Rückenwind für gemeinnützige Projekte: agilis startet Spendenwettbewerb im Netz Nord

Vereine und soziale Einrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Engagement wie dieses möchte agilis mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ unterstützen. Für Projekte mit Herz gibt es auch dieses Jahr im agilis Netz Nord wieder bis zu 1.000 Euro zu gewinnen.

 

„Es gibt viele Menschen in der Region, die sich freiwillig zum Beispiel in den Bereichen Jugendförderung, Bildung oder Integration engagieren“, sagt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Den Einsatz dieser Menschen will agilis mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ würdigen. „Und auch finanziell etwas Rückenwind geben, um soziale Projekte anzuschieben oder weiterzuverfolgen“, ergänzt Hennighausen.  Beim Spendenwettbewerb gibt es für den Gewinner 1.000 Euro. Der 2. Platz wird mit 500 Euro und der 3. Platz mit 250 Euro honoriert. Bedingung für die Teilnahme ist lediglich, dass die Projekte im agilis Netz Nord liegen und aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Sport, Bildung, Jugendförderung oder Integration stammen.

Große Resonanz erwartet

Schon letztes Jahr haben sich mehr als 50 Vereine und soziale Einrichtungen für den Spendenwettbewerb beworben. Den Sieg im Netz Nord sicherten sich der kids-Treff der Nikodemuskirche Bayreuth, das Netzwerk „Sicher und sozial – Bürger helfen Bürgern“ aus Weidenberg und der Treff e. V. aus Bayreuth. „Wir sind schon sehr gespannt, welche Projekte die Jury dieses Jahr begeistern“, so Hennighausen. Besetzt ist die „agilis kommt an“-Jury mit agilis-Mitarbeitern aus den verschiedensten Bereichen – vom Lokführer bis hin zum Werkstattmitarbeiter. Gemeinsam wählen sie unter allen Bewerbungen im agilis Netz Nord die drei überzeugendsten Projekte aus. Bewertet werden sie nach den Kriterien „Projektidee und -ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Juli 2020. Bis dahin können sich interessierte Einrichtungen aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Sport, Bildung, Jugendförderung oder Integration mit einer Beschreibung ihres gemeinnützigen Projektes und den Kontaktdaten auf diesen Wegen bewerben:

           agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG

           Stichwort „agilis kommt an“

           Galgenbergstraße 2a

           93051 Regensburg

Die Teilnahmebedingungen sind unter www.agilis.de/spendenwettbewerb einsehbar.

Bild 1: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen ist gespannt auf die Einreichungen in diesem Jahr. „Mit dem Spendenwettbewerb können wir etwas finanziellen Rückenwind geben, um soziale Projekte anzuschieben oder weiterzuverfolgen.“ Foto: agilis/Clemens Mayer

Bild 2: Beim Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ können sich Vereine, Initiativen und soziale Einrichtungen bewerben, die sich in der Region engagieren. Foto: agilis

Quereinstieg in Zeiten von Corona: Wie agilis Lokführer ausbildet und anwirbt

Triebfahrzeugführer sind systemrelevant, das wurde spätestens mit zunehmender Ausbreitung des Corona-Virus deutlich. Der Beruf gilt als krisensicher, denn er trägt zur öffentlichen Daseinsvorsorge bei. Zuletzt litt die Branche unter akutem Fachkräftemangel – die Suche nach Triebfahrzeugführern bei agilis geht daher auch im Moment intensiv weiter. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz in Regensburg geht bei der Ausbildung neue Wege.

Seit diesem Februar bereiten sich zwölf angehende Triebfahrzeugführer bei agilis für ihren Umstieg auf die Schiene vor. Um die Ausbildung der zukünftigen Lokführer auch in Zeiten von Corona fortführen zu können, musste Ausbildungsleiter Matthias Mader improvisieren: Derzeit heißt es online pauken statt Schulbank drücken. „Wir haben den theoretischen Unterricht kurzfristig auf ein digitales Angebot umstellen können, als sich abgezeichnet hat, dass uns das Corona-Virus eine ganze Zeit lang beschäftigen wird“, erläutert Mader die Maßnahme. Der Unterricht könne dadurch auch im Moment reibungslos fortgesetzt werden. „Aber natürlich freuen wir uns auch auf das persönliche Wiedersehen mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern“, so Mader weiter. Unter bestimmten Schutzvorkehrungen sei dies bald möglich.

Suche nach neuen Bewerbern per Videochat

Gleichzeitig bemüht sich agilis schon um die nächste Generation im Führerstand: Noch in diesem Jahr sollen zwei weitere Ausbildungsgruppen mit dem Quereinstieg zum Triebfahrzeugführer beginnen. Bewerben kann sich jeder, der über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügt – der berufliche Hintergrund und das Alter sind dabei zweitrangig. Erstmals soll in diesem Jahr eine Ausbildungsgruppe direkt im Donautal nah an der künftigen Einsatzstelle ausgebildet werden. Außerdem wird wieder eine Ausbildung in Oberfranken stattfinden.

Für beide Ausbildungsgruppen kann man sich bereits bewerben. Bewerbungsgespräche finden weiterhin statt – derzeit aber ebenfalls online als Videokonferenz. Bisher habe man damit sehr gute Erfahrungen gemacht: „Die Bewerberinnen und Bewerber nehmen unser Angebot gerne an, wir konnten schon zahlreiche Gespräche führen“, erklärt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Auch für Informationen rund um die Qualifizierung stehe die Personalabteilung gerne telefonisch oder digital zur Verfügung.

Der richtige Zeitpunkt für den Umstieg

Dr. Axel Hennighausen ist sich sicher, dass genau jetzt die richtige Zeit für eine berufliche Neuorientierung ist: „Tagtäglich bringen die Triebfahrzeugführer von agilis zahlreiche Pendler und Schüler von A nach B – und zwar auch in turbulenten Zeiten wie diesen. Der Quereinstieg als Lokführer bietet Beschäftigten in wirtschaftlich schwächelnden Branchen eine neue, zukunftssichere Perspektive.“ Die Zahlen geben ihm recht: Eine Studie der Allianz pro Schiene ergab, dass Lokführer noch vor Altenpflegern und Klempnern die begehrtesten Arbeitskräfte in Deutschland sind.1 Da der ÖPNV bei der Mobilität der Zukunft eine noch größere Rolle spielen wird, wird dies auch so bleiben.

