Kleine Details, große Wirkung: Ein Blick hinter die Kulissen der agilis-Servicequalität

Wie schafft es agilis, das BEG-Ranking zur Servicequalität mit dem Netz Nord seit acht Jahren anzuführen und sich auch mit dem Netz Mitte auf den vorderen Plätzen zu behaupten? Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), und ein Vertreter aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr haben hinter die Kulissen des Eisenbahnverkehrsunternehmens geblickt, um genau das herauszufinden. Bei einer Werkstattführung in Regensburg erklärten die agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen und Dr. Michael Vulpius die „Serviceformel“ von agilis.

Um die ausgezeichnete Leistung der agilis-Teams beider Netze im BEG-Ranking zur Servicequalität zu würdigen, kamen BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs und ein Vertreter des Ministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr persönlich beim Verkehrsunternehmen vorbei. Im Gepäck hatten sie die Urkunde für den ersten Platz im Bereich Servicequalität, die Dr. Axel Hennighausen und Dr. Michael Vulpius stellvertretend für das gesamte Unternehmen entgegennahmen. „In unserem Ranking zur Servicequalität belegt agilis schon seit Jahren Spitzenpositionen, was bereits 2018 vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit dem Bayerischen Eisenbahnpreis gewürdigt wurde. Dazu gratulieren wir ganz herzlich und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit“, so die BEG-Geschäftsführerin.

Wie agilis jährlich mit Bestnoten in der Servicequalität glänzen kann, verrieten die agilis-Geschäftsführer im Anschluss bei einer Führung durch die Regensburger Werkstatt des Unternehmens: „Das Geheimnis unseres konstant hohen Qualitätsniveaus steckt in zahlreichen kleinen, manchmal gefühlt trivialen Details. In der Summe bewirken sie aber spürbare Qualitätsunterschiede für unsere Fahrgäste“, erklärte Dr. Hennighausen seinen Besuchern. „Die Basis bilden unsere engagierten Mitarbeiter. Wir verstehen uns als regional verwurzeltes Unternehmen, in dem jeder seinen Teil zum Erfolg beiträgt“, so Dr. Vulpius. Jeder könne bei agilis Vorschläge zur Erhöhung der Servicequalität auf kurzem Wege einbringen. So seien schon viele Ideen schnell und erfolgreich umgesetzt worden.

Ein Beispiel dafür sind die maßgefertigten Mülleimer. Die herkömmlichen Behältnisse waren viel zu klein, als dass alle Verpackungen und Brotzeitreste dort Platz gefunden hätten. Damit wollte sich das Eisenbahnunternehmen nicht zufrieden geben und begab sich auf eine lange Suche. Das Resultat: passgenaue Behältnisse vom Metallbauer. Die zunächst kleine Veränderung habe sich über die Dauer äußerst positiv auf die Sauberkeit im Fahrzeug ausgewirkt. Die Liste solcher Beispiele ließe sich beliebig fortsetzen, vom Spezialteppich im Einstiegsbereich bis zum entkalkten Wasser für die Sanitäreinrichtungen.

 

Sauberkeit wichtiger denn je

Die überdurchschnittliche Fahrzeugsauberkeit von agilis war es auch, die im diesjährigen Ranking zur Servicequalität den Ausschlag für die volle Punktzahl im Netz Nord und die gute Platzierung im Netz Mitte gegeben hat. „Gerade in der momentanen Situation ist das für unsere Fahrgäste natürlich ein wichtiges Thema. Das ohnehin hohe Reinigungsniveau wurde in den vergangenen Monaten deshalb noch weiter erhöht und angepasst“, erläutert Dr. Hennighausen. Kontaktflächen wie Taster und Handläufe sowie die Oberflächen der rund 90 WCs in den Zügen desinfiziert das Reinigungspersonal täglich, auch im laufenden Betrieb.

