agilis schenkt Zeit für Zuneigung: 50 Übernachtungen für das Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern

Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis unterstützt erneut das Patientenhaus der Leukämiehilfe Ostbayern e.V., dieses Mal mit einer außergewöhnlichen Spende: Die regionale Bahn spendet insgesamt 50 Übernachtungen im Patientenhaus aus Fundsachenerlösen.

Mit einer Spende in Höhe von 1.750 Euro bezuschusst agilis die wichtige Arbeit des Vereins. Das Besondere daran: Der Betrag wird ganz konkret eingesetzt. Im Regensburger Patientenhaus, das an das Universitätsklinikum angeschlossen ist, werden damit 50 Übernachtungen für Angehörige stationärer Patienten angeboten, die möglichst viel Zeit am Krankenbett verbringen möchten. Die Spende stammt aus Fundsachenerlösen, deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist und die nicht von den Besitzern abgeholt wurden. agilis hat den Betrag großzügig aufgerundet.

„Das Patientenhaus ist sowohl für Patienten als auch Angehörige ein Ort der Geborgenheit und Begegnung. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit die Leukämiehilfe Ostbayern in dieser Sache weiter zu unterstützen“, betont agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen bei der Spendenübergabe. Der Vorsitzende der Leukämiehilfe Ostbayern, Prof. Dr. Reinhard Andreesen, fügte hinzu: „Jede Spende hilft, um weiterhin Übernachtungsmöglichkeiten für Angehörige anbieten zu können. Wir sind dankbar, dass agilis mit der Spende aktiv dazu beiträgt.“

agilis unterstützt die Leukämiehilfe Ostbayern schon seit vielen Jahren: Bereits 2016 wurden zwei Fahrzeuge von agilis mit einem Patienthaus-Motiv beklebt, um zum Spenden für den damaligen Bau des Gebäudes am Universitätsklinikum Regensburg aufzurufen. Auch das Bahnunternehmen selbst unterstützte den Verein in der Vergangenheit bereits finanziell.

Weiterführende Informationen:

www.leukaemiehilfe-ostbayern.de/patientenhaus

Bild: Der agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen (links im Bild) übergibt den Spendenscheck an den Vorsitzenden der Leukämiehilfe Ostbayern e.V., Prof. Dr. Reinhard Andreesen (rechts im Bild).

Foto: Hans-Christian Wagner

agilis erlangt mit Unterstützung des TÜV Rheinland neue Sicherheitsbescheinigung

Am 16. März 2021 hat das Eisenbahnbundesamt (EBA) die neue einheitliche Sicherheitsbescheinigung für die agilis Verkehrsgesellschaft mit Sitz in Regensburg erteilt. agilis ist damit deutschlandweit erst das zweite Verkehrsunternehmen, das die neuen Anforderungen nach Prüfung durch das EBA erfüllt. Nur wer eine solche Bescheinigung besitzt, darf Eisenbahnverkehr durchführen. Dafür passte agilis gemeinsam mit den Fachleuten der TÜV Rheinland InterTraffic zahlreiche bestehende Prozesse an die neuen Richtlinien an. Andere Bereiche wie der „Human Factor“ mussten zusätzlich ausgearbeitet werden.

Die Fachleute von TÜV Rheinland haben im Rahmen des Projekts gemeinsam mit agilis die Entwicklung und Umsetzung eines Konzeptes zum Umbau des Sicherheitsmanagementsystems (SMS) sowie der Identifikation von Handlungsfeldern in Bezug auf die neuen Anforderungen an ein SMS nach DVO (EU) 2018/762 vorgenommen. Durch die Einführung der Verordnung waren sowohl zusätzliche Anforderungen als auch komplexe Änderungen in der jeweiligen Anforderungserfüllung notwendig. Dazu zählen beispielsweise:

  • neue Anforderungen „Human Factor“: Förderung von Sicherheit, Wohlbefinden und Zufriedenheit; Berücksichtigung menschlicher Schwächen;
  • Pflege der „Sicherheitskultur“ im Unternehmen;
  • High Level: Einheitliche Anforderungen aus verschiedenen Managementsystemen und prozessorientierter Ansatz bei der Verbesserung des SMS;
  • Führung und Verpflichtung: Gesamtverantwortung der obersten Ebene für die Sicherheit;
  • Risikoorientierte Entscheidungen: Bewertung von betrieblichen, organisatorischen und technischen Risiken.

 

Neue EU-Sicherheitsrichtlinie frühzeitig erfolgreich umgesetzt

Seit dem 17. Juni 2020 ist die neue Sicherheitsrichtlinie (EU) 2016/798 in Deutschland vollumfänglich gültig, so dass im bestehenden Sicherheitsmanagementsystem (SMS) der agilis Anpassungsarbeiten notwendig waren, um die neue Sicherheitsbescheinigung zu erlangen. Auch wenn die bisherige nationale Sicherheitsbescheinigung von agilis zum Projektstart noch bis zum 7. Juni 2021 gültig war, hat sich das Unternehmen für einen frühzeitigen Umbau entschieden und TÜV Rheinland InterTraffic beauftragt, bei der Neuentwicklung des SMS und der Neuerlangung der Bescheinigung zu unterstützen. Primäres Projektziel war die Erstellung eines auf die Bedürfnisse von agilis abgestimmten und praxisnahen SMS, das die Anforderungen der neuen Delegierten Verordnung (EU) 2018/762 (Gemeinsame Sicherheitsmethoden bezüglich der Anforderungen an Sicherheitsmanagementsysteme) erfüllt.

 

agilis betreibt rund 10 Prozent des bayerischen Schienenpersonennahverkehrs und ist in Deutschland erst das zweite Eisenbahnverkehrsunternehmen, das nach dem neuen Verfahren durch Beantragung beim OneStopShop der European Union Agency for Railways (ERA) die Sicherheitsbescheinigung nach Prüfung durch das EBA erfolgreich erlangt hat.

Bild: agilis erhielt als eines der ersten Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland eine Sicherheitsbescheinigung nach neuer Verordnung vom Eisenbahnbundesamt. Foto: agilis/Bastian Winter

Krisensicher und faszinierend: Drei angehende Lokführer berichten

Warum lohnt sich der Quereinstieg bei agilis?