 

1 Pressemitteilung der Allianz pro Schiene vom 17. Februar 2020. Abrufbar unter: www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/lokfuehrer-sind-die-begehrtesten-arbeitskraefte.

Weiterführende Links und Kontakt

agilis-Karriereseite:
agilis.de/karriere

Details zum Beruf des Triebfahrzeugführers und zum Quereinstieg:
agilis.de/triebfahrzeugfuehrer

Informationen zur derzeitigen Ausbildungsgruppe:

www.agilis.de/ausbildung_bayreuth

 

Kontakt für Interessierte und Bewerber:

Frau Brauner, Personalreferentin

Tel: +49 (0) 941 / 206 089 157, personal@agilis.de

Die Teilnehmer der derzeitigen Qualifizierungsgruppe bei Ihrem Ausbildungsstart in Bayreuth – derzeit lernen sie aufgrund der Corona-Krise aus dem Homeoffice. Foto: agilis

Abweichungen im agilis Netz Nord ab 23. März 2020

Ab dem 23. März 2020 gelten für das gesamte agilis Netz Nord leicht geänderte Fahrpläne. Die angepassten Fahrtzeiten sind ab sofort abrufbar.

Zur Aufrechterhaltung einer Grundversorgung in der aktuellen Situation aufgrund des Corona-Virus kommt es bei agilis zu vereinzelten Einschränkungen im Zugverkehr: Im Netz Nord gilt ab kommenden Montag, den 23. März 2020 ab Betriebsstart ein Sonderfahrplan mit vereinzelten Reduzierungen. Dieser Sonderfahrplan ist gültig bis einschließlich 10. Mai.

In der aktuellen Situation wird der Fahrplan reduziert, um für alle Fahrgäste Planungssicherheit und eine stabile Grundversorgung zu erhalten. Für die Berufspendler sind ausreichend Fahrten und Kapazitäten vorhanden. Auch die wichtigsten Anschlussverbindungen wurden im Ersatzfahrplan berücksichtigt.

Alle angepassten Fahrpläne sind auf der Homepage unter www.agilis.de/abweichungen sowie auf facebook.com/agilisabweichungen abrufbar. Alle Fahrzeiten finden Fahrgäste ebenso auf bahn.de.

Bitte beachten Sie, dass es bei einigen Fahrten zu außerplanmäßigen Umstiegen kommen kann. Informationen darüber erhalten Sie über die Durchsagen im Zug und am Bahnsteig.

Die agilis-Kundenkommunikation steht den Fahrgästen telefonisch unter 0800 589 28 40 (Mo-Fr 6-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr, kostenfrei) oder unter www.agilis.de/kontakt zur Verfügung.

Quereinsteiger gesucht: agilis startet neue Personalkampagne zur Gewinnung von Triebfahrzeugführern

Lokführer sind noch vor Altenpflegern und Klempnern die begehrtesten Arbeitskräfte in Deutschland. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung von Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor.1 agilis bildet deshalb seit langem selbst Triebfahrzeugführer aus und spricht ab sofort mit der Kampagne „Raus aus dem alten Job“ gezielt Personen an, die sich beruflich verändern wollen.

In Zeiten des Fachkräftemangels ist es besonders wichtig, als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig bietet der Quereinstieg als Lokführer Beschäftigten in wirtschaftlich schwächelnden Branchen eine neue, zukunftssichere Perspektive. Im Rahmen einer groß angelegten Personalkampagne setzt agilis daher auf die Vorteile in der Eisenbahnbranche und den Mut zur Veränderung – egal in welchem Alter oder mit welchem beruflichen Hintergrund.

Bewerbungsfrist läuft – Ausbildung in Oberfranken und erstmals direkt im Donautal geplant

Die neue Personalmarketing-Kampagne ist ab Mitte März rund um Ulm, Donauwörth, Ingolstadt sowie Weiden und Bamberg auf Großflächenplakaten und in Printpublikationen zu sehen. An diesen Orten werden für die kommenden Ausbildungsgruppen verstärkt Quereinsteiger gesucht – die Bewerbungsfrist dafür läuft bereits. Erstmals wird in diesem Jahr eine Ausbildungsgruppe direkt im Donautal nah an der künftigen Einsatzstelle ausgebildet. Außerdem wird wieder eine Ausbildung in Oberfranken stattfinden. Die markanten Motive mit kurzen Texten sollen Interessenten zu einer beruflichen Neuausrichtung auffordern.

Zudem werden an ausgesuchten Orten in beiden agilis Streckennetzen offene Sprechstunden stattfinden. Interessenten können sich über Berufe bei agilis informieren und Bewerbungsunterlagen gleich vor Ort abgeben. Der erste Termin hierfür ist am 12.03.2020 in der Zeit von 14:00-17:30 Uhr am Bahnhof in Donauwörth. Weitere Termine sind in Planung.

 

1 Pressemitteilung der Allianz pro Schiene vom 17. Februar 2020. Abrufbar unter: www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/lokfuehrer-sind-die-begehrtesten-arbeitskraefte.

Die neue Personalkampagne von agilis soll Quereinsteiger mit Mut zur Veränderung anprechen. Foto: agilis

Raus aus dem alten Beruf: Ausbildung zum Triebfahrzeugführer in Bayreuth

Der berufliche Hintergrund und das Alter sind zweitrangig: In der neuen agilis-Ausbildungsgruppe qualifizieren sich vom Mechaniker über den Einzelhandelskaufmann bis hin zum IT-Fachmann die verschiedensten Berufsgruppen zum Triebfahrzeugführer. Neu ist, dass die komplette Ausbildung in Bayreuth stattfindet.

