Autofreier Sonntag (22. September 2019): Warum es sich lohnt, vom Pkw aufs Bahnfahren umzusteigen

In den siebziger Jahren haben viele Menschen ihren Pkw am autofreien Sonntag in der Garage stehen lassen, weil es die Bundesregierung angesichts der Erdölkrise so verlangt hat. Heute steht der 22. September ganz im Zeichen des Umweltschutzes und der Verkehrswende. Aber was sind die Alternativen zum Pkw? agilis hat den Faktencheck gemacht und vier Experten gefragt, warum es sich heutzutage lohnt, den Autoschlüssel gegen ein Zugticket zu tauschen.

 

„Abends bleibe ich in Regensburg ständig im Feierabendverkehr stecken und morgens ist es auch nicht viel besser. Das nervt und Freizeit geht dadurch auch noch verloren.“

Matthias Rabl, pendelt mit dem Auto von Bogen nach Regensburg

Faktencheck Stau: Mit dieser Einschätzung liegt Matthias Rabl richtig. Eine aktuellen Auswertung des Verkehrsinformationsanbieters INRIX besagt, dass deutsche Autofahrer pro Jahr durchschnittlich mehr als 120 Stunden im Stau verbringen. Die Bayern müssen besonders viel Geduld auf den Straßen aufbringen: In der Staudatenbank des ADAC wurden letztes Jahr rund 745.000 Staus verzeichnet und damit rund 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Freistaat steht so auf Platz 2 im Bundesländer-Ranking (17 Prozent aller Staus). Weitaus zuverlässiger schneidet das Zugfahren ab: Laut Bayerischer Eisenbahngesellschaft sind 2018 bayernweit nur rund 1,8 Prozent aller Leistungen ausgefallen, rund 93 Prozent aller Züge sind pünktlich gefahren. Und verloren ist in diesen Fällen die Zeit im Zug in der Regel auch nicht: Man kann sie zum Entspannen, Lesen oder Telefonieren nutzen.

 

 „Ich sage: Vergesst die Straße! Wenn wir klimapolitisch unsere Hausaufgaben machen wollen, dann müssen wir umdenken, dann brauchen wir eine Verkehrswende. Die Zukunft gehört den öffentlichen Verkehrsmittel, allen voran der Bahn.“

Prof. Dr. Heiner Monheim, Verkehrsexperte

Faktencheck Umweltschutz: Im Emissionsvergleich des Bundesumweltamtes schneidet der Pkw von allen Verkehrsmitteln mit 140 Gramm Treibhausgase pro Personenkilometer und einer Besetzung von durchschnittlich 1,5 Personen am schlechtesten ab. In einer elektrisch betriebenen Bahn werden dagegen nur 38 Gramm pro Personenkilometer emittiert (Strommix D 2017). Und auch Loks und Triebwagen, die mit Diesel fahren, sind umweltschonend unterwegs: So hat ein agilis-Regioshuttle auf einer Strecke von 100 Kilometern im Schnitt einen deutlich geringeren Pro-Kopf-Verbrauch als ein Pkw. Abgase können direkt nach der Entstehung nachbehandelt werden, wodurch der Schadstoffausstoß, der sich auf die Fahrgastkilometer verteilt, gering ausfällt.

 

„Autofahren ist teuer. Mit der Bahn komme ich viel günstiger weg und brauche für die Strecke auch nicht länger.“

Damir Leovac, fährt oft mit agilis

Faktencheck Kosten: Wie viel ein Pkw kostet, hängt vom Modell ab, für das man sich entscheidet. Laut Verkehrsclub Deutschland (VCD) fallen fürs Autofahren 40 bis 60 Cent pro Kilometer an. Darin enthalten sind der Wertverlust, die Betriebskosten, sonstige Fixkosten und die Kosten für Wartung und Reparatur. Dass Zugreisende meist günstiger unterwegs sind, zeigt der Praxisvergleich: Wer zum Beispiel mit agilis an 249 Arbeitstagen in diesem Jahr von Weidenberg nach Bayreuth fährt, zahlt für das Jahresabo 907,20 Euro. Mit dem Pkw würden für die rund 30 km lange Strecke gemäß VCD bis zu 4.483 Euro anfallen. Der Zeitaufwand ist für beide Verkehrsmittel pro Strecke etwa gleich hoch: knapp 20 Minuten.

