Projekte mit Vorbildcharakter: agilis kürt Gewinner im Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ im Netz Mitte

Die Sieger des Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ stehen fest. Bei einer symbolischen Scheckübergabe am 9. September in der Regensburger Zentrale des Eisenbahnunternehmens wurden die drei Gewinnervereine und -organisationen aus Straßkirchen, Neumarkt und Abensberg geehrt.

Mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ würdigt agilis jährlich soziale Projekte in der Region. Nun stehen die drei Gewinner für das Netz Mitte fest.

Platz 1: Pfadfinder Straßkirchen

Über 1.000 Euro und Platz 1 im diesjährigen „agilis kommt an“-Spendenwettbewerb darf sich der Pfadfinderstamm aus Straßkirchen freuen. Das Geld fließt komplett in die Renovierung des von der Gemeinde angeschafften und zur Verfügung gestellten Pfadfinderheims, um weiterhin als verlässlicher Treffpunkt für die Kinder- und Jugendlichen dienen zu können.

Platz 2: Schutzcafé Neumarkt

Auf Platz zwei wählte die „agilis kommt an“-Jury das Schutzcafé Neumarkt. Mit dem Spendenbetrag in Höhe von 750 Euro wollen die Betreiberinnen des Schutzcafés ihr Projekt weitervoranbringen und einen sicheren Ort für Menschen mit Gewalterfahrung schaffen. Gleichzeitig ist es ein Bestreben der Gründerinnen, über die facettenreichen Ausprägungen der Gewalt aufzuklären. Dazu sollen bald auch Workshops stattfinden.

Platz 3: TC Abensberg e.V.

Der Abensberger Tennisclub e.V. zeichnet sich besonders durch intensive Jugendarbeit aus. Um die Kosten dafür gegenzufinanzieren und auch Sonderaktionen wie die Tennisausbildung von ukrainischen Flüchtlingskindern anbieten zu können, veranstaltet der TC seit 2011 alle zwei bis drei Jahre seine „Abensberger Kultournacht“. Gagenlose Künstlerauftritte und viel ehrenamtliches Engagement der Mitglieder bringen diese bunten Abende zum Gelingen. Da aber hohe Fixkosten wie zum Beispiel für Technik, GEMA und Marketing zu tragen sind, unterstützt agilis mit 500 Euro aus dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ den Verein.

Bild 1: Die Erstplatzierten des diesjährigen Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ aus dem Netz Mitte. V.l.n.r.: Benjamin Knöpfle (agilis-Prokurist), Sabine und Simone Pfeiffer, Matthias Hilmer, Tobias Baumann  (Pfadfinder Straßkirchen).
Bild 2: V.l.n.r. Benjamin Knöpfle (agilis-Prokurist) mit den Zweitplatzierten Luisa Hofmann und Johanna Mederer (Schutzcafé Neumarkt)
Bild 3: V.l.n.r. Benjamin Knöpfle (agilis-Prokurist), Anna Maria Tuscher-Sauer und Tom Wehnert (TC Abensberg e.V.; Platz 3)

Respekt für gemeinnütziges Engagement

„Es freut uns besonders, dass wir so viel junges Engagement unter den Gewinnern und den Bewerbern allgemein hatten. Dies zeigt, dass ehrenamtliche Arbeit in den agilis-Streckennetzen Zukunft hat“, bemerkt agilis-Prokurist Benjamin Knöpfle. Besetzt war die Jury auch dieses Jahr wieder mit verschiedenen Berufsgruppen aus dem Unternehmen, darunter ein Triebfahrzeugführer, eine Servicekraft im Zug sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Werkstatt und der Verwaltung. Bewertet wurden die Projekte nach den Kriterien „Projektidee und –ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“.

Mehr Komfort für Zugreisende: agilis baut Fahrzeugflotte um

Fahrgäste, die im Netz Mitte von agilis unterwegs sind, reisen demnächst in noch komfortableren Zügen. Die ersten modernisierten Triebfahrzeuge wurden vor Kurzem in den Umlauf geschickt. Sie bieten mehr Platz für Fahrräder sowie viele praktische Ausstattungen.

Mit dem Umbau bereitet sich die regionale Bahn auf seinen Neustart vor. Im Netz Regensburg/Donautal hat agilis die Ausschreibung gewonnen und darf damit in seinem Bestandsnetz bis mindestens 2036 weiterverkehren. Die Weichen für den Betriebstart am 11. Dezember stellt man schon jetzt. „Die Modernisierung unsere Fahrzeugflotte sehen wir als Investition in die Zukunft“, betont agilis-Geschäftsführer Gerhard Knöbel. „Unsere Fahrgäste sollen bei jeder Fahrt sehen und spüren, dass Zugfahren bequemer und praktischer ist als Autofahren.“

Großzügigere Mehrzweckbereiche

Für die Netzerweiterung nach Nürnberg, die ab 2024 gilt, hat agilis bereits 23 hochmoderne Mireo-Züge von Siemens bestellt. Nun bekommen die 26 Züge aus der Bestandsflotte nacheinander ein neues Gesicht. Die beiden ersten rundum erneuerten Triebwagen – ein Vierteiler und ein Dreiteiler der Marke Coradia Continental – zeigen, was bald für alle Fahrgäste im Netz Mitte Standard sein wird. Was besonders auffällt: Die Mehrzweck- und Einstiegsbereiche wurden sehr großzügig gestaltet, was vor allem Familien und Freizeitreisenden entgegen kommt. Der Klappsitz neben der Tür entfällt. Dafür entsteht mehr Raum für Gepäck oder Fahrräder.

