto: agilis

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Schienenverkehr in Oberfranken: agilis lud in Bayreuth zur 2. agilis-Mobilitätskonferenz ein

Wie ist es um die Mobilität in Oberfranken bestellt? Welche Möglichkeiten zur Vernetzung von Verkehrsträgern gibt es und wie profitieren die Kommunen und Bürger davon? Um diese Fragen drehte sich in Bayreuth die 2. agilis-Mobilitätskonferenz. Gemeinsam mit Bürgermeistern und vielen Entscheidungsträgern aus dem Bereich Verkehr diskutierte das Eisenbahnunternehmen im Tagungszentrum Bayreuth über die Zukunft des hiesigen ÖPNV und aktuelle Projekte.

Auch Oberfrankens Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe waren zu Gast. In ihrem Grußwort betonte Piwernetz, dass Mobilität ein Kernthema für die Zukunftsfähigkeit von ländlich strukturierten Räumen wie Oberfranken ist. „Mobilität ist nicht nur Teil der Infrastruktur, sie ist ein ganz bedeutender Zweig der Wirtschaft selbst“, so die Regierungspräsidentin. Für die Bevölkerung, die Touristen und die heimische Wirtschaft würden zuverlässige, umweltfreundliche und gut ausgebaute Verkehrsangebote und moderne Mobilitätskonzepte gebraucht.

Als Anbieter leiste agilis „einen erheblichen, einen bedeutenden Beitrag in unserer Region für den öffentlichen Nahverkehr“, betonte Brigitte Merk-Erbe. In ihrer Rede griff sie das Thema Digitalisierung auf. Diese werde den Nahverkehr verändern. Sie führe zu mehr Effizienz und könne Fahrgästen manchen Weg ersparen. Aber „Reisende oder Pendler werden ihre Reisezeit nicht nur ständig verkürzen wollen, sondern sie wollen diese auch besser und individueller nutzen“, so Bayreuths Oberbürgermeisterin.  Als „eine der wichtigen Herausforderungen der kommenden Jahre“ sehe sie daher „die verbesserte Verknüpfung der öffentlichen und individuellen Verkehrsträger“ an. In Bayreuth wird in diesem Sinne noch in diesem Jahr mit dem Ausbau der Fahrradabstellanlagen am Bahnhof begonnen.

Neues Umweltbewusstsein bei Fahrgästen

Wie die Mobilität speziell im ländlichen Raum noch attraktiver gestaltet werden kann, war Thema der anschließenden Podiumsdiskussion. Bestritten wurde sie von Günter Finzel, Stabsstelle Strukturentwicklung bei der Stadt Bayreuth und Geschäftsführer des Forums Verkehr und Planung der Metropolregion Nürnberg, Andreas Mäder, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN), Melanie Schade, die beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zur Mobilität im städtischen und ländlichen Raum forscht, und Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis.

Dieser betonte gleich eingangs, dass sich der Zeitgeist in der Bevölkerung gewandelt habe: „Vor dem Hintergrund der akuellen Klimadebatte entdecken immer mehr Menschen die Bahn als umweltschonendes und komfortables Verkehrsmittel für sich.“ Doch damit Oberfranken diese positive Entwicklung erhalten bleibe, müsse man im ländlichen Raum noch einige Hürden bewältigen. „Mit einem nahezu durchgängigen Stundentakt im Netz Nord und außerordentlich hohen Pünktlichkeitswerten sind wir in Oberfranken gut aufgestellt“, so Hennighausen. Aber darauf wolle man sich als siebenfacher Sieger des Qualitätsrankings der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und Träger des Bayerischen Eisenbahnpreises nicht ausruhen. Vielmehr will man künftig noch zuverlässigere Reiseketten in Abstimmung mit Landkreisen, Kommunen und anderen Akteuren schaffen.

Bestrebungen für VGN-Beitritt

Als weitere Herausforderung wurde in der Podiumsdiskussion die Abwanderung junger Menschen in städtische Ballungsräume angesprochen. Ein gut vernetzter und günstiger ÖPNV könne dieser Entwicklung entgegenwirken. Um ihn zu ermöglichen, streben derzeit viele oberfränkische Landkreise einen Beitritt in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) an, u.a. Kulmbach, Coburg, Hof, Kronach und Wunsiedel. Zusätzlich dazu sei langfristig ein Ausbau des Schienennetztes nötig, um die Zukunftsfähigkeit Oberfrankens für Bewohner und Wirtschaft zu erhalten.

