Gewinner des Spendenwettbewerbs stehen fest

Mit dem Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ würdigt agilis soziale Projekte in der Region und stößt damit auf große Resonanz. Aus dem gesamten agilis-Netzgebiet haben sich dieses Jahr mehr als 50 Vereine und gemeinnützige Einrichtungen beworben. Die sechs Gewinner wurden nun in Regensburg und Bayreuth geehrt. „Unterstützt hätten wir aber am liebsten alle Projekte, weil sie von viel Herzblut zeugen und unsere Region noch lebenswerter machen“, betont agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen. Die einzelnen Gewinner im Überblick:

Bild 1: Die Gewinner des agilis-Spendenwettbewerbs im Netz Mitte. Von links nach rechts: Michelle Platt und Marthe Gurr (Transition Regensburg), Christian Reinwald und Ursula Geier (Lebenshilfe Regensburg), Dr. Axel Hennighausen (Geschäftsführer agilis), Marianne Schlamp und Daniela Hofmann (Integra Soziale Dienste gGmbh).

Foto: agilis

Der Sieg im Netz Mitte und damit ein Preisgeld von 1.000 Euro geht dieses Jahr an die Lebenshilfe Regensburg. Der Verein setzt sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderung ein und hat sich beim Spendenwettbewerb beworben, um Unterstützung für sein Begegnungscafé im evangelischen Zentralfriedhof in Regensburg zu erhalten. Mit dem Gewinn werde man das dringend benötigte barrierefreie Kassensystem anschaffen, sodass es auch von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung bedient werden könne.

Auf Platz 2 wählte die Jury die Integra Soziale Dienste gGmbH. In der sozialen Einrichtung werden Menschen mit Suchterkrankungen und psychischen Erkrankungen ambulant betreut, unter anderem in Ingolstadt, Neuburg und Rain. Das Preisgeld von 500 Euro wird in eine Bogenschießanlage investiert, um sie als therapeutische Methode einzusetzen.

Über den dritten Platz und ein Preisgeld von 250 Euro durfte sich der Verein Transition Regensburg freuen, eine Bürgerbewegung, die sich mit Kopf, Herz und Hand für eine umwelt- und menschenfreundliche Stadt Regensburg einsetzt. Die Spende kommt dem Projekt „Grüne Oase“ zugute, einem gemütlichem Treffpunkt für Jedermann im Herzen der Stadt.

Über den Sieg und ein Preisgeld von 1.000 Euro freute sich dieses Jahr der kids-Treff „Neue Heimat“ der Nikodemuskirche Bayreuth. Dort wird eine offene Hausaufgabenbetreuung, ein kostenloses Mittagessen und eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche angeboten. Das Geld wird verwendet, um weiterhin ein kostenloses Mittagessen anbieten zu können. Zusätzlich werden die Kinder und Jugendlichen mit einem ganzheitlichen Angebot auch langfristig betreut, um sozialen Problemen wie Jugendkriminalität entgegenzuwirken und gesellschaftliche Integration zu fördern.

Auf Platz 2 wählte die Jury das Netzwerk „Sicher und sozial – Bürger helfen Bürgern“ mit Sitz in Weidenberg. Mit 500 Euro Die Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, den ländlichen Raum auch für ältere Menschen lebenswert zu machen. Mit Tanzcafés, Spieleabenden und Filmnachmittagen, aber auch mit täglicher Unterstützung, zum Beispiel mit Fahrten zum Arzt, soll ein Stück Lebensqualität erhalten bleiben.

Der dritte Platz und ein Preisgeld von 250 Euro ging an den Treff e.V. aus Bayreuth. Der Verein ermöglicht Jugendlichen aus einem sozialen Brennpunktviertel durch Freizeiten und Tagesausflüge Ablenkung vom Alltag, hat es sich aber auch zum Ziel gesetzt, Werte und soziale Kompetenzen zu vermitteln. Aber nicht alle könnten es sich leisten, einen Eigenbetrag dazu zu zahlen. Mit dem Preisgeld könne man den nächsten geplanten Ausflug finanzieren.