Bild 1: Die Sitze in der ersten Klasse sind mit nachhaltigem E-Leather bezogen. Foto: agilis

Mehr Platz für Laptops und Bücher

In der zweiten Klasse wird es darüber hinaus mehr Ablagefläche geben. Auf allen Plätzen finden Zugreisende bald einen Klapptisch und Bechermulden vor. Ausgewählte Vierersitzgruppen erhalten einen Tisch oder ein Tischchen für Getränke. „Auch an unsere kleinen Fahrgäste haben wir gedacht“, so Knöbel. Je ein Tisch pro Zug wird mit kindergerechtem Digitaldruck gestaltet. Um die Optik abzurunden, tauscht agilis in der zweiten Klasse zudem alle Armlehnen aus.

Nachhaltige Lederausstattung

Ein Upgrade gibt es auch für die erste Klasse. Hier wurde die Sitzplatzanordnung optimiert, die Anzahl der Sitzplätze bleibt unverändert. Dafür lässt agilis alle Bezüge inklusive Kopfstützen mit nachhaltig hergestelltem E-Leather beziehen. In den Vierersitzgruppen kann man seine Füße demnächst unter großen klappbaren Tischen ausstrecken. Auf allen Sitzplätzen sind klappbare Mittelarmlehnen vorgesehen. Außerdem gibt es bei allen Zweiersitzreihen nun Klapptische mit Bechermulden.

Gratis-WLAN und automatische Fahrgastzählung

Neben der neuen Innenausstattung hält in die agilis-Flotte mehr moderne Technik Einzug. So wird im Zuge des Umbaus in jedes Fahrzeug ein automatisches Fahrgastzählsystem integriert. „Damit können wir künftig genau messen, wie gut unsere Fahrzeuge ausgelastet sind und die Kapazitäten weiter optimieren“, so agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Was für viele Reisende aber noch spannender ist: Zum Betriebsstart im Dezember wird das kostenfreie WLAN in den Zügen verfügbar sein.

Bild 2: Die Mehrzweck- und Ein-stiegsbereiche sind in den umge-bauten Zügen sehr großzügig gestaltet. Foto: agilis

Bild 3: Jeder Sitzplatz in der zweiten Klasse ist künftig
mit einem Klapptisch ausgestattet. Foto: agilis

Noch mehr Komfort: Umbau unserer Coradia Continental gestartet

Umbau der Coradia-Fahrzeugflotte gestartet

 

Am 11. Dezember 2022 startet die erste Betriebsstufe für unser Streckennetz Regensburg/Donautal, kurz RDO. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen im Hintergrund. Wir freuen uns, dass die ersten zwei umgebauten Coradia-Triebfahrzeuge nun startklar sind und ab sofort im Netz Mitte unterwegs sind!

Kommen Sie mit unserem PICO auf eine kleine Tour durch unseren ersten umgebauten Coradia!

Fahrgäste, die im Netz Mitte von agilis unterwegs sind, reisen demnächst in noch komfortableren Zügen. Die ersten modernisierten Triebfahrzeuge wurden vor Kurzem in den Umlauf geschickt. Sie bieten mehr Platz für Fahrräder sowie viele praktische Ausstattungen.

Mit dem Umbau bereitet sich die regionale Bahn auf seinen Neustart vor. Im Netz Regensburg/Donautal hat agilis die Ausschreibung gewonnen und darf damit in seinem Bestandsnetz bis mindestens 2036 weiterverkehren. Die Weichen für den Betriebstart am 11. Dezember stellt man schon jetzt. „Die Modernisierung unsere Fahrzeugflotte sehen wir als Investition in die Zukunft“, betont agilis-Geschäftsführer Gerhard Knöbel. „Unsere Fahrgäste sollen bei jeder Fahrt sehen und spüren, dass Zugfahren bequemer und praktischer ist als Autofahren.“

Großzügigere Mehrzweckbereiche

Für die Netzerweiterung nach Nürnberg, die ab 2024 gilt, hat agilis bereits 23 hochmoderne Mireo-Züge von Siemens bestellt. Nun bekommen die 26 Züge aus der Bestandsflotte nacheinander ein neues Gesicht. Die beiden ersten rundum erneuerten Triebwagen – ein Vierteiler und ein Dreiteiler der Marke Coradia Continental – zeigen, was bald für alle Fahrgäste im Netz Mitte Standard sein wird. Was besonders auffällt: Die Mehrzweck- und Einstiegsbereiche wurden sehr großzügig gestaltet, was vor allem Familien und Freizeitreisenden entgegen kommt. Der Klappsitz neben der Tür entfällt. Dafür entsteht mehr Raum für Gepäck oder Fahrräder.

