Sommerzeit ist Radlzeit: Begrenzte Kapazität für Fahrräder im Zug beachten

Wenn im Sommer die Temperaturen milder und die Tage länger werden, nutzen viele ihre Freizeit für eine Radtour. Auch in den beiden agilis-Netzen gibt es viele beliebte Radwege. Doch gerade in dieser Hochphase ist es wichtig, die aus Sicherheitsgründen begrenzte Kapazität für Fahrräder im Zug zu beachten. Beliebt sind vor allem die agilis-Züge entlang des Donautals, vor allem am Wochenende, in den Ferien und bei unvorhergesehenen Wetterumschwüngen wie Gewitter oder Regenschauer. Auch im agilis-Radlzug, mit dem Fahrgäste während der Sommermonate am Wochenende und an Feiertagen ohne Umsteigen von Ulm nach Passau kommen, können durch das hohe Fahrgastaufkommen Engpässe entstehen.

Daher sollten Sie folgende Punkte vor der Zugfahrt mit dem Rad beachten:

  • Es besteht kein Recht auf Fahrradmitnahme. In bereits vollen Zügen können somit leider keine Fahrräder mitgenommen werden, da sonst die Sicherheit der anderen Fahrgäste beeinträchtigt wird.
  • Bitte befolgen Sie die Anweisungen unserer Servicekräfte im Zug, die die Fahrradkapazität stets im Blick haben.
  • Bitte planen Sie ausreichend Zeit ein und weichen Sie im Bedarfsfall auf einen der nachfolgenden Züge aus.
  • Fahrradgruppen ab 6 Personen sollten ihre Fahrt mindestens eine Woche vorher unter agilis.de/kontakt oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 589 28 40 (Mo-Fr 6-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr) voranmelden.
  • Rollstuhlfahrer und Kinderwägen haben im Zug grundsätzlich Vorrang.

Weiterführende Informationen zur Fahrradmitnahme im Zug entnehmen Sie bitte vor Ihrer Fahrt folgendem Link: https://www.agilis.de/serviceleistung/fahrradmitnahme-im-zug/

Foto: agilis

Fahrplanwechsel: Kleinere Änderungen im Netz Mitte

Zum kleinen Fahrplanwechsel am 9. Juni wird auf Wunsch mehrerer Kommunen eine geänderte Haltepolitik zwischen Regensburg und Ingolstadt realisiert. Ein Beispiel dafür, dass sich die Zusammenarbeit zwischen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), dem Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis und den Städten und Gemeinden im Netzgebiet auszahlt.

Zur verbesserten Anbindung der Wohngebiete an den Nahverkehr in der Region wurden die Halte im Bereich Gundelshausen, Poikam und Bad Abbach zum kleinen Fahrplanwechsel bei zwei Zügen geändert: Der Zug ag84276 um 17:52 Uhr ab Regensburg Hbf hält nun in Gundelshausen statt in Bad Abbach und der Zug ag84243 um 9:05 Uhr ab Ingolstadt Hbf hält nun in Poikam statt in Bad Abbach.

Um die Durchbindung jedes zweiten Zugs von Ingolstadt nach Plattling und damit den Anschluss zum Flughafenexpress (ÜFEX) in Richtung Landshut und Flughafen München einzurichten, können seit Dezember 2018 leider aufgrund der eingeschränkten Streckenkapazität einige Züge nicht mehr an allen Stationen im Donautal halten.

Zusätzlich wurde die Umstiegssituation auf dem Regensburger Hauptbahnhof verbessert. In Zusammenarbeit mit DB Netz ist es agilis gelungen, die bisher von Gleis 109 abfahrenden Züge (84170, 84172 und 84176) nach Gleis 8 bzw. Gleis 9 zu verlegen. Damit wird der Umsteigeweg deutlich verkürzt und Fahrgästen der Anschluss erleichert.

Im Netz Nord ergeben sich zum kleinen Fahrplanwechsel keine Änderungen.

