Bei agilis in Hof haben im Januar fünfzehn angehende Triebfahrzeugführerinnen und -führer ihre Ausbildung begonnen. Rund zehn Monate lang werden die Quereinsteiger umfassend in Theorie und Praxis für ihre Aufgabe im Führerstand eines Zuges fit gemacht. Am Ende der Ausbildung stehen eine praktische und eine theoretische Abschlussprüfung. Bereits im März beginnt auch in Donauwörth eine fünfzehnköpfige Gruppe die Ausbildung, ein weiterer Kurs ist noch in diesem Jahr in Planung.
Die Teilnehmenden in Hof haben das firmeneigene Auswahlverfahren, sowie die medizinische und psychologische Überprüfung bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Seit dem 7. Januar ist Lernen angesagt. Das umfangreiche Regelwerk, das ein Lokführer oder Triebfahrzeugführer beachten muss, ist gesetzlich festgelegt und umfasst mehrere tausend Seiten. Zum theoretischen Unterricht kommt das Sammeln praktischer Erfahrungen zunächst im Simulator und beim Begleiten erfahrener Lokführer auf der Strecke. Erst dann dürfen die Azubis selbst das erste Mal den Fahr- und Bremshebel in die Hand nehmen – selbstverständlich zunächst unter Aufsicht.
Einsatz in zwei Netzen
Die fünfzehn Hofer Azubis werden nach dem erfolgreichen Abschluss ab Oktober dieses Jahres hauptsächlich auf den agilis Dieseltriebfahrzeugen im Regionalverkehr Oberfranken eingesetzt. Der Ausbildungskurs im März wird neue Triebfahrzeugführer für die elektrisch betriebenen Züge im Donautal schulen. Die „Neuen“ werden dort vor allem nach dem Ende der Korridorsanierung gebraucht, wenn nach den Totalsperren zwischen Nürnberg, Regensburg und Plattling der Betrieb wieder in vollem Umfang startet.
Viele Vorteile
Bereits seit der Firmengründung setzt agilis darauf, eigene Triebfahrzeugführerinnen und Triebfahrzeugführer im Rahmen einer Weiterqualifizierung auszubilden. Die Vorteile für die Bewerber liegen dabei auf der Hand: Bereits ab dem ersten Tag sind sie fest angestellt und erhalten ein volles Gehalt, das der Tarifvertrag der GdL regelt. Die Auszubildenden werden später auf den Fahrzeugen eingesetzt, die sie bereits in der Ausbildung kennenlernen konnten. Es entfällt also die erforderliche Nachschulung auf anderen Fahrzeugtypen. Und – das ist für viele wichtig – der wohnortnahe Einsatz. Jeder Dienst beginnt und endet an einer fest zugeordneten Einsatzstelle. Die Triebfahrzeugführer bei agilis kommen täglich nach Hause, es gibt keine regelmäßigen Nachtschichten. Dazu kommen Annehmlichkeiten, wie ein festgelegter Jahresarbeitsplan und zahlreiche Benefits, von denen die Mitarbeitenden profitieren.
Kontinuierliche Ausbildungen
Ein weiterer Ausbildungskurs ist derzeit in Planung und wird voraussichtlich in diesem Jahr starten. Dafür sucht agilis noch Interessenten. Das Bewerbungsformular und weiterführende Informationen gibt es online unter karriere.agilis.de.