Den intensiven Austausch mit der Politik will das regionale Eisenbahnunternehmen auch im nächsten Jahr wieder stattfinden lassen. „Hier in der Region haben wir unsere Wurzeln“, so Hennighausen. „Deshalb hören wir ganz genau hin, was uns die Menschen hier in Oberfranken zu sagen haben. Gemeinsam können wir den SPNV in der Region noch besser machen und so auch die Attraktivität des ländlichen Raums weiter steigern.“

Bild 1: Die Podiumsteilnehmer der agilis-Mobilitätskonferenz in Bayreuth von links nach rechts: Monika Pappelau (Moderatorin), Günter Finzel, Melanie Schade, Andreas Mäder, Dr. Axel Hennighausen. (Foto: agilis)

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Suu a Gewaaf: Fränkische Klischees auf dem Prüfstand

Wortkarg, eigenbrödlerisch und nicht sehr gesellig – den Franken wird vieles nachgesagt. Doch stimmen die Vorurteile? Die Events, die im Sommer im Netz Nord von agilis stattfinden, legen das Gegenteil nahe. Zum Tag der Franken (06./07.07.) stellt das Eisenbahnunternehmen die spannendesten vor. 

Daham is am scheensten.

Der Franke bleibt lieber zuhause als unter Leute zu gehen, lautet eines der wohl gängigsten Klischees. Dass dies nicht unbedingt zutrifft, zeigen die unzähligen Veranstaltungen, auf denen sich der Franke überaus gesellig gibt, beispielsweise auf dem Kulmbacher Altstadtfest  (05.07.-07.07.) oder dem Hofer Volksfest (26.07.-04.08.) Hier erlebt man live, wie kommunikativ und kontaktfreudig es in Franken zugeht.

Wer hat Kerwa? Mir ham Kerwa.

Kerwa, Feuerwehrfeste und Faschingsumzüge – für mehr Kultur ist der Franke angeblich nicht zu haben. Tatsächlich schaut man hierzulande kulturell oft über den Tellerrand – sei es beim Fest der Porzelliner in Selb (01.08.-05.08.), beim Flechtkulturfestival in Lichtenfels (13.09.) oder beim Tucher Blues- und Jazzfestival in Bamberg (02.08-11.08). Drei von vielen Gelegenheiten, bei denen man Franken trifft, die offen sind für Neues und sich gerne inspirieren lassen.

Woanders is a nedd anders.

Frei nach diesem Motto soll sich der Franke vor dem Unbekannten eher scheuen und nicht sehr weltoffen sein. Events wie die Bayreuther Festspiele (25.07. – 28.08.), das dortige Afrika-Karibik-Festival (19.07.-21.07.) oder das Sambafestival in Coburg (12.07.-14.07.) hinterlassen einen anderen Eindruck. Besucher erwartet internationales Flair und mondäne, aufgeschlossene Gastgeber.

Brodwerscht, Schäuferla und Bier.

Kulinarisch lässt man sich in Franken nicht beirren? Mitnichten. Im Norden Bayerns ist die kulinarische Vielfalt zu Hause. Wer sie verkosten möchte, sollte dem Foodtruck Festival in Hof (17.08.-18.08.), dem Craft Brauer Festival 2019 in Bayreuth (06.09.-07.09.) oder dem Genussfest in Bad Staffelstein (08.09.) einen Besuch abstatten. Vor Ort gibt es viele originelle Angebote, die zeigen, dass es ein Frankenland jenseits von Küchla und Glöß gibt – und jenseits von den typischen Klischees.

Bild 1: agilis Bahnhof in Rehau (Foto: Jörg Schäfer)

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Mit der Eisenbahn den Fluss entlang: agilis nimmt zum Tag der Donau die Lebensader der Region in den Fokus

Egal ob beim täglichen Pendeln oder einem Tagesausflug, die Donau ist für agilis-Fahrgäste auf der Strecke von Regensburg nach Ulm immer präsent. Zum Tag der Donau (29.06.) liefert agilis deshalb die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten rund um die Schiene entlang des zweitlängsten europäischen Flusses.

Zu Fuß, per Rad, auf dem Schiff oder auch mit dem Zug: Die Donau bietet viele Möglichkeiten, sie zu erleben. Insbesondere bei der Fahrt auf der sogenannten Donautalbahn, der Bahnstrecke von Regensburg nach Ulm, ist der Fluss ein ständiger Begleiter. Die von agilis betriebene Strecke mit einer Länge von 205 Kilometern folgt dem Lauf der Donau und bietet den Fahrgästen viel zu sehen und zu erleben. Aber was macht diese Zugverbindung so besonders?