Seit Anfang Februar drückt die 12-köpfige Ausbildungsgruppe, in der sich Bewerberinnen und Bewerber von Anfang 20 bis Ende 50 befinden, am agilis-Standort Bayreuth wieder sprichwörtlich die Schulbank. Die Quereinsteiger lernen innerhalb von neun Monaten in theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten alles, was für ihren neuen Beruf als Triebfahrzeugführer, im Volksmund häufig Lokführer genannt, wichtig ist.

Chance als Quereinsteiger nutzen

Einer der Quereinsteiger ist Jürgen Bär aus Coburg. Als gelernter Kfz-Mechaniker war er schon immer technikaffin. Zuletzt arbeitete er als Produktionstechniker. „Bereits als Kind wollte ich Lokführer werden. Mit der bezahlten Ausbildung bei agilis kann ich als Quereinsteiger auch noch mit 46 Jahren meinen Traum verwirklichen.“ Dem stimmt ein weiterer Quereinsteiger zu: „In meinem Alter ist es nicht mehr so einfach in der Arbeitswelt wieder Fuß zu fassen. Die Stellenanzeige von agilis kam für mich als Diplomingenieur deshalb genau richtig, denn ich wollte raus aus meinem alten Job und etwas Neues lernen.“

Frauenanteil wächst

agilis begrüßt insbesondere auch die Bewerbung von weiblichen Quereinsteigern. So beträgt der Frauenanteil in der Berufsgruppe der Triebfahrzeugführer rund zwölf Prozent und wächst beständig. Ginger Kießling aus Münchberg ist eine von zwei Frauen in der aktuellen Ausbildungsgruppe. „Für mich lag ein Beruf im Eisenbahnverkehr nahe, denn mein Vater war auch Lokführer bei agilis. Seine Begeisterung für den Job hat mich angesteckt“, erzählt Kießling. Die 21 Jahre alte gelernte Automobilkauffrau freut sich besonders auf die abwechslungsreiche Tätigkeit auf der Strecke.

 

Als regionales Eisenbahnverkehrsunternehmen sei es agilis wichtig, die Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführer wohnortnah einzusetzen, so Geschäftsfüher Dr. Axel Hennighausen. Alle Bewerber kommen aus dem unmittelbaren Umfeld ihrer künftigen Einsatzorte, den sogenannten Meldestellen. „Ich wünsche den neuen Anwärtern viel Erfolg bei Ihrer spannenden Herausforderung“, so Hennighausen weiter.

Voraussetzungen der Bewerber

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, qualifiziert agilis schon seit vielen Jahren eigenes Fahrpersonal. Die Ausbildung ist eine sogenannte Funktionsausbildung. Deshalb müssen Bewerber mindestens über einen qualifizierenden Hauptschulabschluss verfügen und eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Zusätzlich sind gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift zwingend erforderlich. Die Ausbildungskosten werden komplett von agilis übernommen. Zusätzlich erhalten die angehenden Lokführer ein tarifvertraglich festgelegtes Gehalt. Weitere Informationen gibt es auf der agilis-Homepage unter agilis.de/jobs.

Bild: agilis begrüßt die künftigen Triebfahrzeugführer am Bahnhof Bayreuth. Foto: agilis

Bild: Die Auszubildenden bei agilis in der theoretischen Unterrichtseinheit. Foto: agilis

Sie interessieren sich auch für eine Quereinsteiger-Ausbildung zum Triebfahrzeugführer (m/w)?

Für uns zählt Ihr Wunsch zur Veränderung. Gern helfen wir Ihnen dabei einen neuen Weg einzuschlagen. Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit bietet Ihnen Ihr aktueller Beruf vielleicht nicht mehr die Sicherheit, die Sie sich wünschen. Menschen, die sich verändern wollen, sind bei uns herzlich willkommen.

Nähere Informationen zu den detaillierten Voraussetzungen für den Quereinstieg und was Sie bei uns werden können, finden Sie hier>

Raus aus dem alten Beruf: Ausbildung zum Triebfahrzeugführer findet zum ersten Mal in Bayreuth statt

Der berufliche Hintergrund und das Alter sind zweitrangig: In der neuen agilis-Ausbildungsgruppe qualifizieren sich vom Mechaniker über den Einzelhandelskaufmann bis hin zum IT-Fachmann die verschiedensten Berufsgruppen zum Triebfahrzeugführer. Neu ist, dass die komplette Ausbildung in Bayreuth stattfindet.

Seit Anfang Februar drückt die 12-köpfige Ausbildungsgruppe, in der sich Bewerberinnen und Bewerber von Anfang 20 bis Ende 50 befinden, am agilis-Standort Bayreuth wieder sprichwörtlich die Schulbank. Die Quereinsteiger lernen innerhalb von neun Monaten in theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten alles, was für ihren neuen Beruf als Triebfahrzeugführer, im Volksmund häufig Lokführer genannt, wichtig ist.

Chance als Quereinsteiger nutzen

Einer der Quereinsteiger ist Jürgen Bär aus Coburg. Als gelernter Kfz-Mechaniker war er schon immer technikaffin. Zuletzt arbeitete er als Produktionstechniker. „Bereits als Kind wollte ich Lokführer werden. Mit der bezahlten Ausbildung bei agilis kann ich als Quereinsteiger auch noch mit 46 Jahren meinen Traum verwirklichen.“ Dem stimmt ein weiterer Quereinsteiger zu: „In meinem Alter ist es nicht mehr so einfach in der Arbeitswelt wieder Fuß zu fassen. Die Stellenanzeige von agilis kam für mich als Diplomingenieur deshalb genau richtig, denn ich wollte raus aus meinem alten Job und etwas Neues lernen.“

Frauenanteil wächst

agilis begrüßt insbesondere auch die Bewerbung von weiblichen Quereinsteigern. So beträgt der Frauenanteil in der Berufsgruppe der Triebfahrzeugführer rund zwölf Prozent und wächst beständig. Ginger Kießling aus Münchberg ist eine von zwei Frauen in der aktuellen Ausbildungsgruppe. „Für mich lag ein Beruf im Eisenbahnverkehr nahe, denn mein Vater war auch Lokführer bei agilis. Seine Begeisterung für den Job hat mich angesteckt“, erzählt Kießling. Die 21 Jahre alte gelernte Automobilkauffrau freut sich besonders auf die abwechslungsreiche Tätigkeit auf der Strecke.

