Fahrgast-Sprechstunde: Anregungen, Kritik und Lob erwünscht!

Wie reagiert agilis auf Störfälle? Warum kommt es manchmal so kurzfristig zu Schienenersatzverkehr? Warum kann nicht jeder Anschlusszug erreicht werden? Und wer entscheidet eigentlich, welche Gemeinde angefahren wird und welche nicht?

Wenn Sie uns schon immer einmal Ihre Fragen stellen oder Ihre Meinung sagen wollten, dann haben Sie jetzt die Gelegenheit dazu! Wir stehen Ihnen für Ihre Fragen, Ideen und Anregungen Rede und Antwort. Egal, ob Kritik oder Lob, agilis – Ihrer Bahn in der Region – liegt am Herzen, was Sie denken. Deshalb findet am Donnerstag, den 7. November 2019 eine Fahrgastsprechstunde mit unserem Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen, unserem Leiter Betrieb Matthias Mader und unserer Streckenmanagerin Anja Riedl statt. An diesem Tag fahren die Drei auf der beliebten Pendlerstrecke Coburg – Bad Rodach mit und stehen Interessierten Rede und Antwort.

Während der Zugfahrt können Sie alle Anliegen vorbringen, die Ihnen wichtig sind. „Egal ob Fragen, Verbesserungsvorschläge oder konstruktive Kritik – wir haben für alles ein offenes Ohr“, so Dr. Axel Hennighausen.

Bei folgenden Verbindungen können sich Fahrgäste am 7. November im agilis-Netz Nord direkt mit der agilis-Geschäftsleitung austauschen:

  • ag 84548 ab Coburg um 15:33 Uhr | an Bad Rodach um 15:57 Uhr
  • ag 84549 ab Bad Rodach um 16:02 Uhr | an Coburg um 16:25 Uhr
  • ag 84550 ab Coburg um 16:33 Uhr | an Bad Rodach um 16:57 Uhr
  • ag 84551 ab Bad Rodach um 17:02 Uhr | an Coburg um 17:25 Uhr

 

Eine Anmeldung zur Fahrgastsprechstunde ist nicht erforderlich, Sie müssen aber im Besitz eines gültigen Fahrscheins sein.

Wir freuen uns auf Sie!

Fahrgastsprechstunde bei agilis auf der Strecke Coburg – Bad Rodach

Am 7. November 2019 haben agilis-Fahrgäste auf der Strecke Coburg – Bad Rodach die Möglichkeit Anregungen, Kritik und Lob direkt im Zug an die Verantwortlichen weiterzugeben.

Dem Eisenbahnunternehmen agilis ist wichtig, was seine Fahrgäste denken. Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen, der Leiter Betrieb Matthias Mader und Streckenmanagerin Anja Riedl stehen deshalb am 7.11.2019 auf der beliebten Pendlerstrecke Coburg – Bad Rodach den Fahrgästen persönlich Rede und Antwort. Dadurch soll jeder die Möglichkeit haben, Fragen, Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik anzubringen. „Wir suchen den direkten Austausch mit unseren Fahrgästen, um unsere Dienstleistung immer weiter zu verbessern und die Zugfahrt mit agilis so angenehm wie möglich zu gestalten. Wichtig ist für uns zu signalisieren: Wir – Ihre Bahn in der Region – kümmern uns“, erklärt Dr. Hennighausen. Um an der Sprechstunde teilzunehmen, brauchen Fahrgäste keine Anmeldung, sondern lediglich einen gültigen Fahrschein.

In folgenden Zügen wird die Fahrgastsprechstunde stattfinden:

  • ag 84548 ab Coburg um 15:33 Uhr | an Bad Rodach um 15:57 Uhr
  • ag 84549 ab Bad Rodach um 16:02 Uhr | an Coburg um 16:25 Uhr
  • ag 84550 ab Coburg um 16:33 Uhr | an Bad Rodach um 16:57 Uhr
  • ag 84551 ab Bad Rodach um 17:02 Uhr | an Coburg um 17:25 Uhr

agilis freut sich auf eine rege Teilnahme an der Sprechstunde und ist für alle Fahrgastanliegen offen.

 

Sollten Sie als Vertreter der Presse daran teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte vorab unter presse@agilis.de oder 0941 206 089 199 an.