Heike Yvonne Schröder ist fasziniert davon, große Elektrofahrzeuge über die Schiene zu bewegen. Deshalb lässt sich die Bahnbegeisterte aus Schrobenhausen derzeit zusammen mit zehn anderen Quereinsteigern bei agilis zur Triebfahrzeugführerin ausbilden – ein krisensicherer Job mit Zukunft, denn für sein Netz Mitte sucht das regionale Eisenbahnverkehrsunternehmen weiterhin Lokführer, aktuell vor allem in Donauwörth und Ulm.

Lokführer sind die begehrtesten Arbeitskräfte in Deutschland, wie eine Auswertung von Daten der Bundesagentur für Arbeit zeigt.*  „Quereinsteiger und Wiedereinsteiger wie ich haben beruflich gute Aussichten“, sagt Schröder. Seit November absolviert sie bei agilis in Ingolstadt eine neunmonatige Ausbildung zur Triebfahrzeugführerin, die sie intensiv darauf vorbereitet, die Züge souverän von Bahnhof zu Bahnhof zu steuern.

Sicherer Job in Krisenzeiten

Auch die Chance, mit der Ausbildung zum Triebfahrzeugführer langfristig einen sicheren Job in der Tasche zu haben, hat Hammerl dazu bewegt, sich bei agilis zu bewerben. Andreas Löw, gelernter Metallbauer aus der Nähe von Donauwörth weiß dagegen vor allem zu schätzen, dass es bei dem jungen Eisenbahnunternehmen sehr familiär zugeht. Alle drei freuen sich schon, in wenigen Monaten ihr Ausbildungszeugnis in den Händen zu halten. Bis dahin können sie nur jedem raten, der derzeit über einen beruflichen Neustart nachdenkt, den Schritt als Quereinsteiger zu wagen. „Ich habe es nicht bereut“, so Hammerl.

Nächste Ausbildungsgruppe startet im Mai

Die nächste Ausbildungsgruppe in Ingolstadt startet im Mai. Es sind noch wenige Restplätze frei. Mehr Informationen dazu gibt es auf www.agilis.de/karriere. Wer sich zum Triebfahrzeugführer ausbilden lassen will, der kann auch die offene Bewerberstunde nutzen, die agilis ab sofort jeden 1. Dienstag im Monat anbietet. Sie findet vorerst digital statt. Eine Anmeldung ist unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde möglich.

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Bild 1: Die Schrobenhausenerin Heike Yvonne Schröder erneuert derzeit in der neunmonatigen Ausbildung ihren Triebfahrzeugführerschein für einen Wiedereinstieg bei agilis. Foto: agilis

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Bild 2: Florian Hammerl aus dem Landkreis Kelheim schult von seinem gelernten Beruf als Lagerlogistiker um, da ihm der Job als Triebfahrzeugführer langfristige Sicherheit bietet. Foto: agilis

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Bild 3: Andreas Löw aus dem Landkreis Donau-Ries ist gelernter Metallbauer und schätzt insbesondere die familiäre Atmosphäre bei agilis. Foto: agilis

Corona-Virus: Was gilt es im Zug zu beachten?

Stand 16.01.2020

 

Liebe Fahrgäste,

die Eindämmung des Corona-Virus in Deutschland ist auch agilis ein großes Anliegen.

Der Schutz unserer Mitarbeiter und all unserer Fahrgäste ist uns sehr wichtig. Deshalb bitten wir Sie auf folgende Maßnahmen und Empfehlungen zu achten, um sich und andere zu schützen.

Seit Montag, 18. Januar gilt in Bayern die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske im ÖPNV, das gilt auch für Bahnsteige und Bahnhöfe sowie in Reise- und Kundencentern.

Details zu Vorsorgemaßnahmen finden Sie beim Robert-Koch-Institut (www.rki.de/covid-19) sowie auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.infektionsschutz.de).

Wir fahren auch unter den aktuellen Umständen gern für Sie, bitte helfen Sie mit, dass dies reibungslos und sicher für alle funktioniert. Wir alle haben eine Verantwortung, die Ausbreitung des Virus einzudämmen, insbesondere um Risikogruppen zu schützen.

Deshalb sind unsere Mitarbeiter zum Eigenschutz angewiesen, körperlichen Kontakt zu vermeiden und Abstand zu halten. Das ist nicht unhöflich, sondern dient dazu, uns alle zu schützen und die Infektionswelle so gering wie möglich zu halten. Natürlich sind wir Ihnen beim nötigen Ein- oder Ausstieg behilflich und stehen weiterhin für Fahrgastinformationen zur Verfügung.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise bei Ihrer Fahrt mit agilis:

FFP2-Maske/Mund-Nasen-Bedeckung

Seit Montag, 18. Januar 2021, gilt für Fahrgäste ab 15 Jahren im öffentlichen Nahverkehr in Bayern die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske – sowohl in allen Verkehrsmitteln als auch in Bahnhöfen, an Bahnsteigen und Haltestellen.

Hust – und Niesetikette beachten

Husten und niesen Sie in den gebeugten Ellbogen und halten Sie die Hände möglichst von Ihrem Gesicht fern.

Handhygiene

Unsere Fahrzeugreinigung wurde intensiviert. Waschen Sie sich dennoch regelmäßig und gründlich die Hände mit Wasser und
Seife – daheim und unterwegs.

Verteilen Sie sich im Zug

Wo immer möglich, fahren Sie bitte nicht in den Hauptverkehrszeiten, halten Sie möglichst große Abstände zueinander, steigen Sie an allen Türen zu und verteilen Sie sich im gesamten Zug.

Krankheitssymptome

Wenn Sie krank sind oder sich krank fühlen, bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause.

Essen und trinken

Essen und trinken Sie nur, wenn es wirklich notwendig ist. Tragen Sie den Mund-Nasen-Schutz möglichst ohne Unterbrechung.

Informationen zum Fahrplan

Unsere Züge verkehren in beiden Netzen nach Regelfahrplan. Es kann aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG allerdings zu kleineren Einschränkungen und Abweichungen kommen.

Aktuelle Abweichungen finden Sie hier:

Wir halten Sie auch über unseren Abweichungs-Newsletter auf dem Laufenden.

Corona-Warn-App

Jetzt kostenlos im App Store und bei Google Play: Die Corona-Warn-App hilft allen festzustellen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Mehr dazu:

Wir haben für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Corona-Virus im Zusammenhang mit Ihrer Zugfahrt zusammengestellt:

Unser Unternehmen konnte während der gesamten Corona-Pandemie einen stabilen Fahrplan für unsere Fahrgäste bereitstellen.  Unsere Züge verkehren in beiden Netzen nach Regelfahrplan.