Für eine gelungene Gesamtwirkung legt agilis Wert darauf, dass die Fahrzeuge auch von außen in einem gepflegten Zustand sind. Dementsprechend eng sind die Intervalle für die Fahrzeugreinigung getaktet. Von der hauseigenen Waschanlage konnten sich die Gäste abschließend noch selbst ein Bild machen. Fakten zum Umweltschutz gab es obendrauf: „Die Außenwäsche unserer Züge ist nachhaltig, denn die rund 500 Liter Wasser, die wir dafür benötigen, werden nach der Wäsche größtenteils im geschlossenen Kreislauf durch Filter und Bakterienkulturen gereinigt, mit Frischwasser angereichert und für die nächste Wäsche wiedergenutzt“, so agilis-Geschäftsführer Dr. Hennighausen über die Funktionsweise.

Bild: Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft übergibt die Urkunde für den ersten Platz im BEG-Ranking zur Servicequalität an die agilis-Geschäftsführung. Im Bild von links nach rechts: Stefan Schell (Ministerialrat im Bayerischen Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr), Bärbel Fuchs (Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft), Dr. Axel Hennighausen (Geschäftsführung agilis), Dr. Michael Vulpius (Geschäftsführung agilis). Foto: agilis

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Über das BEG-Ranking zur Servicequalität

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bewertet jährlich die Servicequalität der bayerischen Eisenbahnen. Insgesamt konkurrieren derzeit 31 Wettbewerbsnetze. Bewertet werden die Kriterien „Sauberkeit der Fahrzeuge”, „Fahrgastinformation im Regel- und Störfall”, „Funktionsfähigkeit der Ausstattung”, „Serviceorientierung der Zugbegleiter” und „Kundenorientierung bei Beschwerden”. Der ermittelte Gesamtwert kann zwischen
-100 und +100 Punkten liegen. Von Anfang an konnten sich die agilis-Netze auf den oberen Rängen behaupten.

Seit Jahren erhält das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis regelmäßig Bestnoten im Ranking zur Servicequalität der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). Im vergangenen Jahr konnte das agilis-Team im Netz Nord sogar die maximale Wertung von 100 Punkten und damit zum achten Mal in Folge den ersten Platz holen. Auch das Netz Mitte steht gut da: Dank einer Bewertung mit 66,62 Punkten belegt das Eisenbahnunternehmen hier den fünften Platz und verbessert sich damit gleich um zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr.

Mehr Informationen unter www.beg-ranking-servicequalitaet.de.

Daheim unterwegs: Drei außergewöhnliche Ausflugsideen in Bayerns Mitte

Bayern ist das Urlaubsland Nummer eins in Deutschland. Statt in die Ferne zu schweifen, planen viele in den Sommerferien vor der eigenen Haustür auf Entdeckungsreise zu gehen. Aber wo anfangen? Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis hat drei außergewöhnliche Ziele in Bayerns Mitte zusammengestellt, die man bequem mit dem Zug erreichen kann.

 

Auf der Spur der Weißwurst

Durch den Wolf gedreht wird in Bayerns einzigem Metzgerei- und Weißwurstmuseum in Neumarkt nur das Fleischbrät. Als Besucher erhält man einen Einblick in die Herstellung der Brühwurst – anhand von Originalgerätschaften aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Leckere Kostproben gibt’s im Gasthof und in der Metzgerei nebenan. Führungen und Besuch sind nach Voranmeldung möglich.

 

Preis: 4 Euro, bis 10 Personen: 35 Euro, zzgl. Führung 40 Euro

Adresse: Bahnhofstraße 21, 92318 Neumarkt i. d. Oberpfalz

Anreise: ab Bahnhof Neumarkt 150 m zu Fuß (1 Minute)

Bild 1: Im Metzgerei- und Weißwurstmuseum in Neumarkt erhalten Sie einen Einblick in die Wurstmacherkunst. Foto: Hotel Wittmann

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Bild 2: Die innovativste Indoor-Kartbahn Deutschlands steht in der Neu-Ulmer Innenstadt: Mit modernsten Elektrokarts können Sie über die zweistöckige Bahn flitzen. Foto: Ecodrom

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Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Familie

Echtes Rennsport-Feeling kommt im Ecodrom in Neu-Ulm auf, eine der innovativsten Indoor-Kartbahnen Deutschlands. Lautlos surren hier Elektrokarts auf der anspruchsvollen, zweistöckigen Strecke mit 31 PS dahin und liefern sich spannende Wettrennen. Für begleitetes Fahren gibt es Zweisitzer-Karts. So können auch Kinder ab sechs Jahren mit dabei sein.