 

Als regionales Eisenbahnverkehrsunternehmen sei es agilis wichtig, die Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführer wohnortnah einzusetzen, so Geschäftsfüher Dr. Axel Hennighausen. Alle Bewerber kommen aus dem unmittelbaren Umfeld ihrer künftigen Einsatzorte, den sogenannten Meldestellen. „Ich wünsche den neuen Anwärtern viel Erfolg bei Ihrer spannenden Herausforderung“, so Hennighausen weiter.

Voraussetzungen der Bewerber

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, qualifiziert agilis schon seit vielen Jahren eigenes Fahrpersonal. Die Ausbildung ist eine sogenannte Funktionsausbildung. Deshalb müssen Bewerber mindestens über einen qualifizierenden Hauptschulabschluss verfügen und eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Zusätzlich sind gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift zwingend erforderlich. Die Ausbildungskosten werden komplett von agilis übernommen. Zusätzlich erhalten die angehenden Lokführer ein tarifvertraglich festgelegtes Gehalt. Weitere Informationen gibt es auf der agilis-Homepage unter agilis.de/jobs.

Bild: agilis begrüßt die künftigen Triebfahrzeugführer am Bahnhof Bayreuth. Foto: agilis

Bild: Die Auszubildenden bei agilis in der theoretischen Unterrichtseinheit. Foto: agilis

Digitaler Fahrerassistent: Energie sparen durch App

Die Digitalisierung hält Einzug in den Führerstand der agilis-Züge und macht Bahnfahren noch umweltfreundlicher.

Egal ob Strom oder Treibstoff: Je weniger Energie ein Triebfahrzeug verbraucht, desto mehr profitiert die Umwelt. Zwar ist die Umweltbilanz einer Zugfahrt im Vergleich zum PKW schon per se deutlich besser, durch eine intelligente Fahrweise kann der Verbrauch aber noch weiter sinken. Deshalb schult das Eisenbahnunternehmen agilis seine Triebfahrzeugführer schon seit Jahren darin, auf der Schiene so energiesparend wie möglich zu fahren. Ein neuer digitaler Fahrerassistent trägt nun zusätzlich dazu bei, die Klima- und Treibstoffbilanz weiter zu verbessern.

Energiesparend fahren heißt, vorausschauend zu fahren

Über das sogenannte Fahrerassistenzsystem (FAS) werden dem Triebfahrzeugführer in Echtzeit Handlungsanweisungen in den Führerstand eingespielt. Alle Daten, die auf der Strecke für den Zug und seine Geschwindigkeit relevant sind, werden präzise genutzt. Der Triebfahrzeugführer erhält Hinweise, wann der Zug zu beschleunigen ist oder ausrollen kann, um mit möglichst wenig Energieverbrauch pünktlich ans Ziel zu kommen. Dabei werden Streckentopografien und Fahrplandaten berücksichtigt und mit aktuellen GPS-Informationen über die Position und Geschwindigkeit des Zuges abgeglichen. Aus diesen Parametern berechnet das System die notwendigen Fahranweisungen und wann diese umgesetzt werden müssen.

Den Zug rollen lassen

Ein großes Potenzial zur Energieeinsparung besteht durch die Nutzung der Trägheit, insbesondere auf ebenen Strecken und Strecken mit Gefälle. Hat der Zug eine bestimmte Geschwindigkeit erreicht, kann er durch das hohe Gewicht und die sehr geringen Reibungsverluste auf den Schienen über weite Strecken ausrollen, ohne viel an Tempo zu verlieren – ganz ohne Strom oder Treibstoff zu verbrauchen. Auch die Rückgewinnung von Bremsener­gi­e bei elektrischen Fahrzeugen durch Rückspeisung in die Oberleitung spielt eine Rolle. „Unsere Triebfahrzeugführer erkennen durch ihre jahrelange Erfahrung und zahlreiche Schulungen bereits in vielen Fällen selbst sehr gut, wie sie Energie einsparen können“, erklärt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. „Das Fahrerassistenzsystem bietet dabei jetzt zusätzliche Unterstützung.“ Neben dem Umweltschutz spiele dabei natürlich auch der wirtschaftliche Aspekt eine Rolle. Im nächsten Schritt werden nun Daten zum Energieverbrauch gesammelt und ausgewertet. Vergleichbare Systeme konnten durch eine energiesparende Fahrweise bis zu zehn Prozent an Strom beziehungsweise Treibstoff einsparen.

Handlungsanweisungen für energiesparendes Fahren werden bei agilis in Echtzeit in den Führerstand eingespielt.

Weiterführende Links:

Studie des Umweltbundesamtes zum Vergleich der durchschnittlichen Emmissionen einzelner Verkehrsmittel im Personenverkehr in Deutschland: www.umweltbundesamt.de

Beeinträchtigungen im Bahnverkehr durch Sturmtief „Sabine“

+++ Ende Sturm-Liveticker +++
Am 11. Feburar um 10:00 Uhr endet unser Sturm-Liveticker. Aktuelle Informationen zur betrieblichen Lage erhalten Sie in unseren Live-Infos sowie in der Verbindungssuche auf agilis.de und bahn.de. Außerdem können Sie sich auf Facebook sowie über unser Servicetelefon informieren.

+++ Update 09:40 +++
Aus betrieblichen Gründen infolge des Sturmtiefs müssen folgende Zugleistungen entfallen:
  •  ag84619 von Hof (09:36) nach Bad Steben (10:16)
  • ag84624 von Bad Steben (10:39) nach Kirchenlaibach (12:18)
  • ag84629 von Kirchenlaibach (12:49) nach Hof (13:55)
Fahrgäste weichen bitte auf nachfolgende Verbindungen aus.