Mehr Platz für Laptops und Bücher

In der zweiten Klasse wird es darüber hinaus mehr Ablagefläche geben. Auf allen Plätzen finden Zugreisende bald einen Klapptisch und Bechermulden vor. Ausgewählte Vierersitzgruppen erhalten einen Tisch oder ein Tischchen für Getränke. „Auch an unsere kleinen Fahrgäste haben wir gedacht“, so Knöbel. Je ein Tisch pro Zug wird mit kindergerechtem Digitaldruck gestaltet. Um die Optik abzurunden, tauscht agilis in der zweiten Klasse zudem alle Armlehnen aus.

Nachhaltige Lederausstattung

Ein Upgrade gibt es auch für die erste Klasse. Hier wurde die Sitzplatzanordnung optimiert, die Anzahl der Sitzplätze bleibt unverändert. Dafür lässt agilis alle Bezüge inklusive Kopfstützen mit nachhaltig hergestelltem E-Leather beziehen. In den Vierersitzgruppen kann man seine Füße demnächst unter großen klappbaren Tischen ausstrecken. Auf allen Sitzplätzen sind klappbare Mittelarmlehnen vorgesehen. Außerdem gibt es bei allen Zweiersitzreihen nun Klapptische mit Bechermulden.

Gratis-WLAN und automatische Fahrgastzählung

Neben der neuen Innenausstattung hält in die agilis-Flotte mehr moderne Technik Einzug. So wird im Zuge des Umbaus in jedes Fahrzeug ein automatisches Fahrgastzählsystem integriert. „Damit können wir künftig genau messen, wie gut unsere Fahrzeuge ausgelastet sind und die Kapazitäten weiter optimieren“, so agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Was für viele Reisende aber noch spannender ist: Zum Betriebsstart im Dezember wird das kostenfreie WLAN in den Zügen in Betrieb gehen.

Herzenssache: Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ im Netz Mitte unterstützt soziale Projekte in der Region

Der Jugendzeltplatz in Tapfheim, die Hundestaffel des BRK in Kelheim und die Kinderfeuerwehr in Oberweiling konnten ihr Glück kaum fassen, als sie letztes Jahr im Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ die ersten Plätze abräumten. Auch dieses Jahr haben Vereine, Organisationen und Initiativen aus der Region wieder die Chance, für ihr Engagement bis zu 1.000 Euro zu gewinnen. Bewerbungen können ab sofort bei der regionalen Bahn eingereicht werden.

 

„Unsere Vereine und ehrenamtlichen Helfer sind das Herz der Region – das konnte man in den letzten Monaten mehr denn je spüren“, sagt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Obwohl das Vereinsleben weitgehend stillstand, seien viele weiterhin am Ball geblieben, etwa durch digitale Betreuungsformate. Mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ will das Eisenbahnunternehmen den Einsatz der Ehrenamtlichen würdigen und soziale Projekte im Netzgebiet unterstützen. Der erste Platz ist mit 1.000 Euro dotiert. Für Platz zwei und drei gibt es 500 Euro und 250 Euro zu gewinnen. Eingereicht werden können alle Projekte, die im agilis Netz Mitte angesiedelt sind – egal ob sie bereits umgesetzt werden oder noch in Planung sind.

 

Große Nachfrage

„Etwas Unterstützung können momentan wohl alle Vereine gebrauchen“, betont Dr. Axel Hennighausen. Das hat nicht zuletzt die hohe Nachfrage im vergangenen Jahr gezeigt.  „Am liebsten hätten wir alle Projekte unterstützt“, so der agilis-Geschäftsführer. Welche Projekte auf dem Siegertreppchen landen, entscheidet auch in diesem Jahr wieder die „agilis kommt an“-Jury. Besetzt ist sie mit agilis-Beschäftigten aus den verschiedensten Bereichen – vom Lokführer bis hin zum Werkstattmitarbeiter. Gemeinsam bewerten sie die Projekte nach den Kriterien „Projektidee und -ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“.

Bewerbung bis zum 31. Juli möglich

Die Bewerbungsunterlagen für den Spendenwettbewerb können ab sofort bis 31.07.2021 eingereicht werden:

agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG

Stichwort „agilis kommt an“

Galgenbergstraße 2a

93051 Regensburg

Bedingung ist, dass die Projekte aus den Bereichen Gesellschaft, Sport, Kultur, Jugendförderung, Bildung oder Integration stammen.

Zuschlag im Vergabeverfahren Regensburg/Donautal: agilis verteidigt Bestandsnetz für weitere 14 Jahre

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den bayerischen Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaast plant, finanziert und kontrolliert, vergibt das Netz zwischen Ulm und Regensburg sowie zwischen Neumarkt und Plattling ab 2022 für mindestens weitere 14 Jahre an das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis. Ab Dezember 2024 wird das Streckennetz um den Regionalexpress nach Nürnberg sowie die Regionalbahn nach Gaimersheim erweitert. Pendler dürfen sich schon ab 2022 über ein noch attraktiveres Fahrplanangebot freuen.