 

Einzelfahrt: 14 Euro, Grand-Prix: 29,50 Euro (Qualifying + 22 Runden)

Adresse: Industriestraße 4, 89231 Neu-Ulm

Anreise: ab Bahnhof Neu-Ulm 600 m zu Fuß (8 Minuten)

Sky Diving über Oberbayern

Wer nach dem ultimativen Adrenalinkick sucht, sollte sich mit dem Zug auf den Weg ins oberbayerische Burgheim machen. Hier hat man die Chance, sich mit dem Fallschirm in Begleitung eines erfahrenen Tandemspringers aus 3.000 Meter Höhe aus dem Flugzeug zu stürzen und 40 Sekunden mit 180 km/h im freien Fall zu erleben. Der Mut wird mit einer spektakulären Aussicht belohnt.

 

Preis: 190 Euro, Aufpreis für Video mit Handycam: 70 Euro

Adresse: Luftsportgruppe Burgheim e.V., Illdorfer Straße, 86666 Burgheim

Anreise: ab Bahnhof Burgheim ca. 1.300 Meter zu Fuß (ca. 15 Minuten)

Bild 3: Die Luftsportgruppe Burgheim e.V. bietet viele Möglichkeiten seinen persönlichen Traum vom Fliegen zu verwirklichen – sei es mit einem Tandem-Fallschirmsprung oder bei einem Mitflug in einem Motorflugzeug. Foto: Luftsportgruppe Burgheim e.V./Rainer Hassfurter

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Rein in den Zug – ab in die Lieblingsregion

Noch mehr Details zu den Ausflügen und weitere Insidertipps gibt es unter www.agilis.de/daheimunterwegs. Auf der Website hat agilis im Zuge der Kampagne „Rein in den Zug – ab in die Lieblingsregion“ viele spannende Reiseziele versammelt und sie nach Regionen sortiert.

Der neue Zugalltag: 3 Fragen an Christiane Davis, Leiterin Begleitdienst

Wie sieht es aktuell aus in den agilis-Zügen? Hat Corona den Alltag des Service-Teams auf den Kopf gestellt? Und welche Fragen stellen sich Fahrgäste zurzeit? Wir haben bei Christiane Davis, Leiterin Begleitdienst einmal nachgefragt. Sie ist seit über zwei Jahren fachlicher und disziplinarischer Ansprechpartner für alle Servicekräfte im Netz Nord.

 

Frau Davis, hat sich der Alltag der Servicekräfte durch Corona sehr verändert?

Christiane Davis: Ja, es gab schon einige Veränderungen für unser Team, wie zum Beispiel die Verstärkung der Hygienemaßnahmen. Gerade anfangs war die Situation für uns alle neu und dadurch nicht immer einfach für das Zugpersonal. Bei Fragen konnten und können die Fahrgäste jederzeit auf uns zukommen. Aber mittlerweile hat sich alles eingespielt und ziemlich normalisiert.

 

Woran merken Sie das?

Christiane Davis: Das Team und auch die Fahrgäste sind sehr entspannt. Es freut uns total, wieder bekannte Gesichter in den Zügen zu sehen. Und auch so viel positives Feedback zu bekommen. Die Situation hat uns den Fahrgästen trotz Maske und Abstand irgendwie nähergebracht, weil wir quasi alle im gleichen Boot beziehungsweise im gleichen Zug sitzen.

 

Gibt es denn Fragen, die Ihrem Team in der aktuellen Situation häufiger gestellt werden?

Christiane Davis: Anfangs wurden uns viele Fragen zur Mund-Nase-Bedeckung gestellt, zum Beispiel ob man sie zwischendurch absetzen darf und ob das Essen und Trinken im Zug erlaubt ist. Aber das hat mittlerweile nachgelassen. Zugfahren mit Maske und Abstand ist für die meisten Fahrgäste nichts ungewöhnliches mehr. Grundsätzlich sind die Fahrgäste sehr freundlich und verständnisvoll. Jetzt beantworten wir wieder mehr Fragen, die die Zugverbindungen betreffen oder zu den verschiedenen Tickets. So sieht unser neuer Zugalltag aus – fast wie vor Corona.