Bild 2: Die Gewinner des agilis-Spendenwettbewerbs im Netz Nord. Von links nach rechts: Sabine Adam Lopes Cardoso und Wolfgang Schinköthe (Treff e.V.), Martin Engelhardt (kids-Treff Neue Heimat), Elisabeth Dietzel und Ulrich Kuhlmann (SiSo-Netz Weidenberg), Dr. Axel Hennighausen (Geschäftsführer agilis)

Foto: agilis

Die Auswahl der Gewinnerprojekte hat sich die agilis-kommt-an-Jury auch dieses Jahr nicht leicht gemacht. Besetzt war sie wieder mit agilis-Mitarbeitern aus verschiedensten Bereichen: So durften neben einem Triebfahrzeugführer und einer Servicekraft im Zug auch Mitarbeiter aus Werkstatt und Verwaltung ihre Bewertung abgeben. Punkte gab es für die Kriterien „Projektidee und –ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“. Alle Sieger waren sich bei der Spendenübergabe einig: Ohne ehrenamtliches Engagement geht es nicht. Sie sind dankbar über jeden Helfer, der sich bei ihnen meldet.

Weiterführende Links:

Lebenshilfe Regensburg e.V.

www.lebenshilfe-regensburg.de

Integra Soziale Dienste gGmbH

www.integra-soziale-dienste.de

Transition Regensburg e.V.

www.transition-regensburg.de

kids-Treff „Neue Heimat“ der Nikodemuskirche Bayreuth

www.kids-treff.info

Netzwerk „Sozial und Sicher – Bürger helfen Bürgern“

www.sisonetz.de

Lichtenfelser Korbmarkt vom 13. – 15. September 2019

Lichtenfelser Korbmarkt vom 13. – 15. September 2019

Jedes Jahr am dritten Septemberwochenende steht der berühmte Lichtenfelser Korbmarkt fest im Veranstaltungskalender der Stadt, 2019 bereits zum 40. Mal. Während des Flechtkulturfestivals am 14. und 15.9. zeigen Flechthandwerker aus ganz Europa in der Innenstadt, wo aktuell die Qualitätsstandards für gutes Flechtwerk liegen. Flechten zählt zu den ältesten handwerklichen Techniken der Menschheit, ist weltweit verbreitet und als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Das Herz der Altstadt wird sich in eine einzigartige Mischung aus internationalem Spezialmarkt für Flechtprodukte, Altstadtfest und anspruchsvollem Kleinkunstprogramm verwandeln. Neben außergewöhnlichen Ausstellungen kann man das Flechthandwerk in gut geleiteten Flechtkursen auch selbst erfahren. Am Abend halten Musik- und Showauftritte die Stimmung hoch. Ein Highlight in diesem Jahr wird wieder eine flechterische Großinstallation auf der Wiese vor der Stadtpfarrkirche sein. Bereits am Freitagabend steigt der Auftakt zum Korbmarkt mit dem traditionellen Einzug der Marktteilnehmer, Bühnenprogrammen und Events in den Straßen der Altstadt. Das 40-jährige Jubiläum wird dieses Jahr natürlich auch zusätzlich kräftig gefeiert. Erleben Sie die „Faszination Flechten“.

Weitere Informationen unter www.korbmarkt.de

Damit Sie den Lichtenfelser Korbmarkt bequem und entspannt genießen können, lassen Sie doch lieber Ihr Fahrzeug stehen und reisen Sie stattdessen mit dem Zug an. Mit agilis stündlich aus Richtung Bad Rodach, Coburg oder Bayreuth nach Lichtenfels. Vom Bahnhof in Lichtenfels sind es nur wenige Meter zum Festival der Flechtkultur. Mehr Informationen zu den Fahrplänen unter www.agilis.de, in allen DB-Reisezentren, unter www.bahn.de oder am agilis-Servicetelefon unter 0800 5892840 (kostenlos). Tickets können in den agilis-Zügen übrigens bequem am Automaten im Zug erworben werden!