Gute Nachrichten für die Region: Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis mit Sitz in Regensburg wird auch weiterhin das Netz Regensburg/Donautal betreiben. „Wir haben unser Bestandsnetz mit viel Herzblut verteidigt. Vor allem für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freut es uns, dass unser Qualitätskonzept überzeugt hat und wir die Strecken rund um Regensburg und entlang der Donau mit einem zugkräftigen Fahrplanangebot weiterhin bedienen dürfen“, sagt Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis. Besonders hervorzuheben weiß Hennighausen, dass die BEG dem Wunsch aus der Region nachkommt und schon ab 2022 ein verdichtetes Angebot rund um die Ballungsräume Regensburg, Ingolstadt und Ulm realisiert: „Die Attraktivität des Schienenpersonenahverkehrs für Pendler und den Freizeitverkehr steigert sich so noch einmal spürbar.“

„Auch in Zukunft werden wir unser Handeln konsequent darauf ausrichten, der Qualitätsführer im bayerischen Schienenpersonennahverkehr zu bleiben. Mit bewährtem Anspruch an Pünktlichkeit, Sauberkeit und Service, aber auch mit einigen wirklich neuen Ideen packen wir ab heute die Betriebsaufnahme an“, so Dr. Michael Vulpius, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis und zugleich Geschäftsführer der BeNEX.

Bild 1: Für mindestens 14 weitere Jahre in der Region unterwegs: Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) erteilt den Zuschlag für das Netz Regensburg/Donautal an agilis. Foto: agilis/Bastian Winter.

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Attraktives Angebot für Pendler

Bereits zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 profitieren Fahrgäste von einem dichteren Takt sowie längeren Bedienzeiten im Berufsverkehr und spätabends rund um Regensburg, Ingolstadt und Ulm: Halbstündlich können agilis-Fahrgäste künftig morgens von ca. 6 bis ca. 9 Uhr stadteinwärts und nachmittags von ca. 16 bis ca. 19 Uhr stadtauswärts auf den Streckenabschnitten Saal – Regensburg, Parsberg – Regensburg, Straubing – Regensburg; Neustadt (Donau) – Ingolstadt und Donauwörth – Ingolstadt fahren. Zusätzlich gibt es für Nachtschwärmer und Schichtarbeitende Verbindungen am späten Abend aus den Ballungszentren in die umliegenden Regionen.

Ab Dezember 2024 verbindet agilis die Regionen Niederbayern, Oberpfalz und Mittelfranken miteinander: In der zweiten Betriebsstufe mit jährlich rund 7,2 Mio. Zugkilometern fährt agilis den dann stündlich verkehrenden Regionalexpress zwischen Regensburg und Nürnberg zweistündlich über Regensburg hinaus umsteigefrei nach Plattling weiter. Außerdem verlängert die BEG die Regionalbahn-Linie Regensburg – Ingolstadt Nord über Ingolstadt Audi bis Gaimersheim. Damit wird das Fahrtangebot für Pendler zum Audi-Werksgelände noch attraktiver.

Komfort und Service im Fokus

Einen besonderen Fokus legen BEG und agilis auf den Fahrgastkomfort. So werden alle Fahrzeuge künftig über kostenfreies WLAN für die Fahrgäste verfügen. Neben den Bestandsfahrzeugen des Typs Coradia Continental von Alstom wird agilis für die Regionalexpress-Linie zwischen Nürnberg und Regensburg und die Regionalbahnverbindung Neumarkt – Plattling zusätzliche Neufahrzeuge des Typs Mireo von Siemens beschaffen. Darüber hinaus hat das Eisenbahnverkehrsunternehmen viele neue Maßnahmen im Bereich Fahrgastinformation und Service in Planung, um die Reise noch angenehmer zu gestalten. Diese werden derzeit vorbereitet und den Fahrgästen nach und nach vorgestellt.

Sichere Jobs mit Zukunft

Bereits in den kommenden Monaten wird agilis den Personalbestand massiv aufstocken und die Qualifizierungsoffensive fortsetzen. „Schon jetzt beginnen wir mit der Suche nach Kandidaten für die Qualifizierung weiterer Triebfahrzeugführer und Servicekräfte – beides attraktive, zukunftssichere und nachhaltige Jobs mit einer langfristigen Perspektive bis mindestens 2036“, weiß Dr. Axel Hennighausen. Sowohl für Triebfahrzeugführer als auch für Servicekräfte im Zug ist ein Quereinstieg in eine sichere Zukunft möglich. Für Interessierte bietet agilis ab sofort jeden ersten Dienstag im Monat eine offene Bewerbersprechstunde an, die zunächst digital stattfindet. Mehr Informationen unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde.

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Bild 2: Berufsbild mit Perspektive: Für den neuen Verkehrsvertrag benötigt agilis zahlreiche neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere Triebfahrzeugführer und Servicekräfte. Foto: agilis/Patricia Lucas

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Mehr Informationen und Downloads

Laufend aktualisierte Informationen zur Betriebsaufnahme auf unserer Homepage sowie auf unseren Social Media Kanälen www.facebook.com/agiliseisenbahn und www.instagram.com/agiliseisenbahn.