Bildnachweis Beitragsbild: Foto agilis

Zum Fahrplanwechsel gibt es kleinere Änderungen im Donautal. Foto: agilis/Bastian Winter

Netz Nord: agilis lädt zur 1. Fahrgastsprechstunde ein

Am Dienstag, 4. Juni 2019 findet auf dem Streckenabschnitt Bayreuth Hbf – Hochstadt-Marktzeuln die erste agilis-Fahrgastsprechstunde im Netz Nord statt.

 Während der Zugfahrt können Fahrgäste alle Anliegen rund um das Eisenbahnunternehmen vorbringen, die ihnen wichtig sind. agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen sowie Matthias Mader, Leiter Betrieb im Netz Nord, stehen ihnen persönlich Rede und Antwort. „Egal ob Fragen, Verbesserungsvorschläge oder konstruktive Kritik – wir haben für alles ein offenes Ohr“, so Dr. Axel Hennighausen.

Bei folgenden Verbindungen können sich die Fahrgäste direkt mit der agilis-Geschäftsleitung austauschen:

  • ag84527 von Bayreuth Hbf (Abfahrt: 16:30 Uhr) nach Hochstadt-Marktzeuln (Ankunft: 17:18 Uhr)
  • ag84609 von Hochstadt-Marktzeuln (Abfahrt: 17:34 Uhr) nach Bayreuth Hbf (Ankunft: 18:22 Uhr)

Eine Anmeldung zur Fahrgastsprechstunde ist nicht erforderlich, Fahrgäste müssen im Besitz eines gültigen Fahrscheins sein.

Bild: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen sucht am 4. Juni den direkten Austausch mit den Fahrgästen im Netz Nord. Foto: agilis/Clemens Mayer

Spendenwettbewerb: agilis sucht wieder Projekte mit Herz

Was haben ein Jonglierkurs für psychisch erkrankte Menschen und Schwimmkurse für Grundschulkinder gemeinsam? Es sind zwei gemeinnützige Projekte aus der Region, die Vorbildcharakter haben. 2018 wurden sie im Rahmen des Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ als zwei von sechs Gewinnern ausgezeichnet. Für den Spendenwettbewerb 2019, der mit bis zu 1.000 Euro pro Projekt dotiert ist, kann man sich ab sofort bewerben.

Der Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ fördert Projekte von Vereinen, Organisationen und Initiativen, die den Menschen im agilis-Streckennetz zugutekommen. „Im letzten Jahr haben uns jeweils drei Bewerbungen pro Netz mit einer kreativen, außergewöhnlichen oder besonders herzlichen Aktion überzeugt,“ so Dr. Axel Hennighausen, Geschäftsführer von agilis. „Wir sind schon gespannt auf die diesjährigen Projekte.“ Je Netz werden 1.000 Euro für den 1. Platz, 500 Euro für den 2. Platz und 250 Euro für den 3. Platz ausgeschüttet. Bedingung für die Teilnahme ist lediglich, dass eine gemeinnützige Aktion, zum Beispiel aus den Bereichen Kultur, Bildung, Sport oder Jugendförderung, geplant ist, die den Menschen in der Region zugutekommt.

Wie viele spannende Initiativen es in diesen Bereichen gibt, zeigen die Sieger aus dem vergangenen Jahr. Prämiert wurde u.a. das Kochbuch „Reing`schmeckt – ein kulinarischer Blick über den Tellerrand“ des Diakonischen Werks Neu-Ulm, der Förderkreis eines Technischen Hilfswerks Marktredwitz, die ehrenamtlich organisierte Ramsadeeler Seniorenhilfe und auch der Ausflug der Selbsthilfegruppe „Asperger Kultur Regensburg“, der ohne die finanzielle Unterstützung durch den Spendenwettbewerb nicht möglich gewesen wäre: „Dank der Spende von agilis konnten wir Mitte Oktober diesen Jahres eine mehrtägige Gruppenfahrt an den Chiemsee erleben. Gerade solche Ausflüge bieten uns die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch, es ist ein Weg aus der Isolation und verbessert unsere Lebensqualität“, berichtet Anke Kidan, Mitglied von Asperger Kultur Regensburg. „Mit ihrer großzügigen Spende lieferte agilis einen Beitrag zur Inklusion von Autisten in die Gesellschaft, wofür wir ganz herzlich Danke sagen möchten.“

Bildnachweis Beitragsbild: Foto agilis

Bild 1: Die Selbsthilfegruppe „Asperger Kultur Regensburg“, die beim letztjährigen Spendenwettbewerb im Netz Mitte den ersten Platz gewann, finanzierte von der Spende einen Ausflug an den Chiemsee. Foto: privat.