Sonderfahrplan: agilis-Züge zum Gillamoos in Abensberg

Seit 1313 gibt es den Gillamoos schon. Das Volksfest in Abensberg versetzt das beschauliche Städtchen jedes Jahr für fünf Tage lang in den Ausnahmezustand. Zu den rund 13.000 Einwohnern kommen dann rund 300.000 Besucher hinzu. Das liegt am besonderen Reiz des Jahrmarkts: Ob Schausteller und Fahrgeschäfte, der Vieh- und Warenmarkt oder die vielen Festzelte mit dem politischen Frühschoppen – sie alle tragen dazu bei, dass der Gillamoos ein wahrer Publikumsmagnet ist.

Damit auch Nachtschwärmer sicher vom Gillamoos nach Hause kommen, bietet agilis vom 29. August bis 2. September 2019 im Auftrag der BEG einige zusätzliche Fahrten an. Die Züge können mit allen gängigen Tickets genutzt werden.

Sonderfahrplan als PDF herunterladen >

Zur offiziellen Gillamoos-Website >

Zusätzliche agilis-Züge zum Gäubodenvolksfest in Straubing

Zum zweitgrößten Volksfest Bayerns fährt agilis im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) einen Sonderfahrplan mit erweitertem Fahrtenangebot.

Jedes Jahr aufs Neue lockt das Gäubodenvolksfest Zehntausende von Besuchern nach Straubing. Damit die Bierzeltfans sicher zum zweitgrößten Volksfest Bayerns hin und wieder nach Hause kommen, fährt agilis in der Zeit von Freitag, 9. August bis Montag, 19. August 2019 einen Sonderfahrplan.

Um Staus, Parkplatzsuche und Parkgebühren zu vermeiden, empfiehlt sich die Anreise mit agilis. Mit Unterstützung der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regionalverkehr in Bayern plant, finanziert und kontrolliert, wird agilis das Fahrtenangebot und die Sitzplatzkapazitäten während des Gäubodenvolksfestes deutlich ausweiten. Vor allem in den späten Abend- und frühen Morgenstunden fahren zusätzliche Züge zwischen Straubing und Plattling bzw. Regensburg. Volksfestliebhaber können die Öffnungszeiten so voll auskosten und spätabends mit dem agilis-Zug schnell und sicher die Heimfahrt antreten. Bis nach Mitternacht verkehren die Züge zwischen Regensburg und Plattling mindestens im Stundentakt. Die letzten Fahrten in Richtung Plattling verlassen Straubing um 23:36 Uhr, 00:16 Uhr bzw. 00:36 Uhr. Zurück nach Regensburg kommen die Nachtschwärmer um 23:10 Uhr, 23:23 Uhr bzw. 0:54 Uhr.

Der ausführliche Sonderfahrplan kann hier direkt eingesehen werden. Interessierte Besucher erhalten in den Auslagen im Einstiegsbereich der agilis-Züge, im agilis-Kundencenter in Regensburg oder im Reisezentrum Straubing und Plattling Broschüren zu den Fahrplänen. Nähere Informationen stehen auch im Internet auf www.agilis.de zur Verfügung. Als Fahrkarte empfiehlt sich das Servus-Ticket. Bis zu fünf Personen können damit am Wochenende ganztägig im Netz von agilis, der Länderbahn sowie hier auch der DB Regio und Bayerischer Regiobahn unterwegs sein. Wochentags bietet sich das Servus-Ticket plus an, das jeweils von 0 bis 3 Uhr des Folgetages in den gleichen Netzen gilt.

agilis weist darauf hin, dass während des Gäubodenfestes die Fahrradmitnahme zwischen Regensburg und Plattling wegen des erwarteten hohen Fahrgastandrangs nur eingeschränkt möglich ist. Radfahrer werden während dieser Zeit gebeten, möglichst auf andere Strecken bzw. am Wochenende auf den Radlzug (as86781 um 09:59 Uhr von Regensburg Hbf in Richtung Plattling/Passau Hbf und as86792 von Passau Hbf um 16:20 Uhr bzw. Plattling um 17:07 Uhr in Richtung Regensburg Hbf und Ulm Hbf) auszuweichen.

