Info-Kampagne: Tödlicher Leichtsinn am Bahnübergang

ADAC, BEG und bayerische Eisenbahnen starten Aktion „Zug hat Vorfahrt“ für mehr Sicherheit am Bahnübergang

Meeder. Fast wöchentlich ereignen sich folgenschwere Unfälle an Bahnübergängen, viele davon auch in Bayern wie zuletzt vor wenigen Wochen in Schwarzenbach bei Hof oder in Reckendorf bei Bamberg. Fälle wie diese sind bedauerlicherweise keine Seltenheit. 2020 kam es bayernweit zu über 50 Bahnübergangsunfällen, elf davon mit Todesfolge. Damit sich solche Szenarien nicht wiederholen, startete der ADAC Nordbayern und der ADAC Südbayern gemeinsam mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), DB Sicherheit und den Eisenbahnverkehrsunternehmen Agilis, Bayerische Regiobahn, Go-Ahead und der Länderbahn die bayernweite Informationskampagne „Zug hat Vorfahrt!“

Aktion will das Bewusstsein für Gefahren an Bahnübergängen schärfen
An insgesamt drei Aktionstagen, zuletzt am Freitag in Meeder, erläuterten die Akteure an ausgewählten Bahnübergängen deren sicheres Überqueren, simulierten eine Notsituation und veranschaulichten die möglichen Gefahren. „Fast alle Unfälle an Bahnübergängen sind auf ein Fehlverhalten von Autofahrenden oder Fußgängern zurückzuführen. Durchschnittlich jeder Vierte endet dabei tödlich“, stellt Jürgen Hildebrandt, Leiter des Fachbereichs Verkehr, Technik und Umwelt beim ADAC Nordbayern fest. Hauptursache seien in den meisten Fällen Unkenntnis der Verhaltensregeln, Unaufmerksamkeit und Leichtsinn, so der Experte. Mit der Kampagne wollen die Aktionspartner das Bewusstsein für die Gefahren an Bahnübergängen schärfen und an die Verkehrsteilnehmer zu umsichtigem Verhalten appellieren. „Es passieren immer noch viel zu häufig schwere Unfälle am Bahnübergang. Darauf möchten wir mit der Aktion „Zug hat Vorfahrt!” aufmerksam machen. Jeder Unfall ist einer zu viel. Daher mein Appell an alle Autofahrer: Seien Sie wachsam und beachten Sie die Verkehrsregeln am Bahnübergang“, so Dr. Axel Hennighausen, betrieblich-technischer Geschäftsführer von agilis.

Auf Hinweistafeln achten
Bayernweit gibt es knapp 3300 Bahnübergänge. Jeder Übergang, egal ob mit oder ohne Schranken, wird mittels Verkehrszeichen angekündigt: Weiß-rote Baken weisen in 240 Metern, 160 Metern und 80 Metern Entfernung auf den Übergang hin, unmittelbar vor dem Kreuzungspunkt signalisiert das Andreaskreuz, dass der Schienenverkehr Vorrang hat. Zudem warnen Züge unter anderem mit Pfeifsignalen die Verkehrsteilnehmer an nicht technisch gesicherten Bahnübergängen. Warum Verkehrsteilnehmer trotz rotem Blinklicht oder Warntafeln achtlos Bahnübergänge passieren, erläutert Hildebrandt: „Ursache ist in vielen Fällen Zeitdruck und der Irrglaube, die Situation unter Kontrolle zu haben. Außerdem sinkt das Risikobewusstsein, wenn bei einem wiederholten Fehlverhalten nichts passiert ist“, so der Verkehrsexperte Jürgen Hildebrandt.

Enorm langer Bremsweg
Oft werden die Geschwindigkeit des Zuges und der Bremsweg völlig unterschätzt. „Selbst wenn ein Lokführer eine Schnellbremsung einleitet, benötigt beispielsweise ein 100 km/h schneller Güterzug etwa 1000 Meter bis zum Stillstand“, erklärt Dr. Axel Hennighausen.

Machten mit einem Aktionstag gemeinsam auf die Gefahren und das richtige Verhalten am Bahnübergang aufmerksam: Vertreter von Bundespolizei, ADAC (Jürgen Hildebrandt, 3.v.l.), DB Sicherheit und agilis (Dr. Axel Hennighausen, 4.v.l.).

Um zu verdeutlichen, welche Kräfte bei einem Bahnübergangsunfall wirken, zeigte die Bundespolizei ein echtes Unfallfahrzeug.

Tipps für das richtige Verhalten am Bahnübergang

Um Bahnübergänge sicher zu passieren, geben ADAC und die Bayerische Eisenbahngesellschaft Tipps:

  • Bremsbereit und mit max. 50 km/h auf den Bahnübergang zufahren
  • Niemals überholen!
  • Die Bahnstrecke nach beiden Seiten überblicken
  • Auf akustische Pfeifsignale achten
  • Sofort anhalten, wenn sich am unbeschrankten Übergang ein Zug nähert
  • An beschrankten Übergängen schon bei rotem Blinklicht stehen bleiben, nicht erst dann, wenn sich die Schranken senken
  • Erst weiterfahren, wenn das rote Blinklicht erloschen ist und die Schranken vollständig geöffnet sind

Zuschlag für das Netz Regionalverkehr Oberfranken

agilis verteidigt Bestandsnetz für weitere 12 Jahre

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den bayerischen Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaat plant, finanziert und kontrolliert, vergibt das Netz Regionalverkehr Oberfranken (RVOF) für mindestens weitere 12 Jahre an das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis. Mit dem Start des neuen Verkehrsvertrages im Dezember 2023 dürfen sich Fahrgäste auf mehr Züge im Abendverkehr und noch bessere Verbindungen freuen, während das Netzgebiet weiterwächst.  

Gute Nachrichten für die Region: Das Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis mit Sitz in Regensburg wird auch weiterhin das Netz Regionalverkehr Oberfranken betreiben. Im Wiedergewinn des Ausschreibungsprojekts stecken viel Arbeit und Herzblut, und zwar nicht nur aus den vergangenen Monaten, weiß Gerhard Knöbel, kaufmännischer Geschäftsführer von agilis: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben von Beginn an in den Bereichen Service und Qualität Außerordentliches geleistet, nicht umsonst sind wir bayerischer Qualitätsführer und Träger des Bayerischen Eisenbahnpreises. Umso mehr freut es uns für die gesamte Belegschaft, dass wir weiterhin die Bahn in der Region bleiben und sogar wachsen dürfen“, sagt Knöbel.

„Über die Jahre hinweg sind wir eng mit unseren Fahrgästen und den Kommunen in Oberfranken und Umgebung zusammengewachsen. Es ist ein schönes Gefühl, dass wir für weitere zwölf Jahre ein attraktives Fahrplanangebot auf die Schiene bringen dürfen und die Verkehrswende auch im ländlichen Raum mit anschieben können“, zeigt sich Dr. Axel Hennighausen, betrieblich-technischer Geschäftsführer von agilis, überzeugt.

5,4 Millionen Zugkilometer und noch bessere Verbindungen

Künftig reicht das agilis Netz Nord mit Hof – Gutenfürst auch über die bayerische Grenze hinaus bis nach Sachsen und soll sich auf der Strecke Hof – Selb-Plößberg – Aš/Asch – Cheb/Eger in Kooperation mit der Tschechischen Bahn CD auch nach Tschechien ausdehnen. Die Verkehrsleistung steigt dann auf rund 5,4 Millionen Zugkilometer – rund acht Prozent mehr als aktuell. Um die Wartezeit beim Umstieg für Fahrgäste zu minimieren, integriert die BEG den neuen Verkehrsvertrag RVOF in einen flächendeckenden integralen Taktfahrplan für Nordostbayern. Die Verbindungen in der Region werden so noch besser aufeinander abgestimmt.