 

 „Ich finde, dass Zugfahren auch einen Sicherheitsaspekt mitbringt. Die Straßen werden immer voller und damit auch unfallanfälliger. Im Zug kommt man sicherer ans Ziel.“

Bernd Loos, Leiter Eisenbahnsicherheit bei agilis

Faktencheck Sicherheit: Tatsächlich ist die Zahl der Autounfälle laut Statistischem Bundesamt in den letzten drei Jahren kontinuierlich gestiegen von rund 2,5 Millionen (2015) auf rund 2,6 Millionen (2018). Mehr als 300.000 davon haben im letzten Jahr einen Personenschaden nach sich gezogen. Im Vergleich ist Zugfahren deutlich sicherer: Laut Verband Allianz pro Schiene ist das Verletzungsrisiko 133-mal geringer als im Auto.

Bild: Im Vergleich zum Auto kommt man mit der Bahn sicherer, stressärmer, umweltschonender und in der Regel auch günstiger als Ziel. Foto:agilis

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Gewinner des Spendenwettbewerbs stehen fest

Mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ würdigt agilis soziale Projekte in der Region und stößt damit auf große Resonanz. Aus dem gesamten agilis-Netzgebiet haben sich dieses Jahr mehr als 50 Vereine und gemeinnützige Einrichtungen beworben. Die sechs Gewinner wurden nun in Regensburg und Bayreuth geehrt. „Unterstützt hätten wir aber am liebsten alle Projekte, weil sie von viel Herzblut zeugen und unsere Region noch lebenswerter machen“, betont agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Die einzelnen Gewinner im Überblick:

Bild 1: Die Gewinner des agilis-Spendenwettbewerbs im Netz Mitte. Von links nach rechts: Michelle Platt und Marthe Gurr (Transition Regensburg), Christian Reinwald und Ursula Geier (Lebenshilfe Regensburg), Dr. Axel Hennighausen (Geschäftsführer agilis), Marianne Schlamp und Daniela Hofmann (Integra Soziale Dienste gGmbh).

Foto: agilis

Der Sieg im Netz Mitte und damit ein Preisgeld von 1.000 Euro geht dieses Jahr an die Lebenshilfe Regensburg. Der Verein setzt sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderung ein und hat sich beim Spendenwettbewerb beworben, um Unterstützung für sein Begegnungscafé im evangelischen Zentralfriedhof in Regensburg zu erhalten. Mit dem Gewinn werde man das dringend benötigte barrierefreie Kassensystem anschaffen, sodass es auch von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung bedient werden könne.

Auf Platz 2 wählte die Jury die Integra Soziale Dienste gGmbH. In der sozialen Einrichtung werden Menschen mit Suchterkrankungen und psychischen Erkrankungen ambulant betreut, unter anderem in Ingolstadt, Neuburg und Rain. Das Preisgeld von 500 Euro wird in eine Bogenschießanlage investiert, um sie als therapeutische Methode einzusetzen.

Über den dritten Platz und ein Preisgeld von 250 Euro durfte sich der Verein Transition Regensburg freuen, eine Bürgerbewegung, die sich mit Kopf, Herz und Hand für eine umwelt- und menschenfreundliche Stadt Regensburg einsetzt. Die Spende kommt dem Projekt „Grüne Oase“ zugute, einem gemütlichem Treffpunkt für Jedermann im Herzen der Stadt.