Bild: Anreise zum Gäubodenfest in Straubing mit agilis. Foto: agilis

Bild 1 in Druckqualität bei pixabay herunterladen

Sommerzeit ist Radlzeit: Begrenzte Kapazität für Fahrräder im Zug beachten

Wenn im Sommer die Temperaturen milder und die Tage länger werden, nutzen viele ihre Freizeit für eine Radtour. Auch in den beiden agilis-Netzen gibt es viele beliebte Radwege. Doch gerade in dieser Hochphase ist es wichtig, die aus Sicherheitsgründen begrenzte Kapazität für Fahrräder im Zug zu beachten. Beliebt sind vor allem die agilis-Züge entlang des Donautals, vor allem am Wochenende, in den Ferien und bei unvorhergesehenen Wetterumschwüngen wie Gewitter oder Regenschauer. Auch im agilis-Radlzug, mit dem Fahrgäste während der Sommermonate am Wochenende und an Feiertagen ohne Umsteigen von Ulm nach Passau kommen, können durch das hohe Fahrgastaufkommen Engpässe entstehen.

Daher sollten Sie folgende Punkte vor der Zugfahrt mit dem Rad beachten:

  • Es besteht kein Recht auf Fahrradmitnahme. In bereits vollen Zügen können somit leider keine Fahrräder mitgenommen werden, da sonst die Sicherheit der anderen Fahrgäste beeinträchtigt wird.
  • Bitte befolgen Sie die Anweisungen unserer Servicekräfte im Zug, die die Fahrradkapazität stets im Blick haben.
  • Bitte planen Sie ausreichend Zeit ein und weichen Sie im Bedarfsfall auf einen der nachfolgenden Züge aus.
  • Fahrradgruppen ab 6 Personen sollten ihre Fahrt mindestens eine Woche vorher unter agilis.de/kontakt oder über das kostenfreie Servicetelefon unter 0800 589 28 40 (Mo-Fr 6-20 Uhr, Sa 10-20 Uhr) voranmelden.
  • Rollstuhlfahrer und Kinderwägen haben im Zug grundsätzlich Vorrang.

Weiterführende Informationen zur Fahrradmitnahme im Zug entnehmen Sie bitte vor Ihrer Fahrt folgendem Link: https://www.agilis.de/serviceleistung/fahrradmitnahme-im-zug/

Foto: agilis

Fahrplanwechsel: Kleinere Änderungen im Netz Mitte

Zum kleinen Fahrplanwechsel am 9. Juni wird auf Wunsch mehrerer Kommunen eine geänderte Haltepolitik zwischen Regensburg und Ingolstadt realisiert. Ein Beispiel dafür, dass sich die Zusammenarbeit zwischen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), dem Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis und den Städten und Gemeinden im Netzgebiet auszahlt.

Zur verbesserten Anbindung der Wohngebiete an den Nahverkehr in der Region wurden die Halte im Bereich Gundelshausen, Poikam und Bad Abbach zum kleinen Fahrplanwechsel bei zwei Zügen geändert: Der Zug ag84276 um 17:52 Uhr ab Regensburg Hbf hält nun in Gundelshausen statt in Bad Abbach und der Zug ag84243 um 9:05 Uhr ab Ingolstadt Hbf hält nun in Poikam statt in Bad Abbach.

Um die Durchbindung jedes zweiten Zugs von Ingolstadt nach Plattling und damit den Anschluss zum Flughafenexpress (ÜFEX) in Richtung Landshut und Flughafen München einzurichten, können seit Dezember 2018 leider aufgrund der eingeschränkten Streckenkapazität einige Züge nicht mehr an allen Stationen im Donautal halten.

Zusätzlich wurde die Umstiegssituation auf dem Regensburger Hauptbahnhof verbessert. In Zusammenarbeit mit DB Netz ist es agilis gelungen, die bisher von Gleis 109 abfahrenden Züge (84170, 84172 und 84176) nach Gleis 8 bzw. Gleis 9 zu verlegen. Damit wird der Umsteigeweg deutlich verkürzt und Fahrgästen der Anschluss erleichert.