Bild 2: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen ist gespannt auf die Einreichungen in diesem Jahr: „Durch diesen Wettbewerb wird einem erst bewusst, wie viele unglaublich engagierte Menschen es in den agilis-Netzen gibt, die ehrenamtlich und mit viel Herzblut einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.“ Foto: agilis/Clemens Mayer

Eine solche Resonanz begeistert Dr. Axel Hennighausen: „Durch den Wettbewerb wird einem erst bewusst, wie viele unglaublich engagierte Menschen es in den agilis-Netzen gibt, die ehrenamtlich und mit viel Herzblut einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.“ Der Jury wird es auch dieses Jahr nicht leicht fallen, unter den Bewerbungen eine Auswahl zu treffen. Bewertet werden sie nach den Kriterien „Projektidee und -ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Eingereicht werden können die Bewerbungsunterlagen ab sofort bis 26. Juli 2019 auf folgenden Wegen:

agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG
agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG
Stichwort „agilis kommt an“
Galgenbergstraße 2a
93051 Regensburg

Die Teilnahmebedingungen sind unter agilis.de/spendenwettbewerb einsehbar.

Bild: agilis

Am Stau vorbeifahren: Familie Knöpfle testet Familienausflug mit agilis-Zug

In den Osterferien wird es wieder voll auf Bayerns Straßen. Wie gut ein Familienausflug ohne Auto funktioniert, weiß Familie Knöpfle aus Regensburg. Für das Eisenbahnunternehmen agilis hat das Vierergespann den Test gemacht und das LegolandÒ Deutschland Resort in Günzburg mit dem Zug besucht. Das Fazit fällt positiv aus: „Stressfreier kann man in den Ferien nicht unterwegs sein“, findet Papa Benjamin und empfiehlt den Ausflug zu Ostern.

Schon um 7.41 Uhr stand die Familie mit ihren Rucksäcken in der Domstadt am Bahngleis. „Wir wollten so früh wie möglich losfahren, um den Tag im LegolandÒ Deutschland voll auszukosten“, erzählt Mama Susanne. Den Weg zum Bahnhof haben die Vier kurzerhand zu Fuß zurückgelegt. Als der Zug dann in den Bahnhof eingerollt ist, konnten die Kinder Maximilian (6) und Annalena (3) es kaum erwarten, einzusteigen. „Sie waren total aufgeregt und fanden die Fahrt ziemlich spannend“, so Benjamin Knöpfle. „Dadurch war der Hin- und Rückweg auch für uns Eltern entspannt“, lacht der Familienvater.

Gedauert hat die Anreise knapp drei Stunden. Mit dem Auto lässt sich die Strecke in etwas mehr als zwei Stunden schaffen, aber nur wenn es keinen Stau gibt. „In den Ferien ist das erfahrungsgemäß eher selten der Fall“, sagt Knöpfle. „Mit dem Zug sind wir am Stau einfach vorbeigefahren und waren trotzdem schnell da, auch, weil wir keine Pausen einlegen mussten.“ Mit dem Shuttlebus ging es dann in Günzburg direkt weiter ins 7.000 m2 große LegolandÒ Deutschland. Den Tag dort hat die ganze Familie genossen: „Vom Wasserspielplatz haben wir Maximilian und Annalena kaum wegbekommen, so toll fanden sie ihn“, erzählt Mama Susanne. Aber auch die Ninjago Achterbahn und das Ritterturnier standen bei den beiden hoch im Kurs, bei den Eltern eher die Miniaturwelt und das gute Essen.