Über den Sieg und ein Preisgeld von 1.000 Euro freute sich dieses Jahr der kids-Treff „Neue Heimat“ der Nikodemuskirche Bayreuth. Dort wird eine offene Hausaufgabenbetreuung, ein kostenloses Mittagessen und eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche angeboten. Das Geld wird verwendet, um weiterhin ein kostenloses Mittagessen anbieten zu können. Zusätzlich werden die Kinder und Jugendlichen mit einem ganzheitlichen Angebot auch langfristig betreut, um sozialen Problemen wie Jugendkriminalität entgegenzuwirken und gesellschaftliche Integration zu fördern.

Auf Platz 2 wählte die Jury das Netzwerk „Sicher und sozial – Bürger helfen Bürgern“ mit Sitz in Weidenberg. Mit 500 Euro Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, den ländlichen Raum auch für ältere Menschen lebenswert zu machen. Mit Tanzcafés, Spieleabenden und Filmnachmittagen, aber auch mit täglicher Unterstützung, zum Beispiel mit Fahrten zum Arzt, soll ein Stück Lebensqualität erhalten bleiben.

Der dritte Platz und ein Preisgeld von 250 Euro ging an den Treff e.V. aus Bayreuth. Der Verein ermöglicht Jugendlichen aus einem sozialen Brennpunktviertel durch Freizeiten und Tagesausflüge Ablenkung vom Alltag, hat es sich aber auch zum Ziel gesetzt, Werte und soziale Kompetenzen zu vermitteln. Aber nicht alle könnten es sich leisten, einen Eigenbetrag dazu zu zahlen. Mit dem Preisgeld könne man den nächsten geplanten Ausflug finanzieren.

Bild 2: Die Gewinner des agilis-Spendenwettbewerbs im Netz Nord. Von links nach rechts: Sabine Adam Lopes Cardoso und Wolfgang Schinköthe (Treff e.V.), Martin Engelhardt (kids-Treff Neue Heimat), Elisabeth Dietzel und Ulrich Kuhlmann (SiSo-Netz Weidenberg), Dr. Axel Hennighausen (Geschäftsführer agilis)

Foto: agilis

Die Auswahl der Gewinnerprojekte hat sich die agilis-kommt-an-Jury auch dieses Jahr nicht leicht gemacht. Besetzt war sie wieder mit agilis-Mitarbeitern aus verschiedensten Bereichen: So durften neben einem Triebfahrzeugführer und einer Servicekraft im Zug auch Mitarbeiter aus Werkstatt und Verwaltung ihre Bewertung abgeben. Punkte gab es für die Kriterien „Projektidee und –ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“. Alle Sieger waren sich bei der Spendenübergabe einig: Ohne ehrenamtliches Engagement geht es nicht. Sie sind dankbar über jeden Helfer, der sich bei ihnen meldet.

Weiterführende Links:

Lebenshilfe Regensburg e.V.

www.lebenshilfe-regensburg.de

Integra Soziale Dienste gGmbH

www.integra-soziale-dienste.de

Transition Regensburg e.V.

www.transition-regensburg.de

kids-Treff „Neue Heimat“ der Nikodemuskirche Bayreuth

www.kids-treff.info

Netzwerk „Sozial und Sicher – Bürger helfen Bürgern“

www.sisonetz.de

Finanzspritze für gemeinnützige Projekte – Spendenwettbewerb Netz Nord

Die Gewinner des Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ im Netz Nord wurden kürzlich gekürt. Geehrt wurden Vereine und Organisationen mit gemeinnützigem Hintergrund. Der erste Platz geht an den kids-Treff „Neue Heimat“ der Nikodemuskirche Bayreuth.

Mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ würdigt agilis soziale Projekte in der Region und stößt damit auf große Resonanz. Aus dem gesamten agilis-Netzgebiet haben sich dieses Jahr mehr als 50 Vereine und gemeinnützige Einrichtungen beworben. Nun stehen die drei Gewinner für das Netz Nord fest. „Es ist bewundernswert, welchen Beitrag Sie für unsere Gesellschaft leisten. Das kann man gar nicht genug honorieren. Gerade in städtischen Problembezirken und im ländlichen Raum schließen Sie mit Ihrem Engagement eine Lücke und machen die Region ein Stück lebenswerter“, betont agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen.