Im Netz Nord ergeben sich zum kleinen Fahrplanwechsel keine Änderungen.

Bildnachweis Beitragsbild: Foto agilis

Zum Fahrplanwechsel gibt es kleinere Änderungen im Donautal. Foto: agilis/Bastian Winter

Netz Nord: agilis lädt zur 1. Fahrgastsprechstunde ein

Am Dienstag, 4. Juni 2019 findet auf dem Streckenabschnitt Bayreuth Hbf – Hochstadt-Marktzeuln die erste agilis-Fahrgastsprechstunde im Netz Nord statt.

 Während der Zugfahrt können Fahrgäste alle Anliegen rund um das Eisenbahnunternehmen vorbringen, die ihnen wichtig sind. agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen sowie Matthias Mader, Leiter Betrieb im Netz Nord, stehen ihnen persönlich Rede und Antwort. „Egal ob Fragen, Verbesserungsvorschläge oder konstruktive Kritik – wir haben für alles ein offenes Ohr“, so Dr. Axel Hennighausen.

Bei folgenden Verbindungen können sich die Fahrgäste direkt mit der agilis-Geschäftsleitung austauschen:

  • ag84527 von Bayreuth Hbf (Abfahrt: 16:30 Uhr) nach Hochstadt-Marktzeuln (Ankunft: 17:18 Uhr)
  • ag84609 von Hochstadt-Marktzeuln (Abfahrt: 17:34 Uhr) nach Bayreuth Hbf (Ankunft: 18:22 Uhr)

Eine Anmeldung zur Fahrgastsprechstunde ist nicht erforderlich, Fahrgäste müssen im Besitz eines gültigen Fahrscheins sein.

Bild: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen sucht am 4. Juni den direkten Austausch mit den Fahrgästen im Netz Nord. Foto: agilis/Clemens Mayer

Spendenwettbewerb: agilis sucht wieder Projekte mit Herz

Was haben ein Jonglierkurs für psychisch erkrankte Menschen und Schwimmkurse für Grundschulkinder gemeinsam? Es sind zwei gemeinnützige Projekte aus der Region, die Vorbildcharakter haben. 2018 wurden sie im Rahmen des Spendenwettbewerbs „agilis kommt an“ als zwei von sechs Gewinnern ausgezeichnet. Für den Spendenwettbewerb 2019, der mit bis zu 1.000 Euro pro Projekt dotiert ist, kann man sich ab sofort bewerben.

Der Spendenwettbewerb „agilis kommt an“ fördert Projekte von Vereinen, Organisationen und Initiativen, die den Menschen im agilis-Streckennetz zugutekommen. „Im letzten Jahr haben uns jeweils drei Bewerbungen pro Netz mit einer kreativen, außergewöhnlichen oder besonders herzlichen Aktion überzeugt,“ so Dr. Axel Hennighausen, Geschäftsführer von agilis. „Wir sind schon gespannt auf die diesjährigen Projekte.“ Je Netz werden 1.000 Euro für den 1. Platz, 500 Euro für den 2. Platz und 250 Euro für den 3. Platz ausgeschüttet. Bedingung für die Teilnahme ist lediglich, dass eine gemeinnützige Aktion, zum Beispiel aus den Bereichen Kultur, Bildung, Sport oder Jugendförderung, geplant ist, die den Menschen in der Region zugutekommt.

Wie viele spannende Initiativen es in diesen Bereichen gibt, zeigen die Sieger aus dem vergangenen Jahr. Prämiert wurde u.a. das Kochbuch „Reing`schmeckt – ein kulinarischer Blick über den Tellerrand“ des Diakonischen Werks Neu-Ulm, der Förderkreis eines Technischen Hilfswerks Marktredwitz, die ehrenamtlich organisierte Ramsadeeler Seniorenhilfe und auch der Ausflug der Selbsthilfegruppe „Asperger Kultur Regensburg“, der ohne die finanzielle Unterstützung durch den Spendenwettbewerb nicht möglich gewesen wäre: „Dank der Spende von agilis konnten wir Mitte Oktober diesen Jahres eine mehrtägige Gruppenfahrt an den Chiemsee erleben. Gerade solche Ausflüge bieten uns die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch, es ist ein Weg aus der Isolation und verbessert unsere Lebensqualität“, berichtet Anke Kidan, Mitglied von Asperger Kultur Regensburg. „Mit ihrer großzügigen Spende lieferte agilis einen Beitrag zur Inklusion von Autisten in die Gesellschaft, wofür wir ganz herzlich Danke sagen möchten.“