+++ Update 08:57 Uhr +++

Die Strecke zwischen Helmbrechts und Münchberg ist wieder frei.

+++ Update 08:46 Uhr +++

Wegen einer Störung im Betriebsablauf fällen ag84649 zwischen Weidenberg (08:29 Uhr) und Weiden (09:50) sowie ag84652 zwischen Weiden(10:07 Uhr) und Bayreuth (10:56 Uhr) ersatzlos aus. ag84652 von Bayreuth (11:05) nach Weidenberg (11:25 Uhr) verkehrt wieder planmäßig.

+++ Update 07:55 Uhr +++

Aufgrund eines Baumes im Gleisbereich ist die Strecke zwischen Helmbrechts und Münchberg wieder gesperrt.

 +++ Update 07:36 Uhr +++

Die Strecke Münchberg – Hof wurde wieder freigegeben. ag84564 nimmt ab Münchberg um 08:07 Uhr wieder den Regelbetrieb auf.

+++ Update 07:28 Uhr +++

Die Strecke Münchberg – Hof ist derzeit aus Witterungsgründen leider noch gesperrt.

+++ Update 11.02.2020, 6:30 Uhr +++

Nach dem Sturmtief kann der Zugverkehr in beiden Netzen wieder anlaufen, bitte rechnen Sie aufgrund der verringerten Geschwindigkeiten noch mit Verzögerungen und Ausfällen. Ob Ihr Zug pünktlich fährt, erfahren Sie in unseren Live-Infos.

> Netz Nord:

Strecken

  • Ebern – Bamberg – Forchheim – Ebermannstadt
  • Weidenberg – Bayreuth
  • Bayreuth Coburg

wieder frei, bitte rechnen Sie noch mit Verzögerungen.

Auf allen anderen Strecken finden derzeit Erkundungsfahrten statt, sobald die Strecken freigegeben sind, verkehren wir dort wieder mit verringerter Geschwindigkeit (ab ca. 7 Uhr). Bitte rechnen Sie auch hier mit Verzögerungen.

> Netz Mitte:

Strecke Neumarkt – Regensburg wieder frei, auch die Schülerzüge verkehren wieder. Bitte rechnen Sie dennoch mit Verzögerungen.

Strecke Regensburg – Ingolstadt – Donauwörth – Ulm: Züge verkehren ab ca. 7 Uhr wieder mit verringerter Geschwindigkeit, erste Verbindung: ag8232 verkehrt ab 6:59 Uhr von Abensberg nach Ingolstadt.


+++ Update 19:45 Uhr +++

agilis Netz Mitte

Für morgen Dienstag den 11.02.2020 ist für folgende Züge ein Ersatzverkehr durch die Firma Sammüller bestätigt.

ag 84181 04:13 Uhr ab Neumarkt Oberpf. nach Regensburg Hbf
ag 84321 05:05 Uhr ab Parsberg nach Regensburg Hbf
ag 84333 05:23 Uhr Neumarkt Oberpf. – Regensburg Hbf

ag 84324 05:18 Uhr Regensburg Hbf – Neumarkt Oberpf.
ag 84180 06:01 Uhr Regensburg Hbf – Neumarkt Oberpf.

 

+++ Update 19:30 Uhr +++

agilis Netz Nord

Für folgende Fahrten heute Abend 10.02.2020 wurde uns jeweils ein Bus als Schienenersatzverkehr der Firma HappyDay Reisen bestätigt:

• 21:20 Uhr von Marktredwitz nach Hof Hbf
• 22:40 Uhr von Hof Hbf nach Marktredwitz (bei Bedarf weiter bis Bayreuth Hbf)
• 23:15 Uhr von Marktredwitz nach Bayreuth Hbf
• 0:05 Uhr von Bayreuth Hbf nach Marktredwitz

• 20:25 Uhr von Helmbrechts nach Münchberg (bei Bedarf bis Hof Hbf)
• 22:50 Uhr von Bayreuth Hbf nach Hof Hbf über Neuenmarkt-Wirsberg/Münchberg
• 23:20 Uhr von Hof Hbf nach Helmbrechts

Für die Strecken Bayreuth – Weiden, Hof – Selb Stadt, sowie Hof – Bad Steben werden aktuell Busse organisiert.

+++ Update 18:15 Uhr +++

agilis im Netz Nord für heute, 10.02.2020 bis morgen, 11.02.2020 07:00 Uhr:

Aktuelle Sperrungen:
• Hof Hbf – Selb
• Hof Hbf – Bad Steben
• Hof Hbf – Münchberg
• Münchberg – Helmbrechts
• Pressath – Weiden

Der Verkehr auf diesen Strecken bleibt in jedem Fall bis zum heutigen Betriebsschluss eingestellt.

Zusätzliche Ausfälle auf den Strecken Bayreuth – Hof und Bayreuth – Weiden:

ag84632 (Bad Steben ab 18:39 Uhr – Hof Hbf ab 19:22 Uhr – Marktredwitz an 19:55 Uhr)
ag84634 (Bad Steben ab 19:40 Uhr – Hof Hbf ab 20:25 Uhr – Bayreuth Hbf an 21:49 Uhr)
ag84637 (Marktredwitz ab 20:06 Uhr – Hof Hbf ab 20:40 Uhr – Bad Steben an 21:20 Uhr)
ag84692 (Bayreuth Hbf ab 22:50 Uhr – Hof Hbf an 00:06 Uhr)
ag84640 (Bad Steben ab 21:56 Uhr – Hof Hbf ab 22:37 Uhr – Bayreuth Hbf an 23:53 Uhr)
ag84677 (Bayreuth Hbf ab 22:03 Uhr – Weiden(Oberpf) an 22:52 Uhr)
ag84680 (Weiden(Oberpf) ab 21:34 Uhr – Bayreuth Hbf an 22:20 Uhr)
ag84684 (Weiden(Oberpf) ab 22:57 Uhr – Pressath an 23:12 Uhr)
ag84397 (Bayreuth Hbf ab 00:02 Uhr – Marktredwitz an 00:43 Uhr)

Für alle Ausfälle wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen angefragt, jedoch noch nicht bestätigt.

agilis im Netz Mitte heute, 10.02.2020 bis morgen, 11.02.2020 07:00 Uhr:

Der Zugverkehr auf den Strecken Regensburg – Ingolstadt – Ulm, sowie Regensburg – Neumarkt Oberpf. ist komplett eingestellt.