Die Strecke feiert Jubiläum

Vor 150 Jahren beschloss der Bayerische Landtag entlang der Donau eine neue Eisenbahnstrecke zu bauen. Heute verbindet die Donautalbahn mit Regensburg, Ingolstadt und Ulm drei der zehn am stärksten wachsenden Großstadträume Deutschlands.

Die Donau im Blick

Insgesamt viermal überqueren die agilis-Züge den Fluss im Verlauf der Strecke. Die imposantesten Bauwerke sind dabei die Fachwerkbrücken in Sinzing und Donauwörth. Auch sonst genießen die Fahrgäste während der Fahrt immer wieder den Ausblick auf die „Lebensader Europas“.

 Ausflugsziele in Hülle und Fülle

Es fällt schwer, aus der Vielzahl an Ausflugszielen entlang der Donau zu wählen. Regensburg mit dem gotischen Dom St. Peter, Kelheim (Bahnhalt Saal/Donau) am Donaudurchbruch mit der Befreiungshalle oder die große Kreisstadt Donauwörth: mit den agilis-Zügen kommen Sie zu unzähligen Orten, denen die Donau einen besonderen Charme verleiht. Dafür sorgen die insgesamt 34 Zustiegsmöglichkeiten entlang der Donautalbahn.

Zugfahrt entlang des Flusses

Täglich fahren zehn Direktzüge zwischen Regensburg und Ulm in beide Richtungen und legen dabei insgesamt 2050 Kilometer zurück. Am Wochenende erhöht sich die Anzahl der direkten Verbindungen auf 28 mit einer zusammengenommenen Trassenlänge von 5740 Kilometern. Zusätzlich gibt es viele weitere Verbindungen mit nur einem Umstieg in Ingolstadt. Und nicht nur die vielen Verbindungen machen die Strecke attraktiv, auch die Reisezeit von durchschnittlich etwa 3 Stunden und 15 Minuten macht die Fahrt für einen Ausflug entlang des Wassers perfekt.

Bild 1: agilis-Zug überquert die Sinzinger Donautalbrücke (Foto: Uwe Miethe)

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agilis-Geschäftsleitung stellt sich Fahrgastanliegen

Die agilis-Geschäftsleitung legt großen Wert auf die Wünsche und Anregungen der Fahrgäste. Auf der Strecke Bayreuth Hbf – Hochstadt-Marktzeuln suchten Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer, und Matthias Mader, Leiter Betrieb Netz Nord, am Dienstag, den 4. Juni, im Rahmen einer Fahrgastsprechstunde den direkten Austausch mit den agilis-Kunden. Weitere Termine sind bereits in Planung.

Dem Eisenbahnunternehmen agilis ist wichtig, was seine Fahrgäste denken. Das machten Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen und der Leiter Betrieb Matthias Mader bei der ersten Fahrgastsprechstunde im Netz Nord deutlich. Am Nachmittag pendelten die beiden zur Hauptverkehrszeit auf der Strecke Bayreuth Hbf – Hochstadt-Marktzeuln und standen Interessierten Rede und Antwort.

Allerlei Fragen, Anregungen und auch sehr viel Lob wurden von den Fahrgästen an die beiden Vertreter des Eisenbahnverkehrsunternehmens herangetragen. „Wir suchen den direkten Austausch mit unseren Fahrgästen, um unsere Dienstleistung immer weiter zu verbessern und die Zugfahrt mit agilis so angenehm wie möglich zu gestalten. Wichtig ist für uns zu signalisieren: Wir – Ihre Bahn in der Region – kümmern uns“, erklärt Dr. Hennighausen.

Beide waren positiv überrascht, wie konstruktiv und detailliert die Kritik der Sprechstundenteilnehmer ausfiel. Auch kreative Ideen wurden eingebracht, zum Beispiel die Anregung von neuen Haltestellen oder die verbesserte Anbindung von Bussen. „Wir haben alle Anliegen zusammengetragen und werden sie nun intern sowie mit den zuständigen Behörden und Unternehmen diskutieren“, so Matthias Mader.

Aufgrund der positiven Resonanz wird das Format der Fahrgastsprechstunde sowohl im Netz Nord als auch im Netz Mitte auf verschiedenen Strecken fortgeführt. Die nächsten Termine werden zeitnah sowohl auf der Website (www.agilis.de) als auch auf der Facebook-Seite (agilis Eisenbahn) bekannt gegeben.