Bildnachweis Beitragsbild: Foto agilis

Bild 1: Die Selbsthilfegruppe „Asperger Kultur Regensburg“, die beim letztjährigen Spendenwettbewerb im Netz Mitte den ersten Platz gewann, finanzierte von der Spende einen Ausflug an den Chiemsee. Foto: privat.

Bild 2: agilis-Geschäftsführer Dr. Axel Hennighausen ist gespannt auf die Einreichungen in diesem Jahr: „Durch diesen Wettbewerb wird einem erst bewusst, wie viele unglaublich engagierte Menschen es in den agilis-Netzen gibt, die ehrenamtlich und mit viel Herzblut einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.“ Foto: agilis/Clemens Mayer

Eine solche Resonanz begeistert Dr. Axel Hennighausen: „Durch den Wettbewerb wird einem erst bewusst, wie viele unglaublich engagierte Menschen es in den agilis-Netzen gibt, die ehrenamtlich und mit viel Herzblut einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.“ Der Jury wird es auch dieses Jahr nicht leicht fallen, unter den Bewerbungen eine Auswahl zu treffen. Bewertet werden sie nach den Kriterien „Projektidee und -ziel“, „Gemeinnützigkeit“, „Nachhaltigkeit“ und „Aufbereitung der Bewerbung“. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Eingereicht werden können die Bewerbungsunterlagen ab sofort bis 26. Juli 2019 auf folgenden Wegen:

agilis Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG
agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG
Stichwort „agilis kommt an“
Galgenbergstraße 2a
93051 Regensburg

Die Teilnahmebedingungen sind unter agilis.de/spendenwettbewerb einsehbar.

Bild: agilis

Am Stau vorbeifahren: Familie Knöpfle testet Familienausflug mit agilis-Zug

In den Osterferien wird es wieder voll auf Bayerns Straßen. Wie gut ein Familienausflug ohne Auto funktioniert, weiß Familie Knöpfle aus Regensburg. Für das Eisenbahnunternehmen agilis hat das Vierergespann den Test gemacht und das LegolandÒ Deutschland Resort in Günzburg mit dem Zug besucht. Das Fazit fällt positiv aus: „Stressfreier kann man in den Ferien nicht unterwegs sein“, findet Papa Benjamin und empfiehlt den Ausflug zu Ostern.

Schon um 7.41 Uhr stand die Familie mit ihren Rucksäcken in der Domstadt am Bahngleis. „Wir wollten so früh wie möglich losfahren, um den Tag im LegolandÒ Deutschland voll auszukosten“, erzählt Mama Susanne. Den Weg zum Bahnhof haben die Vier kurzerhand zu Fuß zurückgelegt. Als der Zug dann in den Bahnhof eingerollt ist, konnten die Kinder Maximilian (6) und Annalena (3) es kaum erwarten, einzusteigen. „Sie waren total aufgeregt und fanden die Fahrt ziemlich spannend“, so Benjamin Knöpfle. „Dadurch war der Hin- und Rückweg auch für uns Eltern entspannt“, lacht der Familienvater.

Gedauert hat die Anreise knapp drei Stunden. Mit dem Auto lässt sich die Strecke in etwas mehr als zwei Stunden schaffen, aber nur wenn es keinen Stau gibt. „In den Ferien ist das erfahrungsgemäß eher selten der Fall“, sagt Knöpfle. „Mit dem Zug sind wir am Stau einfach vorbeigefahren und waren trotzdem schnell da, auch, weil wir keine Pausen einlegen mussten.“ Mit dem Shuttlebus ging es dann in Günzburg direkt weiter ins 7.000 m2 große LegolandÒ Deutschland. Den Tag dort hat die ganze Familie genossen: „Vom Wasserspielplatz haben wir Maximilian und Annalena kaum wegbekommen, so toll fanden sie ihn“, erzählt Mama Susanne. Aber auch die Ninjago Achterbahn und das Ritterturnier standen bei den beiden hoch im Kurs, bei den Eltern eher die Miniaturwelt und das gute Essen.

Geblieben sind die Knöpfles bis ganz zum Schluss. Bis mindestens 17 Uhr haben die Attraktionen geöffnet, am Wochenende und in den Ferien teilweise bis 18 Uhr. Um kurz vor 19 Uhr saß die Familie wieder im Zug nach Hause. Ihren Ausflug mit der Eisenbahn können sie anderen Familien nur wärmstens weiter empfehlen, zum Beispiel jetzt zu Ostern: „Stressfreier kann man in den Ferien nicht unterwegs sein“, findet Papa Benjamin. Der nächste Ausflug mit agilis ist auch schon geplant: Es geht in den Tiergarten nach Straubing.

Bildnachweis Beitragsbild: Foto privat, Fam. Knöpfle

Familie Knöpfle ist mit dem agilis-Zug ins Leogoland gefahren.

Bild: privat Fam. Knöpfle

agilis startet Pilotprojekt zur umweltbewussten Energiegewinnung in den Zügen

„Bahnfahren ist Klimaschutz“ und „Die Bahn ist eines der umweltbewusstesten Fortbewegungsmittel“, so liest man es häufig in den Medien. Doch auf diesen Lorbeeren will sich das regionale Eisenbahnunternehmen agilis nicht ausruhen: In Zeiten von Klimawandel und Luftverschmutzung engagiert sich agilis umso mehr für eine saubere Energiegewinnung und startet zum 1. April mit einem Pilotprojekt, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat.

Sogenannte PedalTRAINer wurden an einigen Sitzplätzen im Zug fest installiert und bieten dem Fahrgast die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und dabei gleichzeitig Energie zu gewinnen, die über Spannungswandler in der Batterie gespeichert wird. In Kalifornien sind die PedalTRAINer bereits im Einsatz, agilis führt die Technik nun in Europa ein.

„Natürlich reicht die gewonnene Energie nicht aus, um die Züge damit zu betreiben. Ein großer Teil der benötigten Energie kommt immer noch aus der Oberleitung bzw. den Dieselmotoren. Dennoch ist  der nun eingeschlagene Weg richtig, denn es werden Sport und Energieerzeugung für die sogenannten Hilfsbetriebe im Fahrzeug – das sind beispielsweise Heizung, Klimaanlage und Licht – spielerisch verbunden“, so der betriebliche Geschäftsführer, Dr. Axel Hennighausen. Dadurch lassen sich ca. 3 Prozent des Energiebedarfs in der agilis-Flotte einsparen, hofft Hennighausen.

Auch für den Fahrgast hat das Projekt einen entscheidenden Vorteil: Einfacher und komfortabler kann man sein Sportprogramm nicht in seinen Tagesablauf integrieren als auf dem Weg zur Arbeit. „Dies gilt insbesondere für viele unserer Kunden, die im Sommerhalbjahr mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und im Winter auf den Zug ausweichen. In diesem Fahrgastsegment gibt es eine große Nachfrage nach zusätzlichen Bewegungsmöglichkeiten im Fahrzeug“, so Hennighausen weiter.

Bildnachweis Beitragsbild: Foto: agilis

Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer von agilis, beim ersten Testlauf mit dem PedalTRAINer im Zug von agilis

Foto: agilis

Bild in Druckqualität herunterladen:
Foto_agilis Pilotprojekt_PedalTRAINer

„Durch die Nutzung der installierten PedalTRAINer versprechen wir uns eine Einsparung von 3% des Energiebedarfs in der agilis-Flotte!“

Dr. Axel Hennighausen, betrieblicher Geschäftsführer