Geblieben sind die Knöpfles bis ganz zum Schluss. Bis mindestens 17 Uhr haben die Attraktionen geöffnet, am Wochenende und in den Ferien teilweise bis 18 Uhr. Um kurz vor 19 Uhr saß die Familie wieder im Zug nach Hause. Ihren Ausflug mit der Eisenbahn können sie anderen Familien nur wärmstens weiter empfehlen, zum Beispiel jetzt zu Ostern: „Stressfreier kann man in den Ferien nicht unterwegs sein“, findet Papa Benjamin. Der nächste Ausflug mit agilis ist auch schon geplant: Es geht in den Tiergarten nach Straubing.

Bildnachweis Beitragsbild: Foto privat, Fam. Knöpfle

Familie Knöpfle ist mit dem agilis-Zug ins Leogoland gefahren.

Bild: privat Fam. Knöpfle

agilis startet Pilotprojekt zur umweltbewussten Energiegewinnung in den Zügen

„Bahnfahren ist Klimaschutz“ und „Die Bahn ist eines der umweltbewusstesten Fortbewegungsmittel“, so liest man es häufig in den Medien. Doch auf diesen Lorbeeren will sich das regionale Eisenbahnunternehmen agilis nicht ausruhen: In Zeiten von Klimawandel und Luftverschmutzung engagiert sich agilis umso mehr für eine saubere Energiegewinnung und startet zum 1. April mit einem Pilotprojekt, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat.

Sogenannte PedalTRAINer wurden an einigen Sitzplätzen im Zug fest installiert und bieten dem Fahrgast die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und dabei gleichzeitig Energie zu gewinnen, die über Spannungswandler in der Batterie gespeichert wird. In Kalifornien sind die PedalTRAINer bereits im Einsatz, agilis führt die Technik nun in Europa ein.

„Natürlich reicht die gewonnene Energie nicht aus, um die Züge damit zu betreiben. Ein großer Teil der benötigten Energie kommt immer noch aus der Oberleitung bzw. den Dieselmotoren. Dennoch ist  der nun eingeschlagene Weg richtig, denn es werden Sport und Energieerzeugung für die sogenannten Hilfsbetriebe im Fahrzeug – das sind beispielsweise Heizung, Klimaanlage und Licht – spielerisch verbunden“, so der betriebliche Geschäftsführer, Dr. Axel Hennighausen. Dadurch lassen sich ca. 3 Prozent des Energiebedarfs in der agilis-Flotte einsparen, hofft Hennighausen.

Auch für den Fahrgast hat das Projekt einen entscheidenden Vorteil: Einfacher und komfortabler kann man sein Sportprogramm nicht in seinen Tagesablauf integrieren als auf dem Weg zur Arbeit. „Dies gilt insbesondere für viele unserer Kunden, die im Sommerhalbjahr mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und im Winter auf den Zug ausweichen. In diesem Fahrgastsegment gibt es eine große Nachfrage nach zusätzlichen Bewegungsmöglichkeiten im Fahrzeug“, so Hennighausen weiter.

Bildnachweis Beitragsbild: Foto: agilis

Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis, beim ersten Testlauf mit dem PedalTRAINer im Zug von agilis

Foto: agilis

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Foto_agilis Pilotprojekt_PedalTRAINer

„Durch die Nutzung der installierten PedalTRAINer versprechen wir uns eine Einsparung von 3% des Energiebedarfs in der agilis-Flotte!“

Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer

Für Bahnberufe begeistern: agilis lädt am 6. April zum Berufsinformationstag in Regensburg ein

Maschinenbauer, Autotüftler oder Feinmechaniker – in Zeiten des Fachkräftemangels können technisch interessierte Frauen und Männer aus vielen Berufsbildern wählen. Warum sollte man dann ausgerechnet Lokführer, auch Triebfahrzeugführer genannt, werden? Tobias Schiedermeier, Leiter Betrieb im Netz Mitte von agilis und selbst ursprünglich Lokführer, weiß warum. Im Interview verrät der Bahnprofi, was den Beruf so spannend macht und warum es sich lohnt, am 6. April zum agilis-Berufsinformationstag nach Regensburg zu kommen.