Ganz oben in Bayern: Ausflug in den Herbstferien nach Hof

Wer noch nach einer Ausflugsidee für die Herbstferien sucht, sollte Hof anvisieren. Dass die drittgrößte Stadt in Oberfranken ein echter Geheimtipp ist, haben Anne und Martin bei ihrem Besuch festgestellt. Das Paar hat den Test gemacht und die Stadt mit den romantischen Biedermeierfassaden ausgiebig erkundet. Hin und zurück ging’s mit einem agilis-Zug.

 

„Wir wollten ganz gemütlich anreisen, ohne langes Parkplatzsuchen oder Stau auf der A9“, erzählt Anne. Von Bayreuth aus mit dem Auto zu fahren, kam für sie und ihren Mann deshalb nicht infrage. Stattdessen haben sich beide nach dem Frühstück in der Wagnerstadt in einen agilis-Zug gesetzt und für knapp eine Stunde die sommerliche Landschaft an sich vorbeifahren lassen. Vom Bahnhof in Hof sind es dann nur wenige Minuten zu Fuß in die Innenstadt.

 

Abtauchen im Markttrubel

Als Erstes haben die Kriebels den Wochenmarkt an der St. Michaeliskirche angesteuert, der jeden Samstag und Mittwoch stattfindet. „Die Sonne, frisches Gemüse und gut gelaunte Menschen, das hat sich gleich nach Urlaub angefühlt“, sagt Anne. Was Hof darüber hinaus zu bieten hat, haben die beiden dann bei der Stadtführung so richtig mitbekommen: Unter dem Motto „Kurz und knackig“ erfuhren sie in einer Stunde vieles zur Geschichte der ehemaligen Textil- und Porzellan-Hochburg und bekamen jede Menge Tipps zu kulinarischen Highlights. Eines davon sind zweifelsohne die Hofer „Wärscht“. Zwei davon gab es nach dem Rundgang zur Verkostung. „Die waren so lecker, dass wir uns nach der Führung gleich noch welche geholt haben“, schwärmt Martin.

 

Artenvielfalt im Hofer Zoo

Frisch gestärkt erkundeten Anne und Martin die vielen kleinen und großen Geschäfte der Hofer City. Einen Latte Macchiato und ein Bier später ging es dann weiter zum Hofer Zoo. Schon der gut ausgeschilderte Weg dorthin, der entlang der Sächsischen Saale verläuft, war kurzweilig. Was dem Paar am Zoo am besten gefiel, ist die Nähe zu den Tieren. „Die riesige Voliere darf man betreten, die Vögel sausen direkt an einem vorbei“, erzählt Anne. Zwischen Besuchern und Kängurus ist lediglich ein dickes Seil gespannt. Dazu kommen Waschbären, Alpakas, Schildkröten, Fische, Erdmännchen, Hasen und Meerschweinchen, Affen und viele andere Tierarten. Im Streichelgehege gibt es große und kleine Ziegen zum Anfassen. Ein schöner Urlaubstag, den die Kriebels nach eigenen Aussagen so schnell nicht vergessen werden: „Eigentlich ganz schön hier oben in Bayern“, so ihr Fazit.

Informationen zur Anreise

Für Paare, Familien und Gruppen lohnt sich die An- und Abreise nach Hof mit dem Servus-Ticket, das noch günstiger ist als das Bayern-Ticket und fünf Personen nutzen können. Es ist ab 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages gültig und kostet nur 23 Euro plus 7 Euro pro weiterem Mitfahrer. Damit können beliebig viele Fahrten in allen Nahverkehrszügen im Netz von agilis (ag, as) und der Länderbahn (ALX, OPB, WBA), in diesem Netz auch bei DB Regio (RB, RE) und Bayerischer Regiobahn (BRB), unternommen werden. Die Mitnahme von bis zu drei Kindern im Alter zwischen 6 und 14 Jahren ist kostenfrei (keine Berücksichtigung bei der Ermittlung der Personenzahl auf dem Ticket). Falls der Ausflug schon vor 9 Uhr starten soll, ist das Servus-Ticket plus in den bayerischen Ferien die richtige Wahl. Mehr Informationen erhalten Sie unter www.agilis.de

Bild 1: Die Anreise mit dem Zug fanden die Kriebels sehr entspannt.

Foto: Anne Kriebel

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Bild 2: Ein agilis-Regioshuttle nach Hof im Bayreuther Bahnhof.