Es ist Schienenersatzverkehr eingerichtet:

Regensburg – Neumarkt Oberpf. –> Busunternehmen Sammüller
Ingolstadt – Donauwörth –> Firma Habermayr Reisen
Regensburg – Ingolstadt –> Busunternehmen Sammüller
Für Donauwörth – Günzburg kann kein Ersatzverkehr bestätigt werden.

Die Strecke Regensburg – Plattling kann mit verringerter Geschwindigkeit bedient werden. Es muss mit Verzögerungen und Ausfällen gerechnet werden.

+++ Update 17:20 +++

Aufgrund der Witterung wird der Zugverkehr zwischen Regensburg und Neumarkt bis Betriebsende eingestellt.
Die ersten Zugfahrten werden voraussichtlich morgen, Dienstag den 11.02.2020 gegen 07:00 Uhr aufgenommen.

+++ Update 16:57 +++

ag84609 von Coburg nach Bayreuth entfällt ersatzlos.
+++ Update 16:46 +++
ag84691 von Bayreuth nach Bad Steben und ag84632 von Bad Steben nach Hof entfallen ersatzlos.
+++ Update 16:40 +++
ag84667 wendet in Pressath auf ag84674.
ag84667 von Pressath nach Weiden und ag84674 von Weiden nach Pressath entfallen somit ersatzlos.
+++ Update 16:31 +++
ag84419 von Hof nach Selb Stadt und ag84420 von Selb Stadt nach Hof, sowie
ag84679 von Hof nach Bad Steben und ag84630 von Bad Steben nach Hof entfallen ersatzlos.
+++ Update: 16:05 +++
Netz Nord:
ag 84665 von Weidenberg nach Bayreuth und ag84666 von Bayreuth nach Weidenberg entfällt ersatzlos.
 
Netz Mitte:
ag84268 ab Radldorf fährt wieder, jedoch nur bis Regensburg.
Ab Regensburg Richtung Ingolstadt verkehrt ein Bus der Fa. Sammüller.
+++ Update 15:47 +++
ag84268 verkehrt ab Radldorf wieder regulär Richtung Regensburg. Abfahrt ca. 15:50 Uhr.

+++ Update 15:22 +++
ag84608 von Marktredwitz nach Bayreuth entfällt ersatzlos.

+++ Update 15:15 +++
Die Strecke Regensburg – Neumarkt ist aktuell gesperrt.

+++ Update 15:11 +++

ag84198 von Regensburg nach Neumarkt entfällt aufgrund der Witterung und Störungen ersatzlos.

+++ Update 14:20 +++
Es sind aktuell 2 Busse der Fa. Sammüller zwischen Regensburg und Ingolstadt unterwegs. Der Halt Regensburg-Prüfening wird nicht bedient.
Ein Bus der Fa. Habermeier bedient den Streckenabschnitt zwischen Ingolstadt und Donauwörth.
Bitte beachten Sie, dass die Busse die Fahrzeiten nicht einhalten können.

+++ Update 13:47 +++
Züge aus Richtung Bayreuth Hbf (über Marktredwitz) fahren ab sofort wieder planmäßig Hof Hbf an.

+++ Update 13:37 Uhr +++
Ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Ingolstadt und Donauwörth konnte eingerichtet werden. Es fährt das Unternehmen Habermeier.

+++ Update 13:35 Uhr +++
ag 84664 von Weiden (urspr. 13:23 Uhr) nach Pressath (14:15 Uhr) muss leider aufgrund der Witterung entfallen.

+++ Update 13:20 Uhr +++
Einstellung des Zugverkehrs im Raum Hof: Aufgrund erneut kritischer Wetterlage werden ab sofort alle Zugverbindungen im Raum Hof eingestellt. Dauer mind. 2 Stunden.
Betroffen sind die Strecken:
  • Hof – Bad Steben
  • Hof – Münchberg – Helmbrechts
  • Hof – Selb
  • Hof – Marktredwitz

Züge aus Richtung Bayreuth Hbf wenden in Marktredwitz in fahren zurück nach Bayreuth Hbf.

 

+++ Update 12:30 Uhr +++
Zwischen Regensburg und Ingolstadt ist ab 13:30 Uhr ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Beginn ist in Regensburg und Ingolstadt ab 13:30 Uhr. Die Ersatzbusse halten jeweils am Bahnhofsvorplatz. Bitte beachten Sie, dass es zu erheblichen Abweichungen vom Fahrplan kommen wird. Der Halt Regensburg Prüfening kann nicht angefahren werden.

+++ Update 12:07 Uhr +++

Leider sind durch Bäume auf den Gleisen nun folgende Strecken im Netz Nord (wieder) bis auf Weiteres gesperrt:

  • Lichtenfels – Coburg
  • Hof  – Helmbrechts
  • Hof – Bad Steben
  • Kirchenlaibach – Weiden

+++ Update 11:54 Uhr +++

Netz Nord:

  • Der Betrieb läuft in weiten Teilen des Netzes wieder an, allerdings müssen die Fahrzeuge mit verringerter Geschwindigkeit verkehren. Es ist deshalb mit erheblichen Verzögerungen und Anschlussverlusten zu rechnen.
  • Auf dem Streckenabschnitt Lichtenfels bis Coburg sowie Hof – Helmbrechts bestehen weiterhin Sperrungen, die Züge müssen ersatzlos entfallen.
  • Zudem ist für die frühen Morgenstunden in Teilen Oberfrankens starker Schneefall vorhergesagt. Bitte rechnen Sie damit, dass es möglicherweise zu Beeinträchtigungen durch Schneebruch kommen kann.