Außerdem führt die BEG auf mehren Strecken zusätzliche Fahrten gemäß des bayernweit stündlichen Bedienrichtwerts für alle Verkehrstage ein. So werden einige Lücken im Stundentakt gefüllt, zum Beispiel auf der Regionalbahnlinie Coburg – Bad Rodach (Schließen der Taktlücken gegen 9 und 20 Uhr). Auf etlichen Strecken wird zudem der Abendverkehr verbessert, wie auf den Linien Forchheim – Ebermannstadt (Schließen der Taktlücke gegen 21 Uhr), Bamberg – Ebern (Schließen der Taktlücke gegen 22 Uhr) und Coburg – Lichtenfels – Bayreuth (verdichtetes Angebot zwischen 21 und 23 Uhr).

Neue Haltepunkte und Angebotsverbesserungen

Ein Schwerpunkt der Angebotsverbesserung liegt auf der Region Hof. Hier bestellt die BEG mehr Züge, sobald der neue Haltepunkt Hof-Mitte fertiggestellt ist. Dieser wird dann stündlich aus Münchberg, im zweistündigen Wechsel aus Helmbrechts und Neuenmarkt-Wirsberg sowie alle zwei Stunden aus Selb-Stadt angefahren. Sobald der Bau der Wendeanlage abgeschlossen ist, werden auch die Züge aus Richtung Tschechien dort halten. In den nächsten Jahren werden zudem zwei weitere Stationen im Netz Nord in Betrieb gehen: Forchheim-Nord und Bamberg-Süd. Bedienen wird agilis das Netz weiterhin mit modernen Dieseltriebwagen vom Typ Regio-Shuttle RS1. Diese werden über zusätzliche Ausstattung verfügen, zum Beispiel kostenfreies WLAN für alle Fahrgäste und erweiterte Fahrgastinformation.

Sichere Jobs mit Zukunft

Bereits in den kommenden Monaten stockt agilis den Personalbestand massiv auf und setzt seine Qualifizierungsoffensive fort: „Auch für das Netz Nord benötigen wir weitere Triebfahrzeugführer und Servicekräfte – beides attraktive, zukunftssichere und nachhaltige Jobs mit einer langfristigen Perspektive bis mindestens Ende 2035“, ergänzt Gerhard Knöbel. Sowohl für Triebfahrzeugführer als auch für Servicekräfte im Zug ist ein Quereinstieg in eine sichere Zukunft möglich. Für Interessierte bietet agilis jeden ersten Dienstag im Monat eine offene Bewerbersprechstunde an, die zunächst digital stattfindet. Mehr Informationen unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde.

Mehr Informationen und Downloads

Informationen zur Ausschreibung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft

Laufend aktualisierte Informationen zur Betriebsaufnahme auf www.agilis.de sowie auf unseren Social Media Kanälen www.facebook.com/agiliseisenbahn und www.instagram.com/agiliseisenbahn.

Für mindestens 12 weitere Jahre in der Region unterwegs: Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) erteilt den Zuschlag für das Netz Regionalverkehr Oberfranken an agilis.
Foto: agilis/Uwe Miethe

Berufsbild mit Perspektive: Für den neuen Verkehrsvertrag benötigt agilis zahlreiche neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere Triebfahrzeugführer und Servicekräfte.
Foto: agilis/Patricia Lucas

Vorschau: Bauarbeiten in den agilis Netzen von Oktober bis Dezember 2021

Da kann man nichts machen: Arbeiten an der Infrastruktur sind notwendig. Leider kann es aufgrund von Baustellen an Gleis- oder Stellwerksanlagen sowie Brücken- oder Vegetationsarbeiten zu vorübergehenden Einschränkungen kommen. Dann müssen auch unsere grünen Züge kürzer treten, damit wir nach dem Ende der Bauarbeiten auf der modernisierten Strecke wieder Vollgas geben können. Sehen wir es positiv: Mit jeder Maßnahme verbessert sich die Infrastruktur und somit auch die Zuverlässigkeit Ihrer zukünftigen Zugfahrt.

Hier finden Sie die Vorschau auf alle geplanten Bauarbeiten des 4. Quartals im Streckennetz von agilis.

Detaillierte Informationen sowie die Bus-Ersatzfahrpläne erhalten Sie unmittelbar vor der Baumaßnahme unter www.agilis.de/abweichungen, auf facebook.com/agilisabweichungen oder über unser Servicetelefon unter 0800 589 28 40 (kostenlos).

Netz RDO erhält 23 neue Mireo-Züge von Siemens Mobility

  • Siemens Mobility baut 23 4-teilige Mireo-Züge für das Netz Regensburg/Donautal
  • Die Mireo-Züge werden in 2024 an den Betreiber agilis geliefert
  • Inbetriebnahme bis Dezember 2024

Siemens Mobility hat den Auftrag erhalten, 23 4-teilige Mireo-Züge für den Betreiber agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG, ein Tochterunternehmen der BeNEX GmbH, zu bauen. Die Züge für das Netz Regensburg/Donautal werden im Jahr 2024 ausgeliefert und die Aufnahme des Fahrgastbetriebes ist für Dezember 2024 geplant.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert, hatte in ihrer Ausschreibung für Teile des Netzes Neufahrzeuge gefordert. Die Mireo-Züge werden auf der neuen RE-Linie 50 Nürnberg – Regensburg – Plattling sowie auf der Linie RB 51 Neumarkt – Regensburg – Plattling zum Einsatz kommen.

Abbildung: Entwurf des Fahrzeugaußendesigns für die neuen Siemens Mireo von agilis im Netz Regensburg/Donautal, tatsächliches Design kann abweichen. Copyright: Siemens Mobility

„Mit den Mireo-Zügen von Siemens hat agilis in der Ausschreibung Regensburg/Donautal bei der Qualitätswertung der Angebote gegenüber der Konkurrenz klar vorn gelegen. Mehr spezifische Ausrichtung auf die regionalen Mobilitätsanforderungen geht nicht. Eine tolle Erfolgsgeschichte, die eine großartige Zukunft des Qualitätsführers agilis im Bahnland Bayern sichert“, so Dr. Michael Vulpius, Geschäftsführer der Muttergesellschaft BeNEX.

„Hoher Fahrgastkomfort durch großzügig gestaltete Innenräume stand bei der Bestellung unserer Neufahrzeuge im Fokus. Es ist uns wichtig, dass sich unsere Fahrgäste rundum wohlfühlen, dafür stehen wir als agilis“, so Dr. Axel Hennighausen, betrieblich-technischer Geschäftsführer von agilis.

„Die Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge im Netz Regensburg/Donautal bietet mit der Anbindung nach Nürnberg und dort auch an den Fernverkehr einen deutlichen Mehrwert für unsere Fahrgäste – ein Meilenstein in der agilis-Geschichte“, fügt Gerhard Knöbel, kaufmännischer Geschäftsführer und Mobilisierungsprojektleiter, hinzu.

Albrecht Neumann, CEO Siemens Mobility: „Wir bei Siemens Mobility freuen uns, dass wir beauftragt worden sind, die neuen Züge für das Netz Regensburg/Donautal zu liefern. Wir haben bereits über 240 Züge unseres Erfolgsmodells Mireo verkauft. Der Zug überzeugt Betreiber und Fahrgäste durch verbesserten Fahrgastkomfort, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz. Für das Netz Regensburg/Donautal haben wir erstmalig eine neue, besonders antriebsstarke Variante des Mireo entwickelt, die mit zwei zusätzlichen Antriebsachsen ausgestattet ist und somit eine schnellere Beschleunigung ermöglicht.“

Die neuen Mireo-Züge haben 216 Sitzplätze und liefern durch ihre großzügige Gestaltung verbesserten Fahrgastkomfort für die Fahrgäste. So befindet sich an jedem Einstieg ein Mehrzweckbereich, der zudem nicht durch Klappsitze eingeschränkt wird, wodurch sich der Fahrgastnutzen weiter erhöht. Alle Züge sind für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste barrierefrei ausgerüstet. Zusätzlich ist ein Hublift für Rollstuhlfahrer an Bord, um auch einen Ein- und Ausstieg an Bahnhöfen mit niedrigeren Bahnsteigen zu ermöglichen. Eine große Anzahl an Gepäckracks erleichtert es den Fahrgästen ihre Koffer zu verstauen.

Ein Echtzeit-Fahrgastinformationssystem zeigt aktuelle Ankunfts- und Abfahrtszeiten sowie Anschlussmöglichkeiten an den jeweiligen Haltestellen an. Die Fahrzeuge erhalten die von Siemens Mobility entwickelte Hochfrequenz Scheibenlösung, die den Mobilfunkempfang in Zügen deutlich verbessert. Außerdem wird den Fahrgästen in den Zügen kostenloses WLAN zur Verfügung stehen.

Der Mireo von Siemens Mobility ist ein skalierbarer Gliederzug, dessen Masse durch diverse konstruktive Maßnahmen deutlich reduziert werden konnte, unter anderem durch die Drehgestelle mit innengelagerten Radsätzen. Zusätzlich trägt die deutlich verbesserte Aerodynamik gegenüber Vorgängermodellen zu einem beträchtlich reduzierten Energiebedarf bei. Damit ist diese neue Variante des Mireo-Zuges besonders antriebsstark und ermöglicht eine schnelle Beschleunigung. Der Zug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h.

Die Mireo-Züge werden im Siemens Mobility Werk in Krefeld gebaut.

Weitere Informationen zum Thema Mireo unter https://press.siemens.com/global/de/feature/der-neue-mireo-intelligenz-auf-schienen

Weitere Informationen zum Netz Regensburg/Donautal unter https://www.agilis.de/regensburg-donautal

Abonnenten fahren im September zwei Wochen kostenlos im Nahverkehr in ganz Deutschland

Als Dankeschön für Stammkunden können Abonnenten des ÖPNV vom 13. bis 26. September im Rahmen der Aktion „Deutschland Abo-Upgrade“ deutschlandweit kostenlos das Nahverkehrsangebot nutzen.

Mit der Aktion „Deutschland Abo-Upgrade“ möchten die Verkehrsunternehmen, Verbünde und Aufgabenträger Danke sagen. Pünktlich zum Start der europäischen Mobilitätswoche können vom Montag, den 13. September bis einschließlich Sonntag, 26. September 2021 mit regionalen Zeitkarten Bahn und Bus bundesweit kostenfrei genutzt werden. Abonnenten können sich für die Aktion ab Montag, 6. September unter www.besserweiter.de/abo-upgrade registrieren. Das Abo-Upgrade wird dann als Ticket per E-Mail verschickt und gilt in allen teilnehmenden Verkehrsverbünden und -unternehmen. Das Ticket muss bei einer Kontrolle zusammen mit einem gültigen Abonnement vorgezeigt werden. Berechtiget zur Teilnahme an der Aktion sind alle Abo-Tickets inkl. Seniorentickets, Semestertickets, Job- und Firmentickets sowie Schülertickets. Dieses Angebot gilt nur im Nahverkehr (kein ICE, ECE, IC und EC) und in allen freigegebenen Verkehrsmitteln der teilnehmenden Regionen. Mehr Informationen unter www.besserweiter.de/abo-upgrade.de.

Es lohnt sich aber noch mehr Stammpendler bei agilis zu sein: Ab Ende September wird es ein agilis-Treuegewinnspiel für aktive Pendler mit hochwertigen Preisen geben. Alles Weitere dazu in Kürze unter www.agilis.de/aufdenwegmachen.

Vorschau: Bauarbeiten in den agilis Netzen von Juli bis September 2021

Da kann man nichts machen: Arbeiten an der Infrastruktur sind notwendig. Leider kann es aufgrund von Baustellen an Gleis- oder Stellwerksanlagen sowie Brücken- oder Vegetationsarbeiten zu vorübergehenden Einschränkungen kommen. Dann müssen auch unsere grünen Züge kürzer treten, damit wir nach dem Ende der Bauarbeiten auf der modernisierten Strecke wieder Vollgas geben können. Sehen wir es positiv: Mit jeder Maßnahme verbessert sich die Infrastruktur und somit auch die Zuverlässigkeit Ihrer zukünftigen Zugfahrt.

Hier finden Sie die Vorschau auf alle geplanten Bauarbeiten des 3. Quartals im Streckennetz von agilis.

Detaillierte Informationen sowie die Bus-Ersatzfahrpläne erhalten Sie unmittelbar vor der Baumaßnahme unter www.agilis.de/abweichungen, auf facebook.com/agilisabweichungen oder über unser Servicetelefon unter 0800 589 28 40 (kostenlos).

Nächster Halt: Legoland Günzburg

Wir präsentieren die Aktion “Nächster Halt: Legoland Günzburg”, die vom 21. bis 25. Juni auf Hitradio RT1 Nordschwaben zu hören ist. Hierbei wird ein aktueller Hit mit Zuggeräuschen gemischt und entsprechend verfremdet. Mitmachen lohnt sich, denn, wer errät, welcher Song gesucht wird, gewinnt vier Eintrittskarten ins Legoland Günzburg sowie ein Bayern-Ticket für vier Personen.

Also, Hitradio RT1 einschalten, Songrätsel lösen und gewinnen! Viel Glück! 🙂

Hier gibt es weitere Infos sowie die Teilnahmebedingungen.

© 2021 The LEGO Group

Inspiration Natur: Landesgartenschau in Ingolstadt

Naturliebhaber aufgepasst! Die Landesgartenschau in Ingolstadt hat ihre Tore geöffnet. Besucher erwartet ein opulentes Blütenmeer und ein erstklassiges Eventprogramm. Wenn Sie mit agilis anreisen, sparen Sie sich die Parkplatzsuche und zahlen für den Eintritt nur 16,50 Euro.

Ursprünglich sollte das Event schon letztes Jahr stattfinden. Aufgrund der Pandemie wurde der Start der Landesgartenschau jedoch um ein Jahr verschoben: Die neue Laufzeit ist nun vom 21. April bis zum 3. Oktober. An diesen 166 Tagen dürfen sich Blumenfans und Gartenfreunde auf ein spannendes Programm und jede Menge Inspiration freuen. Unter dem Motto „Inspiration Natur“ inszenieren Floristen, Gärtner und Künstler auf der 23 Hektar großen Gelände farbenprächtige Flore mit Frühjahrs- und Sommerblumen. Themengärten zeigen umweltschonende Gartenbautrends und variable floristische Schauen in der Blumenhalle präsentieren kunstvoll die Vielfalt der Pflanzenwelt.

Veranstaltungen für Jung und Alt

Insgesamt stehen über 2.000 Veranstaltungen während der Gartenschautage auf dem Programm. Wer nichts verpassen will, sichert sich am besten eine personalisierte Dauerkarte. Damit sind alle Konzerte, Mitmachaktionen, Veranstaltungen, Ausstellungen und Sportangebote inklusive.

Rabatt mit agilis

Sie sparen beim Eintritt, wenn Sie mit agilis anreisen: Gegen Vorlagen Ihres tagesaktuellen Zugticket zahlen Sie an der Kasse für die Tageskarte dann nur 16,50 Euro statt 18,50 Euro.

Online-Voranmeldung erforderlich

Vor Ihrem Besuch sollten Sie auf der Website der Landesgartenschau unbedingt prüfen, welche Besucherbeschränkungen aktuell gelten und ob ggf. eine Online-Voranmeldung notwendig ist. Alle nötigen Informationen dazu finden Sie auf www.ingolstadt2020.de/corona.

Bild 1: Pflanzkristalle auf der Parkterasse der Landesgartenschau Ingolstadt. Foto: Lea Rochus

Bild 2: Blütenmeer in Ingolstadt. Foto: LGS Ingolstadt

Anreise

Mit agilis stündlich aus Richtung Regensburg nach Ingolstadt. Ein kostenloser Shuttle-Bus fährt regelmäßig vom Hauptbahnhof über die Innenstadt zum Gartenschaugelände und zurück.

Tickettipp: Bayernticket

max. 5 Personen, bis zu 3 Kinder bis zu 14 Jahre kostenfrei)

ab 25 Euro + 8 Euro pro weiteren Mitfahrer

Spendenwettbewerb „agilis kommt an“: Bis zu 2.000 Euro gewinnen

Wer sich in der Region für ein soziales Projekt engagiert, kann sich ab sofort wieder für den Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ bewerben.

Mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ will das Eisenbahnunternehmen den Einsatz der Ehrenamtlichen würdigen und soziale Projekte im Netzgebiet unterstützen. Eingereicht werden können alle Projekte, die im agilis Netz Mitte angesiedelt sind – egal ob sie bereits umgesetzt werden oder noch in Planung sind.

Eine Jury bewertet die Projekte nach den Kriterien „Projektidee und -ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“.

„Unsere Vereine und ehrenamtlichen Helfer sind das Herz der Region – das konnte man in den letzten Monaten mehr denn je spüren und etwas Unterstützung können momentan wohl alle Vereine gebrauchen. Mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ möchten wir den Einsatz der Ehrenamtlichen würdigen und soziale Projekte im Netzgebiet unterstützen."

Dr. Axel Hennighausen, Geschäftsführer von agilis

Vom Mechaniker zum Lokführer: Quereinsteiger starten in Richtung Zukunftssicherheit

agilis geht den Fachkräftemangel in der Branche aktiv an und bildet weitere zehn Quereinsteiger zu Triebfahrzeugführern aus. Insbesondere Beschäftigten in wirtschaftlich schwächelnden Branchen bietet der Neustart als Lokführer eine zukunftssichere Perspektive. Die aktuelle Ausbildung findet direkt im Donautal statt. Die Gruppe erwartet ein vielseitiges Programm.

 

Am 3. Mai startete die zehnköpfige Ausbildungsgruppe aus Quereinsteigern in Ingolstadt. Die Auszubildenden im Alter zwischen Anfang 20 und Ende 50 haben verschiedene Berufe in der Industrie, dem Handwerk oder Handel erlernt und werden nun in der sogenannten Funktionsausbildung zu Triebfahrzeugführern umgeschult. Der Unterricht findet unter Einhaltung der geltenden Hygieneregeln statt. Der Job als Triebfahrzeugführer bietet langfristig einen sicheren Arbeitsplatz, denn er trägt zur öffentlichen Daseinsvorsorge bei. Das wurde spätestens mit zunehmender Ausbreitung der Pandemie deutlich.

Nach ihrer Ausbildung in Ingolstadt werden alle Teilnehmer wohnortnah im Donautal eingesetzt. Matthias Mader, Leiter Ausbildung bei agilis, erklärt: „Als Bahn in der Region ist es uns wichtig, dass Dienstbeginn und -ende am gleichen Einsatzort stattfinden. Außerdem bieten wir mit unserem Jahresarbeitsplan größtmögliche Verbindlichkeit und Sicherheit. Bereits am Ende des Jahres wissen die Triebfahrzeugführer, wann und wie sie das gesamte nächste Jahr arbeiten müssen. So lassen sich Arbeits- und Privatleben leicht vereinen, denn die Work-Life-Balance muss stimmen.“

Die Triebfahrzeugführer in spe sind ab dem ersten Tag fest angestellt und erhalten ein tarifvertraglich festgelegtes Gehalt. Die Kosten der Ausbildung übernimmt agilis.

Digitale Bewerbersprechstunde

Jeder, der an einem Beschäftigungsverhältnis bei agilis interessiert ist, kann an der offenen Bewerbersprechstunde teilnehmen. Sie findet jeden ersten Dienstag im Monat statt und bietet die Möglichkeit, sich ungezwungen über Karrieremöglichkeiten mit der Personalabteilung auszutauschen. Eine Anmeldung ist unter www.agilis.de/bewerbersprechstunde möglich.

Nächster Ausbildungsstart steht fest

Für die nächsten Ausbildungsgruppen mit Start im November 2021 sowie im Januar und März 2022 kann man sich ab sofort bewerben. Neue Quereinsteiger werden insbesondere für die Orte Ingolstadt, Donauwörth und Ulm gesucht.

Alle Informationen zur Jobausschreibung finden Sie unter www.agilis.de/jobs bzw. unter diesem Link.

Bild: Die neuen Auszubildenden bei agilis lernen in neun Monaten alles, was für ihren Job als Triebfahrzeugführer wichtig ist. Foto: agilis