Herr Schiedermeier, wieso lockt Sie die Lok?

Ich glaube, Herr über mehrere Tausend PS zu sein und die Verantwortung für viele Fahrgäste zu tragen, das ist das Spannendste an dem Beruf. Mich persönlich reizt aber auch daran, dass man eine Tradition fortsetzt, die schon über 180 Jahre Geschichte schreibt, die Menschen und Güter bewegt  und die Lebensadern für Menschen, Städte und ganze Wirtschaftszweige bedeutet. Ein tolles Gefühl.

Wie darf man sich die Arbeitszeiten vorstellen?

Der Beruf des Triebfahrzeugführers und der der Servicekraft im Zug wird im Schichtbetrieb ausgeübt. In der Regel wird an fünf Tagen die Woche gearbeitet, manchmal auch an sechs Tagen. Dann findet aber ein Ausgleich in einer anderen Woche statt. Grundsätzlich erhalten alle agilis-Lokführer einen Jahresarbeitsplan, das heißt, jeder Mitarbeiter weiß ein Jahr im Voraus, an welchen Tagen er wann arbeiten muss. So kann man Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren.

Für wen ist der Job geeignet?

Für erstaunlich viele Leute. Technisches Interesse und Verständnis sind von großem Vorteil. Wenn man dann noch eine abgeschlossene Berufsausbildung im gewerblich-technischen Bereich vorweisen kann und gegenüber Neuem aufgeschlossen ist, hat man bei einer Bewerbung gute Karten.

Warum sollte man sich unbedingt zum agilis-Berufsinformationstag am 6. April anmelden?

Hier kann man hautnah erleben, was den Beruf Lokführer ausmacht und wie es bei einem Eisenbahnunternehmen wie agilis zugeht. Vor Ort gibt es Werkstattführungen und die Möglichkeit, einen Blick in den Führerstand zu werfen. Interessierte können in entspannter Atmosphäre mit den Personalverantwortlichen von agilis sprechen, zum Beispiel wie ein Quereinstieg als Triebfahrzeugführer funktioniert. Bei agilis gibt es dafür ein eigens entwickeltes Programm, bei dem die theoretische und praktische Ausbildung im Unternehmen stattfindet und vergütet wird.

Aber in einem Eisenbahnunternehmen gibt es natürlich auch noch viele andere Berufsmöglichkeiten, wie zum Beispiel als Servicekraft im Zug oder in unserer Verwaltung. Uns ist wichtig, die Berufsvielfalt bei agilis vorzustellen.

Tobias Schiedermeier, Leiter Betrieb im Netz Mitte und selbst ursprüng-lich Lokführer, erläutert, warum es sich lohnt, Triebfahrzeugführer zu werden. Er ist einer der Ansprechpartner auf dem agilis-Berufsinformationstag am 6. April. Foto: agilis.

Tobias Schiedermeier, Leiter Betrieb im Netz Mitte und selbst ursprünglich Lokführer, erläutert, warum es sich lohnt, Triebfahrzeugführer zu werden. Er ist einer der Ansprechpartner auf dem agilis-Berufsinformationstag am 6. April. Foto: agilis.

"Herr über mehrere Tausend PS zu sein und die Verantwortung für viele Fahrgäste zu tragen, das ist das Spannendste an dem Beruf."

Tobias Schiedermeier, Leiter Betrieb Netz Mitte

agilis bietet ein eigenes Qualifizierungsprogramm zum Triebfahrzeug-führer, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Foto: agilis

agilis bietet ein eigenes Qualifizierungsprogramm zum Triebfahrzeugführer, um dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Foto: agilis

Berufsinformationstag am 6. April
im Rahmen des Bahntags Bayern

Wann: von 10 bis 14 Uhr
Wo: agilis-Werkstatt Regensburg (Aufeldstraße 24, 93055 Regensburg)

Der agilis-Berufsinformationstag findet im Rahmen des Bahntags Bayern statt. Angeboten werden Werkstattführungen, Gespräche mit Personalverantwortlichen und die Besichtigung verschiedener Fahrzeuge. Besucher erhalten außerdem spannende Einblicke in die verschiedenen Berufsbilder bei agilis (u.a. Qualifizierung zum Triebfahrzeugführer, Einstieg als Servicekraft im Zug).