Foto: Anne Kriebel

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Ehrlich währt am längsten: Verstärkte Kontrollen bei allen bayerischen Bahnen

Das Bayern-Ticket ist das beliebteste Länderticket Deutschlands. Zahlreiche Betrugsfälle benachteiligen ehrliche Fahrgäste. Konzertierte bayernweite Kontrollaktion findet im Oktober statt.

Vom 14.10. bis 27.10.2019 werden in allen Bahnen des bayerischen Nahverkehrs, also auch in den Zügen von agilis, detaillierte Kontrollen über die korrekte Nutzung der Pauschalpreistickets durchgeführt. Pauschalpreistickets, wie etwa das Bayern-Ticket, zählen zu den am häufigsten verkauften Tickets im Schienenpersonennahverkehr.

Das Bayern-Ticket mit seinen verschiedenen Ausprägungen ist das bundesweit erfolgreichste Länderticket. Mit einem Jahresumsatz von über
100 Millionen Euro ist es für alle bayerischen Bahnen von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung. Das stark rabattierte Pauschalpreisangebot gilt unter anderem nur mit eingetragenen Namen aller Fahrgäste und ist nicht übertragbar. Bei der Kontrolle muss ein amtlicher Lichtbildausweis vorgezeigt werden. Außerdem ist der Gültigkeitszeitraum, der zum Beispiel beim Bayern Ticket montags bis freitags ab 9 Uhr beginnt, zu beachten.

Mit der intensiven Kontrollaktion, bei der vor allem auf den Namenseintrag und das Mitführen des Personalausweises geachtet wird, wollen die bayerischen Nahverkehrsbahnen darauf aufmerksam machen, dass bewusster und unbewusster Missbrauch die ehrlichen Fahrgäste bestraft. Nicht korrekt genutzte Pauschalpreistickets führen zu Einnahmeverlusten der Bahnen, die deshalb gegebenenfalls mittelfristig dieses rabattierte Angebot aus Kostengründen nicht mehr anbieten können.

Die Kontrolle umfasst alle Pauschalpreistickets. Dazu zählen neben dem Bayern-Ticket auch das Servus-Ticket oder der Bayern-Hopper. „Die stark rabattierten Pauschalpreistickets haben eindeutige Nutzungsbedingungen. Beim Bayern- und Servus-Ticket müssen beispielsweise die Namen aller Mitfahrenden eingetragen werden und jeder muss sich ausweisen können. Auf diese Konditionen möchten wir mit der bayernweiten Kontrollaktion hinweisen“, so Dr. Axel Hennighausen, Geschäftsführer von agilis.

Näheres zum Ticketangebot von agilis finden Fahrgäste auf der Webseite https://www.agilis.de/tickets/.

Bild: Pauschalpreistickets gelten nur mit eingetragenem Namen der Fahrgäste und amtlichem Lichtbildausweis. Foto: agilis

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Änderungen in der Unternehmensführung bei agilis

Carsten Scherf verlässt das Unternehmen zum 31. März 2020.

Zum 31. März 2020 wird Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer der agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG sowie der agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG, auf eigenen Wunsch das Unternehmen verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.

Seine Aufgaben als kaufmännischer Geschäftsführer lässt Carsten Scherf bereits seit 13. September 2019 ruhen. Herr Scherf hat sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt. Der kaufmännische Geschäftsbereich wird von den agilis-Geschäftsführern Dr. Michael Vulpius und Dr. Axel Hennighausen abgestimmt gemeinsam geführt.

Dr. Michael Vulpius, CEO der Regionalbahnholding BeNEX GmbH und zugleich seit Juli 2019 Geschäftsführer von agilis, bedankt sich beim scheidenden Geschäftsführer Carsten Scherf: „Mit Verständnis und Bedauern gleichermaßen nehmen wir die Entscheidung von Herrn Scherf zur Kenntnis. Herr Scherf hat sich insbesondere um den Tarifabschluss sowie die Sicherung der Qualitätsführerschaft von agilis verdient gemacht. Wir wünschen Herrn Scherf für die Zukunft beruflich und persönlich alles Gute.“

Quereinstieg auf die Schiene: Neue Ausbildungsgruppe gestartet

Vom Bankkaufmann zum Lokführer in neun Monaten: Zehn Bewerber begannen im August bei agilis ihre Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer. Innerhalb eines dreiviertel Jahres lernen sie dort alles, was für ihren Beruf wichtig ist. Für die nächste Ausbildungsgruppe, die im Februar 2020 in Bayreuth beginnt, werden bereits Bewerbungen entgegengenommen.