Bestes Elektronetz in Bayern: agilis Netz Mitte klettert im BEG-Serviceranking auf Platz vier

Wer in einem agilis-Zug rund um Regensburg und entlang der Donau unterwegs ist, hat an der Servicequalität kaum etwas auszusetzen. Das geht aus dem aktuellen Jahresranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) hervor, die den Service bei allen Bahnen im Freistaat kontinuierlich misst und auswertet. Mit einem neuen Höchstwert ist agilis dieses Jahr im Netz Mitte von Platz fünf auf Platz vier gestiegen und betreibt damit das beste Elektronetz in Bayern. Im Netz Nord hat das Unternehmen nur knapp Platz eins verfehlt.

In den letzten Jahren ist agilis im Netz Mitte, das entlang der Donau von Passau über Regensburg bis nach Ulm verläuft, auf der Qualitätsleiter Sprosse für Sprosse nach oben geklettert: „Dass wir es nun auf Platz vier geschafft haben, ist ein tolles Gefühl“, sagt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. „Wie es aussieht, kommt das Herzblut, das wir in unsere Arbeit stecken, bei unseren Fahrgästen an – das ist die schönste Auszeichnung von allen.“ Schon im vergangenen Jahr hatte sich die regionale Bahn auf einen Schlag um zwei Plätze im Serviceranking der BEG verbessert. Dieses Jahr hat das Unternehmen mit einer Wertung von 86,4 erneut einen Satz nach vorne gemacht und rund 20 Punkte mehr erreicht als im Vorjahr.

Kundenzufriedenheit weiter gestiegen

Vor allem in puncto Kundenzufriedenheit konnte agilis sein Ergebnis im Netz Mitte erneut toppen. Sehr zufrieden zeigten sich die Fahrgäste mit der Freundlichkeit und der Kundenorientierung des Zugpersonals, aber auch mit der Erreichbarkeit bei Beschwerden und der Fahrgastinformation. Herausragend ist darüber hinaus die Sauberkeit der Züge – ein Punkt, in dem agilis seit Jahren Bestwerte erzielt. Vom äußeren Erscheinungsbild über die Sitzplätze bis hin zu den Müllbehältern hatten die Tester der BEG so gut wie nichts zu beanstanden, insbesondere die WCs seien überdurchschnittlich sauber.

Um nächstes Jahr im Schienennetz rund um Regensburg den Sprung aufs Siegertreppchen zu schaffen, will agilis bei der Fahrgastzufriedenheit noch nachlegen. Dass agilis kontinuierlich an der Servicequalität arbeitet, würdigt auch BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs: „Bei der regelmäßigen Bewertung der Servicequalität legen wir einheitliche Maßstäbe an. agilis punktet dabei seit Jahren konstant mit Spitzenleistungen und sorgt so dafür, dass Bahnfahren für die Fahrgäste im Bahnland Bayern besonders attraktiv ist.“

Bild: agilis erreicht im Netz Mitte mit einem neuen Höchstwert den vierten Platz im BEG-Serviceranking und betreibt damit das beste Elektronetz Bayerns. Foto: agilis/Bastian Winter

Platz 2 im Netz Nord

Dieser Einsatz hat sich auch im agilis Netz Nord ausgezahlt. In dem Netzgebiet, das große Teile Oberfrankens, Unterfrankens und der Oberpfalz verbindet, hat das Eisenbahnverkehrsunternehmen im Serviceranking der BEG mit 96,71 Punkten Platz zwei erreicht – das zweithöchste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Damit liegt agilis im Netz Nord nur knapp unter dem historischen Bestwert aus dem vergangenen Jahr, als die BEG erstmals 100 von 100 Punkten vergab.

Über das BEG-Ranking zur Servicequalität

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bewertet jährlich die Servicequalität der bayerischen Eisenbahnen. Insgesamt konkurrieren derzeit 31 Wettbewerbsnetze. Bewertet werden die Kriterien „Sauberkeit der Fahrzeuge”, „Fahrgastinformation im Regel- und Störfall”, „Funktionsfähigkeit der Ausstattung”, „Serviceorientierung der Zugbegleiter” und „Kundenorientierung bei Beschwerden”. Der ermittelte Gesamtwert kann zwischen -100 und +100 Punkten liegen. Von Anfang an konnten sich die agilis-Netze auf den oberen Rängen behaupten. Mehr Informationen unter www.beg-ranking-servicequalitaet.de.

Verbesserte Verbindungen, klare Orientierung im Netz Mitte: Fahrplanwechsel und neues Liniennnummernsystem

Ab Sonntag, den 13. Dezember tritt der neue Jahresfahrplan in Kraft – auf mehreren Strecken im agilis-Netz Mitte mit verbesserten Verbindungen und Umsteigezeiten. Zusätzlich führt die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bayernweit einheitliche Linienbezeichnungen ein.

Die neuen Liniennnummernbezeichnungen der BEG, die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, werden zum Fahrplanwechsel eingeführt, um die Angebotsvielfalt im Bahnland Bayern übersichtlicher darzustellen. Sie folgen einem leicht verständlichen System und geben den Fahrgästen klare Orientierung. So setzen sie sich, unabhängig vom Betreiber, aus einer Produktbezeichnung (RE, RB, S) und einer maximal zweistelligen Nummer zusammen, zum Beispiel RB 15. Weiterführende Informationen zum neuen Liniennummernsystem finden Fahrgäste auf der Website www.agilis.de/liniennummern.