Eine Anmeldung unter bahntag@agilis.de oder agilis.de/bit ist erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Am „Bahntag Bayern“ ist auch im Deutschen Dampflokomotivmuseum Neuenmarkt (Birkenstraße 5, 95339 Neuenmarkt) Programm geboten: Von 10 Uhr bis 17 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, sich über Berufe und Ausbildungen im Eisenbahnbetrieb zu informieren. agilis präsentiert sich mit einem Stand vor Ort und steht für Fragen zur Verfügung.

Siebenmal Platz 1: agilis führt erneut bayerisches Qualitätsranking an

Es sind nicht sieben auf einen Streich, aber sieben Nummer 1-Platzierungen in Folge: agilis ist aus dem Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) auch 2018 als Sieger hervorgegangen. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz in Regensburg kann damit seit 2012 mit überdurchschnittlich hoher Qualität überzeugen.

Insgesamt hat die BEG, die den Schienenpersonennahverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, 29 Wettbewerbsnetze im Freistaat in puncto Qualität unter die Lupe genommen. Mit 94,66 von 100 möglichen Punkten setzte sich agilis an die Spitze des Qualitätsvergleichs und zwar zum siebten Mal in Folge. Eine historische Leistung, die BEG-Geschäftsführer Thomas Prechtl mit viel Anerkennung quittierte: „agilis zählt seit vielen Jahren zu den Vorzeigeunternehmen im bayerischen Schienenpersonennahverkehr. Wer mit dem Netz agilis-Nord zum siebten Mal in Folge Platz 1 in einem Jahres-Qualitätsranking der BEG besetzt und dabei nahezu die Höchstmarke von 100 möglichen Punkten erreicht, der macht Vieles richtig. Das Ergebnis steht für Spitzenleistungen in Sachen Sauberkeit, Komfort, Service- und Kundenorientierung“, betonte Prechtl. Das Netz Mitte von agilis konnte sich mit mit 61,19 Punkten ebenfalls in den Top 10 platzieren. Es seien herausragende Leistungen wie diese, die entscheidend dazu beitragen, die Erfolgsgeschichte Bahnland Bayern fortzuschreiben, so der BEG-Geschäftsführer.

Die Auszeichnung nahmen die agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen (betrieblich) und Carsten Scherf (kaufmännisch) mit Freude entgegen: „Unser Dank gilt vor allem dem Einsatz unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dank ihnen schneiden wir im Qualitätsranking seit Beginn unserer Teilnahme ausgezeichnet ab. So oft im Qualitätsranking Platz 1 zu holen, beflügelt uns natürlich und motiviert uns, weiterhin unser Bestes zu geben“, sagte Dr. Axel Hennighausen. Aber abheben will man beim Eisenbahnverkehrsunternehmen mit dem grünen Vogel angesichts des wiederholten Sieges nicht: „Wir setzen nun alles daran, bei unseren Fahrgästen und der BEG auch im kommenden Jahr mit Qualität zu punkten“, so Carsten Scherf. Für das agilis-Team fand Scherf anerkennende Worte: „Nur dank der Mühen unserer Kolleginnen und Kollegen im Fahrdienst, in den Werkstätten und in der Verwaltung führen wir das Qualitätsranking seit sieben Jahren an.“

Bild 2: Die beiden agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen (links) und Carsten Scherf.

Den Mehrfacherfolg will agilis mit seinen Kunden feiern: Weil das Verkehrsunternehmen im Qualitätsranking schon im letzten Jahr Gold geholt hat, ist im Netz Nord ein mit Goldfolie beklebter Zug im Einsatz. „Der Regio-Shuttle ist so gut bei unseren Fahrgästen angekommen, dass wir ihn auch dieses Jahr in Oberfranken, in Teilen der Oberpfalz und Unterfrankens auf die Schiene schicken“, sagte Scherf. Zusätzlich werde man den Zug mit der „Adler-Medaille“ verzieren. Diese steht für die Prämierung mit dem Bayerischen Eisenbahnpreis, der agilis bereits im Dezember für dauerhaft hohe Qualität im Bahnverkehr verliehen wurde. Als kleine Aufmerksamkeit werden zudem in den kommenden Wochen Glückskekse in den agilis-Zügen verteilt.