Bild: Christiane Davis ist Leiterin des Begleitdiensts im Netz Nord. Foto: agilis

Bayerns Bahnen im Vergleich: Servicequalität im agilis Netz Mitte spürbar gestiegen

Das agilis Netz Mitte, das entlang der Donau von Passau über Regensburg bis nach Ulm verläuft, ist das beste Elektronetz in Bayern. Das geht aus dem Jahresranking 2019 der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) hervor, die die Servicequalität aller Bahnen im Freisstaat kontinuierlich misst und auswertet. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich agilis im Netz Mitte gleich um zwei Ränge auf Platz 5 verbessert. Im Netz Nord belegt das Unternehmen zum achten Mal in Folge den Spitzenplatz.

 

In den letzten Jahren konnte agilis seine Punktzahl in beiden Netzen immer weiter steigern. „Dass wir nun sowohl im Netz Nord als auch im Netz Mitte einen weiteren Qualitätssprung schaffen, macht uns natürlich unglaublich stolz“, sagt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Im Netz Nord, das große Teile Oberfrankens, Unterfrankens und der Oberpfalz verbindet, hat das Eisenbahnverkehrsunternehmen mit 100 von 100 Punkten erstmals in der Geschichte des Rankings die höchstmögliche Bewertung erzielt. Und auch im agilis Netz Mitte ist die Servicequalität spürbar gestiegen: Dank einer Bewertung mit 66,62 Punkten (Vorjahr: 61,19 Punkte, Platz 7) belegt agilis den fünften Platz.

Das herausragende Ergebnis würdigt auch BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs: „Konstant hohe Servicequalität, wie sie agilis seit Jahren erbringt, zeugt von Leidenschaft und Dynamik. Dafür gebührt dem Team von agilis Dank und Anerkennung. agilis zählt damit eindeutig zu den Vorzeigeunternehmen im Bahnland Bayern. Spitzenleistungen wie diese machen das Bahnfahren für die Fahrgäste jedenfalls umso attraktiver.“

 

Saubere WCs und gut geschulte Zugbegleiter

„Damit die Servicequalität für unsere Fahrgäste stimmt, versuchen wir, auf unsere Leistung im BEG-Ranking jedes Jahr noch eine Schippe draufzulegen“, so Hennighausen zu den Ergebnissen. Ausschlaggebend für das gute Abschneiden im Netz Mitte sei vor allem das konstant hohe Sauberkeitsniveau in den Zügen gewesen, unter anderem die überdurchschnittlich sauberen WCs. Aber auch die Servicemitarbeiter sind den von der BEG beauftragten Testern positiv aufgefallen: In verdeckten Tests wurde ihre fachliche und soziale Kompetenz mit einer noch höheren Punktzahl als im Vorjahr bewertet, ebenso wie die Erreichbarkeit von agilis bei Beschwerden und der Bereich „Fahrgastinformation“.

 

Qualitätsprämie für Mitarbeiter

Um seinen Fahrgästen im Schienennetz rund um Regensburg künftig noch mehr Qualität zu bieten, setzt agilis auf Teamwork: So werden die Mitarbeiter am Bonus, den die BEG für gute Servicequalität an die Verkehrsunternehmen jedes Jahr vergibt, beteiligt. Außerdem werden Servicepersonal, Kundenkommunikation und Triebfahrzeugführer regelmäßig geschult und intern über alle relevanten Qualitätskennzahlen auf dem Laufenden gehalten.

Ein agilis-Zug fährt im Streckennetz.