Angebot für Quereinsteiger

Als Quereinsteiger-Ausbildung steht der Beruf des Triebfahrzeugführers jedem offen, der einen Berufsabschluss, technisches Interesse, einen Pkw-Führerschein und gute Deutschkenntnisse vorweisen kann. Die derzeitige Ausbildungsgruppe setzt sich aus Bewerbern mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen zusammen. „Alle können hier voneinander profitieren. In der aktuellen Ausbildungsgruppe sind ganz verschiedene Berufsgruppen vertreten — vom ehemaligen Postangestellten über Elektriker und LKW-Fahrer bis hin zu einem Bankkaufmann“, so Bernd Loos, Eisenbahnbetriebsleiter bei agilis. Alle eint der Wunsch nach einer beruflichen Neuorientierung. „Mein letzter Beruf hat mir einfach keinen Spaß mehr gemacht. Etwas Neues anzufangen ist als Quereinsteiger aber nicht immer einfach. Da kam die Stellenanzeige von agilis genau richtig, denn Zugfahren hat mich schon seit meinem Kindesalter fasziniert“, erzählt einer der Teilnehmer. Trotzdem ist es eine Herausforderung den Schritt aus einer Festanstellung heraus zu wagen. „Nach den ersten vier Wochen kann ich sagen, dass ich meine Entscheidung noch keine Sekunde bereut habe.“

Neunmonatige bezahlte Ausbildung

In Zeiten des Fachkräftemangels wird es für die Unternehmen umso wichtiger, Bewerbern die richtigen Anreize zu bieten. Ein Pluspunkt des regionalen Bahnunternehmens ist, dass die Triebfahrzeugführer wohnortnah eingesetzt werden. So gibt es im Netz Nord zum Beispiel Meldestellen in Bayreuth, Lichtenfels, Bamberg und Hof. Die Kosten für die neunmonatige Ausbildung werden komplett von agilis übernommen. Den Auszubildenden erwartet zusätzlich ein Gehalt, das einem bereits ausgelernten Berufskraftfahrer gleichkommt. Das spätere Entgelt ist tariflich geregelt. Zusätzlich bietet der Beruf einen langfristig sicheren Arbeitsplatz und eine hohe Planungssicherheit, da die Schichtpläne bereits ein Jahr im Voraus erstellt werden.

Fazit der Auszubildenden

Nach den ersten vier Wochen ist die Gruppe bereits zusammengewachsen. „Die Ausbildung macht sehr viel Spaß, gerade in diesem tollen Team. Auch wenn es natürlich viel Lernstoff ist, fühle ich mich super aufgehoben“, betont einer der Quereinsteiger. Gerade Themen wie Signalkunde und Fahrzeugtechnik kommen gut an. Trotzdem sind die Übungseinheiten am Simulator und die Ausbildungsfahrten nicht zu überbieten. „Die Vorfreude selber loszufahren steigt in der Gruppe von Tag zu Tag“, berichtet einer der Ausbilder.

Die neue Ausbildungsgruppe zum Triebfahrzeugführer bei agilis. Foto: agilis

Nächste Ausbildungsgruppe startet im Februar 2020

Für den nächsten Ausbildungsstart im Februar 2020 werden Bewerbungen bereits entgegengenommen. Die Auswahlverfahren für die angehenden Triebfahrzeugführer finden in diesem Herbst statt. Insbesondere sucht agilis an den Standorten Lichtenfels und Bayreuth neue Quereinsteiger.

Quereinstieg auf die Schiene: Neue Ausbildungsgruppe gestartet

Vom Bankkaufmann zum Lokführer in neun Monaten: Zehn Bewerber begannen im August bei agilis ihre Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer. Innerhalb eines dreiviertel Jahres lernen sie dort alles, was für ihren Beruf wichtig ist. Für die nächste Ausbildungsgruppe, die im Februar 2020 in Bayreuth beginnt, werden bereits Bewerbungen entgegengenommen.