Es kann aufgrund von Bauarbeiten der DB Netz AG allerdings zu kleineren Einschränkungen und Abweichungen kommen. Aktuelle Informationen zu unseren Fahrplanabweichungen erhalten Sie auf unserer Abweichungsseite sowie über den Abweichungs-Newsletter.

Wenn Sie sich an die vorgegebenen Sicherheitshinweise halten, ist eine Bahnfahrt problemlos möglich. Die einfachste und zugleich wichtigste Maßnahme ist, im Zug eine Maske zu tragen, weil das Virus primär über Tröpfchen übertragen wird. Darüber hinaus gelten in allen Zügen die allgemeinen Hygiene-Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, die man auch aus anderen Bereichen kennt, z. B. regelmäßiges Händewaschen, in die Armbeuge zu husten, ins Taschentuch zu niesen und wenn möglich zu Mitreisenden Abstand zu halten.

Als bayerischer Qualitätsführer legt agilis großen Wert darauf, dass die Züge regelmäßig intensiv gereinigt werden, was sich in den Spitzenwerten der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) widerspiegelt. Zusätzlich hat agilis in der aktuellen Situation die Reinigung mit Desinfektionsmaßnahmen verstärkt. Tasten, Handläufe und andere Oberflächen werden noch häufiger desinfiziert als sonst. Außerdem achtet agilis sehr genau darauf, dass genügend Handseife und Papierhandtücher in den Zügen vorhanden sind.

Das Infektionsrisiko im ÖPNV wird als äußerst gering eingestuft. Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.besserweiter.de

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Zugfahrt, ob Sie von möglichen Ausgangsbeschränkungen und nächtlichen Ausgangssperren betroffen sind.

Informationen zum Reisen während der Ausgangsbeschränkungen und der nächtlichen Ausgangssperre finden Sie auf der FAQ-Seite des Bayerischen Innenministeriums.

Ab Montag, 18. Januar 2021, gilt im öffentlichen Nahverkehr in Bayern die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske – sowohl in allen Verkehrsmitteln als auch in Bahnhöfen, an Bahnsteigen und Haltestellen. Die Beschaffung der Masken erfolgt in eigener Verantwortung der Fahrgäste.

Siehe auch:
FAQs des Bayerischen Innenministeriums

Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gilt für Fahrgäste ab 15 Jahren. Zwischen dem 6. und dem 15. Geburtstag kann weiterhin eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Bitte tragen Sie die Maske in den Bahnhofsgebäuden, auf den Vorplätzen und Bahnsteigen sowie in allen Zügen des Personenverkehrs.

Die von uns eingesetzten Fahrzeuge sind mit Klimaanlagen ausgestattet. Die Anlagen funktionieren – wie die anderer Bahnbetreiber auch – nicht im aktuell kritisch betrachteten Umluftverfahren, sondern mischen die verbrauchte Luft mit Frischluft und sorgen somit für einen effektiven Luftaustausch. Die Luft wird somit in kurzen und regelmäßigen Abständen komplett getauscht. Dieser Luftaustausch wird seitens des RKI als ein wesentlicher Faktor zur Reduzierung der Übertragungswahrscheinlichkeit angesehen. Die Luftströme im Fahrzeug verlaufen in großen Teilen vertikal, so dass die Aerosole sich kaum flächendeckend verteilen können. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass das Tragen einer Maske weiterhin die wirksamste Methode ist, die Ausbreitung von Partikeln und damit die Entstehung von Aerosolen einzudämmen.

agilis hat als Qualitätsführer im Bahnland Bayern bereits ein sehr hohes Reinigungsniveau, was sich zum Beispiel in den regelmäßigen Spitzenwerten im Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) [Link zu PM] widerspiegelt. Zusätzlich wurden in der aktuellen besonderen Situation verschiedene Reinigungsarten mit speziellen Desinfektionsmaßnahmen aufgewertet, so beispielsweise während der Unterwegsreinigung an Tasten, Handläufen u.Ä.

Essen und trinken Sie nur, wenn es wirklich notwendig ist. Tragen Sie die FFP2-Maske möglichst ohne Unterbrechung.

Aktuell nutzen viele Menschen verstärkt das Fahrrad. Selbstverständlich können Sie, wenn es das Platzangebot in unseren Zügen zulässt, mit Ihrem Fahrrad reisen. Unter folgendem Link haben wir für Sie ein paar Informationen, wie sich die Radmitnahme in unseren Zügen gestaltet: Fahrradmitnahme im Zug

Alle Informationen zur Mitnahme von Hunden im Zug erhalten Sie hier: Mitnahme von Haustieren

Informieren Sie sich vor Ihrer Fahrt über mögliche Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, die Auswirkungen auf Ihre geplante Gruppenreise haben könnten.

Hierzu empfehlen wir die Info-Seite der Bayerischen Staatsregierung.

Grundsätzlich gilt es ein paar Punkte zu beachten, die Sie unter folgendem Link nachlesen können: Gruppenreise

Informieren Sie sich vor Ihrer Fahrt über mögliche Einschränkungen an Ihrem Start- und Zielort, die möglicherweise einer Urlaubsreise entgegenstehen können. Selbstverständlich können Sie wie gewohnt Ihr Gepäck, zum Beispiel Ihren Koffer, im Zug mitnehmen. Diesbezüglich bitten wir Sie, diesen an die hierfür vorgesehenen Ablageorte zu verstauen.

Ja, trotz der derzeitigen außergewöhnlichen Situation gelten nach wie vor unsere Beförderungsbedingungen, d.h. Sie benötigen einen gültigen Fahrschein, den Sie vor Fahrtantritt erwerben müssen. Fahren ohne Fahrschein ist kein Kavaliersdelikt. Auch im Sinne der Fairness gegenüber anderen zahlenden Fahrgästen und unserem Unternehmen bitten wir Sie dies zu beachten.

Wo immer möglich, fahren Sie bitte nicht in den Hauptverkehrszeiten, halten Sie möglichst große Abstände zueinander, steigen Sie an allen Türen zu und verteilen Sie sich im gesamten Zug. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske ab 15 Jahren bzw. einer Mund-Nasen-Bedeckung von 6 bis 14 Jahren stellt einen zusätzlichen Schutz dar, wenn der Mindestabstand unterschritten wird.