Bild: Das agilis Netz Mitte ist das beste Elektronetz und etabliert sich 2019 mit Platz 5 im obersten Bereich des BEG-Rankings zur Servicequalität. Foto: agilis

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„Dass wir nun sowohl im Netz Nord als auch im Netz Mitte einen weiteren Qualitätssprung schaffen, macht uns natürlich unglaublich stolz.“

Dr. Axel Hennighausen, Geschäftsführer

Über das BEG-Ranking zur Servicequalität

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bewertet jährlich die Servicequalität der bayerischen Eisenbahnen. Insgesamt konkurrieren derzeit 31 Wettbewerbsnetze. Bewertet werden die Kriterien „Sauberkeit der Fahrzeuge”, „Fahrgastinformation im Regel- und Störfall”, „Funktionsfähigkeit der Ausstattung”, „Serviceorientierung der Zugbegleiter” und „Kundenorientierung bei Beschwerden”. Der ermittelte Gesamtwert kann zwischen -100 und +100 Punkten liegen. Von Anfang an konnten sich die agilis-Netze auf den oberen Rängen behaupten.

Mehr Informationen unter www.beg-ranking-servicequalitaet.de.

Aktuelle Einblicke: Unsere Mitarbeiter berichten

Langsam kündigt sich mit immer wärmeren Temperaturen in ganz Bayern der Sommer an. Pünktlich mit ihm ist ein großes Stück Normalität in den Zugverkehr zurückgekehrt. In beiden agilis-Netzen gilt seit mehreren Wochen wieder der Regelfahrplan. Die letzten Wochen und Monate waren auch für uns von agilis außergewöhnlich. Vier Kolleginnen und Kollegen blicken zurück:

Änderungen zum kleinen Fahrplanwechsel im Netz Mitte

Zugfahren wird günstiger und Verbindungen werden angepasst

Gute Nachrichten für Bahnreisende: Wenn am 14. Juni der Sommerfahrplan in Kraft tritt, sinken im Nahverkehr die Fahrkartenpreise. Außerdem ändern sich einige Verbindungen auf der Donautalbahn im agilis Netz Mitte. Die Neuerungen wurden in enger Abstimmung mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft, die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, umgesetzt. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

Günstiger Zugfahren

Mit dem kleinen Fahrplanwechsel werden viele Bahntickets günstiger, unter anderem kostet das Bayern-Ticket dann 25 statt 26 Euro, jede weitere Person wird mit sieben statt bisher acht Euro berechnet. Bei einer Gruppe von fünf Personen kostet dieses bayernweite Tagesticket dann nur noch 10,60 Euro pro Person.

In diesem Zuge wird die bisherige Angebotspalette vereinfacht und das regionale Servus-Ticket eingestellt. Dieses galt in den Zügen von agilis und Länderbahn und dem DB-Parallelverkehr in Bayern. Da das Bayern-Ticket nun jedoch nahezu auf den selben Preis gesenkt wird, beziehungsweise es ab drei Personen sogar günstiger wird als das bisherige Servus-Ticket, ist das Bayern-Ticket ab dem Fahrplanwechsel das bessere Angebot. Bis zum 13.06.2020 können die Servus-Tickets noch für beliebige Geltungstage binnen der folgenden drei Monate erworben werden.

Fahrplanänderungen

Mit dem Fahrplanwechsel ändern sich außerdem Zugverbindungen auf der Donautalbahn im agilis Netz Mitte. Die Anpassungen im Überblick:

  • Durch den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Donauwörth ist ab dem 15. Juni bei fast allen Zügen ein Umstieg in Donauwörth notwendig.
  • Die Kreuzung zweier Züge in Neustadt a. d. Donau wurde neu geplant. Dadurch verschieben sich im Abschnitt Ingolstadt – Saal bei einzelnen Zügen die Abfahrtszeiten um wenige Minuten.
  • Einzelne Fahrten zwischen Ingolstadt Hbf und Ingolstadt Nord entfallen.

 

Die neuen Fahrpläne sind in Kürze in den agilis-Zügen und bei allen bekannten Auslagepartnern erhältlich. Auf der agilis-Homepage stehen sie zudem zum Download bereit: agilis.de/fahrplaene. Fragen beantwortet die agilis-Kundenkommunikation gerne telefonisch unter 0800 589 28 40 (Mo-Fr 6-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr, kostenfrei) oder unter agilis.de/kontakt.

Spendenwettbewerb „agilis kommt an“: agilis verdoppelt zum 10-jährigen Jubiläum die Prämien

Vor rund zehn Jahren, am 12. Dezember 2010, nahm agilis im Regensburger Stern den Betrieb auf. Diesen Geburtstag möchte das regionale Eisenbahnunternehmen mit seinen Fahrgästen feiern und hat verschiedene Aktionen geplant. Eine davon ist der Spendenwettbewerb „agilis kommt an“, bei dem sich Vereine, Organisationen und Initiativen auf eine Prämie von bis zu 2.000 Euro freuen können.

 

„Es gibt viele Menschen in der Region, die sich freiwillig zum Beispiel in den Bereichen Jugendförderung, Bildung oder Integration engagieren“, sagt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Den Einsatz dieser Menschen will agilis mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ würdigen. „Und auch finanziell etwas Rückenwind geben, um soziale Projekte anzuschieben oder weiterzuverfolgen“, ergänzt Hennighausen.

 

Mehr Geld für Projekte mit Herz

Dieses Jahr können sich die Gewinner im Jubiläums-Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ über doppelt so hohe Prämien freuen: Es werden 2.000 Euro für den 1. Platz, 1.000 Euro für den 2. Platz und 500 Euro für den 3. Platz ausgeschüttet. Bedingung für die Teilnahme ist lediglich, dass die Projekte im agilis Netz Mitte liegen und aus den Bereichen Gesellschaft, Sport, Kultur, Jugendförderung, Bildung oder Integration stammen. Eingereicht werden können die Bewerbungsunterlagen ab sofort bis 31.07.2020.

Weitere Aktionen zum zehnjährigen Jubiläum sind geplant. „Feiern werden wir mit unseren Fahrgästen auf jeden Fall, denn sie haben uns auf unserer spannenden Reise die ganze Zeit über begleitet“, betont Hennighausen. „Dafür können wir nicht oft genug Danke sagen.“

Zum Spendenwettbewerb „agilis kommt an“

Für den Spendenwettbewerb können sich alle Vereine, Organisationen und Initiativen aus dem agilis Streckennetz Mitte bewerben, die sich in den Bereichen Gesellschaft, Sport, Kultur, Jugendförderung, Bildung oder Integration engagieren. Die Bewerbungsunterlagen können ab sofort bis 31.07.2020 eingereicht werden:

  • über das Kontaktformular auf agilis.de/spendenwettbewerb
  • per E-Mail an kommt-an@agilis.de
  • per Post an:

           agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG

           Stichwort „agilis kommt an“

           Galgenbergstraße 2a

           93051 Regensburg

Bild 1: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen ist gespannt auf die Einreichungen in diesem Jahr: „Mit dem Spendenwettbewerb können wir etwas finanziellen Rückenwind geben, um soziale Projekte anzuschieben oder weiterzuverfolgen.“ Foto: agilis/Clemens Mayer

Bild 2: Beim Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ können sich Vereine, Initiativen und soziale Einrichtungen bewerben, die sich in der Region engagieren. Foto: agilis

Netz Mitte: Vom Start-up zum etablierten Verkehrsbetrieb

Angefangen hat agilis im Netz Mitte, das sich heute auf einer Länge von rund 450 Kilometer entlang der Donau von Passau über Regensburg bis nach Ulm erstreckt, mit einer Handvoll Mitarbeiter. Eisenbahnwerkstatt, Firmensitz und Verwaltungsinfrastruktur – all das musste nach dem Gewinn der Ausschreibungen vor Betriebsstart 2010 erst einmal aufgebaut werden. Doch das junge Unternehmen wuchs: Innerhalb nur eines Jahrzehnts hat es sich vom Start-up zum etablierten Verkehrsbetrieb entwickelt. Heute betreibt agilis etwa zehn Prozent des bayerischen Schienenpersonennahverkehrs und zählt in den Netzen Mitte und Nord insgesamt rund 400 Beschäftigte.

Quereinstieg in Zeiten von Corona: Wie agilis Lokführer ausbildet und anwirbt

Triebfahrzeugführer sind systemrelevant, das wurde spätestens mit zunehmender Ausbreitung des Corona-Virus deutlich. Der Beruf gilt als krisensicher, denn er trägt zur öffentlichen Daseinsvorsorge bei. Zuletzt litt die Branche unter akutem Fachkräftemangel – die Suche nach Triebfahrzeugführern bei agilis geht daher auch im Moment intensiv weiter. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz in Regensburg geht bei der Ausbildung neue Wege.

Seit diesem Februar bereiten sich zwölf angehende Triebfahrzeugführer bei agilis für ihren Umstieg auf die Schiene vor. Um die Ausbildung der zukünftigen Lokführer auch in Zeiten von Corona fortführen zu können, musste Ausbildungsleiter Matthias Mader improvisieren: Derzeit heißt es online pauken statt Schulbank drücken. „Wir haben den theoretischen Unterricht kurzfristig auf ein digitales Angebot umstellen können, als sich abgezeichnet hat, dass uns das Corona-Virus eine ganze Zeit lang beschäftigen wird“, erläutert Mader die Maßnahme. Der Unterricht könne dadurch auch im Moment reibungslos fortgesetzt werden. „Aber natürlich freuen wir uns auch auf das persönliche Wiedersehen mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern“, so Mader weiter. Unter bestimmten Schutzvorkehrungen sei dies bald möglich.

Suche nach neuen Bewerbern per Videochat

Gleichzeitig bemüht sich agilis schon um die nächste Generation im Führerstand: Noch in diesem Jahr sollen zwei weitere Ausbildungsgruppen mit dem Quereinstieg zum Triebfahrzeugführer beginnen. Bewerben kann sich jeder, der über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügt – der berufliche Hintergrund und das Alter sind dabei zweitrangig. Erstmals soll in diesem Jahr eine Ausbildungsgruppe direkt im Donautal nah an der künftigen Einsatzstelle ausgebildet werden. Außerdem wird wieder eine Ausbildung in Oberfranken stattfinden.

Für beide Ausbildungsgruppen kann man sich bereits bewerben. Bewerbungsgespräche finden weiterhin statt – derzeit aber ebenfalls online als Videokonferenz. Bisher habe man damit sehr gute Erfahrungen gemacht: „Die Bewerberinnen und Bewerber nehmen unser Angebot gerne an, wir konnten schon zahlreiche Gespräche führen“, erklärt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Auch für Informationen rund um die Qualifizierung stehe die Personalabteilung gerne telefonisch oder digital zur Verfügung.

Der richtige Zeitpunkt für den Umstieg

Dr. Axel Hennighausen ist sich sicher, dass genau jetzt die richtige Zeit für eine berufliche Neuorientierung ist: „Tagtäglich bringen die Triebfahrzeugführer von agilis zahlreiche Pendler und Schüler von A nach B – und zwar auch in turbulenten Zeiten wie diesen. Der Quereinstieg als Lokführer bietet Beschäftigten in wirtschaftlich schwächelnden Branchen eine neue, zukunftssichere Perspektive.“ Die Zahlen geben ihm recht: Eine Studie der Allianz pro Schiene ergab, dass Lokführer noch vor Altenpflegern und Klempnern die begehrtesten Arbeitskräfte in Deutschland sind.1 Da der ÖPNV bei der Mobilität der Zukunft eine noch größere Rolle spielen wird, wird dies auch so bleiben.

 

1 Pressemitteilung der Allianz pro Schiene vom 17. Februar 2020. Abrufbar unter: www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/lokfuehrer-sind-die-begehrtesten-arbeitskraefte.

Weiterführende Links und Kontakt

agilis-Karriereseite:
agilis.de/karriere

Details zum Beruf des Triebfahrzeugführers und zum Quereinstieg:
agilis.de/triebfahrzeugfuehrer

Informationen zur derzeitigen Ausbildungsgruppe:

www.agilis.de/ausbildung_bayreuth

 

Kontakt für Interessierte und Bewerber:

Frau Brauner, Personalreferentin

Tel: +49 (0) 941 / 206 089 157, personal@agilis.de

Die Teilnehmer der derzeitigen Qualifizierungsgruppe bei Ihrem Ausbildungsstart in Bayreuth – derzeit lernen sie aufgrund der Corona-Krise aus dem Homeoffice. Foto: agilis

Fahrplanabweichungen im agilis Netz Mitte ab 30. März 2020

Ab dem 30. März 2020 gelten bis auf Weiteres für das gesamte agilis Netz Mitte leicht geänderte Fahrpläne. Die angepassten Fahrtzeiten sind ab sofort abrufbar.