Platz 1: kids-Treff „Neue Heimat“ der Nikodemuskirche Bayreuth

Über den Sieg und ein Preisgeld von 1.000 Euro freute sich dieses Jahr der kids-Treff „Neue Heimat“ der Nikodemuskirche Bayreuth. „Wir bieten mit unserem Projekt eine offene Hausaufgabenbetreuung, ein kostenloses Mittagessen und eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche an. Der große Zuspruch und das Interesse zeigt uns, dass wir gebraucht werden. Damit unser Angebot auch kostenlos bleibt, sind wir auf Spenden angewiesen. Das Geld werden wir verwenden, um weiterhin ein kostenloses Mittagessen anbieten zu können“, erklärte Martin Engelhardt vom kids-Treff. Zusätzlich werden die Kinder und Jugendlichen mit einem ganzheitlichen Angebot auch langfristig betreut, um sozialen Problemen wie Jugendkriminalität entgegenzuwirken und gesellschaftliche Integration zu fördern. „Eine ehrenwerte Aufgabe, die unseren Respekt verdient und für die wir Ihnen sehr dankbar sind“, sagte Hennighausen bei der Preisverleihung.

Platz 2: Netzwerk „Sicher und sozial – Bürger helfen Bürgern“

Auf Platz 2 wählte die Jury das Netzwerk „Sicher und sozial – Bürger helfen Bürgern“ mit Sitz in Weidenberg. Die Menschen, die sich dort engagieren, helfen Älteren und Menschen mit Behinderung ehrenamtlich dabei, möglichst lange und selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben. Das Preisgeld in Höhe von 500 Euro nahmen SiSo-Netz-Koordinatorin Elisabeth Dietzel und AWO-Quartiersentwickler Ulrich Kuhlmann entgegen, die sich herzlich für die Unterstützung bedankten. Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, den ländlichen Raum auch für ältere Menschen lebenswert zu machen. Mit Tanzcafés, Spiele- und Filmabenden, aber auch mit täglicher Unterstützung, zum Beispiel mit Fahrten zum Arzt, soll ein Stück Lebensqualität erhalten bleiben.

Platz 3: Treff e.V.

Der dritte Platz und ein Preisgeld von 250 Euro ging an den Treff e.V. aus Bayreuth. Der Verein ermöglicht Jugendlichen aus einem sozialen Brennpunktviertel durch Freizeiten und Tagesausflüge Ablenkung vom Alltag, hat es sich aber auch zum Ziel gesetzt, Werte und soziale Kompetenzen zu vermitteln. „Die Ausflüge kommen bei den Jugendlichen gut an“, erklärte die stellvertretende Vorsitzende des Treff e.V., Sabine Adam Lopes Cardoso, bei der Prämierung. Aber nicht alle könnten es sich leisten, einen Eigenbetrag dazu zu zahlen. Mit dem Preisgeld könne man den nächsten geplanten Ausflug finanzieren. Es werde „noch für viele glückliche Gesichter sorgen“.

Die Auswahl der Gewinnerprojekte hat sich die agilis-kommt-an-Jury auch dieses Jahr nicht leicht gemacht. Besetzt war sie wieder mit agilis-Mitarbeitern aus verschiedensten Bereichen: So durften neben einem Triebfahrzeugführer und einer Servicekraft im Zug auch Mitarbeiter aus Werkstatt und Verwaltung ihre Bewertung abgeben. Punkte gab es für die Kriterien „Projektidee und –ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“. Alle drei Sieger waren sich bei der Spendenübergabe einig: Ohne ehrenamtliches Engagement geht es nicht. Sie sind dankbar über jeden Helfer, der sich bei ihnen meldet.

Bild: Die Gewinner des agilis-Spendenwettbewerbs im Netz Nord. Von links nach rechts: Sabine Adam Lopes Cardoso und Wolfgang Schinköthe (Treff e.V.), Martin Engelhardt (kids-Treff Neue Heimat), Elisabeth Dietzel und Ulrich Kuhlmann (SiSo-Netz Weidenberg), Dr. Axel Hennighausen (Geschäftsführer agilis)

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Finanzspritze für gemeinnützige Projekte – Spendenwettbewerb Netz Mitte

Die Gewinner des Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ im Netz Mitte wurden letzte Woche gekürt. Geehrt wurden Vereine und Organisationen mit gemeinnützigem Hintergrund. Der erste Platz geht an die Lebenshilfe Regensburg e.V.

Mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ würdigt agilis soziale Projekte in der Region und stößt damit auf große Resonanz. Aus dem gesamten agilis-Netzgebiet haben sich dieses Jahr mehr als 50 Vereine und gemeinnützige Einrichtungen beworben. Seit vergangenen Mittwoch stehen drei Gewinner für das Netz Mitte fest. „Ihre Einsendungen haben die Jury von allen am meisten bewegt“, betont agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen in seiner Ansprache. „Unterstützt hätten wir aber am liebsten alle Projekte, weil sie von viel Herzblut zeugen und unsere Region noch lebenswerter machen.“

Platz 1: Lebenshilfe Regensburg e.V.

Der Sieg im Netz Mitte und damit ein Preisgeld von 1.000 Euro geht dieses Jahr an die Lebenshilfe Regensburg. Der Verein setzt sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderung ein und hat sich beim Spendenwettbewerb beworben, um Unterstützung für sein Begegnungscafé im evangelischen Zentralfriedhof in Regensburg zu erhalten. „Ein Projekt, das wir sehr gerne fördern, weil es wertvolle Arbeit an der Gesellschaft leistet, die sich in Geld kaum aufwiegen lässt“, hebt Hennighausen bei der Preisverleihung hervor. „Das Café bietet jungen Erwachsenen einen Arbeitsplatz und ist für trauernde Menschen ein Ort des Austauschs oder der Ruhe“, erklärte Christian Reinwald von der Lebenshilfe Regensburg. Mit dem Gewinn werde man das dringend benötigte barrierefreie Kassensystem anschaffen, sodass es auch von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung bedient werden könne.

Platz 2: Integra Soziale Dienste gGmbH

Auf Platz 2 wählte die Jury die Integra Soziale Dienste gGmbH. In der sozialen Einrichtung werden Menschen mit Suchterkrankungen und psychischen Erkrankungen ambulant betreut, unter anderem in Ingolstadt, Neuburg und Rain. Das Preisgeld von 500 Euro wird in eine Bogenschießanlage investiert, um sie als therapeutische Methode einzusetzen.

Platz 3: Transition Regensburg e.V.

Über den dritten Platz und ein Preisgeld von 250 Euro durfte sich der Verein Transition Regensburg freuen, eine Bürgerbewegung, die sich mit Kopf, Herz und Hand für eine umwelt- und menschenfreundliche Stadt Regensburg einsetzt. Die Spende kommt dem Projekt „Grüne Oase“ zugute, einem gemütlichem Treffpunkt für Jedermann im Herzen der Stadt.

„Die Auswahl der Gewinnerprojekte hat sich die „agilis kommt an“-Jury auch dieses Jahr nicht leicht gemacht“, sagt Hennighausen. Besetzt war sie mit agilis-Mitarbeitern aus verschiedensten Bereichen: So durften neben einem Triebfahrzeugführer und einer Servicekraft im Zug auch Mitarbeiter aus Werkstatt und Verwaltung ihre Bewertung abgeben. Punkte gab es für die Kriterien „Projektidee und –ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“.

Bild: Die Gewinner des agilis-Spendenwettbewerbs im Netz Mitte. Von links nach rechts: Michelle Platt und Marthe Gurr (Transition Regensburg), Christian Reinwald und Ursula Geier (Lebenshilfe Regensburg), Dr. Axel Hennighausen (Geschäftsführer agilis), Marianne Schlamp und Daniela Hofmann (Integra Soziale Dienste gGmbh).

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Spendenwettbewerb: agilis sucht wieder Projekte mit Herz

Was haben ein Jonglierkurs für psychisch erkrankte Menschen und Schwimmkurse für Grundschulkinder gemeinsam? Es sind zwei gemeinnützige Projekte aus der Region, die Vorbildcharakter haben. 2018 wurden sie im Rahmen des Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ als zwei von sechs Gewinnern ausgezeichnet. Für den Spendenwettbewerb 2019, der mit bis zu 1.000 Euro pro Projekt dotiert ist, kann man sich ab sofort bewerben.

Der Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ fördert Projekte von Vereinen, Organisationen und Initiativen, die den Menschen im agilis-Streckennetz zugutekommen. „Im letzten Jahr haben uns jeweils drei Bewerbungen pro Netz mit einer kreativen, außergewöhnlichen oder besonders herzlichen Aktion überzeugt,“ so Dr. Axel Hennighausen, Geschäftsführer von agilis. „Wir sind schon gespannt auf die diesjährigen Projekte.“ Je Netz werden 1.000 Euro für den 1. Platz, 500 Euro für den 2. Platz und 250 Euro für den 3. Platz ausgeschüttet. Bedingung für die Teilnahme ist lediglich, dass eine gemeinnützige Aktion, zum Beispiel aus den Bereichen Kultur, Bildung, Sport oder Jugendförderung, geplant ist, die den Menschen in der Region zugutekommt.

Wie viele spannende Initiativen es in diesen Bereichen gibt, zeigen die Sieger aus dem vergangenen Jahr. Prämiert wurde u.a. das Kochbuch „Reing`schmeckt – ein kulinarischer Blick über den Tellerrand“ des Diakonischen Werks Neu-Ulm, der Förderkreis eines Technischen Hilfswerks Marktredwitz, die ehrenamtlich organisierte Ramsadeeler Seniorenhilfe und auch der Ausflug der Selbsthilfegruppe „Asperger Kultur Regensburg“, der ohne die finanzielle Unterstützung durch den Spendenwettbewerb nicht möglich gewesen wäre: „Dank der Spende von agilis konnten wir Mitte Oktober diesen Jahres eine mehrtägige Gruppenfahrt an den Chiemsee erleben. Gerade solche Ausflüge bieten uns die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch, es ist ein Weg aus der Isolation und verbessert unsere Lebensqualität“, berichtet Anke Kidan, Mitglied von Asperger Kultur Regensburg. „Mit ihrer großzügigen Spende lieferte agilis einen Beitrag zur Inklusion von Autisten in die Gesellschaft, wofür wir ganz herzlich Danke sagen möchten.“

Bildnachweis Beitragsbild: Foto agilis

Bild 1: Die Selbsthilfegruppe „Asperger Kultur Regensburg“, die beim letztjährigen Spendenwettbewerb im Netz Mitte den ersten Platz gewann, finanzierte von der Spende einen Ausflug an den Chiemsee. Foto: privat.

Bild 2: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen ist gespannt auf die Einreichungen in diesem Jahr: „Durch diesen Wettbewerb wird einem erst bewusst, wie viele unglaublich engagierte Menschen es in den agilis-Netzen gibt, die ehrenamtlich und mit viel Herzblut einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.“ Foto: agilis/Clemens Mayer

Eine solche Resonanz begeistert Dr. Axel Hennighausen: „Durch den Wettbewerb wird einem erst bewusst, wie viele unglaublich engagierte Menschen es in den agilis-Netzen gibt, die ehrenamtlich und mit viel Herzblut einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.“ Der Jury wird es auch dieses Jahr nicht leicht fallen, unter den Bewerbungen eine Auswahl zu treffen. Bewertet werden sie nach den Kriterien „Projektidee und -ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Eingereicht werden können die Bewerbungsunterlagen ab sofort bis 26. Juli 2019 auf folgenden Wegen:

agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG
agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG
Stichwort „agilis kommt an“
Galgenbergstraße 2a
93051 Regensburg

Die Teilnahmebedingungen sind unter agilis.de/spendenwettbewerb einsehbar.

Bild: agilis

agilis sucht wieder Projekte mit Herz

Was haben ein Jonglierkurs für psychisch erkrankte Menschen und Schwimmkurse für Grundschulkinder gemeinsam? Es sind zwei gemeinnützige Projekte aus der Region, die Vorbildcharakter haben. 2018 wurden sie im Rahmen des Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ als zwei von sechs Gewinnern ausgezeichnet. Für den Spendenwettbewerb 2019, der mit bis zu 1.000 Euro pro Projekt dotiert ist, kann man sich ab sofort bewerben.

Der Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ fördert Projekte von Vereinen, Organisationen und Initiativen, die den Menschen im agilis-Streckennetz zugutekommen. „Im letzten Jahr haben uns jeweils drei Bewerbungen pro Netz mit einer kreativen, außergewöhnlichen oder besonders herzlichen Aktion überzeugt,“ so Dr. Axel Hennighausen, Geschäftsführer von agilis. „Wir sind schon gespannt auf die diesjährigen Projekte.“ Je Netz werden 1.000 Euro für den 1. Platz, 500 Euro für den 2. Platz und 250 Euro für den 3. Platz ausgeschüttet. Bedingung für die Teilnahme ist lediglich, dass eine gemeinnützige Aktion, zum Beispiel aus den Bereichen Kultur, Bildung, Sport oder Jugendförderung, geplant ist, die den Menschen in der Region zugutekommt.

Wie viele spannende Initiativen es in diesen Bereichen gibt, zeigen die Sieger aus dem vergangenen Jahr. Prämiert wurde u.a. das Kochbuch „Reing`schmeckt – ein kulinarischer Blick über den Tellerrand“ des Diakonischen Werks Neu-Ulm, der Förderkreis eines Technischen Hilfswerks Marktredwitz, die ehrenamtlich organisierte Ramsadeeler Seniorenhilfe und auch der Ausflug der Selbsthilfegruppe „Asperger Kultur Regensburg“, der ohne die finanzielle Unterstützung durch den Spendenwettbewerb nicht möglich gewesen wäre: „Dank der Spende von agilis konnten wir Mitte Oktober diesen Jahres eine mehrtägige Gruppenfahrt an den Chiemsee erleben. Gerade solche Ausflüge bieten uns die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch, es ist ein Weg aus der Isolation und verbessert unsere Lebensqualität“, berichtet Anke Kidan, Mitglied von Asperger Kultur Regensburg. „Mit ihrer großzügigen Spende lieferte agilis einen Beitrag zur Inklusion von Autisten in die Gesellschaft, wofür wir ganz herzlich Danke sagen möchten.“

Bild 1: Die Selbsthilfegruppe „Asperger Kultur Regensburg“, die beim letztjährigen Spendenwettbewerb im Netz Mitte den ersten Platz gewann, finanzierte von der Spende einen Ausflug an den Chiemsee. Foto: privat.

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Bild 2: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen ist gespannt auf die Einreichungen in diesem Jahr: „Durch diesen Wettbewerb wird einem erst bewusst, wie viele unglaublich engagierte Menschen es in den agilis-Netzen gibt, die ehrenamtlich und mit viel Herzblut einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.“ Foto: agilis/Clemens Mayer

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Eine solche Resonanz begeistert Dr. Axel Hennighausen: „Durch den Wettbewerb wird einem erst bewusst, wie viele unglaublich engagierte Menschen es in den agilis-Netzen gibt, die ehrenamtlich und mit viel Herzblut einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.“ Der Jury wird es auch dieses Jahr nicht leicht fallen, unter den Bewerbungen eine Auswahl zu treffen. Bewertet werden sie nach den Kriterien „Projektidee und -ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Eingereicht werden können die Bewerbungsunterlagen ab sofort bis 26. Juli 2019 auf folgenden Wegen:

agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG
agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG
Stichwort „agilis kommt an“
Galgenbergstraße 2a
93051 Regensburg

Die Teilnahmebedingungen sind unter agilis.de/spendenwettbewerb einsehbar.