Neuerungen im Fahrplan ergeben sich ab 13. Dezember im Netz Mitte sowohl für die Strecke Neumarkt – Plattling (RB 51) als auch für die Strecke Ulm – Regensburg – Plattling (RB 15 und RB 17).

Die neuen Fahrpläne sind ab sofort in den agilis-Zügen und bei allen bekannten Auslagepartnern erhältlich (Reisezentren etc.). Auf der agilis-Homepage stehen sie zudem zum Download bereit: www.agilis.de/fahrplaene. Mit dem Fahrplanwechsel gelten zudem geänderte Ticketpreise. Details unter www.agilis.de/tickets.

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Bild: Am 13. Dezember tritt ein neuer Fahrplan in Kraft und mit ihm ein bayernweites Liniennummernsystem. Foto: agilis

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • 84320 (ab Regensburg, 0:37 Uhr) fährt künftig montags bis sonntags bis Neumarkt (bisher nur in den Nächten vor Samstag und Sonntag).
  • 84181 (ab Parsberg, 4:26 Uhr) verkehrt künftig erst ab Parsberg (bisher Neumarkt) und zwar sieben Minuten früher auf dem gesamten Streckenabschnitt bis nach Plattling.
  • 84321 (ab Neumarkt, 4:45 Uhr) startet seine Fahrt montags bis freitags bereits in Neumarkt (bisher Montag-Freitag erst ab Parsberg, Samstag ab Neumarkt).
  • 84333 (ab Neumarkt, 5:22 Uhr) endet künftig in Regensburg Hbf, dort besteht Anschluss an 84221 aus Richtung Ingolstadt kommend und nach Plattling weiterfahrend.
  • 84344 (ab Straubing, 18:40 Uhr) endet künftig in Parsberg (bisher bis Neumarkt).
  • 84219 verkehrt auf dem gesamten Laufweg etwa 20 Minuten später ab Donauwörth (Abfahrt bisher 4:00 Uhr), um die Wartezeit an Anschlusszüge in Ingolstadt Hbf in Richtung Ingolstadt-Nord/Audi zu verkürzen.
  • 84221 von Ingolstadt Nord (Abfahrt 5:16 Uhr) verkehrt künftig ab Regensburg Hbf weiter nach Plattling, somit ergibt sich eine umsteigefreie Frühverbindung aus Richtung Ingolstadt nach Burgweinting und Plattling.
  • 84328 (ab Plattling, 6:29 Uhr) endet künftig in Ingolstadt Hbf (bisher Ingolstadt Nord), dafür wird der aus Ulm Hbf kommende 84239 (ab Ulm, 6:25 Uhr) nach Ingolstadt Nord verlängert (endete bisher Ingolstadt Hbf).
  • Aufgrund der Baustelle zum barrierefreien Ausbau des Bahnhofs in Donauwörth ist weiterhin, bis voraussichtlich 27. Februar, ein Umstieg in Donauwörth notwendig.

Kleine Details, große Wirkung: Ein Blick hinter die Kulissen der agilis-Servicequalität

Wie schafft es agilis, das BEG-Ranking zur Servicequalität mit dem Netz Nord seit acht Jahren anzuführen und sich auch mit dem Netz Mitte auf den vorderen Plätzen zu behaupten? Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), und ein Vertreter aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr haben hinter die Kulissen des Eisenbahnverkehrsunternehmens geblickt, um genau das herauszufinden. Bei einer Werkstattführung in Regensburg erklärten die agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen und Dr. Michael Vulpius die „Serviceformel“ von agilis.

Um die ausgezeichnete Leistung der agilis-Teams beider Netze im BEG-Ranking zur Servicequalität zu würdigen, kamen BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs und ein Vertreter des Ministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr persönlich beim Verkehrsunternehmen vorbei. Im Gepäck hatten sie die Urkunde für den ersten Platz im Bereich Servicequalität, die Dr. Axel Hennighausen und Dr. Michael Vulpius stellvertretend für das gesamte Unternehmen entgegennahmen. „In unserem Ranking zur Servicequalität belegt agilis schon seit Jahren Spitzenpositionen, was bereits 2018 vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit dem Bayerischen Eisenbahnpreis gewürdigt wurde. Dazu gratulieren wir ganz herzlich und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit“, so die BEG-Geschäftsführerin.

Wie agilis jährlich mit Bestnoten in der Servicequalität glänzen kann, verrieten die agilis-Geschäftsführer im Anschluss bei einer Führung durch die Regensburger Werkstatt des Unternehmens: „Das Geheimnis unseres konstant hohen Qualitätsniveaus steckt in zahlreichen kleinen, manchmal gefühlt trivialen Details. In der Summe bewirken sie aber spürbare Qualitätsunterschiede für unsere Fahrgäste“, erklärte Dr. Hennighausen seinen Besuchern. „Die Basis bilden unsere engagierten Mitarbeiter. Wir verstehen uns als regional verwurzeltes Unternehmen, in dem jeder seinen Teil zum Erfolg beiträgt“, so Dr. Vulpius. Jeder könne bei agilis Vorschläge zur Erhöhung der Servicequalität auf kurzem Wege einbringen. So seien schon viele Ideen schnell und erfolgreich umgesetzt worden.

Ein Beispiel dafür sind die maßgefertigten Mülleimer. Die herkömmlichen Behältnisse waren viel zu klein, als dass alle Verpackungen und Brotzeitreste dort Platz gefunden hätten. Damit wollte sich das Eisenbahnunternehmen nicht zufrieden geben und begab sich auf eine lange Suche. Das Resultat: passgenaue Behältnisse vom Metallbauer. Die zunächst kleine Veränderung habe sich über die Dauer äußerst positiv auf die Sauberkeit im Fahrzeug ausgewirkt. Die Liste solcher Beispiele ließe sich beliebig fortsetzen, vom Spezialteppich im Einstiegsbereich bis zum entkalkten Wasser für die Sanitäreinrichtungen.

 

Sauberkeit wichtiger denn je

Die überdurchschnittliche Fahrzeugsauberkeit von agilis war es auch, die im diesjährigen Ranking zur Servicequalität den Ausschlag für die volle Punktzahl im Netz Nord und die gute Platzierung im Netz Mitte gegeben hat. „Gerade in der momentanen Situation ist das für unsere Fahrgäste natürlich ein wichtiges Thema. Das ohnehin hohe Reinigungsniveau wurde in den vergangenen Monaten deshalb noch weiter erhöht und angepasst“, erläutert Dr. Hennighausen. Kontaktflächen wie Taster und Handläufe sowie die Oberflächen der rund 90 WCs in den Zügen desinfiziert das Reinigungspersonal täglich, auch im laufenden Betrieb.

Für eine gelungene Gesamtwirkung legt agilis Wert darauf, dass die Fahrzeuge auch von außen in einem gepflegten Zustand sind. Dementsprechend eng sind die Intervalle für die Fahrzeugreinigung getaktet. Von der hauseigenen Waschanlage konnten sich die Gäste abschließend noch selbst ein Bild machen. Fakten zum Umweltschutz gab es obendrauf: „Die Außenwäsche unserer Züge ist nachhaltig, denn die rund 500 Liter Wasser, die wir dafür benötigen, werden nach der Wäsche größtenteils im geschlossenen Kreislauf durch Filter und Bakterienkulturen gereinigt, mit Frischwasser angereichert und für die nächste Wäsche wiedergenutzt“, so agilis-Geschäftsführer Dr. Hennighausen über die Funktionsweise.

Bild: Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft übergibt die Urkunde für den ersten Platz im BEG-Ranking zur Servicequalität an die agilis-Geschäftsführung. Im Bild von links nach rechts: Stefan Schell (Ministerialrat im Bayerischen Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr), Bärbel Fuchs (Geschäftsführerin der Bayerischen Eisenbahngesellschaft), Dr. Axel Hennighausen (Geschäftsführung agilis), Dr. Michael Vulpius (Geschäftsführung agilis). Foto: agilis

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Über das BEG-Ranking zur Servicequalität

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) bewertet jährlich die Servicequalität der bayerischen Eisenbahnen. Insgesamt konkurrieren derzeit 31 Wettbewerbsnetze. Bewertet werden die Kriterien „Sauberkeit der Fahrzeuge”, „Fahrgastinformation im Regel- und Störfall”, „Funktionsfähigkeit der Ausstattung”, „Serviceorientierung der Zugbegleiter” und „Kundenorientierung bei Beschwerden”. Der ermittelte Gesamtwert kann zwischen
-100 und +100 Punkten liegen. Von Anfang an konnten sich die agilis-Netze auf den oberen Rängen behaupten.

Seit Jahren erhält das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis regelmäßig Bestnoten im Ranking zur Servicequalität der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). Im vergangenen Jahr konnte das agilis-Team im Netz Nord sogar die maximale Wertung von 100 Punkten und damit zum achten Mal in Folge den ersten Platz holen. Auch das Netz Mitte steht gut da: Dank einer Bewertung mit 66,62 Punkten belegt das Eisenbahnunternehmen hier den fünften Platz und verbessert sich damit gleich um zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr.

Mehr Informationen unter www.beg-ranking-servicequalitaet.de.

Daheim unterwegs: Drei außergewöhnliche Ausflugsideen in Bayerns Mitte

Bayern ist das Urlaubsland Nummer eins in Deutschland. Statt in die Ferne zu schweifen, planen viele in den Sommerferien vor der eigenen Haustür auf Entdeckungsreise zu gehen. Aber wo anfangen? Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis hat drei außergewöhnliche Ziele in Bayerns Mitte zusammengestellt, die man bequem mit dem Zug erreichen kann.

 

Auf der Spur der Weißwurst

Durch den Wolf gedreht wird in Bayerns einzigem Metzgerei- und Weißwurstmuseum in Neumarkt nur das Fleischbrät. Als Besucher erhält man einen Einblick in die Herstellung der Brühwurst – anhand von Originalgerätschaften aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Leckere Kostproben gibt’s im Gasthof und in der Metzgerei nebenan. Führungen und Besuch sind nach Voranmeldung möglich.

 

Preis: 4 Euro, bis 10 Personen: 35 Euro, zzgl. Führung 40 Euro

Adresse: Bahnhofstraße 21, 92318 Neumarkt i. d. Oberpfalz

Anreise: ab Bahnhof Neumarkt 150 m zu Fuß (1 Minute)

Bild 1: Im Metzgerei- und Weißwurstmuseum in Neumarkt erhalten Sie einen Einblick in die Wurstmacherkunst. Foto: Hotel Wittmann

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Bild 2: Die innovativste Indoor-Kartbahn Deutschlands steht in der Neu-Ulmer Innenstadt: Mit modernsten Elektrokarts können Sie über die zweistöckige Bahn flitzen. Foto: Ecodrom

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Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Familie

Echtes Rennsport-Feeling kommt im Ecodrom in Neu-Ulm auf, eine der innovativsten Indoor-Kartbahnen Deutschlands. Lautlos surren hier Elektrokarts auf der anspruchsvollen, zweistöckigen Strecke mit 31 PS dahin und liefern sich spannende Wettrennen. Für begleitetes Fahren gibt es Zweisitzer-Karts. So können auch Kinder ab sechs Jahren mit dabei sein.

 

Einzelfahrt: 14 Euro, Grand-Prix: 29,50 Euro (Qualifying + 22 Runden)

Adresse: Industriestraße 4, 89231 Neu-Ulm

Anreise: ab Bahnhof Neu-Ulm 600 m zu Fuß (8 Minuten)

Sky Diving über Oberbayern

Wer nach dem ultimativen Adrenalinkick sucht, sollte sich mit dem Zug auf den Weg ins oberbayerische Burgheim machen. Hier hat man die Chance, sich mit dem Fallschirm in Begleitung eines erfahrenen Tandemspringers aus 3.000 Meter Höhe aus dem Flugzeug zu stürzen und 40 Sekunden mit 180 km/h im freien Fall zu erleben. Der Mut wird mit einer spektakulären Aussicht belohnt.

 

Preis: 190 Euro, Aufpreis für Video mit Handycam: 70 Euro

Adresse: Luftsportgruppe Burgheim e.V., Illdorfer Straße, 86666 Burgheim

Anreise: ab Bahnhof Burgheim ca. 1.300 Meter zu Fuß (ca. 15 Minuten)

Bild 3: Die Luftsportgruppe Burgheim e.V. bietet viele Möglichkeiten seinen persönlichen Traum vom Fliegen zu verwirklichen – sei es mit einem Tandem-Fallschirmsprung oder bei einem Mitflug in einem Motorflugzeug. Foto: Luftsportgruppe Burgheim e.V./Rainer Hassfurter

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Rein in den Zug – ab in die Lieblingsregion

Noch mehr Details zu den Ausflügen und weitere Insidertipps gibt es unter www.agilis.de/daheimunterwegs. Auf der Website hat agilis im Zuge der Kampagne „Rein in den Zug – ab in die Lieblingsregion“ viele spannende Reiseziele versammelt und sie nach Regionen sortiert.

Der neue Zugalltag: 3 Fragen an Christiane Davis, Leiterin Begleitdienst

Wie sieht es aktuell aus in den agilis-Zügen? Hat Corona den Alltag des Service-Teams auf den Kopf gestellt? Und welche Fragen stellen sich Fahrgäste zurzeit? Wir haben bei Christiane Davis, Leiterin Begleitdienst einmal nachgefragt. Sie ist seit über zwei Jahren fachlicher und disziplinarischer Ansprechpartner für alle Servicekräfte im Netz Nord.

 

Frau Davis, hat sich der Alltag der Servicekräfte durch Corona sehr verändert?

Christiane Davis: Ja, es gab schon einige Veränderungen für unser Team, wie zum Beispiel die Verstärkung der Hygienemaßnahmen. Gerade anfangs war die Situation für uns alle neu und dadurch nicht immer einfach für das Zugpersonal. Bei Fragen konnten und können die Fahrgäste jederzeit auf uns zukommen. Aber mittlerweile hat sich alles eingespielt und ziemlich normalisiert.

 

Woran merken Sie das?

Christiane Davis: Das Team und auch die Fahrgäste sind sehr entspannt. Es freut uns total, wieder bekannte Gesichter in den Zügen zu sehen. Und auch so viel positives Feedback zu bekommen. Die Situation hat uns den Fahrgästen trotz Maske und Abstand irgendwie nähergebracht, weil wir quasi alle im gleichen Boot beziehungsweise im gleichen Zug sitzen.

 

Gibt es denn Fragen, die Ihrem Team in der aktuellen Situation häufiger gestellt werden?

Christiane Davis: Anfangs wurden uns viele Fragen zur Mund-Nase-Bedeckung gestellt, zum Beispiel ob man sie zwischendurch absetzen darf und ob das Essen und Trinken im Zug erlaubt ist. Aber das hat mittlerweile nachgelassen. Zugfahren mit Maske und Abstand ist für die meisten Fahrgäste nichts ungewöhnliches mehr. Grundsätzlich sind die Fahrgäste sehr freundlich und verständnisvoll. Jetzt beantworten wir wieder mehr Fragen, die die Zugverbindungen betreffen oder zu den verschiedenen Tickets. So sieht unser neuer Zugalltag aus – fast wie vor Corona.

Bild: Christiane Davis ist Leiterin des Begleitdiensts im Netz Nord. Foto: agilis