Angebot für Quereinsteiger

Als Quereinsteiger-Ausbildung steht der Beruf des Triebfahrzeugführers jedem offen, der einen Berufsabschluss, technisches Interesse, einen Pkw-Führerschein und gute Deutschkenntnisse vorweisen kann. Die derzeitige Ausbildungsgruppe setzt sich aus Bewerbern mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen zusammen. „Alle können hier voneinander profitieren. In der aktuellen Ausbildungsgruppe sind ganz verschiedene Berufsgruppen vertreten — vom ehemaligen Postangestellten über Elektriker und LKW-Fahrer bis hin zu einem Bankkaufmann“, so Bernd Loos, Eisenbahnbetriebsleiter bei agilis. Alle eint der Wunsch nach einer beruflichen Neuorientierung. „Mein letzter Beruf hat mir einfach keinen Spaß mehr gemacht. Etwas Neues anzufangen ist als Quereinsteiger aber nicht immer einfach. Da kam die Stellenanzeige von agilis genau richtig, denn Zugfahren hat mich schon seit meinem Kindesalter fasziniert“, erzählt einer der Teilnehmer. Trotzdem ist es eine Herausforderung den Schritt aus einer Festanstellung heraus zu wagen. „Nach den ersten vier Wochen kann ich sagen, dass ich meine Entscheidung noch keine Sekunde bereut habe.“

Neunmonatige bezahlte Ausbildung

In Zeiten des Fachkräftemangels wird es für die Unternehmen umso wichtiger, Bewerbern die richtigen Anreize zu bieten. Ein Pluspunkt des regionalen Bahnunternehmens ist, dass die Triebfahrzeugführer wohnortnah eingesetzt werden. So gibt es im Netz Nord zum Beispiel Meldestellen in Bayreuth, Lichtenfels, Bamberg und Hof. Die Kosten für die neunmonatige Ausbildung werden komplett von agilis übernommen. Den Auszubildenden erwartet zusätzlich ein Gehalt, das einem bereits ausgelernten Berufskraftfahrer gleichkommt. Das spätere Entgelt ist tariflich geregelt. Zusätzlich bietet der Beruf einen langfristig sicheren Arbeitsplatz und eine hohe Planungssicherheit, da die Schichtpläne bereits ein Jahr im Voraus erstellt werden.

Fazit der Auszubildenden

Nach den ersten vier Wochen ist die Gruppe bereits zusammengewachsen. „Die Ausbildung macht sehr viel Spaß, gerade in diesem tollen Team. Auch wenn es natürlich viel Lernstoff ist, fühle ich mich super aufgehoben“, betont einer der Quereinsteiger. Gerade Themen wie Signalkunde und Fahrzeugtechnik kommen gut an. Trotzdem sind die Übungseinheiten am Simulator und die Ausbildungsfahrten nicht zu überbieten. „Die Vorfreude selber loszufahren steigt in der Gruppe von Tag zu Tag“, berichtet einer der Ausbilder.

Nächste Ausbildungsgruppe startet im Februar 2020

Für den nächsten Ausbildungsstart im Februar 2020 werden Bewerbungen bereits entgegengenommen. Die Auswahlverfahren für die angehenden Triebfahrzeugführer finden in diesem Herbst statt. Insbesondere sucht agilis an den Standorten Lichtenfels und Bayreuth neue Quereinsteiger. Informieren kann man sich ganz einfach auf der Homepage:
agilis.de/jobs.

Bild: Die neue Ausbildungsgruppe zum Triebfahrzeugführer bei agilis. Foto: agilis

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Mit agilis entspannt zum Jubiläum der Kulmbacher Bierwoche

Von Samstag, 27.7. bis Sonntag, 4.8. findet die Kulmbacher Bierwoche nunmehr zum 70. Mal statt. agilis verstärkt dazu die Züge auf der Strecke Coburg – Bayreuth zur bequemeren An- und Abreise der Besucher insbesondere am Wochenende.

Am letzten Juliwochenende schlagen für neun Tage wieder die Herzen aller Bierfans höher. Auf der Kulmbacher Bierwoche stehen das gemütliche Beisammensein und kulinarische Genüsse im Vordergrund. Zum diesjährigen Jubiläum werden weit über 130.000 Besucher erwartet, die sich auf die eigens gebrauten Festbiere freuen können.

Die Traditionsveranstaltung findet mitten in Kulmbach unterhalb der Plassenburg statt. Für Besucher aus dem Umland empfiehlt sich deshalb die Anreise mit dem Zug: Der Kulmbacher EKU-Platz, auf dem der Bierstadl steht, ist vom Bahnhof aus zu Fuß in rund 7 Gehminuten erreichbar.

Zur An- und Abreise verstärkt agilis insbesondere die Züge am Wochenende. So verkehren folgende Züge am Eröffnungstag (27.7.) sowie am letzten Samstag (3.8.) in Doppeltraktion: Von Lichtenfels um 20:22 Uhr nach Bayreuth (ag84529) und von Bayreuth um 0:30 Uhr nach Lichtenfels (ag84398). Zusätzlich werden die Zugverbindungen zwischen Lichtenfels-Bayreuth um 14:34 Uhr (ag84523), Bayreuth-Coburg um 16:30 Uhr (ag84524), Coburg-Bayreuth um 18:02 (84527), Bayreuth-Coburg um 20:32 Uhr (ag84528), Coburg-Bayreuth um 22:10 Uhr (ag84531) und Bayreuth-Lichtenfels um 0:30 Uhr (ag84398) verstärkt.

 

Mehr Informationen zur Kulmbacher Bierwoche finden Sie unter www.kulmbacher-bierwoche.de.

Bild: Die traditionelle Kulmbacher Bierwoche feiert heuer 70-jähriges Jubliäum. Foto: RitaE/pixabay.

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Am 29. Juli „Freie Fahrt für Einserschüler“ bei agilis

Als Belohnung für sehr gute Schulleistungen dürfen Schüler am 29. Juli kostenfrei quer durch Bayern fahren.

Auch in diesem Jahr belohnt agilis mit der Aktion „Freie Fahrt für Einserschüler“ gemeinsam mit den meisten Bahnen in Bayern Schüler, die mit sehr guten Leistungen glänzen können. Schüler, die mindestens einen „Einser“, ein „sehr gut“ oder eine entsprechende Punktzahl im Jahreszeugnis 2019 vorweisen können, dürfen am ersten Tag der Sommerferien alle agilis-Züge in den Netzen Mitte und Nord kostenfrei nutzen.

Die Freifahrt gilt für alle Schüler der allgemeinbildenden Schulen (Förder-, Grund-, Haupt-, Wirtschafts-, Real-, Fachober- und Berufsoberschulen sowie Gymnasien und Kollegs) in Bayern. Auch Schüler, die eine schriftliche Beurteilung erhalten haben, zum Beispiel Erstklässler oder Schüler von Waldorfschulen, dürfen teilnehmen, sofern diese sehr gut ausfällt. Mitzubringen sind eine Zeugniskopie und ein gültiger Personal-, Kinder- oder Schülerausweis.

„Gerade zum Ferienstart dürfen sich die Schüler etwas gönnen“, so Carsten Scherf, Geschäftsführer von agilis. „Mit der kostenfreien Fahrt können sie sich ein Ziel im gesamten Streckennetz aussuchen – egal ob es ein Freibad-Besuch oder Stadtbummel sein soll.“ Und für alle anderen Wochentage in den Ferien ist das Servus-Ticket plus geeignet. Damit können alle Ausflügler im Streckennetz von agilis, der Länderbahn und in diesem Netz auch bei DB Regio und Bayerischer Regiobahn werktags von 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages unterwegs sein.

Bild: Einserschüler dürfen unter anderem bei agilis am ersten Ferientag kostenfrei fahren. Foto: agilis

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Schienenverkehr in Oberfranken: agilis lud in Bayreuth zur 2. agilis-Mobilitätskonferenz ein

Wie ist es um die Mobilität in Oberfranken bestellt? Welche Möglichkeiten zur Vernetzung von Verkehrsträgern gibt es und wie profitieren die Kommunen und Bürger davon? Um diese Fragen drehte sich in Bayreuth die 2. agilis-Mobilitätskonferenz. Gemeinsam mit Bürgermeistern und vielen Entscheidungsträgern aus dem Bereich Verkehr diskutierte das Eisenbahnunternehmen im Tagungszentrum Bayreuth über die Zukunft des hiesigen ÖPNV und aktuelle Projekte.

Auch Oberfrankens Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz und Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe waren zu Gast. In ihrem Grußwort betonte Piwernetz, dass Mobilität ein Kernthema für die Zukunftsfähigkeit von ländlich strukturierten Räumen wie Oberfranken ist. „Mobilität ist nicht nur Teil der Infrastruktur, sie ist ein ganz bedeutender Zweig der Wirtschaft selbst“, so die Regierungspräsidentin. Für die Bevölkerung, die Touristen und die heimische Wirtschaft würden zuverlässige, umweltfreundliche und gut ausgebaute Verkehrsangebote und moderne Mobilitätskonzepte gebraucht.

Als Anbieter leiste agilis „einen erheblichen, einen bedeutenden Beitrag in unserer Region für den öffentlichen Nahverkehr“, betonte Brigitte Merk-Erbe. In ihrer Rede griff sie das Thema Digitalisierung auf. Diese werde den Nahverkehr verändern. Sie führe zu mehr Effizienz und könne Fahrgästen manchen Weg ersparen. Aber „Reisende oder Pendler werden ihre Reisezeit nicht nur ständig verkürzen wollen, sondern sie wollen diese auch besser und individueller nutzen“, so Bayreuths Oberbürgermeisterin.  Als „eine der wichtigen Herausforderungen der kommenden Jahre“ sehe sie daher „die verbesserte Verknüpfung der öffentlichen und individuellen Verkehrsträger“ an. In Bayreuth wird in diesem Sinne noch in diesem Jahr mit dem Ausbau der Fahrradabstellanlagen am Bahnhof begonnen.

Neues Umweltbewusstsein bei Fahrgästen

Wie die Mobilität speziell im ländlichen Raum noch attraktiver gestaltet werden kann, war Thema der anschließenden Podiumsdiskussion. Bestritten wurde sie von Günter Finzel, Stabsstelle Strukturentwicklung bei der Stadt Bayreuth und Geschäftsführer des Forums Verkehr und Planung der Metropolregion Nürnberg, Andreas Mäder, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN), Melanie Schade, die beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zur Mobilität im städtischen und ländlichen Raum forscht, und Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis.

Dieser betonte gleich eingangs, dass sich der Zeitgeist in der Bevölkerung gewandelt habe: „Vor dem Hintergrund der akuellen Klimadebatte entdecken immer mehr Menschen die Bahn als umweltschonendes und komfortables Verkehrsmittel für sich.“ Doch damit Oberfranken diese positive Entwicklung erhalten bleibe, müsse man im ländlichen Raum noch einige Hürden bewältigen. „Mit einem nahezu durchgängigen Stundentakt im Netz Nord und außerordentlich hohen Pünktlichkeitswerten sind wir in Oberfranken gut aufgestellt“, so Hennighausen. Aber darauf wolle man sich als siebenfacher Sieger des Qualitätsrankings der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und Träger des Bayerischen Eisenbahnpreises nicht ausruhen. Vielmehr will man künftig noch zuverlässigere Reiseketten in Abstimmung mit Landkreisen, Kommunen und anderen Akteuren schaffen.

Bestrebungen für VGN-Beitritt

Als weitere Herausforderung wurde in der Podiumsdiskussion die Abwanderung junger Menschen in städtische Ballungsräume angesprochen. Ein gut vernetzter und günstiger ÖPNV könne dieser Entwicklung entgegenwirken. Um ihn zu ermöglichen, streben derzeit viele oberfränkische Landkreise einen Beitritt in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) an, u.a. Kulmbach, Coburg, Hof, Kronach und Wunsiedel. Zusätzlich dazu sei langfristig ein Ausbau des Schienennetztes nötig, um die Zukunftsfähigkeit Oberfrankens für Bewohner und Wirtschaft zu erhalten.

Den intensiven Austausch mit der Politik will das regionale Eisenbahnunternehmen auch im nächsten Jahr wieder stattfinden lassen. „Hier in der Region haben wir unsere Wurzeln“, so Hennighausen. „Deshalb hören wir ganz genau hin, was uns die Menschen hier in Oberfranken zu sagen haben. Gemeinsam können wir den SPNV in der Region noch besser machen und so auch die Attraktivität des ländlichen Raums weiter steigern.“

Bild 1: Die Podiumsteilnehmer der agilis-Mobilitätskonferenz in Bayreuth von links nach rechts: Monika Pappelau (Moderatorin), Günter Finzel, Melanie Schade, Andreas Mäder, Dr. Axel Hennighausen. (Foto: agilis)

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