Zur Aufrechterhaltung einer Grundversorgung in der aktuellen Situation aufgrund des Corona-Virus kommt es bei agilis zu vereinzelten Einschränkungen im Zugverkehr. Deshalb gilt ab Betriebsstart am kommenden Montag, den 30. März 2020 sowohl auf der Donautalbahn zwischen Ulm und Regensburg als auch auf der Strecke Neumarkt – Passau ein Sonderfahrplan mit vereinzelten Reduzierungen.

In der aktuellen Situation wird der Fahrplan reduziert, um für alle Fahrgäste Planungssicherheit und eine stabile Grundversorgung zu erhalten. Für die Berufspendler sind ausreichend Fahrten und Kapazitäten vorhanden. Auch die wichtigsten Anschlussverbindungen wurden im Ersatzfahrplan berücksichtigt.

Alle angepassten Fahrpläne sind auf der Homepage unter www.agilis.de/abweichungen sowie auf facebook.com/agilisabweichungen abrufbar. Alle Fahrzeiten finden Fahrgäste ebenso auf bahn.de. Die agilis-Kundenkommunikation steht den Fahrgästen telefonisch unter 0800 589 28 40 (Mo-Fr 6-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr, kostenfrei) oder unter www.agilis.de/kontakt zur Verfügung.

Quereinsteiger gesucht: agilis startet neue Personalkampagne zur Gewinnung von Triebfahrzeugführern

Lokführer sind noch vor Altenpflegern und Klempnern die begehrtesten Arbeitskräfte in Deutschland. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung von Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor.1 agilis bildet deshalb seit langem selbst Triebfahrzeugführer aus und spricht ab sofort mit der Kampagne „Raus aus dem alten Job“ gezielt Personen an, die sich beruflich verändern wollen.

In Zeiten des Fachkräftemangels ist es besonders wichtig, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig bietet der Quereinstieg als Lokführer Beschäftigten in wirtschaftlich schwächelnden Branchen eine neue, zukunftssichere Perspektive. Im Rahmen einer groß angelegten Personalkampagne setzt agilis daher auf die Vorteile in der Eisenbahnbranche und den Mut zur Veränderung – egal in welchem Alter oder mit welchem beruflichen Hintergrund.

Bewerbungsfrist läuft – Ausbildung in Oberfranken und erstmals direkt im Donautal geplant

Die neue Personalmarketing-Kampagne ist ab Mitte März rund um Ulm, Donauwörth, Ingolstadt sowie Weiden und Bamberg auf Großflächenplakaten und in Printpublikationen zu sehen. An diesen Orten werden für die kommenden Ausbildungsgruppen verstärkt Quereinsteiger gesucht – die Bewerbungsfrist dafür läuft bereits. Erstmals wird in diesem Jahr eine Ausbildungsgruppe direkt im Donautal nah an der künftigen Einsatzstelle ausgebildet. Außerdem wird wieder eine Ausbildung in Oberfranken stattfinden. Die markanten Motive mit kurzen Texten sollen Interessenten zu einer beruflichen Neuausrichtung auffordern.

Zudem werden an ausgesuchten Orten in beiden agilis Streckennetzen offene Sprechstunden stattfinden. Interessenten können sich über Berufe bei agilis informieren und Bewerbungsunterlagen gleich vor Ort abgeben. Der erste Termin hierfür ist am 12.03.2020 in der Zeit von 14:00-17:30 Uhr am Bahnhof in Donauwörth. Weitere Termine sind in Planung.

 

1 Pressemitteilung der Allianz pro Schiene vom 17. Februar 2020. Abrufbar unter: www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/lokfuehrer-sind-die-begehrtesten-arbeitskraefte.

Die neue Personalkampagne von agilis soll Quereinsteiger mit Mut zur Veränderung anprechen. Foto: agilis