Bild 1: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Foto: agilis

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Bild 2: Regio-Shuttle von agilis. Foto: agilis

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Fahrplanwechsel: Kleinere Änderungen im Netz Mitte

Zum kleinen Fahrplanwechsel am 9. Juni wird auf Wunsch mehrerer Kommunen eine geänderte Haltepolitik zwischen Regensburg und Ingolstadt realisiert. Ein Beispiel dafür, dass sich die Zusammenarbeit zwischen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), dem Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis und den Städten und Gemeinden im Netzgebiet auszahlt.

Zur verbesserten Anbindung der Wohngebiete an den Nahverkehr in der Region wurden die Halte im Bereich Gundelshausen, Poikam und Bad Abbach zum kleinen Fahrplanwechsel bei zwei Zügen geändert: Der Zug ag84276 um 17:52 Uhr ab Regensburg Hbf hält nun in Gundelshausen statt in Bad Abbach und der Zug ag84243 um 9:05 Uhr ab Ingolstadt Hbf hält nun in Poikam statt in Bad Abbach.

Um die Durchbindung jedes zweiten Zugs von Ingolstadt nach Plattling und damit den Anschluss zum Flughafenexpress (ÜFEX) in Richtung Landshut und Flughafen München einzurichten, können seit Dezember 2018 leider aufgrund der eingeschränkten Streckenkapazität einige Züge nicht mehr an allen Stationen im Donautal halten.

Zusätzlich wurde die Umstiegssituation auf dem Regensburger Hauptbahnhof verbessert. In Zusammenarbeit mit DB Netz ist es agilis gelungen, die bisher von Gleis 109 abfahrenden Züge (84170, 84172 und 84176) nach Gleis 8 bzw. Gleis 9 zu verlegen. Damit wird der Umsteigeweg deutlich verkürzt und Fahrgästen der Anschluss erleichert.

Im Netz Nord ergeben sich zum kleinen Fahrplanwechsel keine Änderungen.

Zum Fahrplanwechsel gibt es kleinere Änderungen im Donautal. Foto: agilis/Bastian Winter

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Netz Nord: agilis lädt zur 1. Fahrgastsprechstunde ein

Am Dienstag, 4. Juni 2019 findet auf dem Streckenabschnitt Bayreuth Hbf – Hochstadt-Marktzeuln die erste agilis-Fahrgastsprechstunde im Netz Nord statt.

 Während der Zugfahrt können Fahrgäste alle Anliegen rund um das Eisenbahnunternehmen vorbringen, die ihnen wichtig sind. agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen sowie Matthias Mader, Leiter Betrieb im Netz Nord, stehen ihnen persönlich Rede und Antwort. „Egal ob Fragen, Verbesserungsvorschläge oder konstruktive Kritik – wir haben für alles ein offenes Ohr“, so Dr. Axel Hennighausen.

Bei folgenden Verbindungen können sich die Fahrgäste direkt mit der agilis-Geschäftsleitung austauschen:

  • ag84527 von Bayreuth Hbf (Abfahrt: 16:30 Uhr) nach Hochstadt-Marktzeuln (Ankunft: 17:18 Uhr)
  • ag84609 von Hochstadt-Marktzeuln (Abfahrt: 17:34 Uhr) nach Bayreuth Hbf (Ankunft: 18:22 Uhr)

Eine Anmeldung zur Fahrgastsprechstunde ist nicht erforderlich, Fahrgäste müssen im Besitz eines gültigen Fahrscheins sein.

Bild: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen sucht am 4. Juni den direkten Austausch mit den Fahrgästen im Netz Nord. Foto: agilis/Clemens Mayer

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agilis sucht wieder Projekte mit Herz

Was haben ein Jonglierkurs für psychisch erkrankte Menschen und Schwimmkurse für Grundschulkinder gemeinsam? Es sind zwei gemeinnützige Projekte aus der Region, die Vorbildcharakter haben. 2018 wurden sie im Rahmen des Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ als zwei von sechs Gewinnern ausgezeichnet. Für den Spendenwettbewerb 2019, der mit bis zu 1.000 Euro pro Projekt dotiert ist, kann man sich ab sofort bewerben.

Der Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ fördert Projekte von Vereinen, Organisationen und Initiativen, die den Menschen im agilis-Streckennetz zugutekommen. „Im letzten Jahr haben uns jeweils drei Bewerbungen pro Netz mit einer kreativen, außergewöhnlichen oder besonders herzlichen Aktion überzeugt,“ so Dr. Axel Hennighausen, Geschäftsführer von agilis. „Wir sind schon gespannt auf die diesjährigen Projekte.“ Je Netz werden 1.000 Euro für den 1. Platz, 500 Euro für den 2. Platz und 250 Euro für den 3. Platz ausgeschüttet. Bedingung für die Teilnahme ist lediglich, dass eine gemeinnützige Aktion, zum Beispiel aus den Bereichen Kultur, Bildung, Sport oder Jugendförderung, geplant ist, die den Menschen in der Region zugutekommt.

Wie viele spannende Initiativen es in diesen Bereichen gibt, zeigen die Sieger aus dem vergangenen Jahr. Prämiert wurde u.a. das Kochbuch „Reing`schmeckt – ein kulinarischer Blick über den Tellerrand“ des Diakonischen Werks Neu-Ulm, der Förderkreis eines Technischen Hilfswerks Marktredwitz, die ehrenamtlich organisierte Ramsadeeler Seniorenhilfe und auch der Ausflug der Selbsthilfegruppe „Asperger Kultur Regensburg“, der ohne die finanzielle Unterstützung durch den Spendenwettbewerb nicht möglich gewesen wäre: „Dank der Spende von agilis konnten wir Mitte Oktober diesen Jahres eine mehrtägige Gruppenfahrt an den Chiemsee erleben. Gerade solche Ausflüge bieten uns die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch, es ist ein Weg aus der Isolation und verbessert unsere Lebensqualität“, berichtet Anke Kidan, Mitglied von Asperger Kultur Regensburg. „Mit ihrer großzügigen Spende lieferte agilis einen Beitrag zur Inklusion von Autisten in die Gesellschaft, wofür wir ganz herzlich Danke sagen möchten.“

Bild 1: Die Selbsthilfegruppe „Asperger Kultur Regensburg“, die beim letztjährigen Spendenwettbewerb im Netz Mitte den ersten Platz gewann, finanzierte von der Spende einen Ausflug an den Chiemsee. Foto: privat.

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Bild 2: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen ist gespannt auf die Einreichungen in diesem Jahr: „Durch diesen Wettbewerb wird einem erst bewusst, wie viele unglaublich engagierte Menschen es in den agilis-Netzen gibt, die ehrenamtlich und mit viel Herzblut einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.“ Foto: agilis/Clemens Mayer

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Eine solche Resonanz begeistert Dr. Axel Hennighausen: „Durch den Wettbewerb wird einem erst bewusst, wie viele unglaublich engagierte Menschen es in den agilis-Netzen gibt, die ehrenamtlich und mit viel Herzblut einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.“ Der Jury wird es auch dieses Jahr nicht leicht fallen, unter den Bewerbungen eine Auswahl zu treffen. Bewertet werden sie nach den Kriterien „Projektidee und -ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Eingereicht werden können die Bewerbungsunterlagen ab sofort bis 26. Juli 2019 auf folgenden Wegen:

agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG
agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG
Stichwort „agilis kommt an“
Galgenbergstraße 2a
93051 Regensburg

Die Teilnahmebedingungen sind unter agilis.de/spendenwettbewerb einsehbar.

Am Stau vorbeifahren: Familie Knöpfle testet Familienausflug mit agilis-Zug

In den Osterferien wird es wieder voll auf Bayerns Straßen. Wie gut ein Familienausflug ohne Auto funktioniert, weiß Familie Knöpfle aus Regensburg. Für das Eisenbahnunternehmen agilis hat das Vierergespann den Test gemacht und das LegolandÒ Deutschland Resort in Günzburg mit dem Zug besucht. Das Fazit fällt positiv aus: „Stressfreier kann man in den Ferien nicht unterwegs sein“, findet Papa Benjamin und empfiehlt den Ausflug zu Ostern.

Schon um 7.41 Uhr stand die Familie mit ihren Rucksäcken in der Domstadt am Bahngleis. „Wir wollten so früh wie möglich losfahren, um den Tag im LegolandÒ Deutschland voll auszukosten“, erzählt Mama Susanne. Den Weg zum Bahnhof haben die Vier kurzerhand zu Fuß zurückgelegt. Als der Zug dann in den Bahnhof eingerollt ist, konnten die Kinder Maximilian (6) und Annalena (3) es kaum erwarten, einzusteigen. „Sie waren total aufgeregt und fanden die Fahrt ziemlich spannend“, so Benjamin Knöpfle. „Dadurch war der Hin- und Rückweg auch für uns Eltern entspannt“, lacht der Familienvater.

Gedauert hat die Anreise knapp drei Stunden. Mit dem Auto lässt sich die Strecke in etwas mehr als zwei Stunden schaffen, aber nur wenn es keinen Stau gibt. „In den Ferien ist das erfahrungsgemäß eher selten der Fall“, sagt Knöpfle. „Mit dem Zug sind wir am Stau einfach vorbeigefahren und waren trotzdem schnell da, auch, weil wir keine Pausen einlegen mussten.“ Mit dem Shuttlebus ging es dann in Günzburg direkt weiter ins 7.000 m2 große LegolandÒ Deutschland. Den Tag dort hat die ganze Familie genossen: „Vom Wasserspielplatz haben wir Maximilian und Annalena kaum wegbekommen, so toll fanden sie ihn“, erzählt Mama Susanne. Aber auch die Ninjago Achterbahn und das Ritterturnier standen bei den beiden hoch im Kurs, bei den Eltern eher die Miniaturwelt und das gute Essen.

Geblieben sind die Knöpfles bis ganz zum Schluss. Bis mindestens 17 Uhr haben die Attraktionen geöffnet, am Wochenende und in den Ferien teilweise bis 18 Uhr. Um kurz vor 19 Uhr saß die Familie wieder im Zug nach Hause. Ihren Ausflug mit der Eisenbahn können sie anderen Familien nur wärmstens weiter empfehlen, zum Beispiel jetzt zu Ostern: „Stressfreier kann man in den Ferien nicht unterwegs sein“, findet Papa Benjamin. Der nächste Ausflug mit agilis ist auch schon geplant: Es geht in den Tiergarten nach Straubing.

Bildnachweis Beitragsbild: Foto privat, Fam. Knöpfle

Familie Knöpfle ist mit dem agilis-Zug ins Leogoland gefahren.

Bild: privat Fam. Knöpfle

agilis startet Pilotprojekt zur umweltbewussten Energiegewinnung in den Zügen

„Bahnfahren ist Klimaschutz“ und „Die Bahn ist eines der umweltbewusstesten Fortbewegungsmittel“, so liest man es häufig in den Medien. Doch auf diesen Lorbeeren will sich das regionale Eisenbahnunternehmen agilis nicht ausruhen: In Zeiten von Klimawandel und Luftverschmutzung engagiert sich agilis umso mehr für eine saubere Energiegewinnung und startet zum 1. April mit einem Pilotprojekt, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat.

Sogenannte PedalTRAINer wurden an einigen Sitzplätzen im Zug fest installiert und bieten dem Fahrgast die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und dabei gleichzeitig Energie zu gewinnen, die über Spannungswandler in der Batterie gespeichert wird. In Kalifornien sind die PedalTRAINer bereits im Einsatz, agilis führt die Technik nun in Europa ein.

„Natürlich reicht die gewonnene Energie nicht aus, um die Züge damit zu betreiben. Ein großer Teil der benötigten Energie kommt immer noch aus der Oberleitung bzw. den Dieselmotoren. Dennoch ist  der nun eingeschlagene Weg richtig, denn es werden Sport und Energieerzeugung für die sogenannten Hilfsbetriebe im Fahrzeug – das sind beispielsweise Heizung, Klimaanlage und Licht – spielerisch verbunden“, so der betriebliche Geschäftsführer, Dr. Axel Hennighausen. Dadurch lassen sich ca. 3 Prozent des Energiebedarfs in der agilis-Flotte einsparen, hofft Hennighausen.

Auch für den Fahrgast hat das Projekt einen entscheidenden Vorteil: Einfacher und komfortabler kann man sein Sportprogramm nicht in seinen Tagesablauf integrieren als auf dem Weg zur Arbeit. „Dies gilt insbesondere für viele unserer Kunden, die im Sommerhalbjahr mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und im Winter auf den Zug ausweichen. In diesem Fahrgastsegment gibt es eine große Nachfrage nach zusätzlichen Bewegungsmöglichkeiten im Fahrzeug“, so Hennighausen weiter.

Bildnachweis Beitragsbild: Foto: agilis

Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis, beim ersten Testlauf mit dem PedalTRAINer im Zug von agilis

Foto: agilis

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Foto_agilis Pilotprojekt_PedalTRAINer

„Durch die Nutzung der installierten PedalTRAINer versprechen wir uns eine Einsparung von 3% des Energiebedarfs in der agilis-Flotte!“

Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer