Die Fahrgastversteherinnen

Anja Riedl und Jennifer Raab sind in der Fahrgastsprechstunde vor Ort für Sie da!

Frau Riedl, was hat es mit der Fahrgastsprechstunde vor Ort auf sich?

Riedl: Bei der Fahrgastsprechstunde vor Ort stehen wir unseren Fahrgästen Rede und Antwort und zwar mitten in der jeweiligen Gemeinde oder Stadt, zum Beispiel am Bahnhof. Man kann uns alles fragen, Ideen oder Verbesserungsvorschläge vorbringen oder auch Kritik äußern.

 

Gibt es dafür nicht die Fahrgastsprechstunden im Zug?

Raab: Ja, das stimmt. Doch an den Fahrgastsprechstunden im Zug kann nicht jeder teilnehmen, weil sie auf einer bestimmten Strecke stattfinden. Mit der Fahrgastsprechstunde vor Ort bringen wir die Sprechstunden quasi zu unseren Kunden nach Hause. Die Termine werden schon bald auf unseren agilis-Kanälen bekannt gegeben.

 

Vorher würden wir Sie gerne etwas näher kennenlernen. Wie sind Sie denn zu agilis gekommen?

Riedl: Nach meinem BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing kam ich ganz klassisch über eine Stellenausschreibung zu agilis. Im Prinzip: raus aus dem Studium, rein zu agilis.

Raab: Bei mir war es ähnlich. Ich wurde gleich nach meinem Studium der Soziologie als Praktikantin eingestellt und danach als Marketingreferentin übernommen. Das war alles sehr spannend, da ich zum Betriebsstart angefangen habe und 2010 ja noch kein einziger Zug gefahren ist. Seit 7 Jahren bin ich zudem die Streckenmanagerin für das Netz Mitte.

 

Und wie sieht ihr Arbeitsalltag so aus?

Raab: Ziemlich abwechslungsreich, denn als Streckenmanagerin bin ich erste Ansprechpartnerin für alle, die mit agilis kooperieren wollen, zum Beispiel Kommunen, Wirtschaftsbetriebe oder Veranstalter. Als Marketingreferentin kümmere ich mich außerdem um verschiedene Werbemaßnahmen, Aktionen und Publikationen. Da sieht kein Tag wie der andere aus.

Riedl: Bei mir ist es ähnlich. Nur ist Jenny bei agilis für das Streckennetz Mitte zuständig und ich für das Streckennetz Nord.

 

Und was machen Sie in Ihrer Freizeit? Besitzen Sie als Eisenbahner die obligatorische Modelleisenbahn im Keller?

Riedl: Tatsächlich ja! Auf dem Dachboden. Aber mit der haben hauptsächlich meine Brüder in Kindertagen gespielt. In meiner Freizeit beschäftige ich mich sehr viel mit Gesang und Hochzeitsplanung. Ein absolutes Kontrastprogramm zum Job.

Raab: Bei der Modelleisenbahn muss ich leider passen, auch wenn ich Zugfahren liebe. Am liebsten bin ich in der Natur und beschäftige mich mit Herkunft und Besonderheiten von Pflanzen und Heilkräuter am Wegesrand.

 

Freuen Sie sich schon auf die Fahrgastsprechstunden vor Ort?

Riedl: Sehr. Das mag ich so an meinem Job, dass man so nah dran ist an den Menschen.

Raab: Ich freu mich auch schon. Ich hoffe, dass viele Fahrgäste die Gelegenheit nutzen, um ganz offen mit uns zu reden.

 

Sie haben vorab Fragen an die Streckenmanagerinnen? Schreiben Sie uns gerne über das Kontaktformular!

Fahrgast-Sprechstunde: Anregungen, Kritik und Lob erwünscht!

Wie reagiert agilis auf Störfälle? Warum kommt es manchmal so kurzfristig zu Schienenersatzverkehr? Warum kann nicht jeder Anschlusszug erreicht werden? Und wer entscheidet eigentlich, welche Gemeinde angefahren wird und welche nicht?

Wenn Sie uns schon immer einmal Ihre Fragen stellen oder Ihre Meinung sagen wollten, dann haben Sie jetzt die Gelegenheit dazu! Wir stehen Ihnen für Ihre Fragen, Ideen und Anregungen Rede und Antwort. Egal, ob Kritik oder Lob, agilis – Ihrer Bahn in der Region – liegt am Herzen, was Sie denken. Deshalb findet am Donnerstag, den 7. November 2019 eine Fahrgastsprechstunde mit unserem Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen, unserem Leiter Betrieb Matthias Mader und unserer Streckenmanagerin Anja Riedl statt. An diesem Tag fahren die Drei auf der beliebten Pendlerstrecke Coburg – Bad Rodach mit und stehen Interessierten Rede und Antwort.

Während der Zugfahrt können Sie alle Anliegen vorbringen, die Ihnen wichtig sind. „Egal ob Fragen, Verbesserungsvorschläge oder konstruktive Kritik – wir haben für alles ein offenes Ohr“, so Dr. Axel Hennighausen.

Bei folgenden Verbindungen können sich Fahrgäste am 7. November im agilis-Netz Nord direkt mit der agilis-Geschäftsleitung austauschen:

  • ag 84548 ab Coburg um 15:33 Uhr | an Bad Rodach um 15:57 Uhr
  • ag 84549 ab Bad Rodach um 16:02 Uhr | an Coburg um 16:25 Uhr
  • ag 84550 ab Coburg um 16:33 Uhr | an Bad Rodach um 16:57 Uhr
  • ag 84551 ab Bad Rodach um 17:02 Uhr | an Coburg um 17:25 Uhr

 

Eine Anmeldung zur Fahrgastsprechstunde ist nicht erforderlich, Sie müssen aber im Besitz eines gültigen Fahrscheins sein.

Wir freuen uns auf Sie!

Suu a Gewaaf: Fränkische Klischees auf dem Prüfstand

Wortkarg, eigenbrödlerisch und nicht sehr gesellig – den Franken wird vieles nachgesagt. Doch stimmen die Vorurteile? Die Events, die im Sommer im Netz Nord von agilis stattfinden, legen das Gegenteil nahe. Zum Tag der Franken (06./07.07.) stellt das Eisenbahnunternehmen die spannendesten vor. 

Daham is am scheensten.

Der Franke bleibt lieber zuhause als unter Leute zu gehen, lautet eines der wohl gängigsten Klischees. Dass dies nicht unbedingt zutrifft, zeigen die unzähligen Veranstaltungen, auf denen sich der Franke überaus gesellig gibt, beispielsweise auf dem Kulmbacher Altstadtfest  (05.07.-07.07.) oder dem Hofer Volksfest (26.07.-04.08.) Hier erlebt man live, wie kommunikativ und kontaktfreudig es in Franken zugeht.

Wer hat Kerwa? Mir ham Kerwa.

Kerwa, Feuerwehrfeste und Faschingsumzüge – für mehr Kultur ist der Franke angeblich nicht zu haben. Tatsächlich schaut man hierzulande kulturell oft über den Tellerrand – sei es beim Fest der Porzelliner in Selb (01.08.-05.08.), beim Flechtkulturfestival in Lichtenfels (13.09.) oder beim Tucher Blues- und Jazzfestival in Bamberg (02.08-11.08). Drei von vielen Gelegenheiten, bei denen man Franken trifft, die offen sind für Neues und sich gerne inspirieren lassen.

Woanders is a nedd anders.

Frei nach diesem Motto soll sich der Franke vor dem Unbekannten eher scheuen und nicht sehr weltoffen sein. Events wie die Bayreuther Festspiele (25.07. – 28.08.), das dortige Afrika-Karibik-Festival (19.07.-21.07.) oder das Sambafestival in Coburg (12.07.-14.07.) hinterlassen einen anderen Eindruck. Besucher erwartet internationales Flair und mondäne, aufgeschlossene Gastgeber.

Brodwerscht, Schäuferla und Bier.

Kulinarisch lässt man sich in Franken nicht beirren? Mitnichten. Im Norden Bayerns ist die kulinarische Vielfalt zu Hause. Wer sie verkosten möchte, sollte dem Foodtruck Festival in Hof (17.08.-18.08.), dem Craft Brauer Festival 2019 in Bayreuth (06.09.-07.09.) oder dem Genussfest in Bad Staffelstein (08.09.) einen Besuch abstatten. Vor Ort gibt es viele originelle Angebote, die zeigen, dass es ein Frankenland jenseits von Küchla und Glöß gibt – und jenseits von den typischen Klischees.

Bild 1: agilis Bahnhof in Rehau (Foto: Jörg Schäfer)

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agilis-Geschäftsleitung stellt sich Fahrgastanliegen

Die agilis-Geschäftsleitung legt großen Wert auf die Wünsche und Anregungen der Fahrgäste. Auf der Strecke Bayreuth Hbf – Hochstadt-Marktzeuln suchten Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer, und Matthias Mader, Leiter Betrieb Netz Nord, am Dienstag, den 4. Juni, im Rahmen einer Fahrgastsprechstunde den direkten Austausch mit den agilis-Kunden. Weitere Termine sind bereits in Planung.

Dem Eisenbahnunternehmen agilis ist wichtig, was seine Fahrgäste denken. Das machten Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen und der Leiter Betrieb Matthias Mader bei der ersten Fahrgastsprechstunde im Netz Nord deutlich. Am Nachmittag pendelten die beiden zur Hauptverkehrszeit auf der Strecke Bayreuth Hbf – Hochstadt-Marktzeuln und standen Interessierten Rede und Antwort.

Allerlei Fragen, Anregungen und auch sehr viel Lob wurden von den Fahrgästen an die beiden Vertreter des Eisenbahnverkehrsunternehmens herangetragen. „Wir suchen den direkten Austausch mit unseren Fahrgästen, um unsere Dienstleistung immer weiter zu verbessern und die Zugfahrt mit agilis so angenehm wie möglich zu gestalten. Wichtig ist für uns zu signalisieren: Wir – Ihre Bahn in der Region – kümmern uns“, erklärt Dr. Hennighausen.

Beide waren positiv überrascht, wie konstruktiv und detailliert die Kritik der Sprechstundenteilnehmer ausfiel. Auch kreative Ideen wurden eingebracht, zum Beispiel die Anregung von neuen Haltestellen oder die verbesserte Anbindung von Bussen. „Wir haben alle Anliegen zusammengetragen und werden sie nun intern sowie mit den zuständigen Behörden und Unternehmen diskutieren“, so Matthias Mader.

Aufgrund der positiven Resonanz wird das Format der Fahrgastsprechstunde sowohl im Netz Nord als auch im Netz Mitte auf verschiedenen Strecken fortgeführt. Die nächsten Termine werden zeitnah sowohl auf der Website (www.agilis.de) als auch auf der Facebook-Seite (agilis Eisenbahn) bekannt gegeben.

Bild 1: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Foto: agilis

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Bild 2: Regio-Shuttle von agilis. Foto: agilis

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