+++ Update 11:45 Uhr +++

Netz Mitte:

  • Der Betrieb auf der Donautalbahn (Regensburg Hbf – Ingolstadt Hbf – Donauwörth – Ulm Hbf) bleibt bis zum morgigen Dienstag, 11.02.2020, vsl. 7 Uhr eingestellt.
  • Auf dem Streckenabschnitt Neumarkt – Regensburg – Plattling wird versucht, den Betrieb am Nachmittag ab ca. 15 Uhr wieder aufzunehmen. Je nach aktueller Wetterlage kann sich die Aufnahme des Verkehrs auch verschieben. Updates folgen.

+++ Update 09:58 Uhr +++

Teilweise kommt es im Netz Nord noch zu Streckensperrungen bis mindestens 14 Uhr.

Dies betrifft insbesondere folgende Streckenabschnitte:

  • Bamberg – Ebern (vsl. bis 10:30 Uhr)
  • Coburg – Bad Rodach (vsl. bis 14:00 Uhr)
  • Hof Hbf – Bad Steben (vsl. bis 12:00 Uhr)
  • Hof Hbf – Münchberg (unbestimmte Dauer)

Auch auf allen anderen Strecken ist mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen.

+++ Update 09:23 Uhr +++
Die Strecken:
> Münchberg – Helmbrechts
> Weiden – Bayreuth Hbf
> Bayreuth Hbf – Weidenberg

werden aktuell mit reduzierter Geschwindigkeit befahren. Bitte rechnen Sie mit Verzögerungen und Ausfällen.

+++ Update 09:08 Uhr +++
Die Strecke Münchberg – Hof ist bis auf Weiteres gesperrt.

+++ Update 08:49 Uhr +++

Im Netz Mitte bleibt der Betrieb bis mindestens 12 Uhr eingestellt.

+++ Update 08:33 Uhr +++

Wegen der aktuellen Wetterlage wird der Verkehr zwischen Bad Rodach und Coburg bis vsl. 14 Uhr eingestellt.

+++ Update 08:20 Uhr +++

Auch im Netz Nord kommt es aufgrund von Bäumen im Gleis auf folgenden Strecken noch zu längeren Beeinträchtigungen, insbesondere auf folgenden Streckenabschnitten:

> Bayreuth – Lichtenfels
> Hof – Bad Steben
Alle anderen Strecken werden derzeit weiterhin überprüft. 

+++ Update 7:40 Uhr +++

Der Zugverkehr in beiden Netzen muss bis auf Weiteres eingestellt bleiben. Es befinden sich Bäume im Gleisbereich.

+++ Update 21:00 Uhr: Ausfälle in beiden Netzen am Morgen +++

Wegen der aktuellen Wetterprognosen entfallen am morgigen Montag, 10. Februar alle Zugleistungen im Netz Nord und Mitte – zunächst bis ca. 7 Uhr – ersatzlos. Wir beurteilen die Wetterlage kontinuierlich, möglicherweise kommt es auch nach 7 Uhr zu weiteren Ausfällen. Bitte informieren Sie sich kurz vor Ihrer Fahrt über die Verbindungssuche auf agilis.de und bahn.de oder in den Live-Infos: www.agilis.de/live-infos

Das agilis-Servicetelefon unter 0800 589 28 40 (kostenfrei) ist morgen bereits ab 5 Uhr für Sie erreichbar.

+++ Update 20:00 Uhr: Verzögerungen im Netz Nord +++

Aufgrund des Sturmtiefs verkehren die Züge im Netz Nord mit verringerter Geschwindigkeit. Es kommt dadurch zu Verzögerungen.

+++ Vorabinformation +++

Laut Deutschem Wetterdienst wird in der Nacht von Sonntag auf Montag, 9./10. Februar, ein schweres Sturmtief mit orkanartigen Böen über Deutschland erwartet. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird der Sturm auch beide agilis-Netze betreffen.

Es kann deshalb zu Einschränkungen im Bahnverkehr kommen, inbesondere sind Fahrten mit verringter Geschwindigkeit zu erwarten. Auch vereinzelte Ausfälle und eine Einstellung des kompletten Verkehrs kann nicht ausgeschlossen werden. Je nach Auswirkungen des Sturms auf den Straßenverkehr ist dann auch ein Ersatzverkehr mit Bussen ggf. nicht mehr möglich.

Die Wettermodelle und Warnhinweise werden laufend beobachtet und so schnell wie möglich über Auswirkungen auf den Betrieb informiert. Reisende werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Wetter- und Verkehrslage zu informieren. Auf der agilis-Homepage können Live-Informationen der Zugverbindungen sowie Fahrplanabweichungen abgerufen werden, auch auf Facebook und in der Verbindungssuche auf bahn.de werden Informationen veröffentlicht.

Digitaler Fahrerassistent: Energie sparen durch App

Die Digitalisierung hält Einzug in den Führerstand der agilis-Züge und macht Bahnfahren noch umweltfreundlicher.

Egal ob Strom oder Treibstoff: Je weniger Energie ein Triebfahrzeug verbraucht, desto mehr profitiert die Umwelt. Zwar ist die Umweltbilanz einer Zugfahrt im Vergleich zum PKW schon per se deutlich besser, durch eine intelligente Fahrweise kann der Verbrauch aber noch weiter sinken. Deshalb schult das Eisenbahnunternehmen agilis seine Triebfahrzeugführer schon seit Jahren darin, auf der Schiene so energiesparend wie möglich zu fahren. Ein neuer digitaler Fahrerassistent trägt nun zusätzlich dazu bei, die Klima- und Treibstoffbilanz weiter zu verbessern.

Energiesparend fahren heißt, vorausschauend zu fahren

Über das sogenannte Fahrerassistenzsystem (FAS) werden dem Triebfahrzeugführer in Echtzeit Handlungsanweisungen in den Führerstand eingespielt. Alle Daten, die auf der Strecke für den Zug und seine Geschwindigkeit relevant sind, werden präzise genutzt. Der Triebfahrzeugführer erhält Hinweise, wann der Zug zu beschleunigen ist oder ausrollen kann, um mit möglichst wenig Energieverbrauch pünktlich ans Ziel zu kommen. Dabei werden Streckentopografien und Fahrplandaten berücksichtigt und mit aktuellen GPS-Informationen über die Position und Geschwindigkeit des Zuges abgeglichen. Aus diesen Parametern berechnet das System die notwendigen Fahranweisungen und wann diese umgesetzt werden müssen.

Den Zug rollen lassen

Ein großes Potenzial zur Energieeinsparung besteht durch die Nutzung der Trägheit, insbesondere auf ebenen Strecken und Strecken mit Gefälle. Hat der Zug eine bestimmte Geschwindigkeit erreicht, kann er durch das hohe Gewicht und die sehr geringen Reibungsverluste auf den Schienen über weite Strecken ausrollen, ohne viel an Tempo zu verlieren – ganz ohne Strom oder Treibstoff zu verbrauchen. Auch die Rückgewinnung von Bremsener­gi­e bei elektrischen Fahrzeugen durch Rückspeisung in die Oberleitung spielt eine Rolle. „Unsere Triebfahrzeugführer erkennen durch ihre jahrelange Erfahrung und zahlreiche Schulungen bereits in vielen Fällen selbst sehr gut, wie sie Energie einsparen können“, erklärt agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. „Das Fahrerassistenzsystem bietet dabei jetzt zusätzliche Unterstützung.“ Neben dem Umweltschutz spiele dabei natürlich auch der wirtschaftliche Aspekt eine Rolle. Im nächsten Schritt werden nun Daten zum Energieverbrauch gesammelt und ausgewertet. Vergleichbare Systeme konnten durch eine energiesparende Fahrweise bis zu zehn Prozent an Strom beziehungsweise Treibstoff einsparen.

Handlungsanweisungen für energiesparendes Fahren werden bei agilis in Echtzeit in den Führerstand eingespielt.

Weiterführende Links:

Studie des Umweltbundesamtes zum Vergleich der durchschnittlichen Emmissionen einzelner Verkehrsmittel im Personenverkehr in Deutschland: www.umweltbundesamt.de

Die Fahrgastversteherinnen

Anja Riedl und Jennifer Raab sind in der Fahrgastsprechstunde vor Ort für Sie da!

Frau Riedl, was hat es mit der Fahrgastsprechstunde vor Ort auf sich?

Riedl: Bei der Fahrgastsprechstunde vor Ort stehen wir unseren Fahrgästen Rede und Antwort und zwar mitten in der jeweiligen Gemeinde oder Stadt, zum Beispiel am Bahnhof. Man kann uns alles fragen, Ideen oder Verbesserungsvorschläge vorbringen oder auch Kritik äußern.

 

Gibt es dafür nicht die Fahrgastsprechstunden im Zug?

Raab: Ja, das stimmt. Doch an den Fahrgastsprechstunden im Zug kann nicht jeder teilnehmen, weil sie auf einer bestimmten Strecke stattfinden. Mit der Fahrgastsprechstunde vor Ort bringen wir die Sprechstunden quasi zu unseren Kunden nach Hause. Die Termine werden schon bald auf unseren agilis-Kanälen bekannt gegeben.

 

Vorher würden wir Sie gerne etwas näher kennenlernen. Wie sind Sie denn zu agilis gekommen?

Riedl: Nach meinem BWL-Studium mit Schwerpunkt Marketing kam ich ganz klassisch über eine Stellenausschreibung zu agilis. Im Prinzip: raus aus dem Studium, rein zu agilis.

Raab: Bei mir war es ähnlich. Ich wurde gleich nach meinem Studium der Soziologie als Praktikantin eingestellt und danach als Marketingreferentin übernommen. Das war alles sehr spannend, da ich zum Betriebsstart angefangen habe und 2010 ja noch kein einziger Zug gefahren ist. Seit 7 Jahren bin ich zudem die Streckenmanagerin für das Netz Mitte.

 

Und wie sieht ihr Arbeitsalltag so aus?

Raab: Ziemlich abwechslungsreich, denn als Streckenmanagerin bin ich erste Ansprechpartnerin für alle, die mit agilis kooperieren wollen, zum Beispiel Kommunen, Wirtschaftsbetriebe oder Veranstalter. Als Marketingreferentin kümmere ich mich außerdem um verschiedene Werbemaßnahmen, Aktionen und Publikationen. Da sieht kein Tag wie der andere aus.

Riedl: Bei mir ist es ähnlich. Nur ist Jenny bei agilis für das Streckennetz Mitte zuständig und ich für das Streckennetz Nord.

 

Und was machen Sie in Ihrer Freizeit? Besitzen Sie als Eisenbahner die obligatorische Modelleisenbahn im Keller?

Riedl: Tatsächlich ja! Auf dem Dachboden. Aber mit der haben hauptsächlich meine Brüder in Kindertagen gespielt. In meiner Freizeit beschäftige ich mich sehr viel mit Gesang und Hochzeitsplanung. Ein absolutes Kontrastprogramm zum Job.

Raab: Bei der Modelleisenbahn muss ich leider passen, auch wenn ich Zugfahren liebe. Am liebsten bin ich in der Natur und beschäftige mich mit Herkunft und Besonderheiten von Pflanzen und Heilkräuter am Wegesrand.

 

Freuen Sie sich schon auf die Fahrgastsprechstunden vor Ort?

Riedl: Sehr. Das mag ich so an meinem Job, dass man so nah dran ist an den Menschen.

Raab: Ich freu mich auch schon. Ich hoffe, dass viele Fahrgäste die Gelegenheit nutzen, um ganz offen mit uns zu reden.

 

Sie haben vorab Fragen an die Streckenmanagerinnen? Schreiben Sie uns gerne über das Kontaktformular!