Über das Qualitätsranking:

Die Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) bewertet jährlich die Qualität der bayerischen Eisenbahnen. Insgesamt konkurrieren derzeit 29 Wettbewerbsnetze. Bewertet werden die Kriterien „Sauberkeit der Fahrzeuge“, „Fahrgastinformation im Regel- und Störfall“, „Funktionsfähigkeit der Ausstattung“, „Serviceorientierung der Zugbegleiter“ und „Kundenorientierung bei Beschwerden“.

Der ermittelte Gesamtwert kann zwischen -100 und +100 liegen. Von Anfang an konnten sich die agilis-Netze auf den oberen Rängen behaupten.

Mehr unter www.beg-qualitaetsranking.de.

Zur Feier der Doppelehrung als Qualitätsführer im Bahnland Bayern und Träger des Bayerischen Eisenbahnpreises 2018 verkehrt ein mit Goldfolie und der „Adler-Medaille“ beklebter Regio-Shuttle im agilis-Netz Nord. Foto: agilis/Riedl

"Nur dank der Mühen unserer Kolleginnen und Kollegen im Fahrdienst, in den Werkstätten und in der Verwaltung führen wir das Qualitätsranking seit sieben Jahren an."

Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer

 

"So oft im Qualitätsranking Platz 1 zu holen, beflügelt uns natürlich und motiviert uns, weiterhin unser Bestes zu geben."

Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer

Verleihung des Bayerischen Eisenbahnpreis 2018 der Bayerischen Staatsregierung

Ein Preis für die ganze agilis-Familie 

Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart überreichte am gestrigen Mittwoch, 19.12. den Bayerischen Eisenbahnpreis 2018 für Qualität im Nahverkehr an agilis. Die Geschäftsführer von agilis, Dr. Axel Hennighausen und Carsten Scherf, nahmen die „Adler-Medaille“ und die Urkunde beim Bayerischen Eisenbahnempfang in Nürnberg entgegen. Laudator Thomas Prechtl lobte die von Anfang an konstant hohe Qualität des Unternehmens.

„Wir fühlen uns geehrt, den Bayerischen Eisenbahnpreis entgegennehmen zu dürfen. Saubere Fahrzeuge sowie freundliche und kompetente Mitarbeiter sind die Basis für diesen Erfolg“, zeigte sich der kaufmännische agilis-Geschäftsführer Carsten Scherf dankbar. „Vielen Dank an die BEG für die stets konstruktive Zusammenarbeit in den letzten Jahren, die wir auch gerne so fortsetzen möchten“, so Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis. Beide wissen den Einsatz für Kundenorientierung und Service zu schätzen. Der Eisenbahnpreis sei für agilis ein Ansporn, auch weiterhin die Fahrgastzufriedenheit an erste Stelle zu stellen.

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr lobt den Bayerischen Eisenbahnpreis 2018 für Qualität im Bahnverkehr zum ersten Mal aus. Grundlage ist das Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), bei dem agilis mit dem Netz Nord bereits seit vielen Jahren Spitzenwerte erzielt: Das Eisenbahnverkehrsunternehmen konnte sich bereits sechs Mal in Folge die Qualitätsführerschaft in Bayern sichern.

Thomas Prechtl, Geschäftsführer der BEG ehrte agilis in seiner Laudatio: „agilis Nord hat sich die Adler-Medaille mit konstant hoher Qualität mehr als verdient. Auch agilis Mitte hat sich im Qualitätsranking mit einem festen Platz unter den Top 10 etabliert. Das Unternehmen ist mit circa 10 Prozent der Verkehrsleistung eine wichtige Säule im Bahnland Bayern.“ Zum Abschluss wünschte Prechtl dem agilis-Team, dass es durch den Bayerischen Eisenbahnpreis in seiner Arbeit weiterhin beflügelt werden möge.

