agilis-Fahrgäste können jetzt noch schneller mit den Bussen des Schienenersatzverkehrs (SEV) zwischen Nürnberg und Regenburg reisen. Die Fahrzeit der direkt verkehrenden Linie RE 50 konnte um 15 Minuten auf eineinhalb Stunden verringert werden. Seit dem Start der Korridorsanierung und der damit verbundenen Totalsperre der Bahnstrecke zwischen Regensburg und Nürnberg hat sich der SEV als sehr zuverlässig erwiesen.
Die Anpassung des Fahrplans ergab sich aus den Erfahrungen der ersten zwei Monate Schienenersatzverkehr. Die Busse der Linie RE 50 konnten die Direktverbindung über die Autobahn fast durchwegs schneller bewältigen als die zunächst veranschlagte Fahrzeit. Daher haben die Verantwortlichen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, mit der DB InfraGO AG und den Busunternehmen die Verkürzung der fahrplanmäßigen Fahrzeit abgestimmt. Die neue, attraktivere Fahrzeit von 1:30 Stunden können Fahrgäste in den Auskunftsmedien abrufen.
Stabile Zuverlässigkeit
Insgesamt ist der Schienenersatzverkehr auf den verschiedenen Linien entlang der gesperrten Strecke äußerst zuverlässig unterwegs. Knapp 96 Prozent der Busfahrten verkehren pünktlich. Die Ausfallquote liegt bei 0,5 Prozent, das entspricht einer ausgefallenen Verbindung unter 200. „Die beteiligten Busunternehmen leisten hier eine ausgezeichnete Arbeit“, lobt agilis Geschäftsführer Gerhard Knöbel. „Die Zusammenarbeit und der Informationsfluss zwischen allen Beteiligten laufen unkompliziert und vorbildlich. Davon profitieren am Ende unsere Fahrgäste.“ Zudem unterstützen Reisendenlenker von agilis und der DB an den Knotenpunkten die Fahrgäste beim reibungslosen Umstieg in die purpurfarbenen SEV-Busse.
Aufwändiges Konzept
Seit dem Start der Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg am 6. Februar 2026 steht den Reisenden eine Mischung aus Expressbuslinien, die nur an wenigen zentralen Stationen halten, und Buslinien, die auch die kleineren Orte bedienen, zur Verfügung. Auf diese Weise können sowohl möglichst attraktive Fahrtzeiten als auch die Anbindung aller Orte, an denen normalerweise Regionalzüge halten, gewährleistet werden. Die Linienführung der Ersatzbusse weicht deshalb teilweise deutlich von der Linienführung der Züge ab. Ein entsprechendes Konzept gibt es auch für die anstehende Korridorsanierung der Strecke Obertraubling – Passau, die ab dem 14. Juni 2026 mit der Sperrung ab Straubing beginnt. Ab dem 10. Juli ist die gesamte Strecke ab Obertraubling gesperrt. Gleichzeitig wird an diesem Tag der Bahnverkehr auf der sanierten Trasse zwischen Nürnberg und Regensburg wieder anrollen.
Live-Informationen
Fahrgäste können ihre jeweils optimale, individuelle Verbindung in den online-Auskunftsmedien z.B. unter www.bahn.de sowie in der Moby-App und im DB Navigator abfragen. Alle relevanten Informationen zum Schienenersatzverkehr auf der Verbindung Regensburg – Nürnberg sowie Fahrpläne und live-Standorte der Busse gibt es unter https://generalsanierung.db-ersatzverkehr.de/ersatzverkehr/Generalsanierungen/Nuernberg-Regensburg