Bitte melden Sie sich umgehend telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder dem bereitschaftlichen Notdienst unter 116 117 und geben Sie dort auch Ihre Fahrt mit agilis an, wenn sie weniger als 14 Tage vor Ausbruch/Feststellung Ihrer Erkrankung stattgefunden hat.

Hinweis Corona-Warn-App:

Jetzt kostenlos im App Store und bei Google Play: Die Corona-Warn-App hilft allen festzustellen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person geraten ist und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Mehr Informationen dazu finden Sie hier: Corona-Warn-App

Erstattungen werden im Rahmen unserer regulären Tarifbestimmungen durchgeführt.
Bitte wenden Sie sich bei Fragen an die agilis-Kundenkommunikation unter 0800 589 28 40 (kostenfrei, Mo – Fr 6 – 20 Uhr, Sa 10 – 20 Uhr) oder www.agilis.de/kontakt.

Alle Reise- und Kundenzentren sind geöffnet und zu ihren gewohnten Öffnungszeiten persönlich für Sie da.

Bitte beachten Sie: Auch in Reise- und Kundenzentren besteht die Plicht eine FFP2-Maske zu tragen.

Gemeinsam sicher ans Ziel.

Wir tun alles, damit Sie gesund und sicher ankommen.

Mehr Infos finden Sie unter: www.bahnland-bayern.de/sicher

Bitte beachten Sie: Die folgenden Videoaufnahmen enstanden im Sommer 2020, also vor Inkrafttreten der Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Alle weiteren geschilderten Maßnahmen haben weiterhin Gültigkeit.

Wir haben die Hygienevorgaben für Mitarbeiter ausgeweitet.

Wir verstärken die Innenreinigung.

Verbesserte Verbindungen, klare Orientierung im Netz Mitte: Fahrplanwechsel und neues Liniennnummernsystem

Ab Sonntag, den 13. Dezember tritt der neue Jahresfahrplan in Kraft – auf mehreren Strecken im agilis-Netz Mitte mit verbesserten Verbindungen und Umsteigezeiten. Zusätzlich führt die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bayernweit einheitliche Linienbezeichnungen ein.

Die neuen Liniennnummernbezeichnungen der BEG, die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, werden zum Fahrplanwechsel eingeführt, um die Angebotsvielfalt im Bahnland Bayern übersichtlicher darzustellen. Sie folgen einem leicht verständlichen System und geben den Fahrgästen klare Orientierung. So setzen sie sich, unabhängig vom Betreiber, aus einer Produktbezeichnung (RE, RB, S) und einer maximal zweistelligen Nummer zusammen, zum Beispiel RB 15. Weiterführende Informationen zum neuen Liniennummernsystem finden Fahrgäste auf der Website www.agilis.de/liniennummern.

Neuerungen im Fahrplan ergeben sich ab 13. Dezember im Netz Mitte sowohl für die Strecke Neumarkt – Plattling (RB 51) als auch für die Strecke Ulm – Regensburg – Plattling (RB 15 und RB 17).

Die neuen Fahrpläne sind ab sofort in den agilis-Zügen und bei allen bekannten Auslagepartnern erhältlich (Reisezentren etc.). Auf der agilis-Homepage stehen sie zudem zum Download bereit: www.agilis.de/fahrplaene. Mit dem Fahrplanwechsel gelten zudem geänderte Ticketpreise. Details unter www.agilis.de/tickets.

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Bild: Am 13. Dezember tritt ein neuer Fahrplan in Kraft und mit ihm ein bayernweites Liniennummernsystem. Foto: agilis

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • 84320 (ab Regensburg, 0:37 Uhr) fährt künftig montags bis sonntags bis Neumarkt (bisher nur in den Nächten vor Samstag und Sonntag).
  • 84181 (ab Parsberg, 4:26 Uhr) verkehrt künftig erst ab Parsberg (bisher Neumarkt) und zwar sieben Minuten früher auf dem gesamten Streckenabschnitt bis nach Plattling.
  • 84321 (ab Neumarkt, 4:45 Uhr) startet seine Fahrt montags bis freitags bereits in Neumarkt (bisher Montag-Freitag erst ab Parsberg, Samstag ab Neumarkt).
  • 84333 (ab Neumarkt, 5:22 Uhr) endet künftig in Regensburg Hbf, dort besteht Anschluss an 84221 aus Richtung Ingolstadt kommend und nach Plattling weiterfahrend.
  • 84344 (ab Straubing, 18:40 Uhr) endet künftig in Parsberg (bisher bis Neumarkt).
  • 84219 verkehrt auf dem gesamten Laufweg etwa 20 Minuten später ab Donauwörth (Abfahrt bisher 4:00 Uhr), um die Wartezeit an Anschlusszüge in Ingolstadt Hbf in Richtung Ingolstadt-Nord/Audi zu verkürzen.
  • 84221 von Ingolstadt Nord (Abfahrt 5:16 Uhr) verkehrt künftig ab Regensburg Hbf weiter nach Plattling, somit ergibt sich eine umsteigefreie Frühverbindung aus Richtung Ingolstadt nach Burgweinting und Plattling.
  • 84328 (ab Plattling, 6:29 Uhr) endet künftig in Ingolstadt Hbf (bisher Ingolstadt Nord), dafür wird der aus Ulm Hbf kommende 84239 (ab Ulm, 6:25 Uhr) nach Ingolstadt Nord verlängert (endete bisher Ingolstadt Hbf).
  • Aufgrund der Baustelle zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs in Donauwörth ist weiterhin, bis voraussichtlich 27. Februar, ein Umstieg in Donauwörth notwendig.

Dichterer Takt, klare Orientierung im Netz Nord: Fahrplanwechsel und neues Liniennnummernsystem

Ab Sonntag, den 13. Dezember treten zum Fahrplanwechsel im agilis-Netz Nord verbesserte Verbindungen und ein dichterer Takt in Kraft. Mit Coburg-Beiersdorf wird ein neuer Bahnhaltepunkt in Betrieb genommen. Zusätzlich führt die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bayernweit einheitliche Linienbezeichnungen ein.

Die neuen Liniennnummernbezeichnungen der BEG, die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, werden zum Fahrplanwechsel eingeführt, um die Angebotsvielfalt im Bahnland Bayern übersichtlicher darzustellen. Sie folgen einem leicht verständlichen System und geben den Fahrgästen klare Orientierung. So setzen sie sich, unabhängig vom Betreiber, aus einer Produktbezeichnung (RE, RB, S) und einer maximal zweistelligen Nummer zusammen, zum Beispiel RB 15. Weiterführende Informationen zum neuen Liniennummernsystem finden Fahrgäste auf der Website www.agilis.de/liniennummern.

Neuerungen im Fahrplan ergeben sich ab 13. Dezember im Netz Nord insbesondere auf der Strecke Coburg – Bad Rodach (RB 18) mit der Inbetriebnahme des neuen Bahnhaltepunkts Coburg-Beiers-dorf. „Der neue Haltepunkt Coburg-Beiersdorf bietet stündliche Fahrmöglichkeiten sowohl für Pendler zu den Arbeitsstätten als auch für Schüler zu den Schulstandorten in Coburg. Er ist eine wichtige Maßnahme, um den Bahnverkehr in der Region noch attraktiver zu machen und das Angebot im ländlichen Raum zu stärken“, so der agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen.

Die neuen Fahrpläne sind ab sofort in den agilis-Zügen und bei allen bekannten Auslagepartnern erhältlich (Reisezentren etc.). Auf der agilis-Homepage stehen sie zudem zum Download bereit: www.agilis.de/fahrplaene. Mit dem Fahrplanwechsel gelten zudem geänderte Ticketpreise. Details unter www.agilis.de/tickets.

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Bild: Zum großen Fahrplanwechsel wird der neue Bahnhaltepunkt Coburg-Beiersdorf in Betrieb genommen. Foto: DB Station & Service

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Mit Coburg-Beiersdorf wird ein neuer Bahnhaltepunkt auf dem Streckenabschnitt zwischen Coburg und Bad Rodach ans Netz angeschlossen. Durch die Erhöhung der Streckengeschwindigkeit kann die für den Halt zusätzlich benötigte Zeit ausgeglichen werden, so dass es zu keiner Fahrzeitverlängerung auf der gesamten Strecke kommt.

Die Abfahrten in Ebern werden bis auf wenige Ausnahmen zur Minute 00 stattfinden.

  • Samstag und Sonntag wird aus den Zügen 84693 (Kirchenlaibach – Marktredwitz, ab Kirchenlaibach 10:42 Uhr) und 84635 (Marktredwitz – Bad Steben, ab Marktredwitz bisher ab 11:04 Uhr), die sich in Marktredwitz bisher knapp verpasst haben, wird eine durchgehende Verbindung von Kirchenlaibach (10:42 Uhr) über Marktredwitz (11:05 Uhr) und Hof Hbf (11:38 Uhr) nach Bad Steben.
  • Heidenaab-Göppmannsbühl wird künftig stündlich von allen agilis-Zügen bedient.
  • 84635 mit Start in Kirchenlaibach um 10:42 Uhr verkehrt samstags und sonntags durchgängig bis Bad Steben.
  • Der erste Zug 84613 von Weidenberg (Abfahrt 5:23 Uhr) verkehrt auf dem Streckenabschnitt zwischen Weidenberg und Bayreuth drei Minuten früher, um in Bayreuth den Anschluss an den RE 59318 in Richtung Lichtenfels zu erreichen.
  • Künftig halten in Richtung Bayreuth folgende Züge zusätzlich in Stockau: 84650 (Abfahrt in Weiden um 9:07 Uhr, Halt in Stockau um 9:50 Uhr) und 84658 (Abfahrt in Weiden um 12:07 Uhr, Halt in Stockau um 12:50 Uhr) und in der Gegenrichtigung nach Weiden der Zug 84655 (Abfahrt in Weidenberg um 11:29 Uhr, Halt in Stockau um 12:08 Uhr).

Soziale Projekte mit Vorbildcharakter: Das sind die Sieger im Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ im Netz Nord

Die Sieger des Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ stehen fest. Bei einer symbolischen Scheckübergabe am 2. Oktober in der Bayreuther Zentrale des Eisenbahnunternehmens wurden die drei Gewinnervereine und -organisationen mit gemeinnützigem Hintergrund aus dem Netz Nord geehrt.

 

Die Vereine und sozialen Einrichtungen in der Region haben turbulente Monate hinter sich. Dass viele sich weiterhin mit vollen Einsatz engagieren, findet man bei agilis besonders ehrenwert. Den mit 1.000 Euro dotierten ersten Platz erreichte die Bücherei Trebgast.

Platz 1: Bücherei Trebgast

Die Bücherei ist erst im Frühling in neue Räumlichkeiten in der Ortsmitte, direkt neben den Bahnhof, umgezogen. „Dass sich hier ein Treffpunkt für Groß und Klein etabliert, dafür leisten wir von agilis gerne einen Beitrag“, sagte agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen bei der Preisübergabe. Die 1.000 Euro sollen unter anderem in neue Bücher, Hörbücher und Filme fließen. „Damit wir für unsere Besucher auch attraktiv bleiben“, erklärte Johannes Faßold, Mitglied des Kirchenvorstandes und verantwortlich für die Bücherei, die von der Evangelischen Kirchengemeinde Trebgast betrieben wird. Auch eine Online-Leihfunktion sei angedacht. Doch das koste natürlich – ebenso wie diverse Aktionen und Ferienprogramme. „Da kommt die Spende von agilis gerade zum richtigen Zeitpunkt“, so Faßold.

Bild 1: Den ersten Platz im agilis-Spendenwettbewerb, dotiert mit 1.000 Euro, belegt die Gemeindebücherei in Trebgast. Von links nach rechts: Silke Clemens (Mitarbeiterin Bücherei), Johannes Faßold (Verantwortlicher der Bücherei), Dr. Axel Hennighausen (agilis Geschäftsführer).

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Platz 2: Kinderfeuerwehr Marktleuthen

Auf Platz 2 landete das Projekt Kinderfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Marktleuthen. Mit 61 aktiven Mitgliedern werden jedes Jahr 50 bis 75 Ein­sätze geleistet, doch aktuell gibt es nur einen Jugendlichen im Ehrenamt. „Das möchten wir ändern“, sagte Jörg Bauer, zweiter Vorstand des Feuerwehrvereins, der das Preisgeld in Höhe von 500 Euro entgegennahm. Es sei wichtig, junge Menschen an gesellschaftliche Aufgaben heranzuführen und ihnen einen sinnvollen Zeitvertreib zu bieten. Die Spende von agilis, für die sich Bauer herzlich bedankte, soll unter anderem für ein Konzept zur Anwerbung von Nachwuchs sowie für Schutzausrüstungen für Jugendliche ausgegeben werden. „Nur durch Nachwuchsförderung haben die Freiwilligen Feuerwehren in unserer Region auch künftig Bestand. Die Ehrenamtlichen sind auch für agilis im Ernstfall eine große Hilfe, das haben vergangene Situationen, zum Beispiel schwere Stürme, immer wieder gezeigt“, so agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen.

Bild 2: Der zweite Platz und damit 500 Euro gehen an das Projekt „Kinderfeurwehr“ der Freiwilligen Feuerwehr Marktleuthen. Von links nach rechts: Niklas Thumser (Kommandant), Jörg Bauer (zweiter Vorstand), Dr. Axel Hennighausen (agilis Geschäftsführer).

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Platz 3: Kinderfeuerwehr Oberweiling

Auf den dritten Platz kam die Wasserwacht Bad Staffelstein, die ein Preisgeld von 250 Euro erhielt. Derzeit hat die Ortsgruppe rund 300 passive und aktive Mitglieder. Sie bewachen im Sommer unter anderem regionale Badeseen und sind im Winter auf dem Main im Einsatz. Die agilis-Spende solle für die Jugendarbeit genutzt werden, sagte Konrad Hauptmann, Vorstand der Wasserwacht, bei der Prämierung. Diese reiche vom wöchentlichen Training bis hin zu Zeltlagern und Hüttenwochenenden. Schwerpunkte sind die Aus- und Fortbildung im Wasser, aber natürlich dürfe auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Finanzielle Unterstützung sei dabei unabdingbar. „Deshalb sind wir sehr glücklich über die Anerkennung von agilis“, betonte Hauptmann. „Gerade der Sommer 2020 hat gezeigt, wie wichtig ein sicherer Urlaub in der Region sein kann. Dazu haben Sie Ihren Beitrag geleistet“, lobte agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen das Enagement der Bad Staffelsteiner.

Bild 3: Über den dritten Platz, der mit 250 Euro dotiert ist, freut sich die BRK Wasserwacht Bad Staffelstein. Von links nach rechts: Johannes Lohneis (Technischer Leiter), Konrad Hauptmann (Vorstand), Dr. Axel Hennighausen (agilis Geschäftsführer).

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„Den Sieg hätten alle Projekte verdient“

„Die Auswahl der Projekte hat der Jury dieses Jahr besonders viel Kopfzerbrechen bereitet“, sagt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen, „denn verdient hätten den Sieg alle.“ Wie schon in den Vorjahren hat das Eisenbahnunternehmen darauf geachtet, in der Jury möglichst das gesamte Unternehmen abzubilden. Mitdiskutiert und bewertet haben ein Triebfahrzeugführer, eine Servicekraft sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Werkstatt und der Verwaltung. Ebenfalls gleich geblieben sind die Kriterien, nach denen die einzelnen Projekte beurteilt wurden. Punkte wurden vergeben für „Projektidee und –ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“.

Soziale Projekte mit Vorbildcharakter: Das sind die Sieger im Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ im Netz Mitte

Bei einer symbolischen Scheckübergabe am 29. September in der Regensburger Zentrale des Eisenbahnunternehmens agilis wurden die drei Gewinnervereine und -organisationen mit gemeinnützigem Hintergrund aus dem Netz Mitte geehrt.

 

Die Vereine und sozialen Einrichtungen in der Region haben turbulente Monate hinter sich. Dass viele sich weiterhin mit vollem Einsatz engagieren, findet man bei agilis besonders ehrenwert. Weil das Eisenbahnunternehmen im Netz Mitte heuer sein 10-jähriges Jubiläum feiert, durften sich die Sieger über ein doppelt so hohes Preisgeld als sonst freuen. Den mit 2.000 Euro dotierten ersten Platz erreichte der Kreisjugendring Donau-Ries.

Platz 1: Kreisjugendring Donau-Ries 

Ausgezeichnet wurde die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände und -initiativen im Landkreis für ihr Herzensprojekt: die Modernisierung des Jugendzeltplatzes in Tapfheim. Für die anstehenden Baumaßnahmen komme die Spende von agilis in Höhe von 2.000 Euro genau zum richtigen Zeitpunkt, sagte Teresa Jaumann, Vorsitzende des KJR Donau-Ries, bei der Preisverleihung. Dass das Preisgeld Kindern und Jugendlichen zugutekommt, freut agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen besonders. Den Kreisjugendring lobte er für seine kreativen Ideen und Veranstaltungen: „Damit werden in der Region wichtige Impulse für eine jugend- und familienfreundliche Zukunft gesetzt“, so Hennighausen.

Bild 1: Der Kreisjugendring Donau-Ries kann sich über den ersten Platz im agilis-Spendenwettbewerb freuen, der mit 2.000 Euro dotiert ist. Von links nach rechts: Dr. Axel Hennighausen (agilis Geschäftsführer), Michaela Stark (stellvertretende Vorsitzende), Teresa Jaumann (Vorsitzende).

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Platz 2: BRK-Hundestaffel Kelheim

Auf Platz zwei landete die Rettungshundestaffel Kelheim. Diese wurde letztes Jahr im Mai eingerichtet und gehört zu den ehrenamtlichen Bereitschaften im Landkreis Kelheim. Aktuell hat die Gruppe neun einsatzfähige Hunde-Teams, die zum Beispiel auf die Suche von vermissten Personen oder Verletzten spezialisiert sind. Die Spende von agilis in Höhe von 1.000 Euro werde in die Anschaffung von GPS-Geräten fließen, sagte  Christine Schuster, Fachdienstleisterin Rettungshunde beim BRK. „Damit können wir die Effizienz unserer Arbeit deutlich erhöhen.“ agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen lobt die Arbeit der Gruppe: „Dass die Jury eine Rettungshundestaffel aus dem Streckennetz aufs Siegertreppchen gewählt hat, ist ein wichtiges Signal, denn wir wissen: im Ernstfall können wir uns auf die Ehrenamtlichen in unserer Region verlassen.“

Bild 2: Über den zweiten Platz und damit 1.000 Euro darf sich die Hundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes aus dem Kreisverband Kelheim freuen. Von links nach rechts: Dr. Axel Hennighausen (agilis Geschäftsführer), Christoph Kühnl (stv. Kreisbereitschaftsleiter), Christine Schuster (Fachdienstleiterin Rettungshunde).

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Platz 3: Kinderfeuerwehr Oberweiling

Den dritten Platz belegt die Freiwillige Feuerwehr Oberweiling mit dem Projekt einer Kinderfeuerwehr. Die Dorffeuerwehr ist eine der ersten im Landkreis Neumarkt und die erste in der Gemeinde Velburg, die über eine Kinderfeuerwehr verfügt. 6- bis 12-Jährige lernen hier richtiges Verhalten im Brandfall, aber auch, was sie tun sollten, wenn Eltern oder Großeltern plötzlich nicht mehr ansprechbar sind. Mit der Spende in Höhe von 500 Euro könnten etwa Fahrkarten für Ausflüge oder auch Experimentierkästen bezahlt werden, freute sich Martin Eichenseer, erster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Oberweiling, bei der Prämierung. „Nur durch Nachwuchsförderung haben die Freiwilligen Feuerwehren in unserer Region auch künftig Bestand. Die Ehrenamtlichen sind auch für agilis im Ernstfall eine große Hilfe, das haben vergangene Situationen, zum Beispiel schwere Stürme, immer wieder gezeigt“, so agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen.

Bild 3: Der dritte Platz im Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ und damit 500 Euro gehen an die Kinderabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Oberweiling. Von links nach rechts: Dr. Axel Hennighausen (agilis Geschäftsführer), Martin Eichenseer (1. Kommandant), Karin Eichenseer (Betreuerin der Kinderfeuerwehr).

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„Den Sieg hätten alle Projekte verdient“

„Die Auswahl der Projekte hat der Jury dieses Jahr besonders viel Kopfzerbrechen bereitet“, sagt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen, „denn verdient hätten den Sieg alle.“ Wie schon in den Vorjahren hat das Eisenbahnunternehmen darauf geachtet, in der Jury möglichst das gesamte Unternehmen abzubilden. Mitdiskutiert und bewertet haben ein Triebfahrzeugführer, eine Servicekraft sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Werkstatt und der Verwaltung. Ebenfalls gleich geblieben sind die Kriterien, nach denen die einzelnen Projekte beurteilt wurden. Punkte wurden vergeben für „Projektidee und –ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“.

Kleine Details, große Wirkung: Ein Blick hinter die Kulissen der agilis-Servicequalität

Wie schafft es agilis, das BEG-Ranking zur Servicequalität mit dem Netz Nord seit acht Jahren anzuführen und sich auch mit dem Netz Mitte auf den vorderen Plätzen zu behaupten? Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), und ein Vertreter aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr haben hinter die Kulissen des Eisenbahnverkehrsunternehmens geblickt, um genau das herauszufinden. Bei einer Werkstattführung in Regensburg erklärten die agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen und Dr. Michael Vulpius die „Serviceformel“ von agilis.

Um die ausgezeichnete Leistung der agilis-Teams beider Netze im BEG-Ranking zur Servicequalität zu würdigen, kamen BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs und ein Vertreter des Ministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr persönlich beim Verkehrsunternehmen vorbei. Im Gepäck hatten sie die Urkunde für den ersten Platz im Bereich Servicequalität, die Dr. Axel Hennighausen und Dr. Michael Vulpius stellvertretend für das gesamte Unternehmen entgegennahmen. „In unserem Ranking zur Servicequalität belegt agilis schon seit Jahren Spitzenpositionen, was bereits 2018 vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit dem Bayerischen Eisenbahnpreis gewürdigt wurde. Dazu gratulieren wir ganz herzlich und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit“, so die BEG-Geschäftsführerin.

Wie agilis jährlich mit Bestnoten in der Servicequalität glänzen kann, verrieten die agilis-Geschäftsführer im Anschluss bei einer Führung durch die Regensburger Werkstatt des Unternehmens: „Das Geheimnis unseres konstant hohen Qualitätsniveaus steckt in zahlreichen kleinen, manchmal gefühlt trivialen Details. In der Summe bewirken sie aber spürbare Qualitätsunterschiede für unsere Fahrgäste“, erklärte Dr. Hennighausen seinen Besuchern. „Die Basis bilden unsere engagierten Mitarbeiter. Wir verstehen uns als regional verwurzeltes Unternehmen, in dem jeder seinen Teil zum Erfolg beiträgt“, so Dr. Vulpius. Jeder könne bei agilis Vorschläge zur Erhöhung der Servicequalität auf kurzem Wege einbringen. So seien schon viele Ideen schnell und erfolgreich umgesetzt worden.

Ein Beispiel dafür sind die maßgefertigten Mülleimer. Die herkömmlichen Behältnisse waren viel zu klein, als dass alle Verpackungen und Brotzeitreste dort Platz gefunden hätten. Damit wollte sich das Eisenbahnunternehmen nicht zufrieden geben und begab sich auf eine lange Suche. Das Resultat: passgenaue Behältnisse vom Metallbauer. Die zunächst kleine Veränderung habe sich über die Dauer äußerst positiv auf die Sauberkeit im Fahrzeug ausgewirkt. Die Liste solcher Beispiele ließe sich beliebig fortsetzen, vom Spezialteppich im Einstiegsbereich bis zum entkalkten Wasser für die Sanitäreinrichtungen.

 

Sauberkeit wichtiger denn je

Die überdurchschnittliche Fahrzeugsauberkeit von agilis war es auch, die im diesjährigen Ranking zur Servicequalität den Ausschlag für die volle Punktzahl im Netz Nord und die gute Platzierung im Netz Mitte gegeben hat. „Gerade in der momentanen Situation ist das für unsere Fahrgäste natürlich ein wichtiges Thema. Das ohnehin hohe Reinigungsniveau wurde in den vergangenen Monaten deshalb noch weiter erhöht und angepasst“, erläutert Dr. Hennighausen. Kontaktflächen wie Taster und Handläufe sowie die Oberflächen der rund 90 WCs in den Zügen desinfiziert das Reinigungspersonal täglich, auch im laufenden Betrieb.

Für eine gelungene Gesamtwirkung legt agilis Wert darauf, dass die Fahrzeuge auch von außen in einem gepflegten Zustand sind. Dementsprechend eng sind die Intervalle für die Fahrzeugreinigung getaktet. Von der hauseigenen Waschanlage konnten sich die Gäste abschließend noch selbst ein Bild machen. Fakten zum Umweltschutz gab es obendrauf: „Die Außenwäsche unserer Züge ist nachhaltig, denn die rund 500 Liter Wasser, die wir dafür benötigen, werden nach der Wäsche größtenteils im geschlossenen Kreislauf durch Filter und Bakterienkulturen gereinigt, mit Frischwasser angereichert und für die nächste Wäsche wiedergenutzt“, so agilis-Geschäftsführer Dr. Hennighausen über die Funktionsweise.

Bild: Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft übergibt die Urkunde für den ersten Platz im BEG-Ranking zur Servicequalität an die agilis-Geschäftsführung. Im Bild von links nach rechts: Stefan Schell (Ministerialrat im Bayerischen Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr), Bärbel Fuchs (Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft), Dr. Axel Hennighausen (Geschäftsführung agilis), Dr. Michael Vulpius (Geschäftsführung agilis). Foto: agilis

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Über das BEG-Ranking zur Servicequalität

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bewertet jährlich die Servicequalität der bayerischen Eisenbahnen. Insgesamt konkurrieren derzeit 31 Wettbewerbsnetze. Bewertet werden die Kriterien „Sauberkeit der Fahrzeuge”, „Fahrgastinformation im Regel- und Störfall”, „Funktionsfähigkeit der Ausstattung”, „Serviceorientierung der Zugbegleiter” und „Kundenorientierung bei Beschwerden”. Der ermittelte Gesamtwert kann zwischen
-100 und +100 Punkten liegen. Von Anfang an konnten sich die agilis-Netze auf den oberen Rängen behaupten.

Seit Jahren erhält das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis regelmäßig Bestnoten im Ranking zur Servicequalität der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). Im vergangenen Jahr konnte das agilis-Team im Netz Nord sogar die maximale Wertung von 100 Punkten und damit zum achten Mal in Folge den ersten Platz holen. Auch das Netz Mitte steht gut da: Dank einer Bewertung mit 66,62 Punkten belegt das Eisenbahnunternehmen hier den fünften Platz und verbessert sich damit gleich um zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr.

Mehr Informationen unter www.beg-ranking-servicequalitaet.de.

Daheim unterwegs: Drei außergewöhnliche Ausflugsideen in Bayerns Mitte

Bayern ist das Urlaubsland Nummer eins in Deutschland. Statt in die Ferne zu schweifen, planen viele in den Sommerferien vor der eigenen Haustür auf Entdeckungsreise zu gehen. Aber wo anfangen? Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis hat drei außergewöhnliche Ziele in Bayerns Mitte zusammengestellt, die man bequem mit dem Zug erreichen kann.

 

Auf der Spur der Weißwurst

Durch den Wolf gedreht wird in Bayerns einzigem Metzgerei- und Weißwurstmuseum in Neumarkt nur das Fleischbrät. Als Besucher erhält man einen Einblick in die Herstellung der Brühwurst – anhand von Originalgerätschaften aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Leckere Kostproben gibt’s im Gasthof und in der Metzgerei nebenan. Führungen und Besuch sind nach Voranmeldung möglich.

 

Preis: 4 Euro, bis 10 Personen: 35 Euro, zzgl. Führung 40 Euro

Adresse: Bahnhofstraße 21, 92318 Neumarkt i. d. Oberpfalz

Anreise: ab Bahnhof Neumarkt 150 m zu Fuß (1 Minute)

Bild 1: Im Metzgerei- und Weißwurstmuseum in Neumarkt erhalten Sie einen Einblick in die Wurstmacherkunst. Foto: Hotel Wittmann

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Bild 2: Die innovativste Indoor-Kartbahn Deutschlands steht in der Neu-Ulmer Innenstadt: Mit modernsten Elektrokarts können Sie über die zweistöckige Bahn flitzen. Foto: Ecodrom

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Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Familie

Echtes Rennsport-Feeling kommt im Ecodrom in Neu-Ulm auf, eine der innovativsten Indoor-Kartbahnen Deutschlands. Lautlos surren hier Elektrokarts auf der anspruchsvollen, zweistöckigen Strecke mit 31 PS dahin und liefern sich spannende Wettrennen. Für begleitetes Fahren gibt es Zweisitzer-Karts. So können auch Kinder ab sechs Jahren mit dabei sein.

 

Einzelfahrt: 14 Euro, Grand-Prix: 29,50 Euro (Qualifying + 22 Runden)

Adresse: Industriestraße 4, 89231 Neu-Ulm

Anreise: ab Bahnhof Neu-Ulm 600 m zu Fuß (8 Minuten)

Sky Diving über Oberbayern

Wer nach dem ultimativen Adrenalinkick sucht, sollte sich mit dem Zug auf den Weg ins oberbayerische Burgheim machen. Hier hat man die Chance, sich mit dem Fallschirm in Begleitung eines erfahrenen Tandemspringers aus 3.000 Meter Höhe aus dem Flugzeug zu stürzen und 40 Sekunden mit 180 km/h im freien Fall zu erleben. Der Mut wird mit einer spektakulären Aussicht belohnt.

 

Preis: 190 Euro, Aufpreis für Video mit Handycam: 70 Euro

Adresse: Luftsportgruppe Burgheim e.V., Illdorfer Straße, 86666 Burgheim

Anreise: ab Bahnhof Burgheim ca. 1.300 Meter zu Fuß (ca. 15 Minuten)

Bild 3: Die Luftsportgruppe Burgheim e.V. bietet viele Möglichkeiten seinen persönlichen Traum vom Fliegen zu verwirklichen – sei es mit einem Tandem-Fallschirmsprung oder bei einem Mitflug in einem Motorflugzeug. Foto: Luftsportgruppe Burgheim e.V./Rainer Hassfurter

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Rein in den Zug – ab in die Lieblingsregion

Noch mehr Details zu den Ausflügen und weitere Insidertipps gibt es unter www.agilis.de/daheimunterwegs. Auf der Website hat agilis im Zuge der Kampagne „Rein in den Zug – ab in die Lieblingsregion“ viele spannende Reiseziele versammelt und sie nach Regionen sortiert.