Über den Eisenbahnpreis für Qualität im Bahnverkehr

Der Bayerische Eisenbahnpreis für Qualität im Bahnverkehr wird künftig alle zwei Jahre verliehen. Zugrunde gelegt wird dabei das Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Maßgeblich sind mehrere Kriterien wie beispielsweise die Fahrzeugsauberkeit, die Fahrgastinformation oder der Kundenservice. Für besondere Leistungen im bayerischen Eisenbahnverkehr können zusätzlich Sonderpreise des bayerischen Verkehrsministers ausgelobt werden.

Bildnachweis Beitragsbild: Foto agilis/Heßner

agilis erhält Bayerischen Eisenbahnpreis 2018

Bayerische Staatsregierung ehrt agilis für dauerhaft ausgezeichnete Qualität im Netz Nord. Der Preis wird zum ersten Mal verliehen. Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart überreicht die Auszeichnung am 19. Dezember 2018 in Nürnberg.

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr verleiht den Bayerischen Eisenbahnpreis 2018 für Qualität im Bahnverkehr an agilis. Dies gab Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart heute anlässlich des Jahrestages der ersten Eisenbahnfahrt in Deutschland vor 183 Jahren bekannt. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz in Regensburg wird für seine überdurchschnittlich hohe Qualität im Netz Nord, das große Teile Oberfrankens sowie Teile der Oberpfalz und Unterfrankens verbindet, mit der „Adler-Medaille“ ausgezeichnet. agilis ist der erste Träger dieses Preises.

„Wir möchten mit dieser neuen Auszeichnung besondere Leistungen für Qualität im Bahnland Bayern würdigen. Denn im Freistaat werden nicht nur die meisten Zugleistungen in Deutschland erbracht, sondern auch Spitzen-Leistungen“, sagt Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart. „Die Konstanz der Qualität bei agilis ist imposant und zeigt, dass dahinter System steckt“, stellt Reichhart fest.

agilis erzielt mit dem Netz Nord bereits seit vielen Jahren Spitzenwerte im Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und konnte sich bereits sechs Mal in Folge die Qualitätsführerschaft in Bayern sichern. Diese Leistung macht sich jetzt bezahlt: Grundlage des in diesem Jahr erstmals ausgelobten Preises ist das Qualitätsmesssystem der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG). Das Unternehmen, das bei den Qualitätskriterien Sauberkeit, Freundlichkeit, aktive Kundenbetreuung und verständliche Information über vier Jahre am besten abschneidet, wird mit der Ehrung bedacht.

„Dieser Preis ist eine Bestätigung für den unermüdlich hohen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, zeigt sich Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis, überzeugt. „Wir sind dankbar und stolz darauf, dass die Staatsregierung unsere Bemühungen im Bereich Qualität mit dieser Ehrung honoriert“, findet auch Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer des Unternehmens.

Über den Eisenbahnpreis für Qualität im Bahnverkehr

Die Auszeichnung wird im Rahmen des Bayrischen Eisenbahnempfangs 2018 am 19. Dezember 2018 im DB Museum Nürnberg verliehen.

Der Bayerische Eisenbahnpreis für Qualität im Bahnverkehr wird künftig alle zwei Jahre verliehen. Zugrunde gelegt wird dabei das Qualitätsranking der Bayerischen Eisenbahngesellschaft. Maßgeblich sind mehrere Kriterien wie beispielsweise die Fahrzeugsauberkeit, die Fahrgastinformation oder der Kundenservice. Für besondere Leistungen im bayerischen Eisenbahnverkehr können zusätzlich Sonderpreise des bayerischen Verkehrsministers ausgelobt werden.

Die agilis-Geschäftsführung (v.l.n.r.): Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer und Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer. Foto: agilis / Julia Knorr

"Wir sind dankbar und stolz darauf, dass die Staatsregierung unsere Bemühungen im Bereich Qualität mit dieser Ehrung honoriert."

Carsten Scherf, kaufmännischer Geschäftsführer

"Dieser Preis ist eine Bestätigung für den